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FressunlustHallo liebe Forengemeinde, ich muss mich an euch wenden, da wir leider nicht mehr ganz weiter wissen. Unser Kaninchen, ein eineinhalbjähriger Zwergwidder, hat schon seid dem er bei uns ist immer mal wieder Probleme mit der Verdauung. Wir haben natürlich bereits das Futter umgestellt, so das er eigentlich das letzte halbe Jahr keine Probleme mehr hatte. Im November hatte er eine Verstopfung, die aber durch eine Spritze mit Krampflösendem Mittel wieder in Ordnung gebracht wurde. Das gleiche hatte er noch einmal Anfang Dezember, das konnte aber auch ohne größere Probleme durch eine kleine Spritze beim Tierarzt gelöst werden. Nun hat er seit vier Tagen das Problem das er nicht mehr frisst. (Von sich selbst aus) Wir haben das ganze früh nach dem Aufstehen gemerkt und haben bis ca. Mittag gewartet ob sich die Situation bessert. Leider was das nicht fall und wir mussten zum Tierarzt fahren. (Hat auch nicht mehr gekotet) Dort wurde der Bauch abgetastet. Die Zähne wurden angesehen. Er hat dann ein Schmerzmittel, Sab Simplex, zwei große Spritzen Wasser unter die Haut bekommen. Wir sollten Ihn bitte Zuhause päppeln, wenn er nichts frisst. Das haben wir natürlich gemacht, sind auch in der Nacht alle 3-4 Stunden aufgestanden und er hat seine Mahlzeit mit Päppelbrei bekommen. Nun hat er leider aber immer noch nicht von sich aus gefressen und wir sind noch einmal zum Tierarzt. Zweite Behandlung: Zwei Wasserspritzen unter die Haut, ein Schmerzmittel und einen Krampflöser. Er wurde nun auch geröntgt. Dort hat der TA einen Zufallsbefund gefunden, er hat zwei kleine Steine in der Blase entdeckt. (Nun hat er auch einen Ultraschall bekommen) Der TA meinte die Steine seien zu klein, so das sie Ihm keine Schmerzen machen könnten, bzw wenn er noch Urin absetzt, sollte das nicht unser Problem sein. Urin setzt er ohne Probleme ab. Wir sollten weiterhin Päppeln und beobachten. (Sollte sich der Zustand nicht bis zum nächsten Tag bessern, sollen wir bitte noch einmal kommen, bzw sollte er immer noch keinen Kot abgesetzt haben) Er frisst leider nicht selbst und hat auch keinen Kot abgesetzt. Behandlung # 3 am Morgen: Zwei Wasserspritzen unter die Haut Ein Klistier in den Po Ein Krampflösendes Mittel Da der TA meinte, es soll bis zum Nachtmittag spätestens Kot absetzten. Dies war leider nicht fall. Behandlung # 4 am gleichen Tag abends: Ein Microklist in den Po Einen Krampflöser gespritzt Weiterhin bitte päppeln und den Bauch massieren. Jetzt waren wir zwei Tage nicht mehr beim TA und haben versucht Ihn so gut es geht zu Päppeln. Er liegt leider meistens nur rum, wirkt dabei aber sehr entspannt. (So als hätte er keine Schmerzen) Er lässt sich auch anfassen, auch am Bauch und Kopf, lässt sich dann auch streicheln. Er hoppelt sehr wenig, wir müssen Ihn leider dazu animieren sich zu bewegen, damit sich die Verdauung etwas in Bewegung setzt. Problem ist: Er frisst von selbst eigentlich so gut wie nichts, höchstens mal ein paar Strohhalme. Bzw wenn wir Ihm vor dem Päppeln ein Kohlrabiblatt an den Mund halten. (Das ist er aber leider auch nicht immer und nicht ganz) Er hat immer noch ein gluckern im Bauch. Setzt keinen richtigen Kot ab, nur Gelee-Artigen-Kot. Was sollen wir machen? Weiterhin päppeln, in der Hoffnung der Appetit kommt wieder zurück? Nochmal zum TA ? ( Wobei der meinte, das man als nächsten Schritt den Bauch öffnen müsste und dort nachschauen müsste, was los ist) // Das wollen wir eigentlich nicht, da uns, bzw auch dem TA das Risiko zu groß ist, das bei der OP was passiert. Vielen Dank im Voraus. Grüße r1se
