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Quarantäne, Kastration und Impfung auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 08.09.2011
Beiträge: 15
Kleene befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 11:37

Quarantäne, Kastration und Impfung


Hallo,

ich halte zwei Kaninchen, die Kleene und der Große, in einem umgebauten 6 m² Gewächshaus plus Freilauf am Tag.

Letzte Woche musste ich leider eines meiner Kaninchen einschläfern lassen.

Kurz zum Krankheitsverlauf: Mein Großer (deutscher Riese, ca. 3 Jahre alt) fraß plötzlich nicht mehr, woraufhin ich mit ihm zum TA bin, der erhöhte Temperatur (39,9°C) sowie Probleme mit einem Backenzahn feststellte. Versorgt mit Antibiotika und Fiebersenker sowie Darmanreger ging ich wieder heim. Da er noch immer nicht fraß, fütterte ich ihn ab dem übernächsten Tag mit einer Pipette. Nach sechs Tagen Kampf war er sehr geschwächt und der TA entschied, dass es besser wäre ihn zu erlösen. Von der Obduktion riet er mir ab, da es für das verbleibende Tier keinen Unterschied machen würde.
Der TA vermutete eine Virusinfektion als Todesursache.

Die "Kleene" zeigt nun seit einer Woche normales Verhalten, frisst gut usw. Der Tierarzt meinte, dass ich zwei Wochen warten solle, bevor ich sie erneut vergesellschafte. Dann würde für die kein Risiko mehr bestehen, dass sie noch erkranke und für einen neuen Partner ebenfalls nicht, weil sich die Keime im Gehege nicht solange halten würden.

-> Hat jemand Ideen wie ich ein solches Gehege dennoch gründlich reinigen könnte? Insbesondere kaninchenschonende Putzmittel.

Nun ist es soweit, dass ich einen neuen Partner für sie gefunden habe. Dieser muss noch kastriert werden und soll nach der Kastrafrist mit ihr vergesellschaftet werden. Außerdem muss seine Impfung aufgefrischt werden.

-> Sollte man erst kastrieren und dann impfen oder besser anders herum?

Ich freue mich auf eure Antworten. Danke im Voraus!



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 11:47

Mein Beileid zum Verlust!

Die wichtigste Frage ist: mit welchen Impstoffen sind deine Tiere wann zuletzt geimpft worden?
Dann können wir dir bezüglich deines weiteres Vorgehens wirklich helfen.
Und leider hatte dein Tierarzt nicht ganz Recht: eine Obduktion hätte einiges für Dein Tier geändert, nämlich wie schnell du überhaupt ein Tier zu Dir holen kannst, usw.



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Ninchen
 
Registriert seit: 08.09.2011
Beiträge: 15
Kleene befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 12:09

Also die Kleene wurde zuletzt vor zwei Jahren geimpft, wogegen genau weiß ich leider nicht.

Beim neuen habe ich eben bei der Vorbesitzerin angefragt, er ist wohl geimpft worden, aber sie wusste aus dem Kopf nicht wogegen. Er ist erst ein Jahr alt und wurde als Jungtier grundimmunisiert.

Ich muss leider gestehen, dass ich das Impfen von Kaninchen bisher nicht so ernst genommen habe, wie ich hätte sollte. :-(

Durch die Kastrafrist kann ich sie sowieso frühstens in 6,5 Wochen zusammenbringen (Ich hole ihn erst kommende Woche ab).




Geändert von Kleene (20.08.2020 um 12:12 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.12.2018
Beiträge: 634
Tamou befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 12:46

Mein Beileid zu deinem Verlust.

Wenn die Impfung 2 Jahre zurück liegt, sind/waaren deine Kaninchen praktisch ungeimpft.
Ich denke aber, dass deine Kleine schon krank wäre, wenn sie sich angesteckt hätte. Ihr Partner war ja mehrere Tage krank mit ihr zusammen. Inzwischen dürfte jede Inkubationszeit rum sein.

