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Euthanasie wegen Darmtumor auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By dangerschaf

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Benutzerbild von bittersweet
Ninchen
 
Registriert seit: 20.06.2017
Beiträge: 23
bittersweet befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 10:06

Euthanasie wegen Darmtumor


Hallo ihr lieben,
ich musste mich vor kurzem von meinem einen 9 Jährigen Kaninchen verabschieden 😪

Ihr ging es von heute auf morgen sehr schlecht, sie hat nichts mehr gefressen, ist ein paar Meter gehoppelt und hat sich dann immer ausgestreckt hingelegt, hat mit den Zähnen geraspelt und ihren Mund immer geöffnet.

Ich dachte erst sie hätte wieder eine Verstopfung und habe sie mit Dimeticon, Metamizol und Emeprid behandelt aber da es ihr am nächsten Tag immer noch nicht besser ging, bin ich mit ihr in die Tierklinik gefahren.

Während der Fahrt hatt sie die ganze Zeit meinen Arm abgeleckt.

In der Klinik wurde durch ein kurzes Abtasten vom Bauch ein tumor im Darmbereich festgestellt. Die Ärztin meinte das da nichts mehr zu machen ist.

Warum ich euch jetzt hier schreibe ist, weil ich seit der Einschläferung keine ruhige Nacht mehr habe, da sie am Schluss der Einschläferung die in meinem Arm stattgefunden hat, fürchterlich gekrampft hat am kompletten Körper.
Diese letzten Sekunden waren furchtbar für mich, da ich mir Gedanken darüber mache, ob sie Schmerzen während dessen hatte. Bin davon ausgegangen, das sie sanft einschläft
😞

Dann denke ich mir, hätte ich sie vllt doch operieren lassen sollen, vllt hätte man den tumor doch entfernen können.

Hat jemand von euch die selbe Erfahrung gemacht beim Einschläfern lassen??

Über Antworten wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 03.01.2019
Beiträge: 765
Solkinok befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 10:40

Hallo bittersweet,



es tut mir leid, dass du diese Erfahrung machen musstest.

Ich habe auch schon Einschläferungen miterlebt (allerdings bei größeren Tieren) und fand es auch immer belastend.



Normalerweise läuft das Einschläfern in zwei Phasen ab (das gilt zumindest für größere Tiere; ich hoffe, dass es auch bei kleinen Heimtieren so gemacht wird & dass ich dir jetzt nichts Falsches erzähle): Erst wird das Tier narkotisiert, dann bekommt es ein Barbiturat injiziert.



Dadurch bekommt das Tier das eigentliche "Einschläfern" nicht bewusst mit.
Trotzdem kann es wohl gelegentlich passieren, dass ein Tier dennoch heftig krampft (unser Tierarzt hat uns damals darauf vorbereitet, dass das passieren könnte, es ist dann aber nicht passiert). Das Tier bekommt das aber, wenn der Tierarzt bei der Narkose keinen gravierenden Fehler gemacht hat, nicht mehr bewusst mit! Es leidet keine Schmerzen.



Ich glaube also, dass du beruhigt sein kannst. Für dein Kaninchen war es bestimmt wie Einschlafen - auch wenn es für dich nicht so ausgesehen hat.



GRüße
Solkinok




Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 10:41

Mein herzliches Beileid. Das ist wirklich traurig
Also "normal" klingt das nicht... klingt eher als hätte da die Narkose nicht funktioniert.. eigentlich sollen die Tiere davon gar nichts mitbekommen und tatsächlich "friedlich" einschlafen.
Allerdings bin ich gerade eh etwas entsetzt von dem, was du schreibst

Eine Einschläferung aufgrund eines Tastbefundes klingt für mich sehr unprofessionell und geht gar nicht. So was muss doch verifiziert werden... Das ist kein Vorwurf an dich!! Aber ich würde nicht noch einmal in diese Klinik fahren



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Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 10:43

Zitat:
Zitat von Solkinok Beitrag anzeigen
Trotzdem kann es wohl gelegentlich passieren, dass ein Tier dennoch heftig krampft (unser Tierarzt hat uns damals darauf vorbereitet, dass das passieren könnte, es ist dann aber nicht passiert).
Okay, das habe ich bei Kaninchen bis jetzt noch nicht gehört.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 03.01.2019
Beiträge: 765
Solkinok befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 10:45

Nachtrag: Ich habe mal schnell gesuchmaschinet. Hier wird das mit den Krämpfen beschrieben (man muss estwas nach unten scrollen):

https://www.tierarzt-kleinmachnow.de/das-einschlaefern




Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 10:54

okay, wieder was gelernt.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 11:04

Mein Beileid.


Ich habe auch schon einige Tiere einschläfern lassen müssen. Sie bekommen zuerst eine Narkose und schlafen ein. Erst einige Minuten später, wenn das Tier richtig tief schläft, wird die tödliche Spritze gesetzt. Keins meiner Tiere hat gekrampft. Wobei ich das nicht ganz ausschließen würde. Vielleicht wurde nach der Narkose-Spritze nicht lang genug gewartet?


Und ansonsten schließe ich mich dangerschaf an. Einschläfern auf einen vagen Verdacht geht gar nicht. Kann ja auch ein fester Haarballen gewesen sein.


Solltest Du nochmal in so einer Situation sein, lass zumindest gründlich untersuchen und geh notfalls zu einem anderen TA, um Dir dort eine Zweitmeinung zu holen.




Benutzerbild von bittersweet
Ninchen
 
Registriert seit: 20.06.2017
Beiträge: 23
bittersweet befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 11:14

Danke für euer Mitgefühl.

Sie hat erst eine Narkose intramuskulär bekommen und als sie zur Seite gekippt ist, hat die Ärztin eine weitere Spritze in die Bauchhöhle gegeben und daraufhin fing das krampfen an.
Hoffe wirklich das sie das nicht mehr mitbekommen hat.

Ich halte auch nichts von Tastbefunden und lasse meine Lieblinge immer von vorne bis hinten durchchecken wenn es ihnen nicht gut geht aber laut der Ärztin hätte sie die Narkose in dem Zustand und Alter nicht überlebt und ich wollte sie nicht weiteren Qualen aussetzen.
Aber klar im Nachhinein hätte ich vllt doch mehr machen lassen sollen.

Mein anderes Kaninchen hatte vor 3 Jahren einen Gebärmutter Tumor der entfernt wurde und die Zeit nach der OP war echt schlimm für sie und sie war zu dem Zeitpunkt 6 Jahre alt aber mit 9 Jahren im schwachen Zustand eine OP durchführen zu lassen...., ich weiß es ehrlich gesagt nicht was richtig und falsch war.

Aber ihr geht es jetzt immer noch super und die OP war in dem Fall eine gute Entscheidung.

Danke für den Link, habe es mir eben durchgelesen.

LG




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2020, 11:26

Mach Dir nicht zu viele Gedanken. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Du hast Dich auf die Aussage der TÄ verlassen. Eigentlich sollte man das auch tun können. Leider hat die Erfahrung hier im Forum schon ziemlich oft gezeigt, dass man das eben nicht immer kann.



Es wurden hier schon viele Kaninchen vor dem Tod bewahrt. Sei es durch falsche Behandlung oder wo Tiere wegen übersehenen Zahnproblemen und ähnlichem eingeschäfert werden sollten.



Sollte Dein Kaninchen tatsächlich etwas gespürt haben, war es nur für einen kurzen Moment. Jetzt hoppelt sie bestimmt munter über die grünen Wiesen im Regenbogenland.



 
 
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