Oder neu anmelden!

 
Zurück   Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online > Kaninchen Forum > Kaninchenkrankheiten & Gesundheit
Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online.

Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen.
 

 
Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen.
(Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!)


Verweigert Gemüse - Zahnprobleme auf Kaninchen Forum

Like Tree3Likes

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.08.2017, 13:44

Verweigert Gemüse - Zahnprobleme


Hallo

Ich bin Vroni, seit gestern hier angemeldet und hoffe, dass ich hier Hilfe und Ratschläge zu meinem Problem bekomme!

Ich halte 2 Zwergkaninchen und 1 Widderkaninchen in kompletter Außenhaltung und es geht um meine 7 jährige Zwergendame Susi. Seit kurzer Zeit verweigert sie ihr geliebtes Gemüse und Obst und frisst mir nur noch die Portionen Gras und Kräuter, was an sich ja eigentlich gar nicht schlimm ist, da man ja im Sommer komplett auf Gras (+ Heu) umsteigen könnte, aber ich verfüttere meinen trotzdem immer noch beides. Susi war bis jetzt immer vollkommen damit einverstanden und hat beides in null Komma nichts aufgefressen. Doch auf einmal scheint es ihr nicht mehr zu schmecken. Mein Tierarzt meinte, dass sie vielleicht einfach lieber Gras fressen möchte und von Gemüse erstmal die Schnauze voll hat, da man an ihr nichts kränkliches hatte feststellen können. Sie war munter (Ist im Garten rum gehüpft und hat jedes Grashälmchen beim vorbeihüpfen mitgenommen), ihre Köttel waren nicht zu dunkel und hatten normale Größe und sie fraß ja immer noch, nur ist das für sie ziemlich untypisch, dass sie z.B. ihren geliebten Apfel, den es zwischendurch gibt, dem Gras nicht vorzieht und ihn kaum anrührt. Laut Tierarzt waren auch ihre Schneidezähne und die vorderen Backenzähne, soviel wie man mit dem Otoskop eben sehen kann, komplett in Ordnung. Als sie gestern morgen jedoch ihr Gemüse nur noch beschnupperte, einen Löwenzahn kaum vom Boden mit ihrem Mäulchen aufheben konnte und ihn am Ende an der Wurzel als es härter wurde fallen ließ geschweige das Heu aus ihrer Heuraufe zupfen konnte, war mir klar: Es mussten einfach die Zähne sein!
Susi ab in die Transportbox, neben zu mit dem Tierarzt telefoniert und ihm die Symptome geschildert und ab ging die wilde fahrt. Beim Tierarzt angekommen wurde sie dann erstmal ins schöne Traumland geschickt, damit man ihre Backenzähnchen gründlichst untersuchen konnte. Es waren tatsächlich kleine Zacken daran, die ihr in die Zunge gebohrt hatten, zwar nicht sonderlich schlimm, aber es reichte schon aus um ihr Schmerzen zuzufügen. Der Tierarzt hatte ihr noch zusätzlich Schmerzmittel gegeben und ich durfte sie Nachmittags wieder mitnehmen. Daheim angekommen warf sie sich gleich auf das Gras, ein Stück Apfel und Fenchel und ich war erleichtert. Doch meine Zweifel und die Sorgen ließen nicht lange auf sich warten und kehrten heute morgen wieder zurück, als ich gespannt vor ihrem Stall stand und sie mit Adleraugen beobachtete, ob sie nun wie gewohnt ihr Gemüse wieder fressen würde. Sie zeigte zwar schon Interesse daran, fraß aber nur wenig und sehr langsam, obwohl ich alles sehr klein geschnitten hatte und nach kurzer Zeit wannte sie sich dann ganz davon ab. Kein schönes Bild, wenn daneben Benchy, mein anderes Zwergkaninchen, seine Portion in Null Komma Eins Sekunden verputzt hat und Remy, mein Schlappöhrchen, sowieso in aller Höchstgeschwindigkeit alles in sich hinein sog, da er Gemüse abgöttisch liebt und sich erst danach dem Gras zuwendet.
Ich hätte heulen können! Was war nur los mit meinem einst so verfressenen Mädchen! Als ich ihr dann ihre Ration Gras gab, fing sie zwar sofort an zu fressen, aber glücklich war ich trotzdem nicht.
Jetzt habe ich gelesen, dass die Kaninchen nach so einer Zahnkorrektur nachfolgende Schmerzen haben können, da manchmal die Backenschleimhaut verletzt oder auch der Kiefer bei der Behandlung überdehnt wird. Und sie hat ja gestern, als das Schmerzmittel vermutlich noch gewirkt hat, ihre Portion ganz normal gefressen.

