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| Hallo und willkommen hier. Zwei Mädels sind immer eine relativ explosive Mischung, besonders bei einem solchen Alter- und Charakterunterschied. Ich würde bei der aggressiven Häsin ernsthaft über eine zeitnahe Kastration nachdenken, damit sie ihre Hormone dauerhaft herunterfährt. Meist stellt man dabei auch fest (leider), dass viele Häsinnen schon in jungen Jahren Gebärmutterveränderungen haben die später häufig bösartig entarten. Geändert von Terry (20.04.2017 um 12:31 Uhr).
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Ja, klar, das mit der Mädels-Kombi hab ich vorher gewusst. Aber meine kleine Omi war davor schon 5 Jahre mit einer dominanteren Häsin zusammen und da hatte ich keine Bedenken. Das lief ja diesmal alles ganz genauso. Aber es ist seit der Scheinschwangerschaft eben so angstrengend. Wir sind nun mal starke Gegner unnötig anstrengender Eingriffe bei so kleinen Tieren, darum bin ich gegen eine Sterilisation ... natürlich würde es alles erleichtern, aber ob da das Nutzen-Leid-Verhältnis wirklich so gut ist, bezweifle ich ... mein Vater züchtet eben schon seit er Jugendlicher ist und hat nie sterilisiert... Ich glaube noch daran, dass es eine andere Möglichkeit gibt. Vielleicht etwas homöopatisches oder eine Verhaltensstrategie ... z.B. ist Mara sehr futterorientiert und vlt könnte man sie darauf trainieren, ihre Partnerin nicht mehr anzugreifen... ![]() Ich weiß es eben nicht und möchte nichts unversucht lassen, bevor ich überhaupt an Sterilisation denke. Zudem: Das andere Kaninchen ist bisher unser Ältestes und es ist ja gut möglich, dass sie nicht mehr lange lebt ... da fände ich es schwachsinnig, Mara zu sterilisieren, wenn ich ihr nach dem Tod ihrer Parnerin sowieso einen Kastraten dazusetzen möchte. Mit dem wird das ja höchstwahrscheinlich besser... Geändert von Lenchöön (20.04.2017 um 13:20 Uhr).
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| Huhu, ich bin auch kein Freund unnötiger Eingriffe. Aber meine Lilly musste ich auch kastrieren lassen. Sie kam scheinschwanger und hoch agressiv zu mir. Beim TA wurde festgestellt dass sie schon Zysten an den Eierstöcken und Eiter in der Gebärmutter hatte. Sie musste umgehend operiert werden und wäre sonst gestorben. Seitdem ist sie vom Verhalten het wie ausgewechselt, kuschelt mit Mensch und ihren Kaninchenfreunden und ist souveräne Chefin meiner Dreiergruppe. Lass sie wenigstens bei einem kompetenten TA durchchecken. Wobei es leider auch genug Fälle gibt, in denen Häsinnen schon Veränderungen an den inneren Geschlechtsorganen haben, aber vom Verhalten her komplett unauffällig sind. Meine zweite Häsin ist nun leider auch ständig scheinschwanger und wir sind nun am Samstag in der Tierklinik zur Untersuchung. Alles Gute für deine Nasen. LG
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| Ich würde auch das 3jährige Weibchen unbedingt per Ultraschall untersuchen lassen. Sollte eine Kastration (hier wird die komplette Gebärmutter entfernt) notwendig sein, würde ich das auf jeden Fall machen lassen. Sollte die Gebärmutter unauffällig sein, setz doch die Idee mit dem Kastraten einfach früher um. Ein ruhiges Böckchen im Alter von 4-5 Jahren passt zu beiden Damen. Wo wir noch gar nicht drauf eingegangen sind: Wie leben die beiden Weibchen bei Dir? Freie Zimmerhaltung? Käfig? Gehege? Wenn ja, wieviel qm? Dann auch daran kann es liegen.
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| Hallo ich würde dir auch erstmal raten, deine Kaninchendame dem Tierarzt vorzustellen, um körperliche Ursachen (Veränderungen an der Gebärmutter etc.) auszuschließen. Einige TÄ raten übrigens sogar zur prophylaktischen Kastration von Weibchen ab etwa 3 Jahren , da ab diesem Alter gehäuft pathologische Veränderungen auftreten und das OP-Risiko noch nicht so groß ist (sie ist ja noch jung und fit )Wieviel Platz haben denn deine Ninchen? Hast du vielleicht die Möglichkeit, jetzt schon einen Kastraten dazu zu setzen? Der könnte etwas Ruhe in die Mädels-WG bringen, und deine Mara hätte noch jemanden, der sich mit ihr beschäftigt. Das Verhalten an sich wirst du ihr wahrscheinlich nicht abtrainieren können, da es ihr natürlicher Trieb ist. Wenn eine körperliche Ursache ausgeschlossen ist, und sie gar nicht ruhiger wird, gibt es auch verschiedene homöopathische Mittel (z.B. Bachblüten), die man geben kann. Natürlich in Absprache mit einem erfahrenen Tierarzt, der dich dazu auch beraten kann. Liebe Grüße ![]()
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Im Übrigen ist es im Frühjahr nicht ungewöhnlich, dass die Hormone hochkochen und die Damen reihenweise hitzig werden und durchdrehen...
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| Wir waren gestern Nachmittag sowieso bei der Tierärztin zum Impfen und da hab ich sie gleich nach einer Untersuchung der Geschlechtsorgane gefragt... sie meinte aber, dass man das gar nicht richtig machen kann, weil man wohl per Abtasten schlecht was finden könne und auch per Ultraschall... sie sagte, dass man dazu selbst als Halter auf besondere Anzeichen achten soll und dass sie das nur mit Ultraschall nicht rausfinden kann ... ![]() Sollte ich vlt mal einen anderen Tierarzt dazu befragen? das kam mir recht spanisch vor...Platz ist (denk ich mal) genug. Sie leben mit uns im 3,50m x 3m - Schlafzimmer und wenn wir heim sind, haben sie meist Zugang zu unserem kleinen Wohnzimmer (selbe Größe). Dazu steht ein offener Käfig im Zimmer, ein paar Häusschen (dabei 1 größeres: 50x50x30 LxBxH), 3 Katzentoiletten, 1 Buddelkiste ... das dürfte es ungefähr sein Aber vom Platz her würde noch ein Rammler, glaube ich, nicht jetzt schon herpassen, weil im Schlafzimmer ja noch Möbel stehen (auch wenn Mara ganz gerne mal auf dem Bett ist, wenn wir arbeiten sind ), sodass sie nur ca. 6qm eigentliche Fläche für sich haben ^^ das wäre dann doch etwas wenig für 3 Tiere, denke ich, wobei Mara ja kein Zwerg ist ![]() Geändert von Lenchöön (21.04.2017 um 11:17 Uhr).
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Mit abtasten kannst Du nur große Zubildungen erkennen (dann ist es meist schon zu spät) und mit dem Ultraschall muss ein TA schon sehr