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| Das Winterfell hat vorallem etwas mit den Lichtverhältnissen zu tun. Und die sind ja ganz normal. Seit wann sind deine Häschen denn draußen? Ich würde vermuten, dass deine definitiv genug Fell haben.
__________________ GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten. HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer. MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.
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| Es gibt schon Kaninchen, die derart überzüchtet sind, dass schon das Sommerfell schlecht strukturiert ist und es im Winter auch nicht besser aussieht. Allerdings habe ich das bis anhin nur bei Langhaarigen gesehen, die Kurzhaarigen waren mit Deckhaar und Unterwolle jeweils immer gut ausgerüstet. Einer meiner Häsinen hatte Null Deckhaar und stellenweise über den Rücken nur dünnes Fell.
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Der Fellwechsel als solches wird von der Tageslichtdauer induziert, die Außentemperatur bestimmt dann, wie dicht und warm das Fell wird. Und sie können bei Bedarf durchaus nachschieben, also auch wenn der Herbst bislang zu warm war, kommt jetzt die Kälte und stimuliert die Fellbildung.
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| Von Rasse konnte man bei dem Zwergkaninchen sicher nicht sprechen, heutzutage wird ja oft irgendwas mal verpaart, weil ohne dass der 08.15- Halter eine Ahnung hat. Keine Ahnung, was da alles drin war, jedenfalls komplett daneben verzüchtet/vermehrt, da gar keine Fellstruktur vorhanden war. Kämmbar war das Fell nie und hat man nicht im Rhythmus von allen 2 Wochen komplett runter geschnitten. Wenn nicht, dann ist das nach 3 Wochen derart verfilzt, dass man bis auf die Haut runter scheren musste, was im Winter bei Minustemperatur meiner Meinung nach nicht empfehlenswert ist, oder? Meiner Meinung nach war das Kaninchen eine Qualzucht. Ich habe sie leider 6 Jahre draußen gehalten (bis sie 8 war), was ich im Nachhinein nie mehr machen würde. Als ich mich dann endlich durchringen konnte um ihr das nicht mehr zuzumuten, ist sie verstorben. Überzüchtung kann sich vielfältig Auswirken bis hin zu klein geratenen Kopfform mit Zahnproblemen und eingeengten Nasengänge (was dann den Schnupfen super fördert). Da muss man sich heutzutage auch nicht mehr wundern, wenn so viele Kaninchen Schnupfen- oder Zahnproblemen haben. Oder Widderkaninchen, die manchmal nicht gerade bestens hören. Geändert von Rakete (17.11.2018 um 09:57 Uhr).
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Und Ergebnis war dann das, was du beschrieben hast. Zitat:
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Aber ich glaube kaum, dass all das auf die Kaninchen von Trudi zutrifft, die sehen auf den Bildern aus als hätten sie ein wunderbares, dichtes Fell, normale Proportionen und überhaupt sehen sie fit und wintertauglich aus
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| Ich glaube, Du hast das etwas sehr persönlich genommen und deutlich missverstanden... Die meisten Durchschnitts-Kaninchen sind heutzutage keine Zucht, schon gar nicht aus Tierheimen und Übernahmekaninchen. Sondern was hält so daraus entsteht und hier auch der Durchschnitts- Halter wohl oder übel zu Hause hat. So wie ich das verstanden habe, ist das hier auch kein Zuchtforum und es geht auch nicht um Züchterdiskussionen. Ich habe ja ziemlich deutlich von Vermehrung/Überzüchtung geschrieben. Aber ich will zumindest von meiner Seite her keine Haarspalterei betreiben. Es geht hier in diesem Thread um um das Thema Winterfell. Meine Aussage WAR, dass nicht JEDES Kaninchen in der Lage ist genügend Winterfell zu bilden, auch wenn es die meisten sind mit ganzjährlicher Aussenhaltung und genügend Anpassung. Daher sollte man sich auch mal im Sommer die Fellbeschaffenheit anschauen. Das Fell besteht aus Deckhaar und Unterwolle. Fehlt eines dieser Komponente, oder ist nur schwach vorhanden, dann ist auch unzureichend Isolierung für Winter vorhanden. Selbst bei Kurzhaarkaninchen ist die Fellbeschaffenheit total unterschiedlich. Das kann derart dicht sein, dass selbst im Sommer gewisse Kaninchen permanent zu heiss haben. Oder das Fell ist dann eher