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| Hallo r1se, tut mir leid für euren Kleinen, dass er mit Bauchmurks zu kämpfen hat. Nach allem, was Du schreibst, würde ich das Päppeln jetzt in den nächsten Stunden nicht völlig absetzen. Solange Kot abgesetzt wird, und sei es in einer "geleeartigen" Konsistenz, wie Du schreibst, würde ich davon ausgehen, dass der Nahrungsbrei durch die Darmpassage kommt und ausgeschieden werden kann. Meine Risikoabwägung wäre die, dass ich unter den gegebenen Umständen nicht von der Gefahr einer Überladung ausgehen würde, mir die das Risiko einer baldigen Aufgasung bei komplettem Nahrungsstopp aber zu hoch wäre. Dennoch würde ich, sollte sich nichts ändern, zwischendurch (also spätestens morgen) mit dem Kleinen nochmal zum Tierarzt und um ein Röntgenbild bitten, schon um Klarheit über die Situation im Darm zu haben. Ich würde suppig (nicht breiig) angerührte Päppelmahlzeiten geben. Die Abstände zwischen dem Fütterprozedere würde ich etwa bei 8 - 12 ml alle vier Stunden lassen und schauen, dass Du ihm in der Zwischenzeit immer wieder seine Lieblngssachen unter die Nase hältst. Nach jeder Päppelmahlzeit würde ich als Abschluss 2 ml Dimeticon (Sab Simplex) geben, um einer Aufgasung vorzubeugen. Ich nehme an, eine Kotprobe wurde abgegeben und untersucht, Hefen im Übermaß also ausgeschlossen? Für den Fall dass nicht, wäre das meine nächste Maßnahme. Im Fall eines diagnostizierten Hefebefalls im Laborbefund würde ich an der Fütterung schrauben (alles Zuckerlastige, Knollenartige, vielleicht auch Kohlrabiblätter usw. weglassen) und eine 14-tägige Nystatinkur machen. Gluckern im Bauch, geleeartiger Kot, Fressunlust ... waren bei uns jedenfalls Begleiterscheinungen von massigem Hefenbefall im Darm. Parallel zu allem Beschriebenen würde ich Bene Bac erbsengroß aus der Tube vor jeder Päppelmahlzeit geben. Das kann die Erholung der Darmflora unterstützen. Außerdem würde ich schauen, dass die Schmerzmittelversorgung funktioniert, also auf jeden Fall ausgeschlossen kann, dass Schmerzen ihn vom Fressen abhalten. Oft ist das ein verflixter Teufelskreis. Ist der mit einer schmerzfreien Phase mal durchbrochen, ist das oft der Wendepunkt bei Verdauungs-/Aufgasungsgeschichten. Du kannst Metacam für Katzen 1 ml pro Tag geben, manche empfehlen im Bedarfsfall auch 1 ml alle 12 Stunden, weil das Schmerzmittel bei Kaninchen schnell verstoffwechselt wird. Spätestens bei Zähneknirschen oder ständigem Lagewechsel wäre für mich ein Schmerzmittel dringend angezeigt. Bene Bac, Nystatin (falls wg. Hefenüberschuss nötig), Metacam als Schmerzmittel bekommt ihr alles beim Tierarzt. Ich drück' die Daumen, dass es bald aufwärts geht. Grüße, Aen Geändert von Aen (01.01.2020 um 15:35 Uhr).
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| Ich stimme meinen Vorschreiben da zu. Kotrobe fänd ich auch ganz dringend ganz wichtig. Vielleicht kannst du noch schreiben, was ihr ihm sonst so zu fressen anbietet.
