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Immunschwäche, Kokzidien, Hefen etc. auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von vanessa252
Ninchen
 
Registriert seit: 09.12.2018
Beiträge: 9
vanessa252 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2019, 21:45

Immunschwäche, Kokzidien, Hefen etc.


Hallo ihr Lieben,
wir sind mittlerweile wirklich verzweifelt und hoffen, jemand kann uns helfen..


Es geht um unsere Krümel..

Zu ihrer Geschichte:

Wir haben sie im Alter von ca. 8 Wochen von einem privaten "Züchter" bekommen. Entschuldigt bitte die Ausdrucksweise, aber der Typ war ein Vollidiot.. er hatte bestimmt 30 Kaninchen auf einem Balkon in Käfigen gestapelt, die waren völlig verdreckt und zu fressen gab es nur dieses Standard-Trockenfutter und Möhre, kein Heu. Weil er Krümel als Männchen eingeordnet hatte, hat er sie schon nach ein paar Wochen (ich glaube, es waren 2-3) von ihrer Mutter getrennt... Die Söhne hätten sie ja wieder schwängern können...
Wir haben ihre Mutter, sie und zwei Geschwister mitgenommen. Es stellte sich dann heraus, dass alle drei Jungtiere Weibchen waren...


Eine Schwester haben wir leider schon an E.cuniculi verloren... die dritte ist kerngesund, sie war aber auch die Einzige, die als Weibchen erkannt und deshalb bei der Mutter gelassen wurde... und unser Sorgenhäschen ist Krümel.
Seit wir sie haben, hat sie regelmäßig Matschkot. Wir haben den auch ziemlich frühzeitig vom TA untersuchen lassen und es wurden Kokzidien gefunden. Darauf hin haben wir diese behandelt und noch eine Kotprobe abgegeben... da hatte sie Hefen... wir haben also die Hefen behandelt und noch eine Kotprobe abgegeben... wer will raten? Kokzidien und vereinzelt Wurmeier... also weiter behandelt. Bis wir irgendwann gesagt haben, dass wir sie nicht mehr behandeln möchten. Sie war schon völlig gestresst von dem ganzen Zeug, was ihr ins Mäulchen gespritzt wurde, von der Einzelhaltung (wie sollten man sonst wissen, welcher Kot von ihr ist) und es ging auch finanziell nicht mehr.


Wir haben sie wieder zu den anderen gesetzt und eine Zeit lang war es dann weg. Als es wieder anfing mit dem Matschkot ging alles von vorne los. Wir mussten sie wieder aus der Gruppe reißen und einzeln setzen und dann eine Art Kur ausprobieren, um festzustellen, ob sie evtl. eine Unverträglichkeit hat... Der Matschkot kam bei jedem Futter, nur bei Wasser und Heu wurde es besser, es war aber nie ganz weg. Es war wieder ein Abwechseln zwischen Kokzidien und Hefen, bis wir die Behandlung wieder mal abbrechen mussten, weil es nicht mehr ging. Der TA bei dem wir damals waren, hat uns geraten, sie für immer allein zu halten und mit Medikamenten zu behandeln. Da war sie ein bisschen über 1 Jahr alt. Als wir sie dann nach schlaflosen Nächten wieder in der Gruppe integriert hatten, war erstmal alles gut. Sie hatte zwar ab und zu Matschkot, aber nicht mehr so doll und so lange, also ließen wir es nicht untersuchen.


Im April diesen Jahres kam dann der Supergau... Sie hat nichts mehr gefressen, hat keinen Kot mehr abgesetzt und musste 3 Wochen zwangsernährt werden. Den TA hatten wir kurz vorher gewechselt. Krümel ist unser lebensfrohestes, sozialstes und aktivstes Kaninchen und die Zeit war richtig heftig für uns. Danach konnten wir sie nicht mehr in die Gruppe integrieren... Sie wurde ohne Ende gejagt und fand keine Ruhe. Erst ein Umzug mit Gruppenumstrukturierung hat geholfen... seit Juni haben wir jetzt eine 3er und eine 4er Gruppe, Krümel lebt zusammen mit Schnee (w, 3J) und Schnuffel (m, 1J).