Keimfrei bekommst du ein Außengehege nicht. Ich würde Reinigungsmittel wenn dann über den Tierarzt holen.

Ich würde den Neuzugang erst kastrieren lassen. Seine Impfung liegt ja noch nicht so extrem lange zurück.
Und die Kastrationsfrist wird lang genug dauern, dann lieber so früh wie möglich die OP.



__________________
Viele Grüße, Susanne



Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 12:50

Dann wäre es gut möglich, dass dein Großer an RHD2 gestorben ist. So würde ich bezüglich der Desinfektion auch vorgehen, denn RHD2 ist eine absolut tödliche Suche, deswegen wäre eine Obduktion so wichtig gewesen.
Du brauchst ein Desinfektionsmittel, das gegen unbehüllte Viren wirkt (hier ist unten eine Liste mit möglichen mitteln und das allgemeine Vorgehen: https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/chinaseuche-rhd/).

Deine Maus muss nun dringend mit Filavac oder Eravac gehen RHD2 geimpft werden. Dies sollte sich halbjährlich wiederholt werden. Bis der Schutz aufgebaut ist, solltest du kein Tier aufnehmen, vorallem wenn dieses Tier auch einen unsicheren Impfstatus hat (grundimmunisiert als Jungtier reicht leider nicht, vorallem ohne Angabe des Impfstoffes).

Hier gibt es mehr Infos bezüglich der Impfungen: https://www.kaninchenwiese.de/pflege/kaninchen-impfungen/



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Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 12:51

Zitat:
Zitat von Tamou Beitrag anzeigen
Mein Beileid zu deinem Verlust.

Wenn die Impfung 2 Jahre zurück liegt, sind/waaren deine Kaninchen praktisch ungeimpft.
Ich denke aber, dass deine Kleine schon krank wäre, wenn sie sich angesteckt hätte. Ihr Partner war ja mehrere Tage krank mit ihr zusammen. Inzwischen dürfte jede Inkubationszeit rum sein.

Keimfrei bekommst du ein Außengehege nicht. Ich würde Reinigungsmittel wenn dann über den Tierarzt holen.

Ich würde den Neuzugang erst kastrieren lassen. Seine Impfung liegt ja noch nicht so extrem lange zurück.
Und die Kastrationsfrist wird lang genug dauern, dann lieber so früh wie möglich die OP.
Da nicht geklärt werden kann, woran das Tier nun schlussendlich gestorben ist, wäre es ziemlich unvorsichtig, ein quasi ungeimpftes Tier aufzunehmen.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.12.2018
Beiträge: 634
Tamou befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 13:16

Der neue würde doch nach Kastration geimpft werden, denke ich. Da die Kleine noch lebt und augenscheinlich gesund ist, ist RHD2 doch eher nicht so wahrscheinlich, würde ich meinen. Ausgeschlossen natürlich nicht. Aber in der Kastrafrist kann die Impfung des Rammlers nochmal aufgefrischt werden.



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Benutzerbild von Honeymouse
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Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 13:23

Wenn nun aber tatsächlich RHD2 im Bestand ist und du den Rammler relativ ungeimpft da reinholst, dann hast Du ein Problem...ist die Frage, ob man das riskieren will. Dann lieber impfen lassen, ne Woche später kastrieren und dann die Frist absitzen lassen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 08.09.2011
Beiträge: 15
Kleene befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 13:24

Danke erstmal für eure Ratschläge. Bei den Putzmitteln werde ich mich mal eindecken.

Eine blöde Situation, an der ich leider einen großen Anteil habe.

Für den neuen plane ich sowieso eine strikte Trennung zur Kleene, mit gründlichem Händewaschen usw., damit ich im Zweifel auf keinen Fall etwas mitschleppe. Deswegen auch die Frage, ob erst Kastra oder erst impfen.

