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Vergesellschaftung geglückt?Hallo zusammen, Wir haben gestern für unseren Großen (9Monate alt, zwergwidder, kastriert) eine neue Partnerin geholt. Sie ist gut 12 Wochen alt. Wir haben im Badezimmer einen großzügigen neutralen Bereich geschaffen und die beiden haben sich sofort gut verstanden. Ich hatte das Gefühl, dass der Große unglaublich froh war wieder Gesellschaft zu haben. Er hat sich direkt zu ihr gelegt, sich entspannt ausgestreckt und auf die Seite gerollt. Ein paar wenige Male hat er ihr etwas nachgesetzt und gezwickt. Das war aber harmlos und als die Kleine wieder in ihre Ecke gehoppelt ist, war der Streit direkt erledigt. Beide fressen, kuscheln und vertragen sich und daher würde ich sie fast schon in den gemeinsamen Stall setzen. Allerdings bin ich mir mit der Kleinen etwas unsicher. Sie frisst und hoppelt zwar, sitzt aber auch viel in der Ecke, macht sich klein und wirkt etwas ängstlich. Ist ja klar, schließlich ist die Kleine Maus plötzlich alleine an einem fremden Ort. Die Frage ist, ob ich die beiden in den Stall setzen soll. Schließlich scheint die Vergesellschaftung zu funktionieren und so könnte die Kleine endlich mal "ankommen". Oder soll ich die beiden noch im Badezimmer lassen und der Kleinen den Stress eines erneuten Umzugs erstmal ersparen? Schon einmal danke fürs Lesen
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| Können sie sich denn in ihrem „Stall“ ausreichend aus dem Weg gehen? Wieviel qm haben sie dort (auf einer Ebene!) zur Verfügung. Sind mehrere Unterschlüpfe (mit zwei Eingängen) und mehrere Futterplätze vorhanden? Grundsätzlich würde ich mindestens eine Woche abwarten bevor ich sie umsetze.
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| Hallo! Ich hatte vor Jahren mal eine ähnliche VG laufen. Mein damaliges Ninchen Romeo wurde Witwer und wir haben 2 Mädels (Geschwister) in ungefähr seinem Alter gefunden. VG war dann in unserer Waschküche. Die Mädels haben sich eng aneinander gekuschelt und waren sehr ängstlich. Romeo dagegen war überglücklich, wieder Artgenossen um sich zu haben, schließlich musste er über 4 Wochen auf sein Glück warten. Er ist sofort zwischen die beiden Damen und hat abwechselnd erst die eine, dann die andere Dame abgeschleckt. Dass er in einem völlig fremden Gebiet war, hatte ihn überhaupt nicht interessiert. Die Mädels saßen stocksteif da und rührten sich nicht. Ich habe dann nach wenigen Minuten die 3 Ninchen geschnappt und in Romeos Revier gesetzt. Da dort viel mehr Platz war und die Mädels Erde unter den Pfoten spürten, sind sie urplötzlich aufgetaut. Sie untersuchten das Freigehege, fingen an Luftsprünge zu machen und schleckten Romeo ab. Sie fühlten sich sofort wohl und die Beziehung der 3 Ninchen war sehr harmonisch. Ob du jetzt schon umsetzen solltest, kann ich nicht sagen. Denke, es hängt auch mit dem Platzangebot und Versteckmöglichkeiten zusammen. Aber dein „Großer“ scheint ja recht friedlich zu sein. Solltest du die beiden schon umsetzen, würde ich gut auf sie aufpassen. Manchmal gibt es ja im Revier nochmal bisschen Kabbelei. Aber ansonsten hört sich alles recht gut an für die recht kurze VG-Zeit.
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| Das ist sicherlich auch eine Frage des Platzes von neutralem und bekannten Revier. Ich habe bei den wenigen leichten VG (die Mehrheit waren schwierige VG) immer bemerkt, dass es kein Problem war, sofort umzusetzen. Wenn viel Platz vorhanden war (>15 qm oder gar freie Wohnungshaltung), sind alle meist aufgeblüht und es lief selbst im bekannten Revier sehr entspannt ab; respektive noch entspannter als vorher.