Hat den da jemand schon Erfahrung damit gemacht oder einen anderen Vorschlag warum sie ihr Gemüse nicht mehr fressen möchte? Ich mach mir wirklich Sorgen um mein Näschen und wünsche mir nichts sehnlicheres, als das sie wieder ihr Gemüse in Höchstgeschwindigkeit verputzt. Ich wäre um jede Antwort dankbar!

Mit ganz lieben Grüße an all die Hoppler und dazugehörigen Besitzer da Draußen!

Eure Vroni




Geändert von Vroni & Co (25.08.2017 um 22:57 Uhr).
Kaninchen Forum Werbeninchen
Werbe-Kaninchen
 
Diese Werbung wird auf diese Weise nicht angezeigt
wenn man angemeldet bzw. registriert ist.
Jetzt kostenlos einen Usernamen auswählen
und bei Kaninchenforum.de angemeldet sein
 
 

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.08.2017, 14:54

Hallo Vroni, herzlich willkommen bei uns!

Wenn die Zunge oder die Backe verletzt wurden, ist das schon schmerzhaft. Ich hab aber bei einigen Kaninchen auch die Erfahrung gemacht, dass es 2-3 Tage dauert, bis sie wieder normal fressen. Ich würde gleich nochmal zum TA hin und Schmerzmittel für 3-4 Tage holen.

Die Spitzen hat er ja entfernt, gehe ich mal von aus? Zukünftig solltest Du sie beim Fressen sehr genau beobachten. Zahnspitzen können immer wieder kommen. Dein TA hat die Zusatzausbildung "Zahnheilkunde"?




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.08.2017, 15:30

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Hallo Vroni, herzlich willkommen bei uns!

Wenn die Zunge oder die Backe verletzt wurden, ist das schon schmerzhaft. Ich hab aber bei einigen Kaninchen auch die Erfahrung gemacht, dass es 2-3 Tage dauert, bis sie wieder normal fressen. Ich würde gleich nochmal zum TA hin und Schmerzmittel für 3-4 Tage holen.

Die Spitzen hat er ja entfernt, gehe ich mal von aus? Zukünftig solltest Du sie beim Fressen sehr genau beobachten. Zahnspitzen können immer wieder kommen. Dein TA hat die Zusatzausbildung "Zahnheilkunde"?

Hallo Marina, vielen Dank für deine Antwort!

Wenn das so ist werde ich heute gleich noch zum Tierarzt fahren und meiner kleinen Schmerzmittel holen, um ihr das Fressen zu erleichtern!

Also mein Tierarzt ist eine Frau, ich hätte vllt Tierärztin schreiben sollen Aber ja sie hat alle Spitzen entfernt und ist auf Kaninchen spezialisiert (Kleintierpraxis) und führt die Praxis schon seit Jahren, also weiß sie glaube ich schon was sie tut!

Aber ich werde Susi natürlich weiterhin sehr genau beobachten, bevor sie mir auf einmal gar nichts mehr frisst!




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.08.2017, 16:03

Zitat:
Aber ja sie hat alle Spitzen entfernt und ist auf Kaninchen spezialisiert (Kleintierpraxis) und führt die Praxis schon seit Jahren, also weiß sie glaube ich schon was sie tut!

Siehste, und genau das muss nicht sein. Kaninchen sind kleine Heimtiere. Kleintiere = Hunde und Katzen. Sie sollte idealerweise in ihrem Werdegang (auf der Homepage unter TEAM) eine Zusatzqualifikation kleine Heimtiere haben bzw. in diesem Fall "Zahnheilkunde". Denn wenn Du Zahnschmerzen hast, gehst Du auch nicht zum Hausarzt. Ein Tierzahnarzt hat ganz andere Möglichkeiten.

