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Jüngeres Ninchen (kastrierter Rammler) lässt sich nicht anfassen...hat jemand Tipps? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Terry
  • 1 Post By Aen
  • 1 Post By crazy curry
  • 1 Post By Polly8

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 21.06.2012
Beiträge: 69
Stupsnasen-Mama befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2017, 09:58

Jüngeres Ninchen (kastrierter Rammler) lässt sich nicht anfassen...hat jemand Tipps?


Hallo zusammen
Hat jemand schon mal die Erfahrung gemach das ein Ninchen was schon ein Jahr im Besitz ist, sich nach wie vor nicht anfassen lässt.
Mein kleiner kommt zwar an und schnuppert, putzt mir sogar die Hand....aber sobald ich ihn versuche zu berühren bzw zu streicheln rennt er sofort weg und klopft meist sogar.
Obwohl er täglich sieht, das meine Dame sich ewig lange von mir streicheln lässt ohne angst zu haben.

Könnt ihr mir Tipps geben was ich bei dem kleinen noch machen kann....oder gibt es einfach Ninchen die sich halt nicht streicheln lassen wollen?



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Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2017, 10:08

Zitat:
Zitat von Stupsnasen-Mama Beitrag anzeigen
..oder gibt es einfach Ninchen die sich halt nicht streicheln lassen wollen?
Hallo,

ich denke ja, die gibt es.
Meine Tilda lässt sich auch nicht anfassen. Allerdings nimmt sie seit einiger Zeit Leckerlis direkt aus der Hand.

Molly, die anfangs genauso scheu war lässt sich mittlereweile auch streicheln, allerding erduldet sie es eher, als dass sie es genießt, was ich daran erkenne, dass sie dabei knurrt.
Deswegen fasse ich auch sie nicht grundlos an.

Mir persönlich reicht es auch völlig sie zu beobachten.
Die Kinder wären schon froh, wenn sie zahmer wären, aber was nicht ist ist halt nicht.




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 09.11.2017, 11:04

Außer Geduld, Geduld und nochmals Geduld kannst Du nichts machen. Und Dich viel mal mit ins Gehege setzen (dabei ein Buch lesen o.ä.) damit er selber entscheiden kann ob und wann er Kontakt zu Dir aufnimmt.

Manche werden auch nie zutraulich, ich hab auch so einen kleinen „Rührmichnichtan“, aber auch er frisst gerne aus der Hand, nur streicheln geht gar nicht.



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Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 928
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2017, 13:16

Zitat:
Zitat von Stupsnasen-Mama Beitrag anzeigen
Könnt ihr mir Tipps geben was ich bei dem kleinen noch machen kann....oder gibt es einfach Ninchen die sich halt nicht streicheln lassen wollen?
Ob es Kaninchen gibt, die sich typbedingt nicht streicheln lassen, weiß ich nicht; ich kann mir das aber ohne weiteres vorstellen. Soweit ich weiß, sind Kaninchen als sog. „Fluchttiere“ fein und hochreaktiv auf Auslöser ihrer angeborenen und hormonell gesteuerten Fluchtreflexe eingestellt und müssen das unter Wildtierbedingungen auch sein. Insofern gut möglich, dass bei manchen Kaninchen die Adrenalinkaskade schneller und automatisierter, d.h. weniger „rückholbar“ einsetzt und abläuft als bei anderen.
Ich kann da bloß spekulieren und Dir ansonsten meine persönliche Erfahrung schildern, und die ist mit zwei Kaninchen in Innenhaltung recht trivial: je mehr ich da bin, desto mehr Beziehung entsteht. Und zwar verblüffenderweise wirklich haargenau in dem Maß: „je mehr, desto mehr“ … mich erstaunt das immer wieder.

Es gibt Tage, da schaffen wir vier in der Familie es zeitlich bedingt kaum, uns mal länger ins Kaninchen-Gehege zu setzen - und die Quittung folgt prompt: sie hüpfen weg, wenn wir dann Tage später wieder „einsteigen“. Und sie hüpfen dann auch weg, wenn sie sich ab nachmittags frei in der Wohnung bewegen können. Streicheln wäre an diesen Tagen undenkbar.