Seit ein paar Wochen hat sie wieder Matschkot... wieder das selbe wie die Male davor. Erst waren es Kokzidien, diese wurden erfolgreich behandelt. Heute waren wir wieder eine Kotprobe abgeben... es sind Hefen... Der TA hat keinen Rat für uns, im Internet wiedersprechen sich die Seiten teilweise in sich und wir haben keine Ahnung, was wir machen sollen... Wir haben unsere zweite Gruppe auch testen lassen und da sind es top Werte, die haben nichts. Wir sind uns auch sicher, dass Schnee und Schnuffel nichts haben. Wir müssen sie aber mitbehandeln. Der TA jetzt hat abgeraten, sie allein zu halten.


Wir wollen sie weder allein halten, noch unsere gesunden Kaninchen unnötig mit Medikamenten vollstopfen... Zumal es finanziell wieder nur eine Frage der Zeit ist, bis wir es nicht mehr können.


Noch ein paar allgemeine Sachen:
Wir ernähren sie mit Heu, Kräutern, Gemüse und wenig Obst. Es leben beide Gruppen in einem Kaninchenzimmer, was in der Mitte durch einen Zaun getrennt ist (ca. 13-15m²). Geimpft sind sie alle nicht, wir haben Fliegengitter an allen Fenstern, da meinte der TA, es ist nicht unbedingt notwendig.


Wir hoffen, es hat jemand einen Rat für uns...


Vielen Dank im Voraus
Vanessa



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Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2019, 21:58

Herzlich willkommen. Na, da habt ihr ja was hinter euch.. inklusive grottiger Tierarztberatung..
Richtig ist, dass ihr sie nicht aus der Gruppe nehmt. Bei Hefen und Kokis ist es wichtig nochmal ganz genau auf die Fütterung zu schauen. Was für Gemüse füttert ihr? Obst würde ich ganz streichen.

Die Impfung solltet ihr (bei allen gesunden Tieren) unbedingt nachholen. Sowohl Myxo als auch RHD1/2 könnt ihr euch über Gemüse und Heu einfangen. Damit ist leider gar nicht zu spaßen. Für sieben Tiere kommt da natürlich auch ein bisschen was zusammen, aber diese Impfungen sind dringend notwendig.



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"Du mußt sie jetzt sagen,
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Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
Könnt' ich doch noch!
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[Danke, Tante Jessi]



Benutzerbild von dangerschaf
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Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2019, 22:00

Eins noch: seid ihr sicher, dass es Matschkot ist und nicht liegengelassen Blinddarmkot?



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Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 16.08.2019, 22:00

Die erste Frage wäre eigentlich, ob Ihr alle Tiere gegen die Kokzidien behandelt habt und welche Art der Hygiene Ihr während der Behandlung eingehalten habt.

Hefen sind nur „Begleiter“ der Kokzidien und müssen nicht behandelt werden, da sie mit dem Behandlungserfolg und gesunder Ernährung dann von selber verschwinden.




Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2019, 22:04

Also als erstes solltet ihr euch nach einem kaninchenerfahrenem Ta umschauen.
Schreib doch mal marinahexe mit deiner PLZ an, sie kann dir sicher einen in deiner Nähe nennen.
Ein Fliegen Gitter schützt nicht vor RHD und Myxo, es kann durch euch, Schuhe und Kleidung, sowie durch das Futter, auch gekauftes übertragen werden.

Vermehrte Hefen sind immer nur eine Begleiterscheinung zu einem anderen Problem. Oft sind es die Zähne, die durch Fehlstellung oder Wurzelprobleme zu einem Anstieg der Hefen führen.
Hefen und Kokzidien sind immer in nicht krankmachender Anzahl im Darm vorhanden.
Ich würde mir seinen vernünftigen Ta suchen, für kleine Heimtiere, nur nur Heimtiere und dann auch die Zähne kontrollieren lassen.
Sollte da was sein und es wird korrigiert, erledigen sich die Hefen von alleine.
Ansonsten gilt, egal was ist, alle Tiere der Gruppe werden behandelt.



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Liebe Grüße Heike



Benutzerbild von vanessa252
Ninchen
 
Registriert seit: 09.12.2018
Beiträge: 9
vanessa252 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2019, 11:20

Danke für die schnellen Antworten.
Ich versuche, das alles so gut wie möglich zu beantworten...

