|
| ||||||
| Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online. |
Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen. Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen. (Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!) |
12Likes ![]() |
| | Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
| ||
Giftpflanzen: reale Gefahr oder übetriebene Angst?Hi miteinander, seit ich mich mit dem Thema "Kaninchen" beschäftige (ist ja noch nicht sooo lange, aber ich möchte fast behaupten, dass ich ziemlich viel in der Zwischenzeit gelesen habe in Buchform & im Netz), treibt mich - wie viele andere ja auch - die Frage um, welche Pflanzen fressbar sind und welche nicht und wie gefährdet Kaninchen durch Giftpflanzen sind. Was mich dabei schon von Anfang an "stört" (also nicht wirklich stört, aber irgendwie informationstechnisch unbefriedigt zurücklässt) ist, dass sich a) viele Aussagen widersprechen, was wohl in erster Linie daran liegt, dass b) es offenbar gar keine belastbare Datenbasis gibt. Oft habe ich vielmehr den Eindruck, dass Daten, die man bei anderen Tieren (und Menschen) gewonnen hat, einfach vorsichtshalber auf Kaninchen übertragen werden. Anders gesagt: Ich wüsste einfach wirklich gerne, wie groß das Vergiftungsrisiko, das oft beschworen ist, wirklich ist. Ich habe dazu bisher sehr wenige Berichte aus erster Hand gelesen, dafür aber viele Meinungen. Deswegen frage ich mich schon, ob hier nicht eine emotional wohl nachollziehbare, aber letztlich dann doch übersteigerte Sorge am Werk ist (ähnlich, wie es manchmal auch beim THema "Kinder und Giftpflanzen" sein mag). Ich mein', manchmal wird ja sogar Käfighaltung damit gerechtfertigt, dass man die Tiere den Gefahren durch Vergiftung nicht aussetzen will... Und dann dachte ich mir, dass eigentlich doch dieses Forum mit seinen zahlreichen Usern, von denen viele jahrelange Erfahrung haben, das optimale Werkzeug wäre, um hier mal belastbare Daten zu sammeln. Wenn das gut liefe, könnte das ja sogar ein klitzekleiner, aber ernsthafter Beitrag zur "Kaninchenwissenschaft" sein, denn ich denke nicht, dass es dazu bisher wirklich systematische Erfassungen gibt (oder doch?). Also konkret: Könnte man nicht mal eine Umfrage machen? Fragen könnten sein: 1. Wer hat denn wirklich jemals Vergiftungserscheinungen, die höchstwahrscheinlich durch Grünfutter entstanden sind, bei einem Kaninchen beobachtet? (Also wirklich selbst miterlebt, nicht "Der Freund eines Nachbarn einer Cousine hat im Internet gelesen, dass irgendwo ...") 2. Und wenn ja, wie waren dabei die Umstände: ad libitum-Ernährung oder einseitiges Angebot? Freilandhaltung oder innen? etc. 3. Kann man den "Verursacher" (= das verursachende Gewächs) benennen oder eingrenzen? Ich fände das total spannend (obwohl ich ehrlich gesagt fast vermute, dass dabei nicht so viel rumkommt; aber gut möglich, dass ich mich täusche) GRüße Solkinok PS: Für die, die meine bisherigen Beiträge verfolgt haben: Wir sind aus dem Urlaub zurück und in den nächsten Tagen kümmere ich mich um die Kaninchen. Ihr hört dann von mir, wenn jemand bei uns eingezogen ist. Geändert von Solkinok (22.06.2019 um 13:15 Uhr). Grund: Mal wieder die Formatierung verhauen...