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| Vielen Dank für eure Antworten ! Ich habe bis gestern gewartet. Das war denke ich ganz gut, da die Kleine bis dahin merklich "aufgetaut" war und viel agiler. Jetzt sitzen sie seit gestern draußen im Käfig. Er ist eigentlich ganz lieb zu der Kleinen, zeigt ihr aber schon wer der Chef ist. D.h. dass er sie schon mal etwas zur Seite schiebt wenn es zb etwas neues zu Futtern gibt. Er lässt sie aber mitfuttern. Sie ist jetzt wieder sehr schüchtern und vorsichtig. Hoffe aber dass sich das dann auch wieder legt wenn sie sich einmal gewöhnt hat. Viele Grüße
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| Zitat:
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__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Das permanente Platzangebot (rund um die Uhr) in qm würde mich auch interessieren. Bis anhin erweckst Du eher den Eindruck beim Lesen, dass es sich um Käfig- oder Stallhaltung handelt.
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| Die Beiden haben ein "Erdgeschoss" von 2qm sowie 2 Ebenen mit je 80x50cm Das Futter wird auf 2 Ebenen angeboten und Rücktugsorte gibt es selbstverständlich.
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| Spätestens in der Pubertät könnte das um einiges zu klein sein und zu schweren Beißereien führen. Grundsätzlich geht man bei zwei Kaninchen von einer Mindestgröße von 4qm auf einer Ebene aus. Was ist das denn für ein Stall? Es hört sich ein bisschen nach so einem gekauften Stall an, diese sind meist nicht ein-und ausbruchssicher, das heißt die Tiere sollten dort nur unter Aufsicht drin bleiben... Ein Marder beißt diese Ställe meinst innerhalb von Minuten auf und tötet die Tiere.
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| 4 qm ist die unterste Grenze für 2 Kaninchen an Platzangebot (für nachts). Gerechnet werden die zusammenhängenden Fläche (an einem Stück, also keine zerstückelten Etagen). Zusätzlich sollte aber bei einem Minimalangebot noch täglich Auslauf vorhanden sein, damit genügend Bewegungsmöglichekiten vorhanden sind. Ich empfehle ein Minimum an 6 qm;( persönlich würde ich nicht unter 10 qm gehen). Und natürlich je mehr Platz, desto besser.... Die gekauften (Etagen-)Ställe aus dem 'üblichen 08:15- Handel' taugen allesamt nichts. Nicht nur weil zu wenig Platz vorhanden ist, auch weil es ungenügenden Schutz bietet betreffend Stabilität und zu dünnem Draht (der von Marder durchgebissen werden kann) oder auch zu großen Gitter-Abständen. https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/
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| Vielen Dank für eure Hinweise! Es handelt sich übrigens nicht um einen gekauften, sondern selbst gebauten Stall. Tagsüber haben die beiden einen zusätzlichen Auslauf, der mir aber für nachts zu unsicher ist.
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| Wie wäre es, wenn du ein sicheres Gehege baust? Die wichtigsten Punkte: - Grundfläche mindestens 4m2, wenn sie viel Auslauf tagsüber zusätzlich bekommen, mindestens 6m2, wenn sie nicht so viel Auslauf tagsüber bekommen (größer ist immer besser!) - verwende als Gitter punktverschweißten und verzinkten Volieredraht ohne Kunststoffbeschichtung, entweder 12 x12 mm Maschen und min. 1mm dick oder 19 x 19 mm Maschen und mindestens 1,2 mm dick - verlege den Boden des Geheges mit Gehwegplatten oder grabe Volieredraht ein - sichere das Dach ebenfalls mit Volieredraht oder gestalte es wetterfest - lackiere verwendetes Holz mit kinderspielzeuggeeignetem Lack Das schaffst du schon und du wirst sehen, es lohnt sich!
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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