__________________ Chai, chai, chai - Ken, ani od chai! Ze hashir shesaba Shar etmol l'aba - V'hayom ani Geändert von Dar89 (01.01.2020 um 15:36 Uhr).
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| Hallo, vielen lieben Dank schon einmal für die Antworten! ( Das ging ja sehr schnell : ) ) Sab Simplex haben wir uns gester noch in der Aphotheke besorgt, das bekommt er nun zu jeder Mahlzeit, wir haben Ihm aber höchstens 0,2 - 0,3 ml pro Mahlzeit gegeben, das war dann wohl zu wenig. Kann man das Überdosieren, bzw zu viel geben? Den Brei haben wir schon relativ flüssig angerührt, ist wahrscheinlich nicht sein Lieblingsessen, muss aber halt rein. Wir haben auch noch Rodicare Akut im Haus, das hat er auch 2 x am Tag bekommen. Mit den Zähnen knirscht er eigentlich nicht und auch seine Stellung wechselt er nicht oft. Die Tage lag er sicherlich mehr als eine Stunde in der gleichen Position, dann hat er sich kurz geputzt und sich dann wieder hingelegt. Macht auch seine Augen zu und wir denken er schläft. Atmet dazu auch noch ruhig. Er liegt auch auf seinem Bauch und ich kann Ihn dabei auch Streicheln, bzw den Bauch abtasten. (Er bleibt sogar dabei liegen) Sein Problem ist wahrscheinlich noch, das er eigentlich nie etwas trinkt, aber seine Partnerin auch nicht. (Wassernapf wir früh und abends frisch aufgefüllt) Die beiden bekommen von uns jeden Tag mehrmals frisch: (Natürlich nicht alles, aber eine Abwechslung ist dabei) -Karotten -Fenchel -Brokkoli -Heu, gemischt mit getrockneten Kräutern -Leinkuchenpellets ( gegen Haarballen ) (sehr wenig) -Salat -Raddicio -Chicorée Wieviel Öl darf ich Ihm denn geben? Wir haben gelesen, das Leinöl recht gut sein soll. Dieses habe ich im Haus, wäre als kein Problem. Bzw. mit was gebe ich Ihm das ein? (Mit dem Päppelbrei oder pur) Im schlechtesten Fall müssen wir morgen mit Ihm noch einmal zum Tierarzt fahren, damit er Ihn noch einmal röntgt.
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Aufnehmen würde ich Möhrengrün. Das klappt in aller Regel sehr gut. Zitat:
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Gute Nerven wünsche ich euch und baldige Besserung für eure Wackelnase! ![]() Geändert von Aen (01.01.2020 um 16:28 Uhr).
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| Sab kann nicht überdosiert werden. Es wirkt rein mechanisch. Im Akutfall gebe ich 1-2 ml alle 1-2 Stunden. Wenn du päppelst, würde ich einfach etwas Öl mitrein mischen. Nicht trinken ist bei frischer Fütterung normal und kein Problem. Kotprobe sollte auf jeden Fall gemacht werden. Alles knollige würde ich pauschal von Speiseplan streichen. Zucker füttert Hefen. Was für Salate fütterst du, da gibt es einige Verdächtige wie Eisberg- und Kopfsalat.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Wie nimmt er denn den Brei? Wehrt er sich doll dagegen, oder nimmt er ihn freiwillig? Zitat:
Zusätzlich würde ich gucken, dass ich Küchenkräuter wie z.B. Dill und Petersilie gebe. Dill wirkt appetitanregend.
__________________ Chai, chai, chai - Ken, ani od chai! Ze hashir shesaba Shar etmol l'aba - V'hayom ani
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| Hallo, also den Brei nimmt er nicht so 100 %ig freiwillig an. Meine Freundin hält Ihn und ich gebe Ihm die Päppelspritze. Wir müssen aber leider den Mund festhalten, dann schaffen wir in 10 min ca. eine Spritze von 6-8 ml. Das Sab hat er gerade besser angenommen, als den Bei. Neija das riecht auch besser, zumindest für uns Menschen. ![]() Dieses Schmerzmittel "Metacam" bekomme ich wahrscheinlich nur vom Tierarzt oder ist das Mittel frei verkäuflich? Vielen lieben Dank für eure Hilfe!