Zu dem was wir füttern:
- Heu, Stroh ad libitum, bei Heu immer die Variante mit vielen Kräutern
- Gemüse: Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Staudensellerie, Fenchel, Porree, Eisbergsalat, Feldsalat, Kohlrabigrün, Möhrengrün, Möhre, Sellerieknolle, Mairübchen, Rettich, Steckrübe, Zucchini, manchmal "Reste" von uns, z.B. Kürbis; würden wir gerne ad libitum, dafür fressen sie aber zu viel, wir geben jetzt 2xtgl. pro Gruppe einen 20cm Durchmesser Napf voll mit 1/3 Knolle und 2/3 Blattgemüse

- Obst: Apfel, Banane; nur als Leckerli ganz selten, ca. 2cm Stück
- Grainless Herbs pro Kaninchen 2 EL tgl.
- Kräuter-Blüten-Mix pro Kaninchen 1 EL tgl.
- wenig Löwenzahnwurzeln tgl.
- im Moment noch Kräuterpellets, das hatte der TA jetzt empfohlen


Bevor der Aufschrei kommt, wir füttern schon immer Kohl und noch nie Getreide. Wir wissen, dass Kohl sehr umstritten ist, aber uns wurde schon von mehreren TA gesagt, dass das nur in Verbindung mit Getreide problematisch wäre.


Wir sind uns sicher, dass es Matschkot ist, kein Blinddarmkot. Der wird auch ab und zu liegen gelassen, sieht aber anders aus und stinkt vor allem nicht so höllisch.


Wir haben immer alle Tiere behandelt, bis die Werte in Ordnung waren. Da wir Krümel immer aus der Gruppe nehmen sollten, brauchten wir die anderen nur einmal behandeln, nur bei Krümel ging es nicht weg. Wir haben das Gehege geschrubbt und desinfiziert, Krümel sollten wir auf Handtüchern halten und die tgl. auswechseln, sie hatte eine Ecktoilette mit Einstreu, die haben wir auch tgl. geleert und ausgewischt.


Zahnprobleme hat bis jetzt kein Kaninchen von uns, die Zähne werden regelmäßig kontrolliert.


zu den TA:
Wir waren anfangs in einem Zentrum für Kleintiere. Das war wie eine Art Uniklinik, die TA waren alle sehr jung und wir hatten gefühlt bei jedem Besuch einen anderen TA, insgesamt in 2 Jahren bestimmt 6-7 verschiedene. Dann waren wir bei einer anderen, da sind meine Schwiegereltern mit ihren Kaninchen, die geben aber sofort bei allem Antibiotika... da hatten wir das Gefühl, die wollen nur möglichst viel Geld machen. Und jetzt sind wir mit dem TA eigentlich sehr zufrieden, er selber hat schon immer Kaninchen gehabt und züchtet auch professionell und eine von den Schwestern hat auch Kaninchen und hat uns schon beraten.


zur Impfung:
Am Anfang haben wir noch alle impfen lassen... je mehr wir dann aber gelesen haben, desto weniger waren wir davon überzeugt. Wir hatten halt Fragen, die irgendwie keiner beantworten wollte oder konnte.
Unser Schnuffel z.B. hatte als wir ihn bekommen haben E.cuniculi, was erfolgreich behandelt wurde. Soweit wir es verstanden haben, ist E.cuniculi aber sowas wie Herpes beim Menschen. Also man trägt es für immer in sich und z.B. bei Stress wird es wieder ausgelöst. Dazu hatten wir gelesen, dass eine Impfung da nicht sinnvoll wäre, weil man damit das Immunsystem zu stark belastet und es dann wieder ausbrechen kann. Der TA hat damals dazu gesagt, dass wenn ein Tier in der Gruppe E.cuniculi hat, es wahrscheinlich alle haben... Also war unsere Schlussfolgerung, alle nicht zu impfen. Die Kaninchen von meinen Schwiegereltern wurden vor kurzem geimpft und daraufhin hatte das eine auch einen E.cuniculi Anfall. Und Krümel hat definitiv eine Immunschwäche, sonst hätte sie ja auch nicht ständig mit Kokzidien und Co. zu kämpfen...




Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2019, 15:48

Zitat:
Zitat von vanessa252 Beitrag anzeigen
Danke für die schnellen Antworten.
Ich versuche, das alles so gut wie möglich zu beantworten...