Wenn es in den nächsten Tagen nicht besser wird, sollte ein Röntgenbild vom Kiefer gemacht werden. Dort kann man dann sehen, ob evtl. eine Zahnwurzel vereitert ist oder zu weit in den Kiefer reinwächst.




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.08.2017, 18:17

Also ich vertrau da meiner Tierärztin schon. Sie war schon immer an meiner Seite, wenn meine Kaninchen krank waren und blieb solange dahinter, bis das Tier auch wirklich wieder gesund war. Sie ist auch immer zu erreichen auch Nachts, was ja normalerweise nicht so typisch ist für solche kleinen Praxen. Und immer wenn ich bei der Behandlung bei ihr war, wollte sie, dass ich sie am nächsten Tag anrufe wie's den meinen Hopplern ergangen ist und ob es schon bergauf geht. Diese Frau lebt quasi für ihren Beruf, hat auch selber schon seit klein auf Kaninchen und andere Nager. Aber im Notfall kann ich sie ja auch mal fragen, wie es den mit ihren Qualifikationen aussieht!

Nur was mir noch nicht ganz klar ist, warum Susi jetzt Probleme mit ihren Zähnen hat, weil ja meistens falsche Ernährung der Grund dafür ist. Sie bekommen von mir in erster Linie Gras, Kräuter (Morgens und Abends pflücke ich es selber auf einer Wiese und zwischendrin dürfen sie es selber abgrasen, wenn sie im Garten hoppeln) und Heu. Dann natürlich Gemüse (Blattgemüse und Knollengemüse), ein bisschen Obst und jeden morgen für jeden einen Esslöffel Trockenkräuter mit wenig beigemischtem Trockengemüse. Zweige mit Blättern und Blüten hatten sie zwar leider nicht so oft, weil ich den Zugang zu einem geeigneten Baum nicht hatte, aber das hat sich jetzt auch geklärt. Eine nette Dame hat mir nämlich erlaubt auf ihrer Pferdekoppel mich an ihrem großen Apfelbaum zu bedienen, da ich ihr erklärt hatte, dass meine Kaninchen das unbedingt zum Zahnabrieb benötigen

Ich konnte Susi zwar nicht den ganzen Tag heute beobachten, da ich beim Arbeiten war, aber meine Schwester hat mir regelmäßig geschrieben wie es ihr geht und sie hat tatsächlich noch ein wenig von ihrem Gemüse gefressen und jetzt hoppelt sie wie ein junger Hüpfer mit Benchy im Garten umher. Mal schauen wie viel sie heute Abend frisst.




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 25.08.2017, 18:45

Zahnprobleme entstehen nicht (nur) durch falsche Ernährung, sondern können vielfältige, auch genetische, Ursachen haben.
Häufig entstehen sie im Alter von vier bis sechs Jahren, warum auch immer.

Ab da heißt es dann aber meistens "einmal Zahni, immer Zahni", was heißt, dass solche Spitzen in regelmäßigen Abständen geschliffen (nicht geknipst!!!) werden müssen.

Diese Abstände können im schlimmsten Fall alle 14 Tage sein, von daher solltest Du gucken, ob Deine TÄ mit Inhalationsnarkose arbeitet, dieses ist weniger belastend und die Tiere sind schneller wieder fit.

Dass Deine Kleine jetzt wieder/noch mäkelt könnte zum einen noch an den Schmerzen liegen, zum anderen hat sie jetzt auch ein anderes Kaugefühl das sie unter Umständen etwas verunsichert.

Wenn Deine TÄ alle Spitzen geschliffen hat und (!) keine Entzündungen/Abzesse an den Zahnwurzeln sind (daher bitte unbedingt röntgen lassen), wird sie bald wieder normal fressen.




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.08.2017, 19:14

Hallo Theresa, danke für deine Antwort

Aber das muss jetzt nicht unbedingt sein, dass meine dann ab nun immer Probleme mit ihren Zähnen hat oder? Für Susi ist der Gang zum Tierarzt immer so stressig, mal abgesehen davon, dass sie super nachtragend ist und ich glaube mein Vater würde mir den Kopf abreisen, wenn ich jede 14 Tage zum Tierarzt müsste Ich zahl zwar immer alles selber mit meinem Azubi Gehalt, dass von meiner Bande ganz schön gequält wird , aber das wäre ja schon heftig. Ich hoffe bei Susi war es noch nicht so schlimm!!!!

