Hallo
Ich melde mich nach langer Zeit mal wieder, da ich mit meiner Flocke nicht mehr weiter weiß
Es fing im Mai an dass sie sehr viel getrunken hat und ihre Augen getränt haben. Gefressen hat sie auch etwas weniger. Die Zähne im Verdacht bin ich dann zum ta gefahren. Der hat auf mein Anliegen ein RöBi gemacht.
Dabei kam heraus, dass die Zahnwurzeln (wie erwartet) zu lang sind und in den Tränen-Nasen-Kanal treten. Seine Aussage war wohl, dass sie ein "katastrophales Gebiss" hätte. Man könnte wohl auch schlecht erkennen welche Zähne betroffen sind und welche nicht. Es wurde ebenfalls festgestellt, dass sie Zahnspitzen hat. Die hat der ta dann geknipst. Danach ging es ihr zuerst besser. Die weiteren Aussagen waren aber, dass man im Grunde nur abwarten kann, bis sich irgendwann ein Abszess bildet
Nachdem ich im Internet vielfach gelesen habe, dass das Knipsen nicht das beste Mittel der Wahl ist und einen Abszess sogar begünstigen kann habe ich im Juli einen Termin bei Frau Ewringmann gemacht um mir eine zweite Meinung zu holen. Zwischendurch hat sie auch wieder vermehrt getrunken.
Frau Ewringmann hat mir auf Anhieb total gefallen. Auch die Kaninchen waren viel weniger gestresst als sonst. Allerdings wollte sie auch die neuen Zahnspitzen knipsen. Als ich meinte, dass ich gelesen habe, dass die Zähne dadurch splittern könnten meinte sie, dass es zuviel Stress für das Tier wäre es jedes Mal in Narkose zu legen, um die Spitzen zu kürzen.
Jetzt bin ich sehr verwirrt. Was stimmt denn nun?
Sie hat wohl auch etwas Eiter gefunden, konnte aber nicht wirklich zuordnen, woher der kam. Flocke bekam dann zwei Antibiotika verschrieben, die ein weites Erregerspektrum abdecken und gut verträglich sind. Dazu noch ein Entzündungshemmer. Seit dem geht es ihr auch wieder besser.
Trotzdem war die weitere Aussage auch von Dr. Ewringmann, dass man erstmal abwarten sollte.
Ich verstehe ja, dass man vermutlich erstmal nichts machen kann, weil die ganze Geschichte ja schon kompliziert ist und das Zähne ziehen ja nun auch nicht so einfach ist und der Gegenspieler dann wiederum unkontrolliert wächst.
Ich bin mittlerweile aber regelrecht verzweifelt, weil ich das Gefühl habe nur zusehen zu können, bis irgendwann die Zahnwurzeln so lang sind, dass sie Abszesse bekommt

Sie ist sonst wirklich super gesund und ist Gott sei Dank eine echte Fressmaschine.
Vielleicht hat ja der ein oder Andere von euch noch eine Idee, was man ausprobieren könnte. Ich bin für jeden Tipp dankbar!
Viele Grüße von Celina mit Flocke, Luna und Gizmo
