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| Herzlich willkommen. Na, da habt ihr ja was hinter euch.. inklusive grottiger Tierarztberatung.. Richtig ist, dass ihr sie nicht aus der Gruppe nehmt. Bei Hefen und Kokis ist es wichtig nochmal ganz genau auf die Fütterung zu schauen. Was für Gemüse füttert ihr? Obst würde ich ganz streichen. Die Impfung solltet ihr (bei allen gesunden Tieren) unbedingt nachholen. Sowohl Myxo als auch RHD1/2 könnt ihr euch über Gemüse und Heu einfangen. Damit ist leider gar nicht zu spaßen. Für sieben Tiere kommt da natürlich auch ein bisschen was zusammen, aber diese Impfungen sind dringend notwendig.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Eins noch: seid ihr sicher, dass es Matschkot ist und nicht liegengelassen Blinddarmkot?
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| Die erste Frage wäre eigentlich, ob Ihr alle Tiere gegen die Kokzidien behandelt habt und welche Art der Hygiene Ihr während der Behandlung eingehalten habt. Hefen sind nur „Begleiter“ der Kokzidien und müssen nicht behandelt werden, da sie mit dem Behandlungserfolg und gesunder Ernährung dann von selber verschwinden.
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| Also als erstes solltet ihr euch nach einem kaninchenerfahrenem Ta umschauen. Schreib doch mal marinahexe mit deiner PLZ an, sie kann dir sicher einen in deiner Nähe nennen. Ein Fliegen Gitter schützt nicht vor RHD und Myxo, es kann durch euch, Schuhe und Kleidung, sowie durch das Futter, auch gekauftes übertragen werden. Vermehrte Hefen sind immer nur eine Begleiterscheinung zu einem anderen Problem. Oft sind es die Zähne, die durch Fehlstellung oder Wurzelprobleme zu einem Anstieg der Hefen führen. Hefen und Kokzidien sind immer in nicht krankmachender Anzahl im Darm vorhanden. Ich würde mir seinen vernünftigen Ta suchen, für kleine Heimtiere, nur nur Heimtiere und dann auch die Zähne kontrollieren lassen. Sollte da was sein und es wird korrigiert, erledigen sich die Hefen von alleine. Ansonsten gilt, egal was ist, alle Tiere der Gruppe werden behandelt.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Danke für die schnellen Antworten. Ich versuche, das alles so gut wie möglich zu beantworten... Zu dem was wir füttern: - Heu, Stroh ad libitum, bei Heu immer die Variante mit vielen Kräutern - Gemüse: Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Staudensellerie, Fenchel, Porree, Eisbergsalat, Feldsalat, Kohlrabigrün, Möhrengrün, Möhre, Sellerieknolle, Mairübchen, Rettich, Steckrübe, Zucchini, manchmal "Reste" von uns, z.B. Kürbis; würden wir gerne ad libitum, dafür fressen sie aber zu viel, wir geben jetzt 2xtgl. pro Gruppe einen 20cm Durchmesser Napf voll mit 1/3 Knolle und 2/3 Blattgemüse - Obst: Apfel, Banane; nur als Leckerli ganz selten, ca. 2cm Stück - Grainless Herbs pro Kaninchen 2 EL tgl. - Kräuter-Blüten-Mix pro Kaninchen 1 EL tgl. - wenig Löwenzahnwurzeln tgl. - im Moment noch Kräuterpellets, das hatte der TA jetzt empfohlen Bevor der Aufschrei kommt, wir füttern schon immer Kohl und noch nie Getreide. Wir wissen, dass Kohl sehr umstritten ist, aber uns wurde schon von mehreren TA gesagt, dass das nur in Verbindung mit Getreide problematisch wäre. Wir sind uns sicher, dass es Matschkot ist, kein Blinddarmkot. Der wird auch ab und zu liegen gelassen, sieht aber anders aus und stinkt vor allem nicht so höllisch. Wir haben immer alle Tiere behandelt, bis die Werte in Ordnung waren. Da wir Krümel immer aus der Gruppe nehmen sollten, brauchten wir die anderen nur einmal behandeln, nur bei Krümel ging es nicht weg. Wir haben das Gehege geschrubbt und desinfiziert, Krümel sollten