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Tierarztsuche KieferabszessHallo Zusammen! Ich suche einen Tierarzt im Kreis Warendorf der sich mit Kieferabszessen auskennt. Hugo ist schon einmal operiert worden, der Eiter war leider schon bis in den Knochen gezogen, die Zähne waren augenscheinlich in Ordnung. Leider hat es nie wirklich aufgehört zu Eitern, also suche ich jetzt jemanden, der sich gut damit auskennt. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Abszessen, will aber auch so schnell nicht aufgeben. Derzeit gebe ich Schüsslersalze zum besseren Abfließen und spüle regelmäßig. Aber es muss ja irgendwo eine Quelle geben. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. LG
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| Hugo ist leider noch nicht geröngt worden, deswegen sollte das der nächste Schritt sein. Bei Dana Ströse war ich letztes Jahr zum Impfen, sie war die einzige, die schon RHD2 impfen konnte. Dann werde ich morgen mal einen Termin machen, ich hoffe das wir damit weiterkommen. Ich habe schon zwei Kaninchen an diese verdammten Abszesse verloren, die sind wie die Pest. Ich hasse das Spülen, ich will ihm nicht weh tun, aber ich kann es ja auch nicht so lassen. Danke und liebe Grüße
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| Hallo marinahexe, nochmal vielen Dank für deine Empfehlung. Ich bin jetzt mit Hugo zu TA Dana Ströse gegangen und fühle mich da auch sehr gut aufgehoben. Der Zustand von Hugos Kiefer ist eher schlecht, da sich bereits der Knochen verändert hatte. Leider bin ich ja bei meiner vorherigen Tierärztin nicht weiter gekommen und nach dem ersten Gespräch in Warendorf war ich ehrlich schockiert und fertig. Die haben mir so viele Fragen gestellt, die ich nur mit nein oder gar nicht beantworten konnte. Das Hugo nicht geröngt wurde, hatte ich ja schon erzählt, obwohl das wohl unverständlich ist, da man die Zähne ja sonst gar nicht richtig beurteilen kann. Ebenso wurde kein Resistenztest gemacht, um zu schauen, mit welchem Antibiotika er behandelt werden kann. Das schlimmste aber ist, dass er die ganze Zeit kein Schmerzmittel bekommen hat und ich mich natürlich jetzt frage, warum ich da nicht dran gedacht und drauf bestanden habe. Ich bin völlig fertig deswegen. Der arme Hugo. Ich habe dann letzte Woche direkt noch am selben Tag einen Termin bekommen, damit er erstmal Schmerzmittel bekommt. Er ist gleich dageblieben und wurde am Donnerstag geröngt und operiert. Leider steht der Verdacht eines Knochentumors im Raum. Erst die nächsten Wochen werden zeigen, ob dem auch so ist. Ansonsten konnte der Entzündungsherd durch den ganzen Eiter erstmal nicht festgestellt werden. Wir behandeln jetzt und dann muss er noch einmal geröngt werden. Ich spüle derzeit dreimal täglich mit Kochsalzlösung und zweimal täglich bekommt er auch Antibiose nach der Spülung eingespritzt. Zusätzlich bekommt er einmal am Tag Schmerzmittel, das liebt er, weil es so süß ist. Bisher sieht es recht gut aus, es ist fast kein Eiter mehr vorhanden. Aber in den Petrischalen haben sich kaum Keime gebildet, was den Verdacht des Tumors nicht gerade ausräumt. Wir hoffen und kämpfen weiter. LG
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| Das freut mich, dass du endlich einen guten TA gefunden hast. Wenn kein Eiter mehr kommt, ist das doch schon mal toll! Manche Kaninchen stecken solche Kieferknochengeschichten gut weg, bei anderen bekommt man sie nicht in den Griff. Eines meiner Kaninchen hat ziemlich abenteuerliche Kieferknochen, ich dachte schon mehrmals, jetzt geht er hops...aber auch sein Kiefer gibt immer wieder Ruhe. Beim Abtasten merkt man auch viele Aufwerfungen am Knochen aber ihm geht es gut und braucht nur gute Beobachtung und spontane Behandlungszeiten. Im haben die homöopatischen Globuli Hekla Lava jedes Mal sehr gut geholfen....evtl kennt sich deine TÄ in die Richtung ein bisschen aus und du kannst sie nach Dosierung etc. fragen.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Ist doch erstmal schön, dass nur noch wenig Eiter kommt. Ob es ein Tumor ist, wird dann die Zeit zeigen. Ich drück die Daumen, dass es nicht so ist. Er soll doch jetzt erstmal wieder schmerzfrei das Leben genießen können. Alles Gute weiterhin!