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| Ich kann mich da Allen nur anschließen: wichtig ist genügend stark (!) dosiertes Metacam und alle paar Stunden etwas gegen Aufgasung. Bei Verstopfung nur am Anfang1-2 Tage Öl (weil es auch langfristig die Darmflora durcheinander bringt), aber jetzt hat ja Deiner keine Verstopfung mehr... Bei jeder Aufgasungsgeschichte, wobei irgendwann vermutlich eine Verstopfung zu Grunde lag, gerät die Darmflora außer Lot. Das kann bis zu 6 Wochen dauern, bis diese wieder aufgebaut ist. Wird da nicht täglich nachgeholfen z.B. mit Bene Bac, kann es gut sein, dass sie sich nicht mehr richtig erholt. Dann hast Du automatisch weder innert kurzer Zeit die nächsten Aufgasungen und die Geschichte wiederholt sich wie in Deinem Fall. Wenn Schleim (Darmschleimhaut!) ausgeschieden wird, dann ist das ein Zeichen eines chron. entzündeter Darmes, welche Ursache auch immer. Daher zwingend die Kotprobe. Bei jeder Magen- Darmgeschichte wird zuerst Kräuter gefressen. Das hilft der Verdauung am besten, was die Kaninchen auch wissen. Danach folgt irgendwann leicht verdauliche Haferflocken und danach Wiesenfutter v.a. Löwenzahn (was im Winter etwas schwierig ist). Danach kommt Getrocknetes wie Heu etc. Und erst zuletzt Gemüse, aber erst wenn wieder alles funktioniert. Geändert von Rakete (01.01.2020 um 17:20 Uhr).
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![]() Zitat:
Du könntest gleich anrufen, ohne Kaninchen vorbeifahren und die Metacamdosis abholen. Das würde Deinem Kleinen Stress ersparen. Falls der Tierarzt heute am Feiertag keine Notdienste macht, könnte Dir die nächstgelegene Tierklinik mit Metacam aushelfen. Geändert von Aen (01.01.2020 um 17:23 Uhr).
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| Metacam bekommst Du nur vom TA und gehört eigentlich in jede Notfallapotheke. Ich verabreiche es auch schon bei leichterem Bauchweh, bevor es noch zur Aufgasung kommt und ich sehe, dass sich das Tier komisch verhält und der Leckerli-Test negativ ausfällt. Am besten das höher dosierte Hundemetacam (1.5 mg/kg, ist 3x konzentrierter als das Katze), davon kann man bis zu 0,6 ml/kg täglich verabreichen. Zu schwache Dosierung bringt gar nichts. Und sind Schmerzen (egal welche Ursache!) vorhanden, dann wird nichts mehr gefressen und es kommt immer zu einer Aufgasung, wenn der Nahrungsbrei liegen bleibt.
