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Frage zu Baycox?Hallo, meine zwei kleinen Ninchen haben jetzt ihre Kokzidienbehandlung durch und in der Kotuntersuchung war noch ein Kokzidienei zu sehen. Jetzt soll ich ihnen eine Trinkwasserbehandlung mit Baycox geben. Dazu soll ich 1,5ml Baycox (2,5%) auf einen Liter Wasser verdünnen und sie davon trinken lassen. Damit sie mehr trinken soll ich ihnen weniger Grünfutter geben und sie dadurch mehr Heu fressen lassen. 2 Fragen hab ich diesbezüglich: 1. ich hab gelesen dass das 2,5%ige Baycox nicht so gut sei für Kaninchen weil es die Schleimhäute reizen kann, gilt das auch wenn es so stark mit Wasser verdünnt wird? 2. ich möchte ihnen eigentlich nicht weniger Frisches füttern weil sie es ja so gewöhnt sind und ich mir vorstellen kann das eine Futterumstellung nicht soo gesund wäre. Kann ich dazu das gewaschene Frischfutter in diese Baycox-Lösung tunken so dass die zwei das mit ihrem gewohntem Futter aufnehmen? LG Phinchen
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| Womit hast du denn bisher behandelt? Ich halte nichts von Baycox 2,5%. Es wird davon im Zusammenhang mit Kaninchen abgeraten. Ich musste da auch auch schon diverse Tierärzte belehren, die sogar noch im Medikamentenverzeichnis nachschlagen mussten, weil sie mir nicht geglaubt haben, dass die Zusammensetzung im Vergleich zu Baycox 5% eine andere ist. Ich würde mich da selbst bei einer verdünnten Gabe nicht so richtig wohlfühlen. Ob es generell so nicht machbar ist, kann ich nicht sagen.
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| Bisher wurden sie mit Retardon behandelt im Rhythmus von 8 Tage geben 8 Tage Pause und dass über 3 Phasen.
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| Zitat:
Ich würde aber dann wirklich versuchen, dass du das Baycox 5% bekommst. Olga hat, glaube ich, mit Kokzidiol behandelt. Vielleicht wäre das ja auch was. Kenne es aber nicht selber. Ich finde es bei uns nur immer schwierig an das fünfprozentige Baycox zu kommen. Irgendwie hat das hier kein Tierarzt.
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| Das 2.5% Baycox ist für Geflügel und kann beim Kaninchen zu verätzungen führen und da Kaninchen meist wenig trinken, ist das auch sinnfrei. Das 5% ist für Säugetiere und wirksamer, da oral verabreicht. Eingabeschema ist je nach Befall zwischen 1 und 3 Tagen, dann 5 Tage Pause und nochmal 1-3 Tage. Bei einer Kokzidie sollte 1-5-1 reichen. Kaninchen haben immer Kokzidien in nicht krankmachender Anzahl im Darm. Bei einer würde ich persönlich nicht behandeln.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Zitat:
![]() Ich bin tatsächlich bisher immer noch beim alten Schema 3-3-3 geblieben. Allerdings bei hochgradigem Befall. Keine Ahnung, ob das jetzt einen Unterschied macht.
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| Zitat:
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Gut, wäre nämlich auch meine Denkweise. Ich glaube nämlich nicht daran, dass so ein Tier jemals wirklich zu 100% frei von Parasiten ist. Staffelt sich das bei der Kotuntersuchung nicht sogar, ab wann von einem Befall gesprochen wird und wie stark der Befall ist? Meine, ich hätte da so was von Toleranz werten gelesen. Bin mir aber nicht sicher.
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| Zitat:
Wer hat Dir denn den schwachsinnigen Rat gegeben? Erstmal ist, wie schon geschrieben, das 2,5%ige Baycox nicht für Kaninchen geeignet. Zum zweiten könnte man das in eine Spritze aufziehen und oral verabreichen, ohne die FriFu-Menge zu verändern. Ich selbst hab meine 6,5kg Dame seinerzeit mit Kokzidiol behandelt. Lady hatte mittel- bis hochgradigen Befall. Baycox kam für mich nicht in Frage. Kokzidiol hab ich in einer normalen Apotheke gegen Rezept vom TA besorgt. Sie bekam das 5 Tage übers Futter (Kokzidiol ist ein Pulver), da sie anfangs ja noch in Quarantäne saß. Nach diesen 5 Tagen war die Kotprobe sauber.
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| Gemäß Tierarzt-Literatur (u.a. Leitsymptome bei Kaninchen von A. Ewringmann) ist leichter Befall von Kokzidien (ohne Symptome) als normal anzusehen und muss NICHT behandelt werden. Da Baycox-Gabe häufiger mit happigen Nebenwirkungen (Inappetenz) verbunden ist, würde ich es auch nur verabreichen wenn es wirklich nötig ist. Und natürlich auch nur in einer Dosis, die kontrollierbar und für Kaninchen geeignet ist und möglichst in kürzester Dauer. Ich habe schon mehrfach erfolgreich mit Schema 1-5-1 mit 5% Lösung behandelt, und das ganz ohne Nebenwirkungen. Übrigens hatte ich auch schon nur wenig Kokzidien und bei der nächsten Kontrolle waren keine mehr nachweisbar (was nicht heißt, dass keine vorhanden sind). Und das alles OHNE je behandelt zu haben!
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| Wie viele Parasiten man in der Kotprobe findet, hängt auch von der Methode ab, wie der kot untersucht wird. Wenn die Tiere einen guten Eindruck machen, würde ich bei einer kokzidie nicht behandeln - es sei denn es steht eine Narkose oder Impfung an. Da würde ich wohl vorsichtshalber behandeln auch bei geringem Befall. Ich nehme dafür auch das 5% Baycox bei 3-3-3
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