|
| ||||
|
|
|
| |||
| Wenn du dich gerne über Kaninchen und ihren Stoffwechsel sowie über das verträgliche Pflanzenangebot informieren möchtest, kann ich dir die Homepage von Andreas Rühle nur wärmstens empfehlen (falls du sie nicht schon kennst). Intensives Einlesen lohnt sich. http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/
__________________ Liebe Grüße von Bettina und den Gartengestaltern Einstein, Fritzi und Penny ![]() Für immer im Herzen: Blacky (I), Kuddel, Paul, Hannes, Jack, Will, Thor, Lana, Blacky (II), Bella, Panda, Kelly und Hundi Laika
|
|
| ||
| Hallo Betsy69, die Seite kenne ich (und finde ich gut). Unter anderm ihretwegen frage ich ja nach Vergiftungsfällen, denn Herr Rühle sieht die Gefahr einer Vergiftung in der Praxis ja nicht (Zitat von der hp: "Bisher ist uns keine einzige Pflanze bekannt, an deren Genuss ein Kaninchen bereits durch einen “Probebiss” sterben könnte, obwohl solche Behauptungen immer wieder durch das Internet geistern"). Er - und da wären wir wieder bei den Widersprüchen - zählt übrigens auch die Eibe als ungefährlich auf, obwohl es den Fall einer Eibevergiftung im Forum mal gab. Andreas Rühle argumentiert ja in etwa so: Es ist - soweit meine Erfahrung & die meiner Gewährsleute - bisher gutgegangen, also ist die Vergiftungsgefahr sehr gering bis eigentlich unrealistisch. Das ist ein legitimer Ansatz. Der Ansatz hier wäre, zusätzlich die Gegenprobe zu machen: Wo, wann, unter welchen Umständen ist es denn nach der Erfahrung der User vielleicht mal nicht gutgegangen? Und wenn's gut läuft, hat man nach Abgleich der Ergebnisse beider Ansätze ein für allemal Klarheit Solkinok
|
|
| |||
| Zitat:
Allerdings sollte man da durchaus unterscheiden, ob den Tieren Eibe in einem beschränkten Nahrungsangebot zum Fressen vorgelegt wird und die Tiere, weil es nicht genug Auswahl oder Menge gibt, überhaupt davon oder mehr davon fressen als sie es normalerweise tun würden. Eibe in einem üppigen Gartenfreilauf mit Tieren, die selektieren gewohnt sind, ist laut Rühle aber eher ungefährlich. Zitat:
Denn dafür sind die Haltungsbedingungen der einzelnen Tiere einfach zu unterschiedlich. Ein Beispiel: Der eine Halter hat tagsüber Gartenfreilauf und füttert nachts im Gehege eine üppige, vielfältige Wiesenmischung mit genügend Auswahl, in die sich durchaus auch mal "giftige" Pflanzen verirren. Der andere Halter hat Gehegehaltung und füttert Wiese mit wenig Auswahl und in geringer Menge. Da hat der Anteil von giftigen Pflanzen meiner Meinung nach einen anderen Stellenwert, wenn die Tiere Hunger haben und möglicherweise mehr von den "giftigen" Pflanzen fressen würden als beim ersten Halter. Wie willst du da eine allgemeingültige Aussage treffen. Zumal "giftig" deswegen in Anführungszeichen steht, da die Dosis ja auch das Gift macht. Wenn ich meinen Tieren z.B. Efeu in großen Mengen in schlechter Mischung vorlege, wird die Wirkung eine andere sein als z.B. im Gartenfreilauf zur freien Verfügung, wenn die Tiere das fressen können, wenn sie es brauchen. Ich hoffe, ich konnte verständlich rüberbringen, worauf ich hinaus will. Ich finde es schwierig eine Umfrage etc. zu machen, um Klarheit zu bekommen, die ihrerseits wieder Unsicherheiten hervorruft, da sie nicht alle Gesichtspunkte berücksichtigt.
__________________ Liebe Grüße von Bettina und den Gartengestaltern Einstein, Fritzi und Penny ![]() Für immer im Herzen: Blacky (I), Kuddel, Paul, Hannes, Jack, Will, Thor, Lana, Blacky (II), Bella, Panda, Kelly und Hundi Laika
|
|
| ||
| Ich kann aus eigener Erfahrung Andreas Rühle zumindest bei der Eibe zustimmen. Wir haben monatelang versucht, unsere Eibe im Gartenauslauf so einzuzäunen, dass kein Kaninchen dran kann. Entweder saß dennoch ein Kaninchen unter der Eibe und knabberte daran, oder es saßen Vögel in der Absperrung, die sich dann angeblich nicht wieder befreien konnten.. ![]() Irgendwann wurde es uns zu dumm und wir haben die Eibe zu unserer eigenen Beruhigung gefällt, Vergiftungssymptome oder auch nur das leiseste Unwohlsein war aber nie bei einem der Langohren festzustellen... Im Nachhinein hätten wir die Eibe wohl am besten unumzäunt stehen lassen: bei uns wird nämlich alles um so leckerer und anziehender, je mehr Zäune man darum errichtet... ![]() Letztlich dürften Vergiftungen vor allem dann vorkommen, wenn den Nins sonst nichts anderes zur Verfügung steht, oder sie es, weil getrocknet oder verarbeitet, nicht erschmecken und dann auch nicht dosieren können.