wir auf Handtüchern halten und die tgl. auswechseln, sie hatte eine Ecktoilette mit Einstreu, die haben wir auch tgl. geleert und ausgewischt. Zahnprobleme hat bis jetzt kein Kaninchen von uns, die Zähne werden regelmäßig kontrolliert. zu den TA: Wir waren anfangs in einem Zentrum für Kleintiere. Das war wie eine Art Uniklinik, die TA waren alle sehr jung und wir hatten gefühlt bei jedem Besuch einen anderen TA, insgesamt in 2 Jahren bestimmt 6-7 verschiedene. Dann waren wir bei einer anderen, da sind meine Schwiegereltern mit ihren Kaninchen, die geben aber sofort bei allem Antibiotika... da hatten wir das Gefühl, die wollen nur möglichst viel Geld machen. Und jetzt sind wir mit dem TA eigentlich sehr zufrieden, er selber hat schon immer Kaninchen gehabt und züchtet auch professionell und eine von den Schwestern hat auch Kaninchen und hat uns schon beraten. zur Impfung: Am Anfang haben wir noch alle impfen lassen... je mehr wir dann aber gelesen haben, desto weniger waren wir davon überzeugt. Wir hatten halt Fragen, die irgendwie keiner beantworten wollte oder konnte. Unser Schnuffel z.B. hatte als wir ihn bekommen haben E.cuniculi, was erfolgreich behandelt wurde. Soweit wir es verstanden haben, ist E.cuniculi aber sowas wie Herpes beim Menschen. Also man trägt es für immer in sich und z.B. bei Stress wird es wieder ausgelöst. Dazu hatten wir gelesen, dass eine Impfung da nicht sinnvoll wäre, weil man damit das Immunsystem zu stark belastet und es dann wieder ausbrechen kann. Der TA hat damals dazu gesagt, dass wenn ein Tier in der Gruppe E.cuniculi hat, es wahrscheinlich alle haben... Also war unsere Schlussfolgerung, alle nicht zu impfen. Die Kaninchen von meinen Schwiegereltern wurden vor kurzem geimpft und daraufhin hatte das eine auch einen E.cuniculi Anfall. Und Krümel hat definitiv eine Immunschwäche, sonst hätte sie ja auch nicht ständig mit Kokzidien und Co. zu kämpfen...
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| Zitat:
Die Hefen sind , wie schon geschrieben, immer eine Sekundärerkrankung . Das primäre können Zähne sein, schon mal geröntgt? Oder zu zuckerhaltige Ernährung., durch Knollen, Obst und viel Heu
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Ich schließe mich dem an. Alle Tiere, außer bei einem akuten Schub, sollten geimpft werden. Idealerweise mit Filavac (deckt RHD1 und RHD2 ab und wird durchweg gut vertragen) und Rika Vacc oder Nobivac. Ich würde Filavac auf jeden Fall zuerst impfen, da das die wichtigste Impfung im Moment überhaupt ist. Myxo kann man gleichzeitig impfen oder mind. 14 Tage zu Filavac vergehen lassen, damit man nicht in den Schutzaufbau reinimpft.
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| Ich kann mich Marinahexe nur anschließen, eine Impfung gerade gegen RHD2 ist zwingend notwendig Auch was Crazycurry über die Fütterung schreibt sollte beachtet und angepasst werden. Möhre, Knollensellerie, Kohlrabi auch Steckrübe und Mairüben (alles knollige) würde ich erstmal streichen, auch den Apfel und ab und zu Banane und auf frisches Grün setzen. Wurzelgrün, Kohlrabiblatt, Kohl und Salate wie Radicchio, Chicoree, Eichblatt, Frisee, Lollo Rosso oder Bionda. Man möchte gerne abwechselungsreich füttern, aber nicht immer schafft man das, dann gibt es eben einen Salatkopf oder einen ganzen Spitzkohl. Ich weiß nicht, ob die Möglichkeit besteht, ich hole mir das Grün immer vom Wochenmarkt, die sammeln für mich und dort hole ich mir auch die frischen Küchenkräuter (Dill, Petersilie, Basilikum, Thymian etc) in großen Bunden ist es günstiger. Ich habe hier eine Dame, die gesund ist, aber auf Romana, Eisberg und Möhren mit Matschkot reagiert.
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| Ok, wir versuchen, das mal umzusetzen. Wir waren gerade einkaufen, aber leider gab es fast nichts mehr... Wiese ist bei uns leider schwierig. Könnte es auch sein, dass sie einfach ihr Immunsystem nicht richtig aufbauen konnte, weil sie so früh von der Mutter getrennt wurde? Alle anderen ernähren wir ja auch so, wie ich es beschrieben habe und die haben gar nichts und auch die Kotanalyse war unauffällig...
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| Die zu frühe Trennung wird sicherlich mit ein Grund dafür sein und deswegen sollte sie gut ernährt werden, entweder mit frischer Wiese oder mit viel Kräutern und Grün. Evtl. versucht ihr mal mit Rodicare Immun zu unterstützen. Für mich keine dauerhafte Lösung, aber zur Unterstützung habe ich es vor einigen Wochen bei einem Milbenproblem gegeben.
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| Ich hatte das gestern bei FB in der Gruppe Kaninchen Berlin gepostet und da kam u.a. diese Antwort: Zitat:
und diese: Zitat:
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| Hallo, ich habe gute Erfahrungen mit Gladiator plus gemacht. Hatte damals ein Kaninchen mit ständigen Bauchgeschichten, das im Laufe der Zeit auch immer inaktiver wurde. Mit Gladiator plus wurde er wieder so neugierig und aktiv wie früher und hatte auch keine Bauchgeschichten mehr und hat auch ordentlich zugelegt, nachdem es vorher immer zu dünn war. (Es starb dann leider wahrscheinlich durch einen blöden Unfall.) Ich hatte ihn aus Unwissenheit aus dem Tiergeschäft geholt, da werden sie immer zu früh von der Mutter getrennt. Außerdem könntest du Oreganoöl probieren, das wirkt auch unterstützend gegen Kokzidien. Da gibt es extra etwas für Tiere, ich habe allerdings normales aus der Apotheke, das ich mit Sonnenblumenöl verdünne und über´s Futter gebe - niemals unverdünnt geben! Hier ganz unten ist eine Liste mit Ölen: https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/kokzidien-beim-kaninchen/
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| Hallo....ich kann ein Lied von Problemen mit Würmern und Kokzidien inklusive Matschkot singen. Im Laufe meiner Kaninchenkarriere und Erfahrungen gebe ich dir nun folgende Ratschläge: Bei richtigen Befall hilft nur eine meist einmalige ordentliche Behandlung mit Baycox gegen Kokzidien (3Tage geben-3Tage Pause-3 Tage geben oder verträglicher 2-5-2 Eingabe) und Panacur gegen die Würmer ( 5 Tage geben-10bzw.14Tage Pause -5 Tage geben). Streiche ALLES an Stärke und Zucker. Dazu zählen Möhren, Sellerieknollen, alles Obst, Erbsenflocken, Erbsenringe, Pastinaken, halt alles Knollige....etc. Es ist einfach Futter für Würmer, Hefen und Kokzidien ! Gib an Futter ganz viel Wiese, natürlich langsam anfüttern wenn nicht gewohnt, dann Heu und Küchenkräuter, gibt es günstig im türkischen Supermarkt. Ich persönlich würde bei solchen Darmproblemen auch erstmal auf Kohl verzichten um die Darmflora zu entlasten. Desweiteren Heu und Äste, Apfel, Haselnuss, Weide, etwas Eiche, Brombeerblätter sind sehr gut bei Verdauungsschwierigkeiten. Aber das A und O ist leichte Wiesenkost, und Wiese ist schwierig heisst es immer-aber sorry, auch nicht unmöglich. Dann muss man halt mal sich die Mühe machen und paar Meter rausfahren. Man Wiese auch wunderbar für drei oder Vier Tage locker in Tüten im Kühlschrank oder kühlen Keller lagern. Ich persönlich wasche Wiese auch etwas und lass sie gut abtropfen. Einen richtig guten Erfolg erziele ich seit kurzem auch mit Oregano. Entweder gibst du die Kräuter frisch ins Gehege oder ich mache ein Oreganowasser. Dazu zupfe ich ein paar Blätter von einigen Zweigen ab und gebe diese in eine kleinen Mixer mit einem Schluck Wasser, das püriere ich gut. Dann siebe ich das einmal durch und fange das Oreganowasser ab. Im Moment geb ich 0,5 ml von dem Oreganowasser mit einem Spritzchen ins Mäulchen ein, sofern sie es nicht fressen. Seitdem habe ich hier eine super Verdauung und selbst das Niesen ist aktuell besser bzw weg. Man kann auch einfach Oreganoöl kaufen und verwenden, aber bitte niemals pur!!! Dieses wird nämlich ins Trinkwasser gegeben und somit verdünnt, sonst verätzt es die Schleimhäute. Ich hab mir allerdings die frischen Kräuter hier angeeignet, wie beschrieben. Weiterhin solltest du gute Hygiene walten lassen. Sprich alles mit Kot beschmutztes reinigen, vorallem mit kochendem Wasser abbrühen, nur so vernichtest du die Eier von Würmern und Kokzidien. Futter so anrichten das es nicht mit Kot kontaminiert wird. Nur mit diesen Massnahmen bin ich hier ein richtigen Schritt weitergekommen bis jetzt und habe endlich seit kurzem kein Matschkot mehr oder anderweitige Verdauungsprobleme. Meine Süssen geht es wieder richtig gut und springen voller Energie grad rum. Ich hoffe das bleibt auch so, aber aktuell bin ich auf dem richtigen Weg scheint mir......endlich, nachdem ich bestimmt auch seit einem Jahr hier rumkämpfe. Impfen ist wichtig, muss ich auch noch, allerdings hab ich es bislang nicht getan wo meine krank waren. Und wenn aktuell Kokzidien und Würmer ihr Unwesen treiben, halte ich es sinniger diese erstmal zu behandeln. Mit einem angeschlagenen Immunsystem kann ein Impfstoff seinen Wirkstoff ansonsten auch nicht aufbauen. Ich wünsche dir gute Besserung für deine Nins, LG Nicole
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| P.s....bevor sich wieder auf meine Wortwahl “leichte Wiesenkost“ gestürzt wird - ich meine damit das Wiese allgemein für mich leichte Kost ist....und nicht das ich das eine Wiesenkräuterchen als leicht und das andere als schwer ansehe.....*lol*
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| Muss das zwingend sein mit dem schwarz-weiß Anteil im Fell? Denn ansonsten würden die Symptome passen. Vor allem als sie kleiner war, haben wir auch an diese Krankheit gedacht, da war sie noch viel dünner und hat einfach nicht zu genommen... Könnte man ein Megacolon mit Ultraschall diagnostizieren? Und kann man etwas Konkretes machen, falls es das sein sollte? Im Internet steht nur, dass diese Kaninchen nicht alt werden... Super. Pünktchen trinkt insgesamt mehr als die anderen.. ansonsten ist sie topfit. Sie war auch zum Glück noch nie krank. Aber sie ist wie gesagt auch mit Mama aufgewachsen.. Ich denke schon, dass das bei Krümel eine entscheidende Rolle spielt. Und die anderen sind auch gesund, trotz der nicht optimalen Ernährung. Baycox und Panacur war das Erste, was bei Krümel versucht wurde. Es hat leider nichts gebracht. Allerdings war das auch die Zeit, in der wir sie wegen der besseren Überwachung allein halten sollten. Das hat sie sicher auch gestresst und das allein könnte dann schon die Krankheit ausgelöst haben... ein Teufelskreis irgendwie.
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| Stichworte |
| hefen, immunschwäche, kokiziden, krankheit |
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