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Krankes Kaninchen nach draußen??Hallo, Ich habe zwei Kaninchen, das Weibchen ist krank geworden. Daher bin ich mit ihr in die Tierklinik und sie musste da bleiben weil es ihr so schlecht ging. (Erst hatte sie Schnupfen dann hatte sie Darmprobleme und Zahnprobleme und sie konnte ihre Körpertemperatur nicht halten) Eigentlich lebt sie bei mir draußen, aber in der Klinik war sie zwei Tage drinnen. Danach habe ich sie wieder mit nach Hause genommen. Da sie immer noch nicht ganz fit war/ ist, hat die Ärztin mir geraten sie ein paar Tage drinnen zu halten und ihre Temperatur im Blick zu halten (zwischen 37 und 40 Grad sollte die sein). Jetzt liegt ihre Körpertemperatur meist zwischen 37 und 38 Grad, sie schnieft immer noch und ist seit ca. einer Woche drinnen. Ich habe versucht das Zimmer in dem sie lebt etwas kalt zu machen um sie an draußen zu gewöhnen, aber ihre Temperatur geht relativ schnell mit runter. Ich weiß nicht wie lange ich sie jetzt noch drinnen behalten soll oder ob ich sie für den ganzen Winter rein holen soll. Dazu kommt das ich glaube das andere Kaninchen (das draußen ist) sie vermisst. Hat jemand von euch vielleicht einen Rat ob ich sie wieder raus setzen soll oder nicht? Liebe Grüße
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| Solange dein Kaninchen die Temperatur nicht zuverlässig über ca. 38,5 halten kann, würde ich es nicht raus setzen. Selten hat ein Kaninchen eine Normaltemperatur unter 38,5 hab ich zumindest bei meinen Tieren festgestellt. Alles unter 38 ist auf alle Fälle zu wenig. Ich würde dir raten das Partnertier mit rein zu holen. Wenn du einen kühlen Raum hast oder einen Kellerraum, kannst du beide da rein setzen und die Lichtverhältnisse an Sonnenauf und -untergang anpassen. Fiebermessen kannst du ja mehrmals täglich. Je nachdem wie die Temperatur ist.
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| Danke für eure schnellen Antworten!! Ich war mir unsicher ob ich das zweite Kaninchen (Olaf) rein holen soll oder ob das dann auch zu viel Stress wäre? In dem Raum in dem meine Bella (das kranke Tier) ist, dort ist im Moment ca 10 Grad. Zu ihren Krankengeschichte das ist etwas kompliziert gewesen. Erst hatte sie über längere Zeit Schnupfen den die Tierärztin nicht einordnen konnte. Daraufhin wurde alles mögliche ausprobiert und ausgetauscht an Stroh, Heu, Futter, etc. mit dem Gedanken ob sie eine Allergie hat. Das hat alles nichts genützt und die Tierärztin wusste auch nicht weiter. Weil ich mir so sorgen gemacht habe bin ich dann zu einer Tierklinik gefahren, ich dachte die haben vielleicht noch eine andere Idee. Dort bin ich erst auf eine Ärztin getroffen die ihr etwas gespritzt hat für das Immunsystem, das hat auch nicht viel gebracht. Als ich das nächste mal da war, traf ich auf einen Arzt der auf Zähne spezialisiert ist, dieser meinte ihre Zähne würden schief wachsen und deswegen würde sie niesen. Das war echt nicht schön mit anzusehen wie er meine Bella behandelt hat und ihre Zähne gekürzt hat!! Zuhause angekommen ist sie im Stall etwas ausgeflippt und hat alles um geschmissen . Sie hat dann auch nichts mehr gegessen, das hat mir natürlich wieder große Sorgen gemacht und ich bin noch mal hin. Dann haben sie eine Röntgenaufnahme gemacht und festgestellt das ihr Darm voll wäre und nicht richtig arbeiten würde. Mit Darm-anregenden Mitteln sind wir nach Hause aber es hat sich nichts geändert. Sie war danach sehr apathisch und hat immer noch nicht gegessen. Als ich dann noch mal da war musste sie dort bleiben weil ihre Temperatur so niedrig war und ihr Allgemeinzustand ziemlich schlecht. Dort wurde sie etwas aufgepäppelt und konnte nach 2 Tagen wieder nach Hause. Seit dem ist jetzt drinnen und ich beobachte ihre Temperatur. Sie frisst wieder relativ normal (noch nicht ganz wie früher) aber der Schnupfen ist immer noch da. Langsam gehen mir die Ideen aus...
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| Ich hätte, wenn möglich, die Beiden gar nicht getrennt. Vorzugsweise würde ich die Beiden jetzt zusammen setzen, SOFERN es kein Gejage gibt und Du nicht vergesellschaften musst. Vermutlich ist es aber schon zu spät; es kommt auch drauf an, wie nahe sich die Beiden waren, respektive wer dominant war. Sollte sie extrem dominant sein, dann hast Du eher Chance, dass gar nicht so passiert. Aber man muss es einfach ausprobieren, ob das rund über die Bühne geht... Wenn es ihr immer noch schlecht geht, dann sind 10Grad sicherlich zu kalt; erst recht bei Umtertemperatur (Kaninchen haben ja deutlich eine höhere Körpertemperatur). Für Olaf wäre diese Temperatur sicherlich nicht zu kalt, auch draußen kann es mal solche Temepraturschwankungen geben. Raussetzen würde ich sie persönlich diesen Winter gar nicht mehr, sollte sie bereits über 1 Woche bei normaler Raumtemperatur gewesen sein. Das Risiko wäre für mich zu hoch. Hat sie bereits chron. Schnupfen, dann wird das leider auch nicht mehr weg gehen. Wobei natürlich auch diese ohne Probleme draußen leben können, sofern es ihnen nicht schlecht geht und nicht gerade ein akuter Ausbruch besteht. Die Darmflora muss sich nach dem Vorfall auch wieder erholen, meist dauert das schon mehrere Wochen, bis der Darm wieder vollständig normal arbeitet.
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| bel, magst Du mir mal Deine PLZ per PN schicken? Ich schau dann mal in meine TA-Liste, ob da nicht ein kompetenter TA für Kaninchen in der Nähe ist. Dann alles das was Du geschrieben hast, überzeugt mich bei den bisherigen TÄ nicht. Das Niesen kann z.B. durch ein Stückchen Heu/Stroh verursacht werden, das in der Nase sitzt. Wenn sich an ihrem Verhalten irgendwas ändert, poste es bitte hier.
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| Ich habe die beiden jetzt zusammen gesetzt. Erst sah alles ganz gut aus und Olaf hat sich an Bella gekuschelt und sie abgeschleckt aber nach ein paar minuten ging das gejage los. Olaf hat bella gejagt und das ging bestimmt fast 2 Stunden. Jetzt ist wieder alles ruhig. Ich hoffe das das für Bella nicht zu anstrengend war. Jetzt sitzen sie zusammen im Zimmer mal jeder für sich und dann kuscheln sie wieder. Ich hoffe das jetzt nicht mehr so gejagt wird.
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| Ich hoffe auch, dass es das war... Sollte sie zu sehr gestresst sein, dann lieber trennen. Du könntest dann immer noch ein Trenngitter anbringen (falls vorhanden) und es so langsam angehen lassen, bis sie sich wieder aneinander gewöhnt haben.
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