Zu dem was wir füttern:
- Heu, Stroh ad libitum, bei Heu immer die Variante mit vielen Kräutern
- Gemüse: Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Staudensellerie, Fenchel, Porree, Eisbergsalat, Feldsalat, Kohlrabigrün, Möhrengrün, Möhre, Sellerieknolle, Mairübchen, Rettich, Steckrübe, Zucchini, manchmal "Reste" von uns, z.B. Kürbis; würden wir gerne ad libitum, dafür fressen sie aber zu viel, wir geben jetzt 2xtgl. pro Gruppe einen 20cm Durchmesser Napf voll mit 1/3 Knolle und 2/3 Blattgemüse

- Obst: Apfel, Banane; nur als Leckerli ganz selten, ca. 2cm Stück
- Grainless Herbs pro Kaninchen 2 EL tgl.
- Kräuter-Blüten-Mix pro Kaninchen 1 EL tgl.
- wenig Löwenzahnwurzeln tgl.
- im Moment noch Kräuterpellets, das hatte der TA jetzt empfohlen


Bevor der Aufschrei kommt, wir füttern schon immer Kohl und noch nie Getreide. Wir wissen, dass Kohl sehr umstritten ist, aber uns wurde schon von mehreren TA gesagt, dass das nur in Verbindung mit Getreide problematisch wäre.

Streiche mal die Knollen, wie Möhre Kohlrabi und Sellerie und gehe mal auf Stangensellerie und nur das Grün von Möhre, Kohlrabi. Auch in Knollen ist eine hohe Zuckerkonzentration. Kohl ist ein gutes Futter.
Lieber alles frisch und ad lib, als getrocknet und rationiert. Auch im Heu ist viel Zucker.
Zu viel Kräuter, gerade getrocknet, sind nicht gut. Lieber frische Kräuter und Löwenzahn.


Wir sind uns sicher, dass es Matschkot ist, kein Blinddarmkot. Der wird auch ab und zu liegen gelassen, sieht aber anders aus und stinkt vor allem nicht so höllisch.


Wir haben immer alle Tiere behandelt, bis die Werte in Ordnung waren. Da wir Krümel immer aus der Gruppe nehmen sollten, brauchten wir die anderen nur einmal behandeln, nur bei Krümel ging es nicht weg. Wir haben das Gehege geschrubbt und desinfiziert, Krümel sollten wir auf Handtüchern halten und die tgl. auswechseln, sie hatte eine Ecktoilette mit Einstreu, die haben wir auch tgl. geleert und ausgewischt.


Zahnprobleme hat bis jetzt kein Kaninchen von uns, die Zähne werden regelmäßig kontrolliert.


zu den TA:
Wir waren anfangs in einem Zentrum für Kleintiere. Das war wie eine Art Uniklinik, die TA waren alle sehr jung und wir hatten gefühlt bei jedem Besuch einen anderen TA, insgesamt in 2 Jahren bestimmt 6-7 verschiedene. Dann waren wir bei einer anderen, da sind meine Schwiegereltern mit ihren Kaninchen, die geben aber sofort bei allem Antibiotika... da hatten wir das Gefühl, die wollen nur möglichst viel Geld machen. Und jetzt sind wir mit dem TA eigentlich sehr zufrieden, er selber hat schon immer Kaninchen gehabt und züchtet auch professionell und eine von den Schwestern hat auch Kaninchen und hat uns schon beraten.
Kleintiere sind keine kleinen Heimtiere, sondern Hund und Katze etc

zur Impfung:
Am Anfang haben wir noch alle impfen lassen... je mehr wir dann aber gelesen haben, desto weniger waren wir davon überzeugt. Wir hatten halt Fragen, die irgendwie keiner beantworten wollte oder konnte.
Unser Schnuffel z.B. hatte als wir ihn bekommen haben E.cuniculi, was erfolgreich behandelt wurde. Soweit wir es verstanden haben, ist E.cuniculi aber sowas wie Herpes beim Menschen. Also man trägt es für immer in sich und z.B. bei Stress wird es wieder ausgelöst. Dazu hatten wir gelesen, dass eine Impfung da nicht sinnvoll wäre, weil man damit das Immunsystem zu stark belastet und es dann wieder ausbrechen kann. Der TA hat damals dazu gesagt, dass wenn ein Tier in der Gruppe E.cuniculi hat, es wahrscheinlich alle haben... Also war unsere Schlussfolgerung, alle nicht zu impfen. Die Kaninchen von meinen Schwiegereltern wurden vor kurzem geimpft und daraufhin hatte das eine auch einen E.cuniculi Anfall. Und Krümel hat definitiv eine Immunschwäche, sonst hätte sie ja auch nicht ständig mit Kokzidien und Co. zu kämpfen...
Es ist richtig daß die meisten Tiere schon den E.C Erreger in sich tragen, wie auch den von Schnupfen. Falsch ist, daß sie deswegen nicht geimpft werden können. Sofern sie keinen Schub haben und sonst fit sind, spricht nichts gegen die Impfung. Und es bricht auch nicht immer bei jedem Streß aus, s8nst könnte man sie nicht vergesellschaften, denn das ist auch Streß pur.

