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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.10.2018
Beiträge: 141
Apfelkaninchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2019, 19:30

Kastrieren


Hallo, bald soll eines meiner Kaninchen kastriert werden. Ich habe noch ein paar Fragen:
1. Ich habe gelesen, dass sich der Charakter des Kaninchen völlig ändern kann. Ich liebe seinen Charakter und habe etwas Angst. Stimmt das?
2. Welches Futter vor der OP und wie viele Stunden/Tage damit anfangen?
3.Gefahren/Nebenwirkungen der OP?
4. Nach der OP?

Dankeschön im Vorraus und LG



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2019, 20:22

1. Also keines meiner Kaninchen hat sich wirklich charakterlich verändert, weder Rammler noch Häsin. Bei den Häsinnen, welche stark hormongesteuert vorher waren und aggressives Verhalten zeigten, hat es sich zum Besseren gewendet. Zumindest zeigten sie nachher normales Kaninchen-Verhalten.

2. Futter gab es vor der OP wie immer. Kaninchen sollten wegen ihrer speziellen Verdauung ja immer Fressen, also ist da nicht gleich zu setzen, wie bei uns Menschen, die vor einer OP nichts mehr essen dürfen und nüchtern bleiben müssen. Ein Kaninchen sollte daher auch vor der OP fressen können.

3. Narkose-Risiko ist bei Mensch und Tier immer vorhanden. Solange ein Kaninchen aber einigermaßen gesund ist und nicht schwer krank, ist das Risiko relativ gering. Allerdings sollte bei Kaninchen möglichst nur Inhalationsnarkose gemacht werden, um eben das Risiko möglichst klein zu halten.

4. Handelt es sich um einen Rammler oder Häsin? Bei der Häsinnen- Kastration ist der Eingriff ja viel massiver, da dies eine richtig große OP ist. Die Kastraten waren bei mir immer recht schnell wieder fit (meist am nächsten Tag). Bei den Häsinnen hat das meist deutlich länger gedauert, zwischen 3-5 Tagen. Zwar hatte ich auch schon eine Häsin , die ist bereits Stunden nach der OP herum gehüpft, wie wenn gar nichts passiert ist, aber das war eine Ausnahme. Ansonsten haben sie sich kaum bewegt und wollten auch sehr wenig fressen, trotz Schmerzmittel.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.10.2018
Beiträge: 141
Apfelkaninchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2019, 20:50

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
1. Also keines meiner Kaninchen hat sich wirklich charakterlich verändert, weder Rammler noch Häsin. Bei den Häsinnen, welche stark hormongesteuert vorher waren und aggressives Verhalten zeigten, hat es sich zum Besseren gewendet. Zumindest zeigten sie nachher normales Kaninchen-Verhalten.

2. Futter gab es vor der OP wie immer. Kaninchen sollten wegen ihrer speziellen Verdauung ja immer Fressen, also ist da nicht gleich zu setzen, wie bei uns Menschen, die vor einer OP nichts mehr essen dürfen und nüchtern bleiben müssen. Ein Kaninchen sollte daher auch vor der OP fressen können.

3. Narkose-Risiko ist bei Mensch und Tier immer vorhanden. Solange ein Kaninchen aber einigermaßen gesund ist und nicht schwer krank, ist das Risiko relativ gering. Allerdings sollte bei Kaninchen möglichst nur Inhalationsnarkose gemacht werden, um eben das Risiko möglichst klein zu halten.

4. Handelt es sich um einen Rammler oder Häsin? Bei der Häsinnen- Kastration ist der Eingriff ja viel massiver, da dies eine richtig große OP ist. Die Kastraten waren bei mir immer recht schnell wieder fit (meist am nächsten Tag). Bei den Häsinnen hat das meist deutlich länger gedauert, zwischen 3-5 Tagen. Zwar hatte ich auch schon eine Häsin , die ist bereits Stunden nach der OP herum gehüpft, wie wenn gar nichts passiert ist, aber das war eine Ausnahme. Ansonsten haben sie sich kaum bewegt und wollten auch sehr wenig fressen, trotz Schmerzmittel.
Dankeschön, für die ganze Mühe.

Es ist ein Rammler...




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2019, 21:17

Das wird schon... da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen , so gravierend ist der Eingriff nun auch nicht.




Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2019, 09:38

Ich würde unbedingt vor jeder geplanten Narkose eine Kotprobe untersuchen lassen. Hat das Tier Parasiten, dann kann eine Narkose schnell ein höheres Risiko sein, als nötig.

Das Geld, was man im Vorwege investiert, zahlt sich im Vorfeld dann im Ernstfall einfach aus.



 
 
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