|
|
| ||
| Hi ihr alle & danke, > Wie willst du da eine allgemeingültige Aussage treffen. Na, genau so! Es ist ja auch ein Ergebnis, wenn am Ende herauskommt: "Es sind (unter diesen und jenen Haltungsbedingungen) keine Vergiftungsfälle bekannt." Davon abgesehen machen wir jetzt genau das, was ich bewusst vermeiden wollte: Wir diskutieren, relativieren, philosophieren über "in dose facit venenum". (EDIT: Ich habe ja auch bewusst nicht geschrieben, was ich insgeheim als Ergebnis erwarten würde) Es ging es ja eben darum, das nicht zu tun, sondern zu schauen, ob es KONKRETE Vergiftungsberichte aus erster Hand gibt. Jetzt wartet doch mal ab, ob da etwas kommt. Dann kann man diese Fälle immer noch sezieren, interpretieren, diskutieren so viel wir wollen. Und wenn nichts kommt, hat es sich erledigt - und es ist auch ein Ergebnis. Solkinok Geändert von Solkinok (22.06.2019 um 16:01 Uhr). Grund: Edit eingefügt
|
|
| ||
| Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass meine Kaninchen bisher immer selektieren konnten. Ich lasse meine jetzt schon seit ca. 10 Jahren frei im Garten laufen (unter Aufsicht) und sie knabbern auch wirklich an vielen Pflanzen, aber vergiftet haben sie sich noch nie. Als wir den Garten damals neu gebaut haben, hat meine Familie wirklich überhaupt nicht darauf geachtet, ob wir da was giftiges pflanzen oder nicht, es ging nur nach aussehen und wir haben wirklich unglaublich viele gepflanzt. Bei der Hälfte wissen wir nichtmal mehr was genau das war und ich bin mir sogar sicher dass welche davon giftig sind, aber bisher ist mit 5 Kaninchen nie was passiert. Auch meine zwei jetzigen lieben es im blumenbeet rumzuhoppeln und fressen seit kurzem liebendgern eine Pflanze die darin wächst. Da aber die heißgeliebte zitronenmelisse direkt daneben steht, geh ich nicht davon aus, dass sie die beliebte unbekannte Pflanze essen würden wenn sie giftig wär. Die Auswahl machts meiner Meinung nach. Ich schaue mir ganz gerne Kaninchen videos/Bilder über social media an und bin dadurch auf die Amerikanische Kaninchenhaltung gestoßen, da sie so verschieden zu unsere ist. Dort sagt die House Rabbit Society (vergleichbar mit unserer Kaninchenwiese) beispielsweise, dass man Kaninchen nicht draußen halten darf. Unter anderem mit der Begründung dass Kaninchen nicht selektieren können und ihnen schon viele Fälle gemeldet wurden in denen Kaninchen im Garten irgendwelche Pflanzen gegessen hatten und deshalb starben. Allerdings sieht die vorgegebene Ernährungspyramide in Amerika wie folgt aus: 75% Heu 20% Pellets 5% Frischfutter Darin liegt meines Erachtens der Grund für die Vergiftungen. Die Kaninchen werden sehr einseitig ernährt. Ich könnte mir vorstellen dass sie dadurch entweder die Fähigkeit zu selektieren erst garnicht lernen oder dass sie durch das wenige frischfutter einfach so übermütig werden und zuschlagen, sobald ihnen was frisches vor die Nase kommt. Du solltest mal sehen wie die sich auf die mini Schale Grünzeug stürzen und nach 2 Minuten ist alles weg. Das nächste frische gibt's dann aber erst am nächsten Tag. Es ist also im Prinzip wie ein Leckerli für die
|
|
| ||
| Guten Morgen, jetzt hat der thread 500 Zugriffe - vielen Dank an alle, die reingeschaut haben - auch an die, die nichts gepostet haben, denn indirekt haben die ja auch "mitgemacht". Mehrfachzugriffe müsste man wohl abziehen, außerdem diejenigen User, die hier zwar mitlesen, aber selbst (noch) keine kaninchen haben. Es bleiben aber dennoch einige hundert User, die hier waren. Und es wurde - erfreulicherweise (wobei ich nicht hoffen will, dass sich irgendwer wegen der vorgechalteten Diskussion nicht getraut hat, etwas zu posten) - noch kein einziger konkreter Vergiftungsfall aus erster Hand gemeldet. Also für mich ist das Thema damit eigentlich durch und man darf festhalten, dass Kaninchen, zumindest wenn man ihnen die Wahl lässt, nicht so doof (instinktlos, lernunfähig, suizidal veranlagt,....) sind, wie man angesichts der Angstmacherei in manchen Ratgeberbüchern etc. glauben könnte. Falls doch noch jemand eine Erfahrung schildern möchte, natürlich gerne. Viele Grüße Solkinok Geändert von Solkinok (03.07.2019 um 07:16 Uhr). Grund: .