Die Hefen sind , wie schon geschrieben, immer eine Sekundärerkrankung . Das primäre können Zähne sein, schon mal geröntgt? Oder zu zuckerhaltige Ernährung., durch Knollen, Obst und viel Heu



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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2019, 16:02

Ich schließe mich dem an. Alle Tiere, außer bei einem akuten Schub, sollten geimpft werden. Idealerweise mit Filavac (deckt RHD1 und RHD2 ab und wird durchweg gut vertragen) und Rika Vacc oder Nobivac. Ich würde Filavac auf jeden Fall zuerst impfen, da das die wichtigste Impfung im Moment überhaupt ist. Myxo kann man gleichzeitig impfen oder mind. 14 Tage zu Filavac vergehen lassen, damit man nicht in den Schutzaufbau reinimpft.



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4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2019, 16:24

Ich kann mich Marinahexe nur anschließen, eine Impfung gerade gegen RHD2 ist zwingend notwendig
Auch was Crazycurry über die Fütterung schreibt sollte beachtet und angepasst werden.
Möhre, Knollensellerie, Kohlrabi auch Steckrübe und Mairüben (alles knollige) würde ich erstmal streichen, auch den Apfel und ab und zu Banane und auf frisches Grün setzen.
Wurzelgrün, Kohlrabiblatt, Kohl und Salate wie Radicchio, Chicoree, Eichblatt, Frisee, Lollo Rosso oder Bionda. Man möchte gerne abwechselungsreich füttern, aber nicht immer schafft man das, dann gibt es eben einen Salatkopf oder einen ganzen Spitzkohl. Ich weiß nicht, ob die Möglichkeit besteht, ich hole mir das Grün immer vom Wochenmarkt, die sammeln für mich und dort hole ich mir auch die frischen Küchenkräuter (Dill, Petersilie, Basilikum, Thymian etc) in großen Bunden ist es günstiger.
Ich habe hier eine Dame, die gesund ist, aber auf Romana, Eisberg und Möhren mit Matschkot reagiert.




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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2019, 18:31

Gutes Futter ist auch frische Wiese und Wiesenkräuter, wenn Du die Möglichkeit hast.



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Ninchen
 
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vanessa252 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2019, 19:15

Ok, wir versuchen, das mal umzusetzen. Wir waren gerade einkaufen, aber leider gab es fast nichts mehr... Wiese ist bei uns leider schwierig.


Könnte es auch sein, dass sie einfach ihr Immunsystem nicht richtig aufbauen konnte, weil sie so früh von der Mutter getrennt wurde? Alle anderen ernähren wir ja auch so, wie ich es beschrieben habe und die haben gar nichts und auch die Kotanalyse war unauffällig...




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4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2019, 19:45

Die zu frühe Trennung wird sicherlich mit ein Grund dafür sein und deswegen sollte sie gut ernährt werden, entweder mit frischer Wiese oder mit viel Kräutern und Grün.
Evtl. versucht ihr mal mit Rodicare Immun zu unterstützen. Für mich keine dauerhafte Lösung, aber zur Unterstützung habe ich es vor einigen Wochen bei einem Milbenproblem gegeben.



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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 12:22

Ich hatte das gestern bei FB in der Gruppe Kaninchen Berlin gepostet und da kam u.a. diese Antwort:

Zitat:
Das hört sich nach einem Spezialproblem an, dafür gibt es in EW leider niemanden. Die beste erreichbare Diagnostikerin für Kaninchen ist m.E. Fr. Dr. Glöckner von der Praxis Brieger in Berlin, S- Bhf. Zehlendorf. Es lohnt sich, sich einmal auf den langen Weg nach Berlin zu machen und dafür viele vergebliche Versuche mit TÄ‘en vor Ort einzusparen. Etwas näher wäre, allerdings auch in Berlin, die Praxis Claudia Halbach, die viel Erfahrung mit Kaninchen hat. Ich könnte dich dahin mal mitnehmen, allerdings nur unter der Woche, tagsüber, weiß nicht, ob du da Zeit hast.