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| Hallo marinahexe, heute waren wir mal wieder zur Untersuchung beim Tierarzt und bekamen die freudige Nachricht, dass es kein Knochenkrebs ist. :-) Vielmehr handelt es sich um eine anaerobe Infektion, die wir bislang gut in den Griff bekommen haben, der Kiefer ist abgeschwollen und der Knochen stabilisiert sich wieder. Da die Wunde inzwischen auch fast verheilt ist und dadurch spülen kaum noch möglich, hat Hugo jetzt erst mal 14 Tage Ruhe. Nun müssen wir schauen, wie es sich entwickelt. Dann wird er noch einmal geröngt, um zu sehen, wo die Ursache liegt und welche Zähne unter Umständen gezogen werden müssen. Bislang ist er munter und frisst gut, leider muss er jetzt aber den Winter alleine im Haus verbringen, da der Temperaturunterschied zu groß ist um ihn wieder zu den anderen zu setzen. Aber ich denke, wenn wir alles in den Griff bekommen sollten, ist dass das kleinere Übel. Liebe Grüße
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| Das hört sich doch erstmal gut an. Eiter kommt auch keiner mehr? Denn sonst müsste man die Wunde offen halten, damit der Eiter raus kann. Wie lange genau ist er jetzt drinnen und wie sind die Tagestemperaturen bei euch?
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| Hallo marinahexe, entschuldige die späte Antwort, mich hat die letzten Tage die Grippe dahingerafft. Ein Auszug ist für Hugo leider erstmal ausgeschlossen, leider ist es nun an anderer Stelle angefangen zu eitern. Die behandelte Stelle scheint beruhigt, nun ist es weiter vorne angefangen. Dies hat nun die Folge, dass er schneller als angedacht operiert werden muss (Freitag), da die Ursache ja noch nicht beseitigt wurde. Es bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass sein Kiefer schon so weit stabilisiert ist, dass er das übersteht. Es muss vermutlich eine ganze Zahnreihe entfernt werden. Im Moment geht es ihm noch sehr gut und er frisst auch sehr gut. Ich habe ihn ein klein wenig "gemästet", damit er im Notfall Reserven hat. Ich bin mittlerweile mit den Nerven echt runter und frage mich, ob das was ich mache überhaupt richtig ist. Wenn so viele Zähne entfernt werden müssen, hat er dann, vorausgesetzt er übersteht das, überhaupt noch Lebensqualität? Und selbst wenn er damit zurecht kommt, er wird immer länger zum Fressen brauchen und angeschlagen sein, wie reagieren die anderen darauf. Werden sie ihn so akzeptieren? Ist das wirklich das Richtige für ihn, oder nur das Richtige für mich. Frau Ströse hat gesagt, er wird immer zwischendurch behandelt werden müssen, sprich die Zähne müssen geschliffen werden usw. Charakterlich bringt er die Voraussetzungen dafür mit, weil er ein sehr liebes und zutrauliches Kaninchen ist, bei dem sich auch der Stress des Tierarztbesuches in Grenzen hält, solange ich dabei bin. Ich weiß ehrlich nicht, was ich machen soll. Ist die OP wirklich richtig oder sollte ich ihn besser erlösen? Bei einem Kaninchen das auf dem ersten Blick gesund und munter ist, eine sehr schwere Entscheidung. LG
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| Das ist echt doof. Solange er sein Gewicht gut halten kann, seine Temperatur gut halten kann. Das Kiefer bei der OP nicht bricht und er eine Aussicht auf eine spülfreies Weiterleben hat und eine Abheilung kommt, ist es wohl tierschutzmäßig vertretbar. Ansonsten sollte die TÄ so ehrlich sein und die Entscheidung zum Wohl des Tieres treffen.