Die Inhalationsnarkose macht sie fast nur noch und wenn ich bis Morgen, spätestens Übermorgen keine Besserung sehe, lasse ich es röntgen, aber meine Tierärztin meinte ja, dass die Spitzen, die sie selbstverständlich abgeschliffen hat, nicht allzu tragisch waren und sie schon weitaus schlimmere Fälle hatte. Aber Vorsicht ist natürlich besser als Nachsicht, dass auf jeden Fall!!!

LG Vroni




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2017, 14:28

Hallo

Also Susi verwirrt mich und hat mich heute fast zu einem Nervenzusammenbruch gebracht, wenn mich meine Familie nicht wieder beruhigt hätte. Ich hasse es, wenn es meinen Hopplern nicht gut geht und diesen Monat oder besser gesagt diese Woche treiben sie es echt auf die Spitze, da Benchy letztes Wochenende fast an einer Verstopfung durch Haarballen im Magenbereich gestorben wäre, aber über dieses Thema wollte ich noch in einem neuen Beitrag schreiben. Jetzt erstmal noch mal zu meiner Kleinen...

Ich habe ja gestern geschrieben, dass sie mir am Morgen noch nicht gut gefressen hat, dieses legte sich jedoch im Laufe des Tages und am Abend zog sie sogar das Gemüse dem Gras vor und fraß dann Beides abwechselnd, sowie früher, auf. Deshalb verzichtete ich auf die Weitergabe eines Schmerzmittels, da sie mir einen aufgeweckten, gesunden und zufriedenen Eindruck gemacht hatte.
Doch heute morgen war sie wieder das komplette Gegenteil...
Sie kam mir ziemlich ruhig vor und zog sich eher von mir zurück, zeigte Null Interesse an ihrem mit Liebe klein geschnippelten Gemüse und fraß wenns hochkommt 4 Löwenzahnblätter. Ihre viel zu wenigen Köttel waren eher kleiner und schwarz und als ich ihren Bauch abgetastet hatte, fühlte er sich ein wenig angespannt an. Außerdem hatte sie über Nacht in ihrem Schlafhäuschen wieder ein Nest gebaut. Sie hatte schon immer ein Problem mit ihrer Scheinschwangerschaft gehabt und mit Absprache der Tierärztin gab ich ihr Anfang des Monats, da es einfach nicht aufhörte mit der Fellzupferei, RodiCare Pregno 20 Tage lang, aber das hat bei ihr anscheinend nichts geholfen. Meine Tierärztin meinte auch, wenn sich das nicht bessert sollte man über eine Sterilisation nachdenken, da sich sonst irgendwas in der Gebärmutter verändern könnte. Jedenfalls sah sie wieder aus wie ein zerrupftes Hühnchen und ich gab ihr 1ml RodiCare Hairball (die Empfehlung meiner Tierärztin), weil ich Angst hatte, dass sie zu viel Fell im Magen haben könnte, wegen der Fellzupferei für ihr Nest. Außerdem massierte ich mindestens 10min noch ihren Bauch (da war ich durch Benchy richtig in Übung gekommen), damit das ganze etwas weicher wurde. Natürlich informierte ich noch meine Tierärztin und sie meinte ich soll ihr 0,2ml Nolvagin geben und sie mit RodiCare Instant zwangsfüttern, welches ich alles noch Zuhause selber da hatte (Ich hab einen ganzen Medikamentenschrank für meine Ninis, damit ich auf alles vorbereitet bin) und sie genau beobachten. Wenn es nicht besser werden würde, sollte ich sofort vorbei kommen. Ich baute ihr dann ein extra Gehege mit einem nicht anknapperbaren Teppich als Boden auf, damit ich ihre Köttel besser sehen konnte und gab ihr Gras, Kräuter, Heu, Gemüse, Grünfutter vom Gemüse und einen Ast vom Apfelbaum zum fressen, einfach alles was ich da hatte, dass sie genug zur Auswahl hatte. Jetzt hat sie gottseidank selbstständig wieder zu fressen angefangen, die Köttel purzeln nur noch so aus ihr raus mit normaler Größe und sie hoppelt neugierig im Gehege umher und beschnuppert alles.