Ich habe mich ein bisschen zu RHD belesen. Ich finde es komisch, dass er weder typische Symptome hatte und dass er noch sechs Tage durchgehalten hat, da die Krankheit i.d.R. innerhalb von drei Tagen zum Tod führt.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 20.08.2020, 13:30

Zitat:
Zitat von Kleene Beitrag anzeigen
Also die Kleene wurde zuletzt vor zwei Jahren geimpft, wogegen genau weiß ich leider nicht.
Das ist natürlich viel zu lange her. Wie Honeymouse bereits geschrieben hat, muss sie auf jeden Fall erst geimpft werden, und den Impfschutz aufgebaut haben, bevor ein neues Tier überhaupt in euren Haushalt aufgenommen wird, dessen Impfstatus unklar ist.

Zitat:
Beim neuen habe ich eben bei der Vorbesitzerin angefragt, er ist wohl geimpft worden, aber sie wusste aus dem Kopf nicht wogegen.
Kein gutes Zeichen. Das heißt nämlich, daß sich die Vorbesitzerin genau so wenig mit dem Thema Impfungen beschäftigt hat wie du....

Zitat:
Er ist erst ein Jahr alt und wurde als Jungtier grundimmunisiert.
... was sich hier leider bestätigt.

Zitat:
Durch die Kastrafrist kann ich sie sowieso frühstens in 6,5 Wochen zusammenbringen (Ich hole ihn erst kommende Woche ab).
Du solltest die Vorbesitzerin bitten, ihn nach Möglichkeit heute oder morgen noch mit Filavac impfen zu lassen (oder die Impfung mit Nobivac Myxo-RHD plus [wichtig! Nur das plus schützt vor RHD2, nicht das "normale" Nobivac!] auffrischen zu lassen falls er tatsächlich schon damit geimpft worden sein sollte) und ihn frühestens eine Woche nach der Impfung abholen (Original-Impfpass aushändigen lassen und Rechnung des Tierarztes vorlegen lassen bevor du bezahlst).




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 13:38

Bei Nobivac Plus dauert der Schutzaufbau 3 Wochen, bei Filavac lediglich 7 Tage.



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Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 13:48

Der Krankheitsverlauf spricht eher nicht für RHD2.
Nach dem TA Besuch wurde erst 2 Tage später mit päppeln angefangen und weitere 6 Tage später eingeschläfert.

Ein Tier, dass akut an RHD erkrankt ist,lebt nicht noch weitere 8 Tage. Zumal es ja auch dann nicht verstorben ist, sondern eingeschläfert wurde.




Ninchen
 
Registriert seit: 08.09.2011
Beiträge: 15
Kleene befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 13:56

Ich habe mittlerweile seit fast 10 Jahren Kaninchen und bisher immer das Glück, dass sie im Alter (7-9 Jahre) über Nacht eingeschlafen sind.

Den Fall, dass ein Tier erkrankt und schließlich eingeschläfert werden muss, hatte ich vorher noch nicht. Daher meine Fehler ...

Die Kleene soll nächste Woche geimpft werden, der TA meinte, erst dann ist es sinnvoll, weil er dann sicher sein kann, dass sie sich nicht angesteckt hat.




Ninchen
 
Registriert seit: 08.09.2011
Beiträge: 15
Kleene befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 13:59

Zitat:
Zitat von Polly8 Beitrag anzeigen
Der Krankheitsverlauf spricht eher nicht für RHD2.
Nach dem TA Besuch wurde erst 2 Tage später mit päppeln angefangen und weitere 6 Tage später eingeschläfert.

Ein Tier, dass akut an RHD erkrankt ist,lebt nicht noch weitere 8 Tage. Zumal es ja auch dann nicht verstorben ist, sondern eingeschläfert wurde.
Genau das geht mir auch durch den Kopf. Atemnot, Krämpfe und Blutungen spielten in den Tagen nach Erkrankung auch keinerlei Rolle.

