| Ninchen | | Registriert seit: 09.04.2020
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Geschrieben am
28.04.2020, 19:10
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Zitat von PollyBrow Ich habe vor 3 Wochen mein Pärchen (1 Jahr alt) mit einer Jungtier Häsin vergesellschaftet.
Da mein Frühkastrat sehr sehr dominant ist, hätte ich mich nicht getraut, ihm ein Männchen dazuzusetzen. Das kommt auf den Charakter deiner Tiere an.
Das Weibchen hat die Kleine ordentlich durch die Gegend gescheucht... mit Ruhepausen dazwischen.
Die erste Stunde bin ich mit einem Besen im Gehege gesessen, falls sie sich ineinander verbeissen.
Ich habe alles bis auf Toilette und Näpfe rausgeräumt und nur Kartonhäuser aufgestellt (mind. für jeden eines, besser mehr). Da bei einer Bekannten die Vergesellschaftung abgebrochen werden musste - ein Kaninchen ist beim Jagen mit dem Kopf gegen ein Holzhaus gerannt.
Essen hab ich im ganzen Raum verteilt, am Anfang lassen sie den Neuling nicht zum Futternapf.
2 Tage ging das mit Jagen - Pause - Essen- Jagen - die Althäsin hat die Neue immer am Popo gebissen und ihr Fell rausgerupft. Solange kein Blut fließt, ist das auch normal.
Sooo... nach 3 Wochen kuscheln alle 3 miteinander, essen zusammen. Ab und zu wird die Neuhäsin von meinem Kastrat kurz weggejagd, wenn sie zu aufdringlich wird. Und er ging immer dazwischen und hat die Althäsin angegrunzt und weggejagd, wenn sie die Neue in den Popo gebissen oder vom Futternapf verjagd hat. Also er ist hier der Streitschlichter.
Mein Innengehege ist 6 qm groß - ich habe die Möglichkeit, es auch zu erweitern, abersie verstehen sich super darin. Der Platz reicht momentan aus (sie sind alle drei in das Neue gekommen - ganz wichtig, neutraler Boden, sonst verteidigen die ihr Revier manchmal ziemlich heftig)
Ich wusste aber auch, wenn das schief geht, mache ich 2 Gehege und hol noch einen Partner für die Junghäsin. Hab dann also 2 Gruppen. Ich hätte es nicht über mich gebracht, sie wegzugeben...
Das war mein Plan B - den ich zum Glück nicht gebraucht habe.
Bei 2 Kastraten hab ich auch schon gehört, dass die sich richtig verkrachen können - auch nach einer gewissen Zeit. In der Natur ist es ja so - jeder hat seinen eigenen Bau, das Männchen lebt dort mit ein max. 2 Häsinnen zusammen. Große Gruppen funktionieren deshalb auch nur mit viel Platz auf Dauer, damit auch jeder einen Rückzugsort hat. | Also Lotte ist die aktiviere und dominanter und Hazel liegt lieber nur rum. Deswegen habe ich mir gedacht lieber einen 2. Kastraten zu holen, damit sie sich mit ihm austoben kann und Hazel auch manchmal entspannen kann.
Die Vergesellschaftung von den zwei ist auch super gelaufen am Anfang dachten wir Hazel hat die Hosen an aber mittlerweile ist es die kleine Lotte. Sie haben nach paar Tagen schon harmoniert. Ab und zu jagen sie sich aber ich denke, das ist normal. Es schaut auch mehr nach Spielen aus oder wenn Hazel mal seine Ruhe will.
Für eine neue Vergesellschaftung hätte ich ein ca 8qm großes Gehege und hab auch schon mal Papkartons gesammelt. Die Wände und der Boden sind auch geschützt. Ich dachte ein Kastrat wäre für die zwei gut aber ich seh mir das noch an, vielleicht wird es auch ein Weibchen. Ich warte jetzt die Pubertät von der kleinen noch ab.  |