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Häsin kastrieren und wann??? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Diabi

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Benutzerbild von Butz71
Ninchen
 
Registriert seit: 18.08.2017
Beiträge: 6
Butz71 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2017, 16:27

Häsin kastrieren und wann???


Hallo,
ich bin neu hier und hoffe ich mache jetzt nichts falsch, indem ich einen neuen Titel nutze, leider kenne ich nicht noch nicht so wirklich aus.
Ich habe eine Häsin (NHD Zwergwidder) namens Molly. Sie ist knapp ein Jahr alt. Ich habe sie mit knapp 6 Monaten bekommen, da die Wurfschwester meines Rammlers Max (2 Jahre) leider mit 1.5 Jahren verstorben ist und ich Glück hatte, dass die Züchterin Molly gerade zur Abgabe hatte, da sie ein Stehohr hat und recht klein war, so dass sie doch nicht für die Zucht geeignet war.
Molly ist eine megazutrauliche Häsin, habe sowas fast noch nie erlebt. Sie rennt nie weg, auch im Garten nicht, man kann sie hochnehmen und wenn man sie runtersetzt, bleibt sie auch sitzen, also wirklich super lieb.
Nur leider ist sie in den 6 Monaten, in denen ich sie jetzt habe, schon zum dritten Mal scheinschwanger, echt schlimm. Heute kam ich heim und das Nest war wieder gebaut. Davor hat sie schon ca. 14 Tage dauernd den Stall total durchgewühlt, sie spritzt Urin, hin und wieder knurrt sie auch und wenn ich sie im Garten laufen lasse, muss ich aufpassen, dass sie den Rasen nicht total umgräbt. Dann kommt irgendwann zum Ende der Scheinschwangerschaft der Nestbau und dann ist erst mal Ruhe. Sie ist dann total lieb und anhänglich und kommt einem wirklich traurig vor, denn Babies gibts halt nicht wirklich.
Habe jetzt ja schon mehrfach gelesen, dass bei solch kurzen Intervallen der Scheinschwangerschaft über eine Kastration nachgedacht werden sollte. Ich hätte einfach gerne einen Arzt, von dem ich durch andere weiß, dass er diese OP gut beherrscht. Im Internet sagt der eine, der Arzt kann es, ein anderer sagt wieder, er sei total unerfahren mit Kaninchen. Wie das immer so ist.
Ich habe mal ein Freigehege über ebay verkauft und dadurch einen Hobbyhalter mit einigen Kaninchen kennengelernt, der damals aus dem Odenwald kam und meinte, er hätte einen super Arzt, der ihm alle Häsinnen bisher kastriert hatte. Leider habe ich die Kontaktdaten nicht mehr. So jemand wäre mir am liebsten, der hier aus dem Raum Darmstadt/Frankfurt in Hessen kommt und mir aus eigener Erfahrung jemanden empfehlen kann. Würde auch durchaus ein wenig weiter dafür fahren. Könnt ihr mir da helfen? Und soll ich das Ganze jetzt schon angehen oder Molly die Chance geben, dass sie vielleicht im nächsten halben Jahr doch noch ruhiger wird?
Danke Euch im Voraus für Eure Tipps!
LG Ulli



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Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 18.08.2017, 16:42

Einen guten TA kann Dir @marinahexe nennen wenn Du ihr per PN Deinen Wohnort bzw. Deine PLZ nennst.

Ansonsten würde ich bei einer Weibchenkastra möglichst warten bis sie ein (kleine Rassen) bzw. eineinhalb Jahre alt sind.

Bei sehr häufigen Scheinschwangerschaften oder anderen Auffälligkeiten ggf. auch eher, das sollte dann aber der TA, mgl. unter Zuhilfenahme eines Ultraschalls, entscheiden.

Aus eigener Erfahrung bin ich Pro-Kastra bei den Mädels eingestellt, andere denken da allerdings konträr drüber.




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2017, 17:49

Ich würde noch ein bisschen warten... mit einem knappen Jahr steckt Deine Häsin mitten in der Pubertät, und wenn wir uns an die Zeit erinnern, in der wir selbst in der Pubertät waren, dürften wir wohl alle feststellen, dass damals die Hormone Lambada tanzten, man aber mit der Zeit doch ein bisschen ruhiger geworden ist.

Man sollte immer bedenken, dass eine Weibchenkastration eine "richtige" Operation ist, zudem auch immer ein Narkoserisiko besteht, somit man auch immer Gefahr läuft, einem eigentlich gesunden Tier Schaden zuzufügen.

Wenn sie mit zwei, drei Jahren immer noch häufig Scheinschwangerschaften hat und/oder sonst Anlass besteht, dass man Gebärmutterveränderungen befürchten muss, kann man sie immer noch kastrieren lassen.



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Benutzerbild von Butz71
Ninchen
 
Registriert seit: 18.08.2017
Beiträge: 6
Butz71 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2017, 18:43

Hallo,
vielen Dank Euch beiden für die schnellen Antworten. Dann werde ich mal auf jeden Fall noch ein halbes Jahr warten oder bis zum nächsten Frühjahr, damit ich sie nicht nach der OP mit ins Haus nehmen muss, da sie beide zusammen draußen gehalten werden. Ist halt echt anstrengend für alle Beteiligten. Eigentlich war der Abstand zur letzten Scheinschwangerschaft sogar diesmal nur einen Monat, da sie vor 14 Tagen schon mit dem Buddeln im Stall und überall sonst angefangen hat, das sind ja immer die Vorboten. Sie macht halt auch überall im Stall hin und nicht nur ins Hasi-Klo und wühlt dann noch ständig das feuchte Streu von unten nach oben, so dass Streu und Stroh ständig feucht sind, ich tausche jeden Tag eine riesen Menge aus. Und matschige Knoddel macht sie während der Scheinschwangerschaft auch jedesmal. Naja, jetzt ist es erst einmal wieder herum.....hoffen wir mal, dass ihre Hitzigkeit mit den zunehmend kälter werdenden Temperaturen auch abnimmt ;-)




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2017, 20:58

Zitat:
Zitat von Butz71 Beitrag anzeigen
Ist halt echt anstrengend für alle Beteiligten.
Grins, was meinst Du, wie anstrengend es für Deine Eltern war, und Deine Pubertät zog sich jahrelang hin...

Ich hab´übrigens gerade zwei pubertierende Damen, aus deren ausgerupftem Fell hätte man mittlerweile schon ein Dutzend andere Nins basteln können, zudem sieht unser Garten mittlerweile aus, als wäre ein Rudel Schatzsucher eingefallen... letzten Endes ist doch völlig natürlich, wenn junge Häsinnen sich so benehmen, da sollten wir uns vielleicht einfach damit arrangieren...




Benutzerbild von Butz71
Ninchen
 
Registriert seit: 18.08.2017
Beiträge: 6
Butz71 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2017, 21:09

Ha ha, das kann ich mir sehr gut bildlich vorstellen. Meine rupft sich auch wie eine Irre und man sieht bei ihr nicht mal, dass Fell fehlt.
Und im Garten buddelt sie auch so schnell, wenn man nicht dauernd schaut, ist schon wieder das nächste Loch da.



__________________
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