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| Ich habe vor kurzem meinen 9-jährigen Gizmo nach dem Tod seiner Partnerin vergesellschaftet. Die neue Dame war etwas jünger und -wie ich feststellen musste- eine ziemliche Krawallnudel (ist aber nach dem ersten Stress alles gut gegangen). Ich habe in seinem (gereinigeten und umgestellten) Gehege vergesellschaftet, weil ich ihm nicht zweimal den Umzugsstress antun wollte und ihn durch die bekannte Umgebung unterstützen wollte. Das hat auch ganz gut funktioniert. Ich halte besonders getrennte barrierefreie Unterschlüpfe und Futterstellen und ein allgemein möglichst barrierefreies Gehege (Alte Kaninchen sind ja oft nicht mehr so geschickt. Ich habe alles außer Pappkartons als Häuser und der flachen Klokiste verbannt, damit niemand irgendwo hängen bleiben oder fallen kann.) für wichtig. Ein Sichtschutz (bei mir war es eine mit einer Decke abgehängt Ecke), kann auch für mehr Ruhe sorgen, etwa wenn das eine Kaninchen das andere nicht immer beim Fressen sieht und dann vom Futter vertreiben will. Gibt es einen Grund, warum du im Tierheim vergesellschaften willst? Gerade bei einer solchen VG halte ich es für wichtig, dass besonders in den ersten Stunden jemand da ist und genau beobachtet, was passiert, falls einem der Tiere wirklich die Puste ausgeht oder man merkt, dass es gesundheitlich zu viel ist. Ich habe bei mir nach den ersten paar Stunden auch ein hin und wieder eingegriffen und die Dame für eine Weile mit Futter und Streicheleinheiten abgelenkt (nicht rausgenommen!), damit Gizmo sich ein bisschen sammeln, ausruhen und in Ruhe fressen konnte.
__________________ It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind. Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology. Introverted iNtuitive Thinking Judging
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| Rudi und Lilli waren meine ersten Kaninchen. Wären beide noch etwas jünger (Lilli und der Künftige), würde ich mir nicht so viel Gedanken machen. Sonst muss ich es mit dem neutralen Raum auch aussen vor lassen und per Gitter an Gitter sie aneinander bekannt machen. Lilli kann noch gut aufs Sofa hopsen und in ihre Kloschale. Wie es jetzt bei ihm aussieht, kann ich nicht sagen. Aber freiräumen müsste ich auch einiges. Ich habe auch gedacht, ob ich lieber paar Kartons noch besorge als Häuschen, weil diese ja weich sind und individuell zu gestalten, was ein und ausgänge angeht. Ebenso werde ich eine Sandkiste machen zum Buddeln. Lilli ist sowie so etwas ruhebedürftiger geworden, sitzt gern hinter ihrem Haus. War ja die Tage auch echt heiss Geändert von knilli (02.06.2018 um 13:05 Uhr).
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| Zitat:
Gitter an Gitter würde ich lassen, das verschiebt den Ärger nur bis sie sich persönlich kennenlernen. Die Vergesellschaftung sollte im Grunde so vorbereitet werden, wie bei jüngeren Kaninchen auch. Ein möglichst neutrales Gebiet (das kann auch das gründlich gereinigte alte Gehege sein) ohne Sackgassen oder Verletzungsgefahren, Kaninchen rein und hoffen. https://www.kaninchenwiese.de/soziales/ablauf-der-vergesellschaftung/ Ich würde die normalen Kaninchenmöbel für die Vergesellschaftung auf jeden Fall durch Kartons ersetzen und soweit möglich bis auf die Kartons, eine Kloschale und verteiltes Futter auf anderes Mobiliar verzichten bis Ruhe eingekehrt ist. Während der VG sind die beiden ohnehin zu aufgeregt zum Buddeln und machen wahrscheinlich auch so schon genug Dreck .EDIT: Wenn du draußen vergesellschaften möchtest oder es in der Wohnung sehr heiß ist, würde ich vielleicht auf einen etwas kühleren Tag warten. Das muss man ja sonst den alten Herrschaften nicht auch noch antun.
__________________ It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind. Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology. Introverted iNtuitive Thinking Judging Geändert von Kreusa (02.06.2018 um 13:14 Uhr).
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| Das ist es ja. Sie lebt im Wohnzimmer........alles riecht nach ihr. Das werde ich nicht mehr "neutral" bekommen. Marinahexe wiederrum sagt, dass sie mit der Gittermethode wieder gute Erfahrungen gemacht hat. Damals, als Daisy sich als Rudi entpuppt hatte hab ich beide Käfige nebeneinander stehen gehabt. Ebenso hab ich diese öfters gewechselt, oder beide bei mir auf dem Schoß gehabt und gekrault, so dass es nie zu einer richtigen Trennung kam, bis Rudi mit der Kastrationszeit durch war. Geändert von knilli (02.06.2018 um 13:25 Uhr).
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| Wie schon geschrieben wurde, bei der VG zwingend anwesend sein, weil in dem Alter es nicht immer ersichtlich sind, ob sie noch gesund sind... Für meine Arbeitskollegin habe ich eine VG mit einer 9 - jährige mit ihrem 8-jähriigen Lucky gemacht. Sie hat ihn während ein paar Tage regelrecht zerpflückt. Ich hätte nicht gedacht, dass sowas in dem Alter noch möglich wäre. Die VG ist zwar geglückt, auch wenn sie jetzt nicht die dicksten Freunde waren. Da Lucky danach mit knapp 10 J. verwitwet war, habe ich dann vorgeschlagen, ihn mit meiner ruhigen 5 - jährigen Häsin (als Leihgabe meinerseits) zu vergesellschaften. Die kam bis anhin mit allen Kastraten super aus und hatte sich früher an der VG gar nie beteiligt, daher die Idee/Vorstellung.... Sie verhielt sich die ersten Tage zwar ruhig und sie sind sich aus dem Wege gegangen, gerieten danach aber doch aneinander, wenn für gesunde Kaninchen auch noch tolerierbar... Glücklicherweise war ich da gerade zu Hause und musste feststellen, dass er dabei sehr stark hyperventilierte und kaum zu Luft kam. In 2 Wochen VG bei mir ist das noch einmal passiert. Zurück bei der Kollegin ging es überhaupt nicht mehr, weil sie nur noch aneinander gerieten und er kaum noch Luft bekam. Der TA konnte keine Garantie geben, dass das NICHT lebensbedrohlich sei. Weitere med. Abklärung wollte die Kollegin aufgrund seines Alters nicht machen. Danach lebten die Beiden Gitter an Gitter, andere Alternative gab es nicht mehr, da ein weiterer Versuch danach scheiterte. Er lebte erstaunlicherweise noch 1 Jahr und 3 Monate, bis er letzthin eingeschläfert werden musste, weil er wohl aufgrund von Tumoren Schwierigkeiten bei der Atmung hatte und nur noch litt...
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| Dann ist es wohl besser, ich behalte beide im Auge. Ich möchte auf keinem Fall, dass einer der beiden vor Stress etwas passiert. Nächste Woche oder heute werde ich eh noch mal im Tierheim anrufen, wie es den anderen Hasen geht
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