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Kaninchen jagt anderesHallo zusammen, erstmal zu meinen Kaninchen: sie sind Geschwister, beide männlich und wurden am 25.6.20 geboren. Sie wurden beide vor ungefähr 3 Wochen kastriert mit 12 Wochen. Und ein paar Tage vor der Kastration fing das Reviermarkieren und Rammeln bei dem größeren der beiden (Mika) an. Seitdem schienen sie sich wieder besser zu verstehen, bis heute morgen. Als ich ins Kaninchenzimmer ging lagen überall Haarbüschel, die beiden sind allerdings gerade im Fellwechsel, also könnte es auch daran liegen. Dann beobachtete ich wie Mika Kelloggs (den kleineren) durchs ganze Zimmer jagte, dabei hatte Kelloggs offensichtlich panische Angst und klopfte mehrmals mit seinen Hinterpfoten. Seitdem geht es den ganzen Tag so. Kelloggs versteckt oder sitzt in einer Ecke, bis alles wieder von vorne losgeht. Er bewegt sich sonst kaum und traut sich auch nicht mehr zum Futternapf zu gehen (weshalb ich ihn von der Hand gefüttert habe). Ich habe die beiden auch kurz getrennt und ihn nochmal einzeln Essen gegeben. Ich habe auch beide nach Verletzungen untersucht und konnte nichts finden. Deshalb weiß ich auch nicht genau, warum Kelloggs plötzlich so panische Angst vor Mika hat. Als ich ihnen wieder Futter gegeben habe, konnte ich beobachten wie sich die beiden beschnupperten. Dann fing Mika an an Kelloggs' Po zu schnuppern und es ging wieder los. Mittlerweile fängt Kelloggs schon bei der kleinsten Bewegung von Mika an mit seinen Hinterpfoten zu klopfen und ich weiß nicht ob es doch besser wäre sie zu trennen, da er die ganze Zeit Panik und Angst, allerdings habe ich auch gelesen, dass es normal wäre nach der Kastration, wenn sich beide erstmal nicht so wie vorher verstehen. Ich habe auch gelesen, dass man beide in eine Badewanne setzen könne, um das Problem schneller zu lösen, jedoch habe ich Angst, dass Kelloggs dabei ernsthaft verletzt werden könnte, da er deutlich kleiner und somit benachteiligt wäre. Zudem fürchte ich, dass Kelloggs über Nacht und bis zum morgen nichts mehr frisst, wenn er sich nicht aus seinem Versteck traut und ständig Angst hat. Sollte ich die beiden direkt trennen oder ist das Verhalten normal und legt sich wieder? Ich habe so etwas noch nie erlebt und bin ziemlich verzweifelt. Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir in dieser Situation helfen? Liebe Grüße und danke im voraus ![]()
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| Hallo und willkommen ![]() wenn sie am 25.06. geboren sind und vor 3 Wochen kastriert wurden, waren sie ca 14 Wochen alt und damit leider schon zu alt für eine Frühkastra. Wieviel Platz ist vorhanden? Hast du Erfahrung in Kaninchenhaltung? Und, erzähl doch bitte was über die Haltung, dann können wir dir hier Ratschläge geben. Wenn du dir unsicher bist, dann trenne mit Gitter, so dass noch Riech- und Sehkontakt vorhanden ist. So können sie noch in Ruhe fressen und verlieren den Kontakt nicht Geändert von 4Chaoten (22.10.2020 um 20:44 Uhr).
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Das Zimmer in dem sie leben ist ungefähr 15- 17 qm groß, wir haben sie noch nicht sehr lange und wollen (sobald die Baustelle in unserer Wohnung fertig ist) die beiden in die komplette Wohnung lassen. In den ersten Wochen hatten sie auch ca. 40qm, da sie in die Küche durften (von 8 morgens-11 Uhr nachts), aber das geht momentan leider nicht mehr. Wir haben zwar ein Gitter, aber ich denke, wenn sie wollten würden sie es schaffen darüber zu springen, daher könnten wir einen von ihnen nur im Schlafzimmer unterbringen. Ich habe kaum Erfahrung mit Kaninchen, ich hatte zwar früher auch ein Kaninchen, leider haben wir es alles andere als artgerecht gehalten. Geändert von Mika&Kelloggs (22.10.2020 um 21:02 Uhr).
