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Zwei Weibchen - Probleme und Kastration auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 5
Lea1234 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 13:13

Zwei Weibchen - Probleme und Kastration


Hallo zusammen,



ich bin leider etwas mit den Nerven am Ende und benötige dringend eure Hilfe
Wir haben nun seit fast 3 Monaten zwei Rex Zwergkaninchen bei uns in der Innenhaltung. Anfangs dachten wir, wir hätten ein Pärchen (wie von uns gewünscht) abgeholt und bei der Voruntersuchung zur Kastration hat sich dann rausgestellt, dass wir zwei Weibchen haben. Eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt hatte ich zusätzlich auch noch eingeholt. Nachdem die Tierärztin sagte, man könne die beiden schon kastrieren, aber es wäre im Nov / Dez aufgrund der Größe besser.. haben wir noch abgewartet. Es lief bis vor 4 Wochen auch alles ganz gut. Dann gingen die Rangkämpfe los - beide waren sehr gestresst und im Auslaufgehege weit von einander entfernt. Vor allem mit der kleineren Häsin (die eigentlich ein Männchen sein sollte) habe ich mitgelitten.

Dann kam letzte Woche der Kastrationstermin. Wir haben beide mit sehr viel Zeit (Nachtschicht inkl. ) und Liebe aufgepeppelt, Wärmelampen, Decken, Kuscheleinheiten.. alles hat gut funktioniert und war sehr harmonisch zwischen den beiden. Gestern abend ging dann wieder ein kleiner Rangkampf (nicht besteigen aber von hinten annähernd und zwicken) von der größeren aus, los. Ich mache mir ziemlich große Sorgen, dass die beiden sich trotz Body an der Narbe verletzen könnten..



Denkt ihr das ist "normal" nach so einer Stresssituation wie OP? Habt ihr Tipps, wie sich die zwei Mädels wieder besser verstehen könnten?



PS: Die beiden haben in der Innenhaltung ein Zweistöckiges Außengehege + 4 qm Auslaufgehege zur Verfügung.



Dankeschön für eure Hilfe!!


LG Lea



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 13:24

Hallo und willkommen
wie alt sind die beiden inzwischen? Wenn sie in der Pubertät sind, wird die Kastration daran jetzt wenig ändern
Bei 2 Weibchen würde ich aber über mehr Platz nachdenken und den dauerhaften Auslauf vergrößern




Ninchen
 
Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 5
Lea1234 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 13:53

Danke, das ist lieb
Die beiden werden jetzt dann bald 6 Monate alt. Das Geburtsdatum laut Impfpass ist jeweils der 14.06. diesen Jahres. Hoffe so sehr, dass sich dieses Gezicke und Gezanke wieder legt. Vor allem die kleine ist seit dem ziemlich anhänglich bei uns.



Ja, ich muss auch zugeben, dass wir den Platz unterschätzt haben. Wir dachten uns - nachdem die kleinen eh meist den fast kompletten Tag in der Wohnung laufen können, dass der Platz ausreicht. Aber im Endeffekt sind sie jetzt aber natürlich mind. knapp 8 Std über die Nacht (mal mehr mal weniger..) in ihrem Innengehege. Aber das stimmt natürlich - Platz ausweiten ist nie verkehrt, wobei 6 qm dachte ich ausreichen sollten?



Danke für deine Nachricht!


Liebe Grüße




Benutzerbild von Talula
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 30.03.2016
Beiträge: 655
Talula befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 17:03

6qm ist Minimum für 2 Kaninchen, das haben sie ja aber nicht mal, sondern 4qm und bei gleichgeschlechtlichen Paaren sollte man lieber mehr als 6qm haben.
Doppelstöckige Käfige sind auch nicht so toll, wenn es noch nicht harmonisch ist, da sie idR sehr eng sind und somit Sackgassen entstehen, Kaninchen müssen sich aber immer (schnell) aus dem Weg gehen können, gerade wenn noch viel gerangelt wird (was bei 2 Weibchen nicht unüblich ist).
Dazu sind sie auch noch mitten in der Pubertät, also die brauchen definitiv mehr Platz.