und diese:

Zitat:
Einen guten Tierarzt in Eberswalde der mehr als Grundversorgung beim Kaninchen machen kann und im günstigsten Fall auch noch Filavac anbietet. Der würde mich auch sehr interessieren. Die einzige Praxis die ich für Kaninchen bis jetzt empfohlen bekommen habe ist. Dr. K. Dehmelt & Dr. E. Lemke http://www.tierarzt-eberswalde.de (http://www.tierarzt-eberswalde.de/?fbclid=IwAR0Vot-rjdGIBvutXLhGepwb0t8P6HZD2SggnVamM8LvpeuAQsLRAxf-i78)




Kaninchenfreund
 
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Firlefanz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 14:45

Hallo,
ich habe gute Erfahrungen mit Gladiator plus gemacht. Hatte damals ein Kaninchen mit ständigen Bauchgeschichten, das im Laufe der Zeit auch immer inaktiver wurde. Mit Gladiator plus wurde er wieder so neugierig und aktiv wie früher und hatte auch keine Bauchgeschichten mehr und hat auch ordentlich zugelegt, nachdem es vorher immer zu dünn war. (Es starb dann leider wahrscheinlich durch einen blöden Unfall.) Ich hatte ihn aus Unwissenheit aus dem Tiergeschäft geholt, da werden sie immer zu früh von der Mutter getrennt.

Außerdem könntest du Oreganoöl probieren, das wirkt auch unterstützend gegen Kokzidien. Da gibt es extra etwas für Tiere, ich habe allerdings normales aus der Apotheke, das ich mit Sonnenblumenöl verdünne und über´s Futter gebe - niemals unverdünnt geben!

Hier ganz unten ist eine Liste mit Ölen:
https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/kokzidien-beim-kaninchen/




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 21:31

Mir ist noch eine Idee gekommen. Kannst Du bitte mal Fotos Deiner Kaninchen zeigen?




Benutzerbild von vanessa252
Ninchen
 
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Beiträge: 9
vanessa252 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 07:46

Klar, hier die Fotos. Bild 1 sind Pünktchen, Blüte und Flocke (vvnh). Bild 2 sind Schnee (r), Schnuffel (l) und Krümel (v). Bild 3 ist Hilde.

Danke für eure Hilfe.



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Immunschwäche, Kokzidien, Hefen etc.-p_20190819_063218_1.jpg   Immunschwäche, Kokzidien, Hefen etc.-p_20190819_063225_1.jpg  

Immunschwäche, Kokzidien, Hefen etc.-img_7756_bear.jpg  

Zwergkaninchen
 
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Nicky2212 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 09:51