Dann wieder gibt es Tage, an denen einer von uns fast täglich für länger im Gehege sitzt, im Tablet surft, ein Buch liest, Vokabeln lernt o.ä. Und spätestens am zweiten Tag beginnt daraufhin von beiden die Kontaktsuche, d.h. sie hüpfen ums Bein herum, stupsen mit der Nase immer wieder den Fuß an, nutzen unsere angewinkelten Knie als Tunnel, durch den sie hin und her schlüpfen, es gibt auch kleine Annäherungsversuche, wenn sie frei durch die Wohnung flitzen und sie gehen an solchen Tagen sofort in Wohlfühlposition, wenn wir sie vorsichtig streicheln - Augen entspannt auf Halbmast, leises Zähneknirschen, keinerlei Anstalten, weghoppeln zu wollen. Das ist zu schön.

Was ich in den neun Monaten mit unseren Kaninchen gelernt habe, ist, dass wirklich wir es sind, die aktiv Nähe gestalten müssen, ehe - zarte - Reaktionen von beiden kommen. Und was ich auch gelernt habe, ist, dass das nicht „auf Reserve“ funktioniert. Aus dem Augen (der Nase/dem Ohr), aus dem Sinn, trifft es absolut. Insofern scheint eine Kaninchen-Mensch-Beziehung nicht wirklich nachhaltig angelegt zu sein. Jedenfalls beschreibt das meine persönliche Erfahrung.

Ich finde das nicht schlimm, nachdem ich’s mal kapiert habe; mein Mann nimmt, was er an spontanen Vertrauensbeweisen kriegt; mein Sohn ist insgesamt eher der mittelinteressierte Beobachter und meine Tochter holt sich Nähemomente mit beiden schon dadurch, dass sie die tägliche Hauptfuttergeberin ist und den begehrten Frischeteller kredenzt. Sie liebt es, wenn die beiden zur Saubermachzeit (zweimal 15 Min. am Tag) um ihre Beine wuseln und meist zappelig auf ihre anschließende Leckerliportion warten. :-)

Grüße,
Aen



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Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2017, 14:53

Unsere haben sich von mir nur mit Überlistung anfassen lassen, ich hatte die AKarte TaBesuche und Medis etc, mein Mann durfte sie streicheln.

Es gibt Tiere, die lassen sich nie auf den Menschen ein, sie brauchen uns auch nicht.



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__________________
Liebe Grüße Heike



Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.11.2017, 08:54

Zitat:
Zitat von Aen Beitrag anzeigen

Es gibt Tage, da schaffen wir vier in der Familie es zeitlich bedingt kaum, uns mal länger ins Kaninchen-Gehege zu setzen - und die Quittung folgt prompt: sie hüpfen weg, wenn wir dann Tage später wieder „einsteigen“. Und sie hüpfen dann auch weg, wenn sie sich ab nachmittags frei in der Wohnung bewegen können. Streicheln wäre an diesen Tagen undenkbar.

Dann wieder gibt es Tage, an denen einer von uns fast täglich für länger im Gehege sitzt, im Tablet surft, ein Buch liest, Vokabeln lernt o.ä. Und spätestens am zweiten Tag beginnt daraufhin von beiden die Kontaktsuche, d.h. sie hüpfen ums Bein herum, stupsen mit der Nase immer wieder den Fuß an, nutzen unsere angewinkelten Knie als Tunnel, durch den sie hin und her schlüpfen, es gibt auch kleine Annäherungsversuche, wenn sie frei durch die Wohnung flitzen und sie gehen an solchen Tagen sofort in Wohlfühlposition, wenn wir sie vorsichtig streicheln - Augen entspannt auf Halbmast, leises Zähneknirschen, keinerlei Anstalten, weghoppeln zu wollen. Das ist zu schön.

Grüße,
Aen
Stimmt tagesformabhängig ist die Zutraulichkeit hier eindeutig auch.
Variiert von panisch klopfender Flucht wenn ich mich nur dem Gehege nähere bis neben meinen Füßen sitzen bleiben und auf Leckerlis warten während ich ausmiste.
Allerdings konnte ich da noch nie einen Zusammenhang feststellen mit der Zeit oder Häufigkeit meiner Besuche im Gehege.
Manche Tage sind einfach so und manche so.

Ich habe eher schon mal überlegt, ob es einen Zusammenhang geben könnte mit Raubtieren die nachts ums Gehege schleichen, so dass sie dann am Folgetag eher nervös und angespannt sind.
Das scheidet bei Innenhaltung natürlich aus



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