Kämpfen sie denn richtig oder ist es nur Gejage, mal in den Po zwicken und berammeln?



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LG von Nougie und Ebby
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Ninchen
 
Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 5
Lea1234 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 18:19

Danke für deine Nachricht!
Das stimmt - es ist natürlich auf der Treppe eng ins "1.OG" und gibt keine Fluchtmöglichkeit. Wobei wir bei dem Häuschen im kompletten EG alle Türen entfernt haben, damit hier durchgehoppelt werden kann. Aber im 1. OG gibt es nur die Treppe zum "flüchten". Und ja klar, dann versuche ich es mal mit einer Erweiterung um noch mehr Platz zu schaffen.



Vor der Kastration gab es verschiedene Stufen von

- Kopf unter den Kopf der anderen drängen um abgeschleckt zu werden, dann fühlte sich die kleine bedrängt und flitzte weg
- anbrummen und in Po zwicken

- Kopf rammeln


Nach der Kastration:
- unendliches kuscheln
- gestern wurde die kleine von der großen wieder bedrängt und jetzt ist "Eiszeit" (mit Abstand schlafen und gegenseitiges beobachten)



Aber gebissen wurde bisher denke ich nicht aber zwicken war aufjedenfall dabei. Schlimm ist für mich v.a. dass die große extrem gestresst wirkt und die kleine einfach einen sehr ängstlichen Blick hat. Man will am liebsten helfen aber ich weiß nicht wie. Ist das normal? Kann das auch wieder besser werden?



Danke für eure Hilfe.
Liebe Grüße




Benutzerbild von Talula
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 30.03.2016
Beiträge: 655
Talula befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 19:50

Kuscheln ist immer schonmal ein gutes Zeichen, wenn das immer wieder passiert, dann scheinen sie sich grundsätzlich schon zu mögen.
Ich hatte bisher noch kein kastriertes Weibchen, darum weiß ich jetzt nicht wie lange es dauert bis sich da auch die Hormone etwas legen, wobei beide wie gesagt auch gerade in der Pupertät sind, das kann also auch noch stressen evtl..
Es klingt aber alles recht harmlos, mit Abstand geschlafen wird hier auch ab und zu, das ist an sich auch noch kein schlechtes Zeichen, so lange dazwischen auch gekuschelt wird.
Woran machst du denn fest, dass die Große gestresst und die Kleine ängstlich ist?
Solange immer auch Ruhephasen und Kuschelphasen da sind, beide fressen und kötteln muss man sich idR keine Sorgen machen.



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LG von Nougie und Ebby
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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 20:12

Für die Innenhaltung brauchst du eigentlich keinen Stall. Bei mir hat sich alles entwickelt, von Käfig über Auslauf mit Stall, bis Stall weg und Auslauf vergrößert bis zur freien WohnungshaltungIch würde Wert legen, auf eine ebenerdige Fläche, je mehr je besser. Darin einfach eine Kloschale (bei mir entweder Unterschale von Käfigen oder Katzenklos) dazu einfach Häuser mit 2 Ausgängen, Tunnel,Buddelkisten und ab und zu gibt es Heuhäuser zum zerlegen oder Äste zum knabbern


Wenn sie schon kuscheln und nur ab und zwicken, dann hört es sich für mich schon gut an. Es dauert sicherlich noch etwas, bis die Hormone abgebaut sind (Kastriert nicht sterlisiert?)bei meinen Böcken ca 2 - 3 Wochen, ob es so bei der Weibchenkastra ist kann ich nicht sagen. Ich kastriere nicht ohne Notwendigkeit
Beobachte sie einfach weiter und untersuche auf Wunden vorsorglich




Ninchen
 
Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 5
Lea1234 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 22:11