Tja und jetzt hock ich hier vor ihrem Gehege und schreibe diesen Beitrag. Ich rufe auf jeden fall jetzt dann gleich nochmal beim Tierarzt an und frage, ob ich die Gabe vom Schmerzmittel weiterführen darf und in welchen Zeitabständen, da ihr das wohl sehr zu Gunsten kommt und so wieder normal frisst.

Meine Frage ist nur Wieso? Weshalb? Warum? Da sie ja gestern gesund ausgesehen hat und jetzt sowas schon wieder? Kommt das alles nur wegen den Zähnen?

LG Vroni




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2017, 14:35

Ja, kommt von den Zähnen. Wenn die Spitze die Zunge verletzt hat, hat sie beim Fressen schmerzen. Hat sie Schmerzen, stellt sie das Fressen ein. Stellt sie das Fressen ein, gibts Bauchprobleme.

Wie alt ist sie und wie oft ist sie scheinschwanger? Sollte es irgendwann mal auf eine Kastration rauslaufen, bitte nicht sterilisieren lassen sondern kastrieren. Bei der Sterilisation bleibt die Gebärmutter im Körper und kann später trotzdem Probleme machen. Wenn sie schon operiert wird, dann gleich die Gebärmutter mit entfernen lassen.




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2017, 15:04

Aber sie hat ja ihre Portion von gestern komplett aufgefressen gehabt, deshalb verstehe ich das nicht. Da hatte sie ja dann anscheinend keine Schmerzen oder hatte sie dann einfach so einen Hunger, sodass sie einfach fressen musste? Allerdings war sie den ganzen Tag gestern auf der Wiese und konnte grasen, was sie auch ab und zu gemacht hat, also konnte sie gar keinen Heißhunger haben oder nicht? Und wie schnell kommen dann die Bauchprobleme, wenn sie ja gestern noch gefressen hat? Oder kann es daran liegen, dass ihr Magen dann zu ungleichmäßig belastet wurde, weil sie ja am morgen nicht so viel gefressen hat und am Abend dann alles...

Ich hab jetzt auch nochmal mit meiner Tierärztin gesprochen und sie meint auch, dass das alles von den Zähnen kommt und ich soll die Schmerzmittel morgen früh nochmal geben.

Also sie ist jetzt 7 Jahre alt und war früher eigentlich immer 2 Mal im Jahr Scheinschwanger. Dieses Jahr jedoch seit Juni fast die ganze Zeit, aber ich kann das nicht genau sagen, da ich ihr das Nest immer drin lasse und nicht unterscheiden kann wann sie das Interesse daran verliert. Ihre Scheinschwangerschaft zeichnet sich auch nur durch ihren Nestbau an, da sich sonst an ihrem Verhalten nichts ändert. Also ich könnte nicht sagen, dass sie z.B. zickiger wäre als sonst, da sie schon seit klein auf immer eine kleine Zicke war

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Bei der Sterilisation bleibt die Gebärmutter im Körper und kann später trotzdem Probleme machen. Wenn sie schon operiert wird, dann gleich die Gebärmutter mit entfernen lassen.
Oh tut mir leid, ich dachte bei Weibchen nennt man das Sterilisation, meine Tierärztin sprach davon, dann die Gebärmutter zu entfernen, also dann eben die Kastration!




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.08.2017, 16:07

Das denken viele.

Sterilisation ist die Durchtrennung der Eileiter bzw. Samenleiter.
Kastration ist die Entfernung der Eierstöcke bzw. der Hoden.

Aufgrund der vielfältige Probleme mit der GB bei Kaninchen, wird dort bei der Kastration meistens (hoffentlich) die GB mit entfernt.

Alles Gute Deiner Süßen und gib ihr auf jeden Fall erstmal weiter Schmerzmittel.




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2017, 16:37

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Das denken viele.

Sterilisation ist die Durchtrennung der Eileiter bzw. Samenleiter.
Kastration ist die Entfernung der Eierstöcke bzw. der Hoden.

