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Katastrophales Gebiss auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von CelinaxX
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.08.2014
Beiträge: 110
CelinaxX befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 16:47

Katastrophales Gebiss


Hallo

Ich melde mich nach langer Zeit mal wieder, da ich mit meiner Flocke nicht mehr weiter weiß

Es fing im Mai an dass sie sehr viel getrunken hat und ihre Augen getränt haben. Gefressen hat sie auch etwas weniger. Die Zähne im Verdacht bin ich dann zum ta gefahren. Der hat auf mein Anliegen ein RöBi gemacht.

Dabei kam heraus, dass die Zahnwurzeln (wie erwartet) zu lang sind und in den Tränen-Nasen-Kanal treten. Seine Aussage war wohl, dass sie ein "katastrophales Gebiss" hätte. Man könnte wohl auch schlecht erkennen welche Zähne betroffen sind und welche nicht. Es wurde ebenfalls festgestellt, dass sie Zahnspitzen hat. Die hat der ta dann geknipst. Danach ging es ihr zuerst besser. Die weiteren Aussagen waren aber, dass man im Grunde nur abwarten kann, bis sich irgendwann ein Abszess bildet

Nachdem ich im Internet vielfach gelesen habe, dass das Knipsen nicht das beste Mittel der Wahl ist und einen Abszess sogar begünstigen kann habe ich im Juli einen Termin bei Frau Ewringmann gemacht um mir eine zweite Meinung zu holen. Zwischendurch hat sie auch wieder vermehrt getrunken.

Frau Ewringmann hat mir auf Anhieb total gefallen. Auch die Kaninchen waren viel weniger gestresst als sonst. Allerdings wollte sie auch die neuen Zahnspitzen knipsen. Als ich meinte, dass ich gelesen habe, dass die Zähne dadurch splittern könnten meinte sie, dass es zuviel Stress für das Tier wäre es jedes Mal in Narkose zu legen, um die Spitzen zu kürzen.

Jetzt bin ich sehr verwirrt. Was stimmt denn nun?

Sie hat wohl auch etwas Eiter gefunden, konnte aber nicht wirklich zuordnen, woher der kam. Flocke bekam dann zwei Antibiotika verschrieben, die ein weites Erregerspektrum abdecken und gut verträglich sind. Dazu noch ein Entzündungshemmer. Seit dem geht es ihr auch wieder besser.

Trotzdem war die weitere Aussage auch von Dr. Ewringmann, dass man erstmal abwarten sollte.

Ich verstehe ja, dass man vermutlich erstmal nichts machen kann, weil die ganze Geschichte ja schon kompliziert ist und das Zähne ziehen ja nun auch nicht so einfach ist und der Gegenspieler dann wiederum unkontrolliert wächst.
Ich bin mittlerweile aber regelrecht verzweifelt, weil ich das Gefühl habe nur zusehen zu können, bis irgendwann die Zahnwurzeln so lang sind, dass sie Abszesse bekommt Sie ist sonst wirklich super gesund und ist Gott sei Dank eine echte Fressmaschine.

Vielleicht hat ja der ein oder Andere von euch noch eine Idee, was man ausprobieren könnte. Ich bin für jeden Tipp dankbar!

Viele Grüße von Celina mit Flocke, Luna und Gizmo



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Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 18:06

Ich habe selber (zum Glück) keine Erfahrung mit Zahnproblemen, aber meines Wissens ist knipsen ein NoGo.
Wenn das Kaninchen ansonsten gesund ist, weiß ich nicht, was gegen eine leichte Narkose spricht. Manche Zahnkandidaten machen das alle zwei bis drei Wochen.

Wegen der zu langen Zahnwurzeln weiß ich nicht.. Aber vielleicht wäre ein CT eine Möglichkeit, ein besseres Bild zu bekommen.



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"Du mußt sie jetzt sagen,
Oder ewig 'rumtragen,
Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
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(Reinhard Mey)
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[Danke, Tante Jessi]



Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 19:14

Hallo!