Danke, deine Nachricht muntert mich dann doch wieder ein bisschen auf! Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht ob nicht auch meine gestresste Körperhaltung und meine Panik die kleine noch mehr in Angst versetzt.. geduckte Körperhaltung und ganz weit offene Augen und der Blick (meines Erachtens) dann hilflos zu mir, wenn ich rüber flitze. Ich bin schon mittlerweile (Tag 7 ohne durchgehenden Schlaf) etwas übermüdet und hypervorsichtig. Die große buddelt etwas aggressiv in ihren Kuscheldecken (sollten wir nach der Kastration zum wärmen reinlegen) und stößt (oder stupst) mich öfter an, falls ich in der Nähe bin. Das Problem ist auch, dass die beiden direkt im Zimmer neben unserem Schlafzimmer sind und ich aus Angst beide Türen (zum Glück macht mein Freund das alles mit ^^) offen habe und im Zimmer der beiden auch ein Licht anhabe, damit ich gleich sehe falls etwas ist. Jede kleine Flitzattake (höre ich durch den Boden) schreckt mich auf und ich gehe sofort rüber und guck ob alles okay ist. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht ob das Licht so eine gute Idee ist... was meint ihr?



Ich glaube ich sollte mal wieder etwas mehr schlafen, aber am Tag der OP habe ich erstmal gemerkt, wie sehr man an diesen kleinen hängen kann.. und das nach dieser kurzen Zeit! Verrückt!



Danke Dir und LG




Ninchen
 
Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 5
Lea1234 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 22:14

Wow das klingt ja nach einem Traumplatz für deine Kaninchen! Das wäre hier leider nicht soooo ganz möglich wobei wir auch schon die Wohnung Kaninchensicher gemacht haben und der Auslauf super klappt. Nur in ihrem Gehege wird fleißig überall hingeködelt und gepinkelt (zu meinem Leiden) trotz 3 Toiletten und einer Hanfmattenunterlage mit Fressschüssel und Toilette.. aber in der restlichen Wohnung ist alles sauber.



Danke für Deine Nachricht! Ihr baut mich wirklich auf


Liebe Grüße




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 22:25

Zitat:
Zitat von Lea1234 Beitrag anzeigen
Danke, deine Nachricht muntert mich dann doch wieder ein bisschen auf! Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht ob nicht auch meine gestresste Körperhaltung und meine Panik die kleine noch mehr in Angst versetzt.. geduckte Körperhaltung und ganz weit offene Augen und der Blick (meines Erachtens) dann hilflos zu mir, wenn ich rüber flitze. Ich bin schon mittlerweile (Tag 7 ohne durchgehenden Schlaf) etwas übermüdet und hypervorsichtig. Die große buddelt etwas aggressiv in ihren Kuscheldecken (sollten wir nach der Kastration zum wärmen reinlegen) und stößt (oder stupst) mich öfter an, falls ich in der Nähe bin. Das Problem ist auch, dass die beiden direkt im Zimmer neben unserem Schlafzimmer sind und ich aus Angst beide Türen (zum Glück macht mein Freund das alles mit ^^) offen habe und im Zimmer der beiden auch ein Licht anhabe, damit ich gleich sehe falls etwas ist. Jede kleine Flitzattake (höre ich durch den Boden) schreckt mich auf und ich gehe sofort rüber und guck ob alles okay ist. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht ob das Licht so eine gute Idee ist... was meint ihr?



Ich glaube ich sollte mal wieder etwas mehr schlafen, aber am Tag der OP habe ich erstmal gemerkt, wie sehr man an diesen kleinen hängen kann.. und das nach dieser kurzen Zeit! Verrückt!