|
|
| ||
| Ich kann dir glücklicherweise nichts über einen Vergiftungsfall berichten, aber meine Kaninchen haben im Auslauf Zugang zu (ziemlich viel) Liguster und Efeu. Ich habe sie auch immer wieder dabei beobachten, wie sie daran geknabbert haben - vor allem Anfangs, als sie es noch nicht kannten - aber sie sind quieklebendig. Starke Giftpflanzen würde ich trotzdem nicht im Garten haben wollen, sicher ist sicher. Hab gerade meiner Mama verboten, den Fingerhut, den sie geschenkt bekommen hat, in den Garten zu pflanzen. Der bleibt schön hier drinnen - weit weg von den Ninchen.
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
|
|
| |||
| Alle Tiere und übrigens auch der Mensch können Nahrung selektieren und wie schon erwähnt macht NUR die Dosis das Gift. Ein Kaninchen mit Darmparasiten wählt zB gezielt Oregano oder Rainfarn aus, ein EC Träger pickt sich den Wiesenbärenklau heraus, eins mit Husten frisst vermehrt Efeu... Ich halte die Vergiftungsgefahr selbst bei wenig Auswahl für sehr gering, der Körper schützt sich da mit einem regelrechten Widerwillen davor. Das kennt jeder, wenn man einmal ein Gericht bei einem Magen-Darm-Infekt "rückwärts" gegessen hat, kann man da jahrelang, manchmal nie wieder ran... ![]() Kann also der der Schlussfolgerung nur zustimmen, dass bei freier Auswahl und genügend Futter so gut wie keine Gefahr besteht.
|
|
| ||
| Unser weisser Wiener hat im Frühling leider fröhlich Maiglöckchen gefuttert. Die hatte ich übersehen. Er hat es überlebt, war aber ein Tag viel träger als sonst und hat viel gedöst und geschlafen. Habe den Tierarzt angerufen. Der meinte, dass man nichts tun kann, ausser abzuwarten. Nächstes Jahr bin ich garantiert schneller...
|
|
| ||
| An den Fall mit der Eibe kann ich mich entsinnen, der User war der Meinung, Tanne gegeben zu haben... Ich denke auch, dass Innenkaninchen mit eingeschränkter, gemüselastiger Nahrungsauswahl gefährdeter sind, wenn der Halter doch mal was von draußen mitbringt und dabei nicht ganz sicher ist, was die Pflanzenbestimmung angeht. Ad libitum mit allem, was draußen wächst, gefütterte Kaninchen haben sowohl die Möglichkeit als auch die Erfahrung zu selektieren. Und ich beobachte immer wieder, wie Jungtiere an den Mäulern der Alttiere schnuppern und so lernen, was man essen kann, folglich hat auch die Aufzucht Einfluss auf die Vergiftungsgefährdung der Tiere.