Ich hatte bisher 2 Hasendamen Baby und Möhre(waren Schwestern) mit Zahnproblemen. Beiden wuchsen die Schneidezähne krumm und schief. Anfangs musste ich mit beiden alle 2 bis 3 Wochen zum Kürzen. Später dann „nur“ noch alle 6 Wochen. Der erste TA nahm auch eine Art Zange und knipste die Zähne ab. Ich wusste es damals noch nicht, dass man das nicht machen sollte. Dann hatte dieser TA aber Urlaub und ich bin zu einem anderen TA. Der schaute nur ins Mäulchen und fragte, wer den armen Tierchen die Zähne abgeknips hat. Jedenfalls hat dieser TA eine Art „Trennschleifer“ zum Kürzen genommen. Die Ninchen waren ruck zuck fertig. Der Preis dann aber doppelt so teuer. War mir aber egal, denn dieser TA erklärte mir auch, warum man die Zähne nicht mit der Zange „bearbeiten“ sollte. Außerdem waren sie durch diese Methode weniger gestresst.

Eins meiner jetzigen Kaninchen (Karamell) ist auch mit Zahnproblemen behaftet. Allerdings sind es die Backenzähne. Ein wackliger (im Oberkiefer) wurde ihm bei der Kastration unter Narkose gezogen. Derselbe Backenzahn auf der anderen Seite (also auch Oberkiefer) wackelt, was ihn aber nicht zu stören scheint. Beide Gegenspieler haben jetzt immer mal wieder Zahnspitzen. Die werden aktuell im 10wöchigen Rhythmus gefeilt. Ich hoffe, dass die Zeitabstände auch länger werden. Am Donnerstag muss ich wieder zur Kontrolle hin.

Keines meiner Zahnkaninchen war während der Zahnbehandlung unter Narkose. Mit Karamell fahre ich zum Backenzahnschleifen extra nach Ingolstadt in die Tierklinik, da dort eine Heimtierärztin mit viel Erfahrung ist. Karamell ist während der Behandlung total ruhig, so als wüsste er, dass man ihm was Gutes tun möchte. Ich bin sehr froh darüber, denn sonst müsste er jedes Mal eine Narkose bekommen.



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Benutzerbild von CelinaxX
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.08.2014
Beiträge: 110
CelinaxX befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 19:55

Hmm die Frage ist nun, wo ich bezüglich des Knipsens hingehen kann. Jetzt bin ich ja nun schon zur Kaninchenspezialistin in Berlin gegangen und da wird trotzdem geknipst. Kniffelig

Ein CT wäre vielleicht eine Idee. Da werde ich mich mal schlau machen, ob man so vielleicht rauskriegen kann, welche Zähne betroffen sind.

Kennt sonst vielleicht jemand noch einen ta in Berlin mit dem in Sachen Zähne gute Erfahrungen gemacht wurden?

Viele Grüße von Celina mit Flocke, Luna und Gizmo




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 20:05

Schick marinehexe mal ne PN. Die hat ne Liste mit empfehlenswerten Tierärzten.



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Moderator
 
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4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 20:05

Vielleicht fragst du mal Marinahexe, ob sie einen guten TA in Sachen Zähne kennt.
Zahnwurzeln sind meiner Meinung nach ein ganz anderes Thema, als Zahnspitzen/schiefe oder wackelige Zähne.
Ich denke auch, es sollte rausgefunden werden, woher der Eiter kommt.



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 21:08

Ich bin mir sicher Fr. Dr. Ewringmann weiß was sie tut. Wenn sie an einem Backenzahn etwas knipst wird das einen guten Grund haben...nur in einem Forum darf man darüber nicht schreiben, denn da ist Knipsen der Zähne grundsätzlich schlecht und somit der TA völlig ungeeignet.
Warum sollte man nicht erst einmal abwarten ob sich alles wieder beruhigt und gleich mal ein Kaninchen in tiefe Narkose setzen und einen riesen Flurschaden anrichten, wenn auch erstmal mit kleiner Hilfe und AB versucht werden kann ob sich das Problem so beheben lässt?
Ihr werdet ja bestimmt wieder einen Kontrolltermin haben, da kannst du ja nochmal ordentlich nachfragen und erklären lassen