Aufgrund der vielfältige Probleme mit der GB bei Kaninchen, wird dort bei der Kastration meistens (hoffentlich) die GB mit entfernt.
Achso okay, gut dann weiß ich das jetzt auch

Susi verhält sich grad schon etwas wieder zu ruhig und liegt viel (ist aber auch ziemlich heiß heute, auch im Schatten) und frisst jetzt nicht mehr so viel bis gar nicht, als wie vorher. Soll ich ihr dann lieber für heute Nacht nochmal Schmerzmittel geben?

Dankeschön, ich hoffe sie kann bald wieder so fressen wie ein Staubsauger wie früher!!!

LG Vroni




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.08.2017, 16:40

Geb ihr im Moment einfach ausreichend Schmerzmittel, nur nicht überdosieren.

Sollte es Novalgin sein, selbst Menschen werden davon manchmal sehr müde und schlapp. Meine Zahnis kriegen daher immer Metacam.




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2017, 16:45

Ja sie hat von mir Nolvagin bekommen, weil ich Metacam nicht mehr da hatte, aber ja sie sieht wirklich etwas müde aus.

Sie hat heute so um halb Zwölfe 0,2ml bei ca. 2kg bekommen. Dann geb ich ihr später ca. 19 Uhr noch mal 0,2ml.

LG Vroni




Geändert von Vroni & Co (26.08.2017 um 16:48 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2017, 17:46

Novalgin kann man bis zu 3x täglich geben.




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2017, 21:13

Ich habe jetzt entschieden, dass ich ihr das Schmerzmittel erst wieder um 22:00 Uhr gebe. Sie hat schon gut ihre Abend Portion angefangen zu fressen (hab ihr jetzt auch ihr Gemüse und Obst klein geraspelt, eine Karotte- Gurke- Apfel Mischung mit klein geschnittener Petersilie. Damit tut sie sich leichter und frisst es sehr gut) und hat dann für die Nacht vielleicht so gut wie keine Schmerzen. Morgen früh bekommt sie dann gleich nochmal was von dem Novalgin.

LG Vroni




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.08.2017, 09:21

Schönen Guten Morgen

Mit Susi hat es leider noch kein Ende gefunden. Die gute Nachrichten sind zwar, dass sie jetzt eigentlich "ohne Schmerzmittel" wieder ziemlich gut frisst, auch wieder ganze und härtere Sachen, und sich so im Großen und Ganzen normal verhält (aufmerksam, neugierig), aber irgendetwas stimmt trotzdem noch nicht mit ihr. Manchmal denke ich, ja jetzt ist sie wieder ganz die Alte, wenn sie z.B. im Garten rum hoppelt, Männchen macht, weil sie immer alles schön im Auge behalten will und genüsslich ihr Gras zupft, aber dann liegt oder hockt sie auf einmal wieder so ganz komisch dran, bewegt sich kein Zentimeter mehr und starrt so vor sich hin, quasi ins Leere, hab ich so das Gefühl. Wie geschrieben frisst sie mir zwar, aber es fehlt sozusagen bei ihr die Freude daran. Früher kam sie immer gleich her und konnte es kaum erwarten endlich futtern zu dürfen und jetzt schaut sie mir halt zu wie ich das Fressen verteile, hockt noch ne Zeit lang rum ohne große Begeisterung, bis sie sich irgendwann mal dazu aufrafft und zu Fressen beginnt. So in der Richtung ,,Mei, dann fress ich halt was, wenn die eine sich schon die Mühe macht, mir etwas herzurichten...".
Sie frisst auch ziemlich langsam, also jetzt nicht von den Kaubewegungen her sondern sie hört halt schnell wieder auf was zu fressen und macht immer längere Pausen dazwischen. Es läuft zwar darauf hinaus, dass bei der nächsten Fütterung fast nichts mehr übrig ist (nur noch so kleine Reste), aber manchmal hat sie auch von einer Sache gar nichts gefressen, sowas hat es Früher nie gegeben.
Außerdem sind ihre Köttel meistens eher klein und dunkler und sie pieselt ziemlich viel, obwohl sie mir nichts trinkt. Also wirklich gar nichts! Sie hat zwar noch nie sonderlich viel getrunken und sie bekommt ja auch jeden Tag Frischfutter mit Flüssigkeit enthalten, aber das sie mir gar nichts trinkt ist noch nie vorgekommen. Zudem ist mir aufgefallen, dass sie verstärkt die Nähe von ihrem Kumpel Benchy sucht. Wirklich sie ist richtig aufdringlich und will die ganze Zeit mit ihm kuscheln und von ihm abgeschleckt werden und das permanent.
Ich hab jetzt nochmal mit meiner Tierärztin telefoniert und sie möchte sie jetzt mal komplett röntgen und vor allem ihre Gebärmutter untersuchen, weil sie den Verdacht hat, dass sie durch ihre vielen Scheinschwangerschaften ein Problem mit ihr bekommen hat. Morgen hab ich den Termin.