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| Hallo, wollte mich noch einmal bei euch melden. Wir sind gerade mit dem kleinen zum TA gefahren, der hat eigentlich immer eine offene Tür für uns. (Notdienst) Er hat Ihm nochmal den Bauch abgetastet, da war aber alles ok. (Keine Aufgasung) Hat dann nochmal eine Spritze mit Kochsalzlösung/Wasser unter die Haut bekommen und Metcam hat er auch bekommen, bzw. wir haben dann gleich die Packung mitgenommen. Jetzt warten wir mal ab, ob er Kot absetzten kann und wieder das fressen anfängt. Vielen Dank euch, ich melde mich, sobald es Neuigkeiten gibt. Grüße r1se
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| Schön, dass Du uns auf dem Laufenden hältst. Dass Du jetzt Metacam in der Notfallapotheke hast, hilft sehr. Nach meiner Erfahrung wirkt Metacam bei Kaninchen echt gut gegen Magengrimmen. Ich drück' die Daumen, dass das bei Deinem Kleinen auch so ist und er bald wieder selbst frisst. Die Kotprobe würde ich mir auf jeden Fall für die nächste Fahrt zum TA vornehmen. Es reicht, wenn Du zuhause fünf gesammelte Köttel - oder eben das "Geleeartige", was er derzeit absetzt - in ein Tuch gibst, bis kurz vorm Tierarztbesuch in den Kühlschrank legst und beim TA abgibst. Um die Kotprobe untersuchen zu lassen, braucht Dein Kaninchen nicht mit zum TA. Das Laborergebnis müsste dann in drei, vier Tagen da sein. Je eher geklärt ist, ob der Kot sauber ist oder Hefenbefall vorliegt, desto besser. Grüße, Aen
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| Hallo, wollte mich nochmal zurück melden. Gestern Abend/Nacht konnte er dann schon zwei bis dreimal Kot absetzten und hat ganz langsam angefangen wieder selbst zu fressen. Seit heute früh ist er wie ausgewechselt. Er frisst von selbst, ohne Probleme.Kann wieder normal Kot absetzen. Bewegt sich viel mehr und beschäftigt sich auch wieder mehr mit seiner Partnerin. Was so ein Schmerzmittel alles bewerksetelligen kann hätte ich nicht gedacht! Vielen lieben Dank für eure Hilfe! Schönen Abend noch.
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Hey wie schön! ![]() Ich bin auch immer wieder verblüfft, wie spielentscheidend bei Kaninchen ein wirksames Schmerzmittel ist, wenn der Magen/Darm Probleme macht. Sobald gefressen wird, erholen sich Magen und Darm meist extrem fix und die kaninische "Vorne-rein-hinten-raus"-Maschine ist wieder am Laufen. ;-) Das nächste Mal kannst Du schneller handeln. Ich würde dennoch eine Kotprobe untersuchen lassen, um zu sehen, was der wahrscheinliche Auslöser des Ganzen gewesen sein könnte. Gruß, Aen
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| Ja, Schmerzmittel sind manchmal wirklich der „Durchbruch“. Ich hatte drei Tiere die von Silvester so gestresst waren, dass sie für rund 10 Stunden das fressen komplett einstellten. Prompt war Neujahr ein wenig Bauchweh da, was natürlich dazu führte, dass sie dann deswegen nicht fraßen. Eine Portion Sab plus eine Portion Metacam plus ein paar Bauchmassagen und das futtern ging Gott sei Dank wieder los. Doch trotz allem: Die selbst entschiedene Schmerzmittelgabe ohne das Tier bei einem Tierarzt vorzustellen darf nur als letztes Mittel nachts oder an Feiertagen zur Überbrückung eingesetzt werden wenn kurzfristig kein kompetenter Tierarzt verfügbar ist!!! Es muss immer ein Tierarzt diagnostizieren warum ein Tier nicht frisst! Was nützt ein vorübergehend schmerzfreies oder schmerzärmeres Tier, das kurze Zeit später an einer Magenruptur durch einen Bezoar elendig stirbt. Geändert von Terry (02.01.2020 um 22:51 Uhr).
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Dass ein nicht frei verkäufliches Schmerzmittel wie Metacam für ein Kaninchen nur im beratenden Kontakt mit einem Tierarzt, der das Kaninchen untersucht hat, Sinn ergibt, ist für mich selbsterklärend. In diesem Fall hat mich eher verdutzt, dass der Tierarzt, obwohl er das Kaninchen in kurzen Abständen zwei Mal auf seinem Behandlungstisch hatte, offenbar weder selbst Metacam verabreicht noch r1se wenigstens eine Zwei-Tages-Dosis für zuhause ausgehändigt hat.
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| Da hast du recht, allerdings wird hier ja auch "gerne" die Gabe von Novalgin empfohlen, welches einige Leute zu Hause haben dürften. Von daher finde ich diesen Hinweis ziemlich wichtig.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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