Hallo....ich kann ein Lied von Problemen mit Würmern und Kokzidien inklusive Matschkot singen. Im Laufe meiner Kaninchenkarriere und Erfahrungen gebe ich dir nun folgende Ratschläge:
Bei richtigen Befall hilft nur eine meist einmalige ordentliche Behandlung mit Baycox gegen Kokzidien (3Tage geben-3Tage Pause-3 Tage geben oder verträglicher 2-5-2 Eingabe) und Panacur gegen die Würmer ( 5 Tage geben-10bzw.14Tage Pause -5 Tage geben).
Streiche ALLES an Stärke und Zucker. Dazu zählen Möhren, Sellerieknollen, alles Obst, Erbsenflocken, Erbsenringe, Pastinaken, halt alles Knollige....etc. Es ist einfach Futter für Würmer, Hefen und Kokzidien !
Gib an Futter ganz viel Wiese, natürlich langsam anfüttern wenn nicht gewohnt, dann Heu und Küchenkräuter, gibt es günstig im türkischen Supermarkt.
Ich persönlich würde bei solchen Darmproblemen auch erstmal auf Kohl verzichten um die Darmflora zu entlasten.
Desweiteren Heu und Äste, Apfel, Haselnuss, Weide, etwas Eiche, Brombeerblätter sind sehr gut bei Verdauungsschwierigkeiten.
Aber das A und O ist leichte Wiesenkost, und Wiese ist schwierig heisst es immer-aber sorry, auch nicht unmöglich. Dann muss man halt mal sich die Mühe machen und paar Meter rausfahren. Man Wiese auch wunderbar für drei oder Vier Tage locker in Tüten im Kühlschrank oder kühlen Keller lagern. Ich persönlich wasche Wiese auch etwas und lass sie gut abtropfen.
Einen richtig guten Erfolg erziele ich seit kurzem auch mit Oregano. Entweder gibst du die Kräuter frisch ins Gehege oder ich mache ein Oreganowasser. Dazu zupfe ich ein paar Blätter von einigen Zweigen ab und gebe diese in eine kleinen Mixer mit einem Schluck Wasser, das püriere ich gut. Dann siebe ich das einmal durch und fange das Oreganowasser ab. Im Moment geb ich 0,5 ml von dem Oreganowasser mit einem Spritzchen ins Mäulchen ein, sofern sie es nicht fressen. Seitdem habe ich hier eine super Verdauung und selbst das Niesen ist aktuell besser bzw weg.
Man kann auch einfach Oreganoöl kaufen und verwenden, aber bitte niemals pur!!! Dieses wird nämlich ins Trinkwasser gegeben und somit verdünnt, sonst verätzt es die Schleimhäute. Ich hab mir allerdings die frischen Kräuter hier angeeignet, wie beschrieben.
Weiterhin solltest du gute Hygiene walten lassen. Sprich alles mit Kot beschmutztes reinigen, vorallem mit kochendem Wasser abbrühen, nur so vernichtest du die Eier von Würmern und Kokzidien. Futter so anrichten das es nicht mit Kot kontaminiert wird.
Nur mit diesen Massnahmen bin ich hier ein richtigen Schritt weitergekommen bis jetzt und habe endlich seit kurzem kein Matschkot mehr oder anderweitige Verdauungsprobleme. Meine Süssen geht es wieder richtig gut und springen voller Energie grad rum. Ich hoffe das bleibt auch so, aber aktuell bin ich auf dem richtigen Weg scheint mir......endlich, nachdem ich bestimmt auch seit einem Jahr hier rumkämpfe.
Impfen ist wichtig, muss ich auch noch, allerdings hab ich es bislang nicht getan wo meine krank waren. Und wenn aktuell Kokzidien und Würmer ihr Unwesen treiben, halte ich es sinniger diese erstmal zu behandeln. Mit einem angeschlagenen Immunsystem kann ein Impfstoff seinen Wirkstoff ansonsten auch nicht aufbauen.
Ich wünsche dir gute Besserung für deine Nins, LG Nicole




Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 179
Nicky2212 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 10:28

P.s....bevor sich wieder auf meine Wortwahl “leichte Wiesenkost“ gestürzt wird - ich meine damit das Wiese allgemein für mich leichte Kost ist....und nicht das ich das eine Wiesenkräuterchen als leicht und das andere als schwer ansehe.....*lol*




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
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Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 11:31

Ich hatte an das Megacolon gedacht. Aber dafür hat Krümel wohl zuviel schwarze Fellanteile. Zum Megacolon könnte eher Pünktchen passen.



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Benutzerbild von vanessa252
Ninchen
 
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vanessa252 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 21:52

Muss das zwingend sein mit dem schwarz-weiß Anteil im Fell? Denn ansonsten würden die Symptome passen. Vor allem als sie kleiner war, haben wir auch an diese Krankheit gedacht, da war sie noch viel dünner und hat einfach nicht zu genommen... Könnte man ein Megacolon mit Ultraschall diagnostizieren? Und kann man etwas Konkretes machen, falls es das sein sollte? Im Internet steht nur, dass diese Kaninchen nicht alt werden... Super.



Pünktchen trinkt insgesamt mehr als die anderen.. ansonsten ist sie topfit. Sie war auch zum Glück noch nie krank. Aber sie ist wie gesagt auch mit Mama aufgewachsen.. Ich denke schon, dass das bei Krümel eine entscheidende Rolle spielt. Und die anderen sind auch gesund, trotz der nicht optimalen Ernährung.


Baycox und Panacur war das Erste, was bei Krümel versucht wurde. Es hat leider nichts gebracht. Allerdings war das auch die Zeit, in der wir sie wegen der besseren Überwachung allein halten sollten. Das hat sie sicher auch gestresst und das allein könnte dann schon die Krankheit ausgelöst haben... ein Teufelskreis irgendwie.



 
 
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Hefen im Kot ?! Domii21 Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 5 29.04.2013 23:48

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