Hatte den jemand schon einmal die gleichen Symptome bei seinen Kaninchen gehabt? Weil an den Zähnen kann es ja nun wirklich nicht mehr liegen oder?

LG Vroni



__________________
✞ Bonny 24. April 2017
✞ Wilbur 28. Juli 2017
✞ Bali 28. November 2019
✞ Remy 18. Juli 2020
✞ Benchy 16. September 2020
✞ Susi 27. Oktober 2020

Werde euch niemals vergessen! 💘




Benutzerbild von flyrider
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 16.10.2014
Beiträge: 693
flyrider befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.09.2017, 07:20

Hallo ,
was ist denn bei deinem Termin rausgekommen?
Es ist gut, dass du zum TA gegangen bist, aber vielleicht wird Susi auch "einfach" nur älter..? Mit sieben ist sie ja schon ein Senior und "darf" auch mal nicht so gute Tage haben..? Klar muss man sie dann trotzdem immer ein bisschen sorgfältiger beobachten, aber muss eben nicht immer was Schlimmes sein...
Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass nichts Komisches bei der Untersuchung herauskommt.




Benutzerbild von Vroni & Co
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.08.2017
Beiträge: 96
Vroni & Co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.09.2017, 08:44

Hallo Flyrider, vielen Dank für deine Antwort

Ich habe den Termin bei meiner Tierärztin erst heute Abend so ca. 17 Uhr, da ich so lange Arbeiten muss.
Ja daran hab ich auch schon gedacht, dass es vielleicht einfach "nur" am Alter liegt, obwohl mir das auch Angst macht, der Gedanke, dass sie jetzt alt wird. Ich habe sie schon seit sie 10 Wochen alt war und häng total an ihr. Natürlich muss ich auch dazu sagen, dass ich zu der Sorte gehöre, die total übervorsichtig ist und lieber mehr zum Tierarzt geht anstatt zu wenig...Meine Eltern kriegen schon die Kriese mit mir, da Susi für sie halt "Nur ein Kaninchen" ist, aber für meine Hasis ist mir kein Cent zu viel, auch wenn das viele in meinem Bekanntenkreis nicht verstehen können...
Ich werde mich auf jeden Fall nochmal melden und berichten, was heute bei dem Termin raus gekommen ist.

LG Vroni



__________________
✞ Bonny 24. April 2017
✞ Wilbur 28. Juli 2017
✞ Bali 28. November 2019
✞ Remy 18. Juli 2020
✞ Benchy 16. September 2020
✞ Susi 27. Oktober 2020

Werde euch niemals vergessen! 💘




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.09.2017, 09:22

Ich würde bei der Gelegenheit auch Blut abnehmen und den Urin untersuchen lassen. Das häufige Pinkeln könnte auf ein Blasen-/Nierenproblem hinweisen.



 
 
Weitere Themen / Kaninchenforum.de Empfehlung
 
 
 
 
 
 
Antwort

Stichworte
zahnprobleme



Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Help - Mia verweigert ihr Medikament Mia2017 Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 17 09.04.2017 20:34
Kohl wird verweigert + Bauchgluckern PassatKombi Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 6 17.12.2012 20:31
Heu wird verweigert elona dana Kaninchen Ernährung & Futter 37 13.07.2012 15:19
Kaninchen verweigert Futter Pinkie Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 27 08.05.2012 12:33
Kaninchen verweigert Frischkost tmhexe Kaninchen Ernährung & Futter 6 21.06.2010 15:57

Copyright ©2010, Kaninchenforum.de

Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.