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| Zitat:
Ich würde die OP machen lassen. Dass er immer wieder behandelt werden muss ist logisch, denn wenn eine Reihe Zähne (Oberkiefer?) entfernt wird, haben die Zähne aus dem Unterkiefer keinen Gegenspieler und können sich nicht abreiben. Das muss dann manuell erfolgen. Wenn er jetzt den ganzen Winter im Haus bleiben muss, kannst Du ihm dann ein Partnertier reinholen? Das kann auch ganz wichtig für den Heilungsprozeß sein, denn es gibt keine besseren Krankenschwestern. ![]()
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| Danke für euren Zuspruch. :-) Mir ist es wichtig, das Richtige zu tun und manchmal dreht man sich alleine im Kreis. Ich habe eine Dreiergruppe, daher kann ich leider Penny nicht reinholen, sonst sitzt Buddy in der Kälte alleine draußen, dass geht ja auch nicht. Abgesehen davon, ist Penny unter anderem der Auslöser, warum wir endlich draußen das Freigehege gebaut haben. Da meine Kaninchen keinen Käfig hatten, hat Penny das frisch renovierte Büro, sagen wir mal, ihren Vorstellungen nach angepasst. Inzwischen ist es, nach dem Auszug, erneut renoviert worden. :-) Hugo kommt so nicht aus seinem Stall, daher nehme ich ihn immer zwischendurch mit ins Wohnzimmer und lasse ihn da hoppeln. Aber auch das macht er nur, wenn ich dabei bin, alles andere ist ihm nicht geheuer. Sobald etwas unheimlich ist, springt er bei mir auf dem Schoß in Sicherheit. Dann werde ich erstmal wieder ausgiebig geputzt. :-) Wir vermuten, dass er vor dem Tierheim Einzelkaninchen war und deswegen auch so menschenbezogen ist. So süß wie das ja auch ist, würde ich mir doch sehr wünschen, dass er noch eine Chance erhält unter seinesgleichen zu leben, so wie es die Natur vorsieht. Morgen ist also dann der große, alles entscheidende Tag. Ich habe große Angst, dass er es nicht schafft, aber ich möchte ihm gerne die Chance auf ein schönes Kaninchenleben geben, er hat es verdient. LG
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| Hallo ihr Lieben, vielen Dank für das Daumen drücken, Hugo hat es erstmal geschafft. Es war wohl auch nicht ganz so einfach, die OP hat 2 Stunden gedauert und er hat jetzt 8 Zähne weniger, da auch die Gegenspieler mitgezogen werden mussten, damit diese nicht ungehindert in den Unterkiefer wachsen können. Der Kiefer hat Gott sei Dank gehalten. Die Narkose war etwas schwierig, er musste immer wieder nachgespritzt werden, weil er drohte wach zu werden. Insgesamt hatte er am Ende Narkosemittel für ein 6kg Kaninchen intuss, er wiegt 2,4 kg. Da er innerhalb der letzten 4 Monate nun das vierte Mal in Narkose gelegt wurde, er wurde im Tierheim ja auch noch kastriert, hat sich wohl langsam ein Gewöhnungeffekt eingeschlichen. Ich konnte ihn am Samstag schon wieder nach Hause holen und man sah, dass er sehr froh war, wieder im heimischen Stall zu sein. Eigentlich habe ich noch Hipp Möhren zum Füttern mitbekommen, aber so richtig wollte er das auch nicht. Aber dafür hat er dann abends den Salat schon weggemümmelt und in der Nacht auch den ganzen Napf mit den Trockenkräutern. :-D Gestern musste er nochmal zur Spritze und heute auch. Dann wird noch einmal nachgeschaut. Es ist schon mal sehr positiv, dass er frisst und das auch sehr gut, wie immer eigentlich. Möhre und Gurke habe ich ihm geraspelt, heute abend versuche ich mal Streifen mit dem Sparschäler, dass sollte eigentlich reichen. Abends liegt er beim Fernsehen bei mit im Arm, lässt sich bekrabbeln und döst so vor sich hin. Das hält er auch gut 2 Stunden so durch. :-) Da er derzeit ja alleine ist, mache ich das mit ihm, so oft es geht und er liebt es. Für die Zukunft heißt es weiter Daumen drücken, dass jetzt nicht nochmal etwas nach kommt, da unserer Möglichkeiten ersteinmal erschöpft sind. LG
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