relativ dünn; zumindest wäre ich bei einem Kurzhaar in Innenhaltung gar nicht so sicher, ob der auch in der Lage ist, genügend Winterfell für draußen zu bilden! Oder das Fell ist an gewissen Partien stellenweise total dünn gesät. Und per Foto finde ich das schon extrem schwierig, so was zu beurteilen, das sollte man sich schon live anschauen und vergleichen. Heutzutage kann man sich echt nicht mehr zu 100% darauf verlassen, eben gerade weil der Mensch derart seine Finger im Spiel hat... Und ich habe nicht gesagt, dass jedes Langhaarkaninchen eine Qualzucht ist, solltest Du das so interpretieren. Auch ich hatte schon ein (angeblich reinrassiges) Teddykaninchen, da war das Fell massiv besser beschaffen. Aber auch bei einer gewissen, Extremen Länge verfilzte das trotzdem, was dann eben auch nur bedingt tauglich für Aussenhaltung ist! Ausser die Halter kümmern sich regelmäßig um Fellpflege, was sehr aufwendig ist. Nur tun das leider dann noch lange nicht alle und so kann es schon mal vorkommen, dass man komplett verfilzte Langhaarige irgendwo sieht. Zumindest wärmt ja der Filz im Winter , auch wenn es irgendwann für die Haut sehr schmerzhaft sein muss. Letztendlich hat das Kaninchen dann durch den Halter so dann doch zu leiden.Meine aktuelle Langhaarige hat relativ dichtes Fell, auch genügend für Winterhaltung. Sie hat Deckhaar, auch wenn nicht so viel, daher tritt eine Verfilzung auch relativ rasch ein. Da das Fell nicht bürstbar ist, bleibt nur alle 3-4 Wochen ein Kurzhaarschnitt und ich muss ebenfalls öfters richtig runter scheren, was dann aber dazu führt, dass sie für Winterhaltung auch nur bedingt einsetzbar wäre. Mal abgesehen davon, dass es im Sommer bei schwarzem, langen Fell draußen dann wiederum viel zu heiss würde, wenn man es nicht schneidet. Ich bin zwar total Fan von Langhaarigen, weil sie so niedlich sind, aber für das Kaninchen selbst ist das in der Regel schon kompletter Schrott... Geändert von Rakete (17.11.2018 um 12:15 Uhr).
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| Also ich hab ja auch Langhaartiere, noch dazu in schwarz. Bisher gabs keine Probleme mit der Außenhaltung. Was ich aber als meine Pflicht als Züchter ansehe ist das ich gewisse Tiere die zu weiches Fell haben bzw eher zum verfilzen neigen NICHT abgebe sondern "zum Essen einlade" Schade um die Kaninchen aber ohne Selektion entstehen genau solche Tiere wie oben - mit denen man mehr "Aufwand" hat die die meisten Kaninchen eben nicht bekommen wenn man sich ehrlich ist.
__________________ "Hansberg Angora" 3.5.xx Angora schwarz + 1.2 Satin Angora
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Ich stimme dir in allen Punkten zu. Von allen Tieren, denen vom Menschen langes Fell angzüchtet wurde sind Kaninchen die dafür am denkbar ungeeignetsten. Hunde und Katzen haben die Vorteile, dass sie 1. keine Fluchttiere sind und daher in menschlicher Obhut zahm genug die notwendige Fellpflege nicht als Streß zu empfinden. 2. in der Lage sind Haarballen aus dem Magen wieder zu erbrechen und 3. in der Regel die meiste Zeit ihres Lebens Sommer wie Winter in temperierten Innenräumen gehalten werden und sich nur stundenweise draussen aufhalten. Schafe widerrum betreiben keine eigene Fellpflege und verschlucken ihr Fell nicht. Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Kaninchen aber, die in Aussenhaltung leben müssen ganzjährig mit der Witterung Hitze, Kälte, Nässe zurechtkommen. Fellpflege durch den Menschen bedeutet für viele Streß pur und Haarballen im Magen nicht selten sogar ein Todesurteil, da sie nicht erbrechen können. Das lange Fell bringt ihnen nirgendwo Vorteile sondern nur mehr oder wenige große Nachteile. Mitten im Winter scheren ist einer der größten. Und alles nur der Optik wegen. Ich glaube im Übrigen nicht, dass es jemals gelingt Kaninchen mit langem Fell zu züchten, die gänzlich ohne Fellpflege durch den Menschen auskommen, sei es Kämmen oder Scheren. Das ist bei Katzen auch nicht gelungen. Langhaarkatzen, die eine Weile auf der Straße gelebt haben müssen im Tierschutz fast alle erstmal geschoren und von ihren Filzplatten befreit werden wenn sie eingefangen werden. Darunter befinden sich nicht selten kahle entzündete Hautstellen.