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| Der Platzbedarf hört sich schon mal gut an, das Problem ist, das dein TA keine Frühkastra gemacht hat. An dieser Stelle würde ich dir empfehlen Marinahexe eine Pn zu schicken mit der PLZ und der Bitte dir einen erfahrenen TA zu empfehlen Die Hormone sind da, auch nach der Kastra brauchen sie jetzt Zeit abzubauen, dies kann 2 Wochen oder auch 4 Wochen dauern. Ich würde den rangniedrigen im Zimmer lassen und Mika (der stänkert?) umsetzen Dann versucht Gitter zu besorgen , um sie im Zimmer räumlich zu trennen und dann beobachten Wie hoch wären denn die Gitter und welche Größe sind deine beiden, sind sie Stehohren oder Widder? Wo wir dabei sind, Bilder machen eine Beurteilung einfacher
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beide haben Stehohren, wobei die bei Mika manchmal leicht nach unten neigen. Die Mutter ist ein Farbenzwerg und Kelloggs sieht ihr sehr ähnlich. Das Gitter ist so niedrig, dass beide, wenn sie sich aufstellen so groß wie das Gitter sind und Mika kann einfach drüber springen.
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Über nacht haben beide in getrennten Zimmern geschlafen und ich überlege jetzt, ob ich sie heute schon wieder zusammen führen soll und gucken, was passiert? Bin mir aber unsicher, ob beide noch Zeit brauchen. Kelloggs geht es wieder sichtlich besser so. Davor saß er nur in einer Ecke und war in eine Angststarre verfallen.
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| Hast Du sie jetzt also doch über Nacht getrennt oder haben sie nur so in getrennten Zimmern geschlafen? Falls sie richtig getrennt waren, dann war das keine gute Idee. Wenn Du sie jetzt wieder zusammenläßt, geht es vermutlich gleich schief. Dann lieber Gitter besorgen, so wie 4Chaoten schrieb, und abwarten, ob es einigermaßen harmonisch zugeht.
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| Ich hatte vor gut einem Jahr das gleiche Problem wie Du. Zwei Kastraten, die sich von heute auf morgen total in die Wolle gekriegt haben (was leider ziemlich gewöhnlich ist, da gleichgeschlechtlich). Davor hatte ich immer Pärchen oder größere Gruppen. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer und eine kurzfristige Trennung war das schlechteste, was ich tun konnte, da sie sich danach blutig gebissen haben. Ich kann Dir also nur davon abraten, sie wieder zusammen zu setzen. Wenn, dann brauchst Du eine längerfristige Trennung ohne Sicht- und Riechkontakt (zwei Wochen ist das Minimum - bis sich bei Deinen die Hormone abgebaut haben am besten noch länger!). Oder Du probierst es eben, sie Gitter an Gitter zu lassen und wenn sie sich vertragen (das merkst Du schon), könnte es klappen. Ich habe letzten Endes beide zwei Wochen getrennt und sie dann mit einem Weibchen zusammen vergesellschaftet. Hat sehr gut geklappt und sie sind bis heute ein cooles Trio mit kleineren Zwischenfällen. Allerdings muss man sich da bewusst sein, dass das früher oder später eine ziemliche Sauerei, wird, da wirklich heftigst „rumgepieselt“ wird und das auch bei uns nach einem Jahr immer noch sehr nervt... in Innenhaltung würde ich da verrückt werden... Geändert von Oda (23.10.2020 um 13:56 Uhr).
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Aber dafür sind beide so sauber wie noch nie. Danke für deine Hilfe ich werde sie auch erstmal mindestens 2 Wochen getrennt halten und dann nochmal schauen, hoffentlich wird es keine große Sauerei. Ich dachte das kann durch die Kastration verhindert werdeb naja ich schaue mal wie sich das entwickelt
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| Nein, das hast Du falsch verstanden. Wenn es bei Dir bei den zwei Kastraten bleibt, dann wird es keine „Sauerei“ - nur in dem Falle, dass Du noch ein Weibchen dazu holen würdest. Und dann ist es vor allem auch das Weibchen, das die Sauerei veranstaltet.
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| Wie planst Du denn jetzt das getrennt halten? Wenn sie sich nämlich weiter sehen und riechen können, hilft das nix.
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aber ob die Konstellation so klappt, werde ich dann wohl in frühestens 2 Wochen erfahren. Sie sind jetzt seitdem in getrennten Zimmern. Mika dort wo beide ursprünglich waren (Wohnzimmer) und Kelloggs darf frei im Schlafzimmer hüpfen und so klappt es bisher auch gut. Keiner der beiden pinkelt oder köttelt daneben. Also soweit alles gut. Im Schlafzimmer ist etwas weniger Platz, aber das scheint Kelloggs nicht zu stören.
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| Sehen können sie sich überhaupt nicht mehr, aber sie riechen sich gegenseitig wahrscheinlich an mir, wenn ich sie streichele usw. aber das ist nicht zu verhindern. Ich kann ja nicht jedes mal duschen, wenn ich einen anfasse. Ich könnte meine Hände waschen, aber ob das was bringt weiß ich auch nicht.
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| Stichworte |
| angst artgenossen, kaninchen trennen, vergesellschaften, vergesellschaftung hilfe |
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