Hallo zusammen,
leider hat unser Clyde, trotz Herzultraschall und entsprechender Medikamente, nicht überlebt und wir haben daraufhin direkt am nächsten Tag einen neuen Partner für Bonnie aus dem Tierheim geholt. Sie hatte schon am gleichen Abend sehr gelitten, sich verkrochen und kaum gefressen.
Geworden ist es ein 9 Monate alter Kastrat. Seine Vorgeschichte wissen wir nicht, allerdings hatte er weniger Angst vor Menschen als vor Artgenossen und hat keinerlei Scheu vor der Toilettenspülung, während er bei anderen kleinsten Geräuschen sehr schreckhaft reagiert. Lässt ein bisschen vermuten das er vielleicht einzeln (oder Käfig an Käfig) im Badezimmer gelebt hat.
Die ersten zwei Tage ist er eigentlich nonstop vor Bonnie geflüchtet, obwohl sie nicht einmal eine aggressive Geste gezeigt hat. Wenn er aber lief, lief sie hinterher und das machte dem neuen natürlich Angst. Bonnie hat dann irgendwann angefangen sich langsamer zu bewegen und seit dem läuft es sehr gut mit den beiden. Sie kuscheln extrem viel und so langsam taut der kleine auf, flüchtet nicht bei jeder Kleinigkeit sofort und auch die Umstellung auf Frischfutter hat er gut vertragen.
Bonnie ist natürlich direkt bei der Vergesellschaftung in die Hitze gekommen und animiert ihn gerne. Er rammelt auch, anfangs mehr Rangordnungsrammeln, mittlerweile schaut es aber so aus als würde eher tendenziell "normal" rammeln. Allerdings animiert Bonnie ihn immer (und immer penetranter) dazu, zwickt ihn in die Seite und deutet auch an auf ihn zu springen. Sobald er dann nachgibt und aufspringt, will Bonnie dann aber weg. Er versucht es meist noch 1-2x aber meistens haut Bonnie direkt ab.
Mittlerweile ist sie sehr gesprächig, selbst wenn sie nur den Kopf zum putzen unter ihn schiebt, und wird immer lauter dabei. So ein geknurze.
Ist das normal bei der Hitze? Wir hatten das so noch nicht, Bonnie war nur ganz zu Anfang mal in der Hitze aber hatte sich da mehr auf den Nestbau konzentriert. Clyde hat damals allerdings auch nicht gerammelt.
Der kleine ist jetzt 12 Tage bei uns.
