Hallo zusammen
Ich bin gerade frisch angemeldet und stelle mich und meine Hasen mal kurz vor:
Ich bin Hannimine (zumindest hier

) und 22 Jahre alt. Ich wohne mit meinem Freund und diversen tierischen Familienmitgliedern eher ländlich mit einem großen Garten. Ich hatte als Kind schon jahrelang Kaninchen, die allerdings durch Unwissenheit meiner Eltern und mir als Kind kein sehr schönes Leben hatten. Vor ca 1,5 Jahren habe ich mich dann entschieden, die Kaninchenhaltung wieder aufzunehmen und zu versuchen "wieder gut zu machen", was damals alles falsch gelaufen ist. Mein Freund war schnell überredet, also haben wir im Garten ein ca 10qm großes Gehege gebaut und einen Teil des Gartens eingezäunt, in dem unsere Hasen unter Aufsicht hoppeln dürfen.
Im Oktober 2018 sind dann Hermine und Hannibal bei uns eingezogen. Hermine war damals ca 16 Wochen, Hannibal 12 Wochen alt. Ihr Schicksal wäre sonst eine Fettfütterung im Käfig gewesen, um zum nächsten Osterfest einen guten Braten abzugeben. Stattdessen wohnen sie jetzt aber hier bei uns und werden lieb gehabt. Jetzt sind die beiden ca 1 Jahr alt und ein Herz und eine Seele.
Hannibal (weiß-braun, Frühkastrat) ist etwas kleiner und zierlicher als Hermine und an sich ein recht gelassener Zeitgenosse. Er ist eher schüchtern und lässt Hermine gerne den Vortritt, gerade wenn es um Neues geht. Kommt allerdings jemand mit Futter, dann fällt ihm wieder ein, dass er doch eigentlich der Mann im Haus ist. Wenn er im Garten unterwegs ist, hat er öfter mal seine "bekloppten 5 Minuten", in denen er durchdreht als hätte er sich in einem Ameisenhaufen gesetzt. Danach ist aber auch Pause angesagt, am liebsten mit einem ausgiebigen Sandbad.
Hermine (schneeweiß) ist bei uns (abgesehen von den Fütterungzeiten) eher der Boss. Sie war von Anfang an frecher und mutiger, lässt sich aber auch recht schnell aus der Ruhe bringen. Wenn zum Beispiel irgendwo ein Ast knackt, sitzt Hermine schon in der Höhle, während Hannibal gar nicht mitbekommen hat, dass da was war. Hermine untersucht gerne alles (auf liebevolle Art) mit ihren Zähnen. Schuhe, Besen und wenn man zu langsam für ihren Geschmack ist, auch Hände sind vor ihr nicht sicher. Sie hat aber noch nie böswillig gebissen.
Beide sind insofern zahm, dass sie von selbst auf uns zukommen und sich auch anfassen lassen. Aus der Hand fressen ist selbstverständlich und wenn man sich zu ihnen setzt, klettern sie auch auf einem herum. Sie sind keine Kuscheltiere aber das sollen sie auch nicht sein. Aber sie bereichern unseren Alltag und wir freuen uns, dass wir sie bei uns haben
