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3 er Gruppe Vergesellschaften Hallo ihr Lieben, Ich hatte Hazel(3,5) und seine Partnerin, seit dem sie klein waren. Leider ist sie gestorben und dann habe ich ein neues Kaninchen vor einem Monat dazu geholt. Sie heißt Lotte und ist 11 Monate alt. Sie verstehen sich gut aber man merkt den Altersunterschied. Nun habe ich einen kastrierten Rammler entdeckt, der 1,5 Jahre alt ist. Wäre es möglich, ihn zu den beiden zu setzten? Also in einem neutralen Gehege. Was meint ihr dazu? Liebe Grüße Sabi, Hazel und Lotte:seeya: |
Hallo:seeya: Meine Frage wäre sind Hazel und der evtl. Neuzugang Spät- oder Frühkastraten und wieviel Platz wäre denn gegeben;) Lotte könnte noch in der Pubertät sein, wieso glaubst du, der Altersunterschied ist zu groß? |
Sie sind beide Frühkastriert, es wären ungefähr 8qm zur Verfügung :) Das kann sein. Ich habe Lotte dazu geholt, weil ich dachte sie verleiht ihm bisschen Schwung aber seit dem seine Partnerin gestorben ist, ist er etwas fauler geworden. Und mit dem neuen habe ich mir gedacht, dass dann sie wen hat, mit dem sie sich auspauern kann und mein Hazel dann nicht alles an Energie von ihr abbekommt. Dass dann beide sozusagen, was davon haben. Ich hoffe das ist ungefähr verständlich :blush5: |
Ja, das ist verständlich:D Es ist natürlich deine Entscheidung, ob du gerne noch ein weiteres Tier ein schönes Zuhause geben möchtest. Allerdings denke ich, 8 qm sind schön viel Platz für ein Pärchen, bei 3en würde ich Magenschmerzen haben;) bei der Haltung von Gleichgeschlechtlichen bin ich immer für viel Platz Ich würde wohl noch bis zur Entscheidung, wenn der Kastrat kein Notfall ist, warten bis die Pubertät beendet ist und darüber nachdenken, ob es möglich wäre noch eine paar qm Platz dazu geben |
Danke, das ist ein guter Tipp. Wielange dauert denn ungefähr die Pubertät? Die 8qm wären nur für die Vergesellschaftung, danach haben sie das ganze Zimmer also wäre ungefähr das doppelte. Wie ist es allgemein, wenn man ein Pärchen hat und dann einen weiteren Kastraten dazu setzt? |
Allgemein sagt man mit 12 Monaten, Lotte ist aber ja gerade erst bei dir eingezogen, da wäre auch noch die Frage, wie sie vorher gelebt hat. Wenn sie den Platz vorher nicht gewohnt war, kann auch das noch eine Rolle spielen. Wie lange sind die beiden denn jetzt zusammen? Allgemein gibt es keinen Ratschlag, denn es ist Charakterabhängig. Man kann ein wenig ausschließen , z. B. ist es meiner Meinung nach schwer Spätkastraten zu vergesellschaften. Ich habe auch schon Tiere genommen, wo es hieß, sie sind unterwürfig, aber bei einem guten Platzangebot und guter Haltung, sind sie es dann doch nicht mehr unterwürfig |
Ich habe vor 3 Wochen mein Pärchen (1 Jahr alt) mit einer Jungtier Häsin vergesellschaftet. Da mein Frühkastrat sehr sehr dominant ist, hätte ich mich nicht getraut, ihm ein Männchen dazuzusetzen. Das kommt auf den Charakter deiner Tiere an. Das Weibchen hat die Kleine ordentlich durch die Gegend gescheucht... mit Ruhepausen dazwischen. Die erste Stunde bin ich mit einem Besen im Gehege gesessen, falls sie sich ineinander verbeissen. Ich habe alles bis auf Toilette und Näpfe rausgeräumt und nur Kartonhäuser aufgestellt (mind. für jeden eines, besser mehr). Da bei einer Bekannten die Vergesellschaftung abgebrochen werden musste - ein Kaninchen ist beim Jagen mit dem Kopf gegen ein Holzhaus gerannt. Essen hab ich im ganzen Raum verteilt, am Anfang lassen sie den Neuling nicht zum Futternapf. 2 Tage ging das mit Jagen - Pause - Essen- Jagen - die Althäsin hat die Neue immer am Popo gebissen und ihr Fell rausgerupft. Solange kein Blut fließt, ist das auch normal. Sooo... nach 3 Wochen kuscheln alle 3 miteinander, essen zusammen. Ab und zu wird die Neuhäsin von meinem Kastrat kurz weggejagd, wenn sie zu aufdringlich wird. Und er ging immer dazwischen und hat die Althäsin angegrunzt und weggejagd, wenn sie die Neue in den Popo gebissen oder vom Futternapf verjagd hat. Also er ist hier der Streitschlichter. Mein Innengehege ist 6 qm groß - ich habe die Möglichkeit, es auch zu erweitern, abersie verstehen sich super darin. Der Platz reicht momentan aus (sie sind alle drei in das Neue gekommen - ganz wichtig, neutraler Boden, sonst verteidigen die ihr Revier manchmal ziemlich heftig) Ich wusste aber auch, wenn das schief geht, mache ich 2 Gehege und hol noch einen Partner für die Junghäsin. Hab dann also 2 Gruppen. Ich hätte es nicht über mich gebracht, sie wegzugeben... Das war mein Plan B - den ich zum Glück nicht gebraucht habe. Bei 2 Kastraten hab ich auch schon gehört, dass die sich richtig verkrachen können - auch nach einer gewissen Zeit. In der Natur ist es ja so - jeder hat seinen eigenen Bau, das Männchen lebt dort mit ein max. 2 Häsinnen zusammen. Große Gruppen funktionieren deshalb auch nur mit viel Platz auf Dauer, damit auch jeder einen Rückzugsort hat. |
Ach so: bei gleichgeschlechtlichen Vergesellschaftungen wird auch mit Urin gespritzt. Bei einer größeren Gruppe ist die Sauberkeit durch Markieren etc. nicht mehr so vorbildlich wie bei nur einem Pärchen. Ich habe meine Wände mit so Laufgitter aus Plastik geschützt. Und Pvc auf dem Boden. |
Zitat:
Ok ich denke ich werde erstmal warten bis die Pubertät vorbei ist und dann seh ich ja, wie sie weiter sich verhalten. |
Zitat:
Die Vergesellschaftung von den zwei ist auch super gelaufen am Anfang dachten wir Hazel hat die Hosen an aber mittlerweile ist es die kleine Lotte. Sie haben nach paar Tagen schon harmoniert. Ab und zu jagen sie sich aber ich denke, das ist normal. Es schaut auch mehr nach Spielen aus oder wenn Hazel mal seine Ruhe will. Für eine neue Vergesellschaftung hätte ich ein ca 8qm großes Gehege und hab auch schon mal Papkartons gesammelt. Die Wände und der Boden sind auch geschützt. Ich dachte ein Kastrat wäre für die zwei gut aber ich seh mir das noch an, vielleicht wird es auch ein Weibchen. Ich warte jetzt die Pubertät von der kleinen noch ab. :) |
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