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Thymom auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 27.03.2012
Beiträge: 9
lilprinzezz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.03.2018, 17:36

Thymom


Hallo ihr Lieben,

ich war vor einem Monat mit meinem 11-jährigen Stupsi beim Tierarzt, da bei ihm die Nickhaut beidseitig sichtbar ist (bei seinem linken Auge etwas mehr als beim Rechten). Ich habe dann Gentax Augentropfen (2x täglich für 10 Tage) mitbekommen und sollte ihn beobachten, ob es sich bessert. Leider blieb die Nickhaut sichtbar und ich habe mir einem Termin zum Röntgen geben lassen um ein Thymom auszuschließen. Gestern war der Termin und das Röntgenbild zeigt eindeutig eine Veränderung. Mein Stupsi hat ein Thymom.

Bis auf seine Nickhaut sieht er ganz gesund aus: schönes glänzendes Fell, tolle Zähne und so weiter. Mein Arzt meinte für seine 11 Jahre ist er richtig fit. Ansonsten kann ich auch keine Veränderung feststellen, er springt herum, ist neugierig wie eh und je und frisst ganz brav. Er ist nur etwas ängstlicher als sonst, wobei das vermutlich von dem täglichen Einfangen und Augentropfen geben bzw. Auto fahren kommt. Atembeschwerden kann ich keine feststellen.

Die Behandlung meines Arztes ist nun wie folgt:
5 Tage lang Antibiotika (ich weiß leider nicht welches, da er es für mich abgefüllt hat zur oralen Eingabe und ich aufgrund des Befunds so geschockt war und vergessen hatte nachzufragen) und zusätzlich für 10 Tage Dexagenta Augensalbe (2x täglich).
Also die Behandlung bezieht sich nur auf das Nickhaut-Symptom. Ich habe meine Arzt gefragt, ob wir ihm nicht etwas gegen das Thymom selbst oder ACE-Hemmer um sein Herz zu unterstützen geben sollten. Mein Arzt meinte, ihm würde es mit den ganzen Medikamenten schlechter gehen als ohne, 1. wegen dem Stress bei der Eingabe und 2. weil er nicht mehr der Jüngste ist und seine Niere und Leber, die ganzen Medikamente nicht mehr aushalten würden. Sollte sich die lange nicht verschlechtern (also Atembeschwerden) rät mir mein Arzt von Medikamenten ab.

Ich bin nun hin und her gerissen. Ich selbst vertraue der Schulmedizin eig. nicht --> Was bringt den Doktor um sein Brot? a) die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe. Wenn ich krank bin nehme ich keine Tabletten, sondern gib meinem Körper die benötigte Ruhe und unterstütze ihn durch meine Ernährung. Also wenn es um mich gehen würde, hätte ich das Antibiotika und auch die Augensalbe verweigert.

Aber hier geht es nicht um mich und ich weiß einfach nicht, was das Richtige ist. Soll ich meinen Arzt sagen, dass ich auf die Medikamente bestehe, soll ich den Arzt wechseln (was etwas schwierig ist, da es auf dem Land nicht gerade viele Kaninchen-Spezialisten gibt und 2 Stunden Autofahrt für meine Stupsi auch jede Menge Stress bedeutet) oder soll ich es so lange es geht auf dem natürlichen Weg versuchen wie mein Arzt empfohlen hat?

Was meint ihr? Kennt ihr bis auf Ingwer und Aroniabeeren noch andere natürliche Hilfsmittel, die ich in seine Ernährung einbauen kann oder weg lassen muss?

Ich danke euch jetzt schon für euren Rat.
LG, Nathalie



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.03.2018, 19:07

Es gibt hier schon Threats mit Thymom. http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/43396-thymom.html
Unbehandelt ist es mit Sicherheit schnell auf sehr unangenehme Weise tödlich. Mit Medikamenten und hier hat auch Cortison seine Berechtigung, da man das bei Kaninichen nur geben darf, wenn es keine andere Chance mehr hat, da es das Immunsystem flachlegt und nachweiselich die Organe schädigt.
Eine Kombi von Schulmedizin und Homöopathie ist normal immer möglich und oft auch sinnvoll.
Da dein Tier schon ein stolzes Alter hat, ist wohl jetzt eher die Frage ob du noch Sterbebegleitung machst oder ob du es nicht mehr für nötig hälst mit der Einstellung, dass es eh fürn "Ar..." ist....
Aber am Besten liest du dich hier mal durch die Thymom-Threats durch....



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Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
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Ninchen
 
Registriert seit: 27.03.2012
Beiträge: 9
lilprinzezz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2018, 22:45

Um eines mal vorweg zu nehmen: Ich möchte alles für ihn tun wie ich es schon immer für jedes meiner Kaninchen getan habe und tuen werde. Mich hat aber die Meinung meines Arztes zum Nachdenken angeregt. Warum rät mir mein Arzt von Medikamenten ab? Nur so verdient er doch sein Geld.
Wie viel Zeit können Stupsi die Medikamente denn verschaffen und wie sieht seine Lebensqualität aus? Wird er dann durch die Medikamente sterben aufgrund eines Organversagens oder bleibt die Todesursache dennoch das Thymom? Woran erkenne ich dann, dass es Zeit ist ihn gehen zu lassen? Ich möchte nicht dass er alleine ist und Schmerzen hat. Er soll noch eine sehr schöne Zeit haben, ich möchte ihn auf keinen Fall quälen.
Ich habe am Mittwoch wieder einen Termin und hatte gehofft hier vorher noch ein paar Infos zu erhalten und die vorhandenen Beiträge konnten mir leider nicht weiterhelfen.
Wie ging es denn euren Kaninchen mit den Medikamenten? Haben sie sie gut vertragen, waren eure Tiere glücklich und wohlauf?




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2018, 06:58

Schau mal hier ist eine meiner Lieblingsseiten was Kaninchenkrankeiten betrifft. Du kannst sie dir durch den Google Übersetzer schicken, denn nicht alle Seiten sind auf Deutsch.
Aber du findest hier auch etwas Info über Thymome (Tumor of the thymus), vielleicht hilft dir das etwas weiter!

Edit: http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/haut-fell/tumore-und-krebs/



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Geändert von gerti (19.03.2018 um 09:28 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 27.03.2012
Beiträge: 9
lilprinzezz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2018, 13:05

Dankeschön für die Antwort.



 
 
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