Danke Dir und LG

Licht aus und ab ins Bett
Ich schlafe auch mit offenen Türen und lasse sie machen. Wenn etwas ist, wache ich sofort auf, Mutterinstinkt wohl
Meine Tiere sind in den frühen Abend- bzw. Morgenstunden aktiv und es liest sich für mich nicht, dass heute Nacht noch viel passieren würde




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
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Geschrieben am 01.12.2020, 22:29

Zitat:
Zitat von Lea1234 Beitrag anzeigen
Wow das klingt ja nach einem Traumplatz für deine Kaninchen! Das wäre hier leider nicht soooo ganz möglich wobei wir auch schon die Wohnung Kaninchensicher gemacht haben und der Auslauf super klappt. Nur in ihrem Gehege wird fleißig überall hingeködelt und gepinkelt (zu meinem Leiden) trotz 3 Toiletten und einer Hanfmattenunterlage mit Fressschüssel und Toilette.. aber in der restlichen Wohnung ist alles sauber.



Danke für Deine Nachricht! Ihr baut mich wirklich auf


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Das wird besser, sie sind in der Pubertät, da wird überall markiert und vielleicht bessert sich das auch mit der Kastra




Benutzerbild von Lara004
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Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2020, 22:32

Jetzt im Moment ist Vorsicht sicherlich angebracht auf Grund der OP. Wenn die Fäden raus sind, würde ich noch 1-2 Tage genauer hinschauen und dann langsam Ruhe einkehren lassen.
Die Wunde ist dann nicht mehr in Gefahr, die Hormone regulieren sich und du kannst auch entspannter sein. Das tut alles seinen Teil dazu bei, dass die beiden sich wieder anfreunden.

So fern sie sich gegenseitig keine Wunden zufügen, die tierärztlich versorgt werden müssen, ist alles in Butter und du kannst die Freude über die beiden genießen.

Die Engstelle im Käfig würde ich abschaffen - entweder zweiten Ausgang oder die Ebene zu sperren und als lagermöglichkeit nutzen.

Und den Rest regelt die Zeit für sich - meine drei Kaninchen Mädels sind gute Freunde, auch wenn man oft gegenteiliges hört.




Benutzerbild von Talula
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 30.03.2016
Beiträge: 655
Talula befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2020, 00:41

Zitat:
Zitat von Lea1234 Beitrag anzeigen
Danke, deine Nachricht muntert mich dann doch wieder ein bisschen auf! Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht ob nicht auch meine gestresste Körperhaltung und meine Panik die kleine noch mehr in Angst versetzt.. geduckte Körperhaltung und ganz weit offene Augen und der Blick (meines Erachtens) dann hilflos zu mir, wenn ich rüber flitze.
vielleicht erschreckt sie sich eher, weil du "angeflitzt kommst"?
mEn reagieren Kaninchen eher auf schnelle Bewegungen, als auf die Stimmung des Menschen, aber wenn man angespannt/nervös ist neigt man ja auch dazu sich hastiger zu bewegen, kannst du ja mal drauf achten.
Und manche Kaninchen sind da auch schreckhafter als andere, meine Schnee erschreckt sich auch recht schnell, wenn sie z.B. grad ins Putzen vertieft ist und ich "plötzlich" neben ihr stehe oder an ihr vorbei gehe, sie fängt sich aber schnell wieder.


Buddeln ist auch völlig normal, in Decken wird hier gerne gebuddelt, das sieht immer eifrig aus, ich glaube anders können die das gar nicht....

Wenn sie dich anstupst, dann sagt sie "Hallo", wenn's nur ein kurzer Stupser ist zumindest, wenn sie findet, dass du störst dann wird sie eher versuchen dich wegzuschieben (und wenn man dann nicht höhrt wird auch mal gezwickt, zumindest hier).


Ähm, also ja, ich denke auch du solltest grad vor allem an deinen Nerven arbeiten, bei deinen Kaninchen hört sich alles gut an
Das Licht würd ich nachts auch aus machen und vielleicht die Türen zu?
Aber vor allem tiiiiief durchatmen.



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LG von Nougie und Ebby
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