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| Das heißt ja nicht, dass diese ' Problemkaninchen' auch ursprünglich vom Züchter stammten Ich vermute, eher nicht... Aufwand ist bei Langhhar das eine, aber es ist auch immer mit viel Stress verbunden, wenn die Kaninchen zusätzlich noch sehr scheu sind, so dass sie sich an die dauernde Prozedur nie gewöhnen... Aber wie gesagt, auch Kurzhaar können manchmal problematisch sein mit zu dichtem oder zu dünnem Fell. Letzteres ist sicherlich gemäß meinen Beobachtungen extrem selten. Mein Großer hatte einfach zu dichtes Haar, der hat schon sichtlich gelitten, wenn es über 25 Grad wurde. Zudem war er fast mehrheitlich über das ganze Jahr im starken Fellwechsel, so dass dann alle anderen Probleme mit Haarballenverstopfungen hatten. Das kann es dann auch nicht sein. Edit: mein Post hat sich gerade mit Polly8 überschnitten... daher in etwa derselbe Anhalt.;-) Geändert von Rakete (17.11.2018 um 14:01 Uhr).
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Hallo, ich denke wenn man die Möglichkeit dazu hat schadet es nie irgendwo im Gehege eine Wärmequelle anzubieten. Die Kaninchen können ja wählen, ob sie sie nutzen möchten oder nicht. Dunkelstrahler sind auch sehr günstig in der Anschaffung. Ich habe ja kürzlich die von knuffelchen empfohlene Infrarotmatte bestellt und jetzt in den ersten Frostnächten auch dann testweise eingeschaltet. Hier wurde sie direkt gerne angenommen.
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| Trudi da brauchst du dir überhaupt keine Sorgen machen. Wie honeymouse schon geschrieben hat, hat der Fellwechsel hauptsächlich etwas mit der Länge der Hell-Dunkelphasen zu tun. Wenn ich von meinen Kaninchen ausgehe kann ich deutlich sehen und fühlen, das sie schon ein ordentliches Winterfell haben. Und außerdem haben sich alle etwas Winterspeck angefuttert. Kaninchen können super Kälte aushalten. Bei gerade mal 0 Grad eine Wärmequelle anzubieten ist völlig überflüssig, zumindest bei gesunden Tieren. Selbst im letzten Winter, bei - 19 Grad saßen meine Tiere mitten im Schnee. Die gut mit Stroh gefüllte Hütte war völlig uninteressant. Also hab keine Angst.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| Ich hatte früher bei Balkonhaltung zuerst Rotlicht- danach Dunkelstrahler frei hängend draußen, es gab also nur eine punktuelle Erwärmung und keinen aufgeheizten Bereich. Meine Kaninchen saßen im Winter bei Kälte leider NUR noch unter der Lampe, so dass ich irgendwann gezwungen war, die auch rund um die Uhr anzustellen...
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| Ich habe da nichts missverstanden. Bei Wil
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[/quote]Ich glaube im Übrigen nicht, dass es jemals gelingt Kaninchen mit langem Fell zu züchten, die gänzlich ohne Fellpflege durch den Menschen auskommen, sei es Kämmen oder Scheren. Das ist bei Katzen auch nicht gelungen. Langhaarkatzen, die eine Weile auf der Straße gelebt haben müssen im Tierschutz fast alle erstmal geschoren und von ihren Filzplatten befreit werden wenn sie eingefangen werden. Darunter befinden sich nicht selten kahle entzündete Hautstellen.[/QUOTE] Ganz ohne ist auch gar nicht erforderlich. Leistungsrassen wie Angora sollen eine Spinnfaser liefern, die sie halt nicht selber ausziehen und abliefern können. Und wer sich ein Langhaartier aus "Spaß" holt, weil ihm das Plüschige gefällt, muss sich üebr die erforderliche Fellpflege im Klaren sein. Und meistens ist das ja auch gewünscht, man möchte was zum Kämmen und Betüddeln haben. Und wer nicht gewillt ist, die Fellpflege im erforderlichen Rahmen zu übernehmen, darf sich bitte kein Langhaarkaninchen zulegen! Ziel kann immer nur sein, dieses Erfordernis auf ein Mindestmaß zu reduzieren, durch konsequente Zuchtauswahl. Was auch heißt, dass Tiere mit schlechtem Fell nicht abgegeben werden. In der Natur sind Langhaartiere gleich welcher Art selten, das ist ein Menschenprodukt und liegt somit voll in der Verantwortung der Menschen. Zitat:
Geändert von Angora-Angy (18.11.2018 um 22:10 Uhr).
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