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Vergesellschaftung einer schwierigen Häsin?! Hilfe!! auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 03.11.2020
Beiträge: 1
Picasso befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.11.2020, 15:13

Vergesellschaftung einer schwierigen Häsin?! Hilfe!!


Hallo zusammen
Ich bin neu hier und könnte dringend Ratschläge zu einem Problem mit einer meiner Kaninchendamen brauchen.
Ich versuche seit über einem halben Jahr, unsere 2-jährige Halbriesendame Picasso zu vergesellschaften. Wir haben sie mit einem knappen Jahr ungeplant vor dem Kochtopf gerettet, sie kommt von einem Züchter aus unserer Nähe. Ob sie in der Zeit beim Züchter mit anderen Kaninchen zusammengelebt hat, ist uns nicht bekannt, zu dem Zeitpunkt, als wir sie bekommen haben, lebte sie allerdings alleine. Verkauft wurde sie uns als Bock, weshalb wir am Anfang versuchten, sie mit Häsinnen zu vergesellschaften. Weil sie SEHR scheu und abwehrend war (und wir der Aussage des Züchters vertrauten), dauerte es bis zum Kastrationstermin, bis wir erfuhren, dass er eine sie ist. Danach versuchten wir es mit verschiedenen Kastraten bzw. mit den verschiedenen Konstellationen, die wir hier haben (Paare, Schwestern-Duo, Kleingruppe aus drei Mädels und einem Kastrat). Keine Vergesellschaftung funktionierte.
Weil ich aber trotzdem - obwohl sie so schwierig, sehr dominant und anscheinend verhaltenstechnisch bzw. sozialisationsmäßig etwas gestört ist - nicht möchte, dass sie alleine bleibt, hoffe ich, dass mir hier vielleicht jemand gute Tipps geben kann. Jemand hat mir den Tipp gegeben, einen Rammler aus einer Zucht zu nehmen, der "mit schwierigen Häsinnen umgehen kann" - könnte das vielleicht wirklich funktionieren? Wo anders habe ich gelesen, dass einmal Decken lassen etwas ändern könnte - stimmt das? Ich möchte natürlich nicht sinnlos Kaninchen in die Welt setzen, aber frage mich trotzdem, ob diese Lösung funktionieren könnte.
Unsere anderen Vergesellschaftungen haben bisher immer funktioniert, ich weiß auch, wie es geht, worauf ich achten muss etc. Picasso stellt jedoch ein Extremfall dar, bei dem ich mir nicht mehr zu helfen weiß.

Ich hoffe, es findet sich jemand, der sich durch den langen Text quälen mag und ein paar gute Anregungen oder Tipps hat. Danke auf jeden Fall schonmal im Voraus.

Liebe Grüße



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Benutzerbild von Talula
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 30.03.2016
Beiträge: 655
Talula befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.11.2020, 15:20

Hallo,


bitte nicht decken lassen, das ist so ein Quatsch, auch das nur ein Zuchtrammler mit ihr "umgehen" könnte ist Blödsinn.
Sollten tatsächlich Hormone dafür verantwortlich sein, dass sie aggressiv ist, dann wäre eine Kastration angebrachter (wurde ihre Gebärmutter mal untersucht?).


Habt ihr es immer mit mehr als einem Kaninchen versucht oder auch nur mit einem Kastraten?
Wie waren die Umstände der Vergesellschaftungsversuche und wie lange gingen sie, was genau ist passiert?



__________________
LG von Nougie und Ebby
https://www.kaninchenforum.de/image.php?type=sigpic&userid=22405&dateline=164025  8412<i>
....und Menschin Möhrja



Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.11.2020, 16:59

Zitat:
Jemand hat mir den Tipp gegeben, einen Rammler aus einer Zucht zu nehmen, der "mit schwierigen Häsinnen umgehen kann" - könnte das vielleicht wirklich funktionieren? Wo anders habe ich gelesen, dass einmal Decken lassen etwas ändern könnte - stimmt das?

Du hast eindeutig die falsche Lektüre.


Hast Du eine sehr harmonische, verträgliche Gruppe? Dann würde ich in dem Gehege selbst oder daneben ein Gehege für dieses Weibchen einrichten. So, dass sie Riech- und Sehkontakt hat. So verhaltensauffällige Tiere sind meist sehr früh von der Mutter getrennt worden und saßen Zeit ihres Lebens allein. Sozialisierung hat nie stattgefunden. In einem Gehege neben der Gruppe kann sie aus der Distanz sehen und lernen, wie andere Kaninchen sich verhalten. Sie hat die Möglichkeit, durch Gitter Kontakt aufzunehmen, oder - wenn es ihr zuviel wird - sich zurückzuziehen. Wenn sie die anderen Tiere auf Distanz kennen lernt, wird die VG einfacher werden. Das kann sich über mehrere Wochen ziehen. Beobachte ihr Verhalten, dann wirst Du einschätzen können, wann sie soweit ist. Gebärmutter wurde beim TA mal untersucht? Oder Hormonstatus?



 
 
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Stichworte
dominantes weibchen, vergesellschaftung hilfe



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