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.08.2014
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Geschrieben am 16.07.2019, 21:08

Danke für den Hinweis. PN an marinahexe habe ich rausgeschickt

Viele Grüße von Celina mit Flocke, Luna und Gizmo




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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.08.2014
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Geschrieben am 16.07.2019, 21:22

Hallo gerti

das war eben auch, was mich verwirrt hatte. Sonst war ich von Frau Dr. Ewringmann auch sehr überzeugt und sie wirkte sehr kompetent. Auch sonst liest man nur gutes von ihr. Ich hab leider nur wahnsinnige Angst vor einem Abszess

Einen Kontrolltermin haben wir tatsächlich noch nicht, aber wir sollen sie gut beobachten und kommen, wenn wieder irgendwas ist, oder die Behandlung nicht anschlägt. Das AB bekommt sie jetzt noch eine Woche. Bisher fahren wir damit auch gut.

Ich bin nur froh, dass Flocke so gut frisst. Dr. Ewringmann hatte ihr schon eine richtig gebogene Zahnspitze rausgeholt, die sicherlich gestört und vermutlich sogar wehgetan hat.

Mir fällt es nur so schwer, dass man anscheinend erstmal nichts tun kann oder auch sollte. Mir wurde auch erklärt, dass es sein kann, dass sie noch jahrelang damit lebt, ohne das etwas passiert. Vermutlich muss ich mich erstmal mit dem Beobachten zufriedengeben.

Viele Grüße von Celina mit Flocke, Luna und Gizmo




Benutzerbild von Honeymouse
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Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 21:32

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Ich bin mir sicher Fr. Dr. Ewringmann weiß was sie tut. Wenn sie an einem Backenzahn etwas knipst wird das einen guten Grund haben...nur in einem Forum darf man darüber nicht schreiben, denn da ist Knipsen der Zähne grundsätzlich schlecht und somit der TA völlig ungeeignet.
Warum sollte man nicht erst einmal abwarten ob sich alles wieder beruhigt und gleich mal ein Kaninchen in tiefe Narkose setzen und einen riesen Flurschaden anrichten, wenn auch erstmal mit kleiner Hilfe und AB versucht werden kann ob sich das Problem so beheben lässt?
Ihr werdet ja bestimmt wieder einen Kontrolltermin haben, da kannst du ja nochmal ordentlich nachfragen und erklären lassen
Niemand hat hier den TA verteufelt! Lediglich das knipsen. Ist mir neu, dass knipsen inzwischen kein Problem mehr ist und das den Zähnen gut tut.



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2019, 21:34

Das hört sich für mich völlig nachvollziehbar an. Frau Dr Drescher packt auch nicht gleich das Zahnop-programm aus, wenn sie noch nicht für nötig hält. Und auch sie ist eine der Kaninchenspezialistinnen. Ich fahre im Zweifel lueber einmal mit meinen Problemfälken da hin, als zu einer anderen Praxis die das auch machen würde, aber mit großer Wahrscheinlichkeit eben großes Geschütz aufffährt. Meine TÄ macht kleiber Zahnsachen selbst, für komplizierteres besprechen wir wo ich hingeh....bin ja doch eher sehr speziell.



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Zwergkaninchen
 
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CelinaxX befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.07.2019, 13:47

Also ich werde erstmal sehen, wie frau Dr. Ewringmann jetzt weiter vorgeht und wie sich ihre Behandlung auf Flocke auswirkt. Ich werde mir beim nächsten Mal auch nochmal genau erklären lassen, warum sie jetzt etwas so macht, wie sie es macht.

Ansonsten habe ich von marinahexe auch noch zwei Tierärzte an die Hand bekommen, die auf Zahnkunde spezialisiert sind. gegebenenfalls werde ich da dann auch nochmal einen Termin mit Flocke machen. Momentan geht es ihr ja Gott sei Dank gut.

Vielen Dank für eure Meinungen

Viele Grüße von Celina mit Flocke, Luna und Gizmo



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