Ich sehe die Möglichkeit, dass die Entzündung am Backzahn vielleicht doch die Ursache für das Fieber und die Futterverweigerung war. (Auch Zahnprobleme hatten meine Kaninchen noch nie zuvor.)




Geändert von Kleene (20.08.2020 um 14:02 Uhr).

Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 14:04

Trotzdem sollte dein verbliebenes Kaninchen, sowie der Neuzugang natürlich baldmöglichst geimpft werden.
Aber das hast du ja ohnehin jetzt vor.



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Benutzerbild von Lupine
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Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 20.08.2020, 14:08

Nichts am Krankheitsverlauf spricht gegen RHD2, es gibt durchaus solche "langwierigen" Verläufe die dem vorliegenden entsprechen. Und da die Obduktion unterblieben ist, darf man es nicht einfach beiseite schieben, nur weil der häufigste Verlauf schneller ist.

Ein Beispiel dafür, dass nichts jede Erkrankung immer "lehrbuchmäßig" abläuft, erlebe ich gerade am eigenen Leib: Ich habe eine Thrombophlebitis. Der übliche Verlauf ist, dass Rötung, Überwärmung und Bildung des Thrombus zeitgleich erfolgen. Bei mir waren Rötung und Überwärmung bereits abgeklungen, als sich der Thrombus gebildet hat. Gut, wenn man einen Arzt hat, der sich dadurch nicht von der richtigen Spur abbringen lässt.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 14:12

Gerade RHD2 ist so vielfältig in den Symptomen, dass es leichtsinnig wäre es einfach wegzuwischen. Dafür ist es einfach viel zu gefährlich, wenn man da ein ungeimpftes Tier zuholt!

Lieber vorsichtig sein als das Leben eines Tieres aufs Spiel zu setzen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 08.09.2011
Beiträge: 15
Kleene befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 14:20

Mein Plan ist derzeit:

Am kommenden Montag ist die Kleene zwei Wochen in Quarantäne und dann würde ich zum Tierarzt impfen gehen, sodass sie einen eigenen Impfschutz entwickeln kann.

Außerdem habe ich am Montag die Möglichkeit, den Neuen zu besuchen; bisher habe ich ihn noch nicht live gesehen. Dort kann ich dann absprechen, ob sie ihn impfen würde und ich ihn eine Woche später holen kann.

Alternativ habe ich die Möglichkeit ihn hier mit kompletter räumlicher Trennung (Garten und Haus mit gründlicher Hygiene) unterzubringen und am Dienstagmorgen beim TA impfen zu gehen. Beziehungsweise in der Familien nachfragen, ob sie ihn für eine Woche nehmen würden.

Die Kastra würde ich dann nach der Impfung vornehmen.

Was haltet ihr davon?




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 20.08.2020, 14:24

Das hört sich für mich durchaus vernünftig an. Ich würde die Unterbringung in der Familie bevorzugen, damit du nicht zig mal am Tag Klamotten und Schuhe wechseln musst.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2020, 14:30

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Du solltest die Vorbesitzerin bitten, ihn nach Möglichkeit heute oder morgen noch mit Filavac impfen zu lassen (oder die Impfung mit Nobivac Myxo-RHD plus [wichtig! Nur das plus schützt vor RHD2, nicht das "normale" Nobivac!] auffrischen zu lassen falls er tatsächlich schon damit geimpft worden sein sollte) und ihn frühestens eine Woche nach der Impfung abholen (Original-Impfpass aushändigen lassen und Rechnung des Tierarztes vorlegen lassen bevor du bezahlst).

Wenn Nobivac Plus geimpft wird, darf die letzte RHD2-Impfung nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Ist schwierig mit dem Impfstoff. Ich würde bei erstmaliger Impfung immer sicherheitshalber Filavac oder Eravac zeitgleich impfen.



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