|
|
| ||
| Ich habe vor ein paar Jahren leider Eibe mit Tanne verwechselt in Innenhaltung. Das Kaninchen starb 1 h nach Verzehr elendlich, ich habe es erst mitbekommen, nachdem ich die markerschütternden, langen Todesschreie hörte. Sowas prägt fürs Leben. Mir geht es hier nicht um die stark giftigen Pflanzen wie Eibe, Herbszeitlose, Fingerhut etc. Vergiftungserscheinungen sind da klar ersichtlich und auch bei geringster Dosis tödlich. Bei allen anderen Pflanzen, die leichtere Gifte enthalten, sieht man den Zellschaden äußerlich nicht an. Man wird direkt auch niemals Symptome wahrnehmen. Aber niemand kann sagen, was konstant zugeführte Schadstoffe im Inneren anrichten können. Egal ob es Pflanzengift, chemische Schadstoffe durch Spritzung etc. ist. Gewisse Stoffe schädigen Leber und Niere und reichern sich dort an. Wildkaninchen selektionieren sicherlich, nur ist da die Lebenserwartung nicht annähernd so hoch wie bei Hauskaninchen. Daher kann ma auch nichts über Langzeitschäden bei Wildkaninchen aussagen, weil sie nicht so ein hohes Alter erreichen. Ob Hauskaninchen in der Lage sind in dem Ausmass zu selektionieren wie Wildkaninchen, bezweifle ich. Erstens ist eher selten die gleich große Auswahl an Futter möglich. Zudem haben kranke Kaninchen oft auch nicht mehr dieselbe Geschmacksempfindungen wie Gesunde. Geruch und Geschmackssensoren können beeinträchtigt sein, gerade auch bei Schnupfern.( Das ist auch bei uns Menschen nicht anders). So können durchaus plötzlich Sachen gefressen werden, die normalerweise als nicht schmackhaft erkannt werden. Das wird dann fälschlicherweise als Selektionieren abgetan, obwohl es bloß eine Beeinträchtigung der Geschmackssensoren ist. Daher bin ich bei dem Thema eher vorsichtig. Bei meinem letzten Neuzugang war ich gespannt, da er zu Beginn fast alles gefressen hat. Inzwischen habe ich aber gesehen, dass er draußen auch etwas dazu gelernt hat und tatsächlich Pflanzen wie Hahnenfuß nun nicht mehr gezielt auf dem Rasen frisst. Aber viele Pflanzen ( selbst in kleinster Dosis ! )haben meine Kaninchen noch nie angerührt, obwohl die Auswahl bei mir eher klein ist. Dazu gehören auch eine Reihe an Pflanzen, die gemäß Kaninchenwiese (oder ähnliche Seiten) im Gemisch verfütterbar wären wie Gundermann, Johanniskraut, Pyramiden- Günsel, die teilweise auf anderen HP als schwach 'giftig' bezeichnet werden. Irgendeinen Grund wird es also durchaus auch geben, dass das nie angerührt wird. Werden Inhaltsstoffe von Pflanzen klar als Organschädigend (Leber...) bezeichnet, dann werde ich eine solche Pflanze auch nicht gezielt verfüttern, egal in welchem Gemisch. PS: dann gibt es noch charakterliche Unterschiede. Ich habe Kaninchen, die jahrelang selbst bei Gemüseauswahl nur einseitig selektiv fressen. Alles andere bleibt seit Jahren liegen. Gerade bei Kaninchen, die zu Beginn vermutlich alle falsch gefüttert wurden (oder auch bloß eine zufällige Betrachtung). Andere Kaninchen dagegen verschlingen alles früher oder später. Die Vorlieben oder Verfressenheit ist unterschiedlich. Auch von meinen Innanhaltungskaninchen hat damals die Eibe nur ein Einziger, Verfressener gefressen. Alle anderen haben das selbst nach 12 h noch nicht angerührt. Sonst hätte ich 4 Tote gehabt statt nur Einer. Geändert von Rakete (07.07.2019 um 12:14 Uhr).
|
|
|
![]() |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Giftpflanzen und ähnliches | Jeffry | Kaninchen Ernährung & Futter | 7 | 15.06.2014 10:57 |
| Giftpflanzen-sinnvoll? | hasis2011 | Kaninchen Ernährung & Futter | 15 | 12.05.2014 20:44 |
| gefällt es ihm, oder hat er angst? | Jackrabbit | Kaninchenhaltung & Allgemeines | 12 | 05.02.2013 13:47 |
| Luftsprünge Aus Freunde Oder Angst | locke19 | Kaninchenhaltung & Allgemeines | 1 | 03.01.2013 14:13 |
| Zweistöckiger Stall - Gefahr oder nicht? | Tierfan001 | Kaninchenstall & Kaninchengehege | 23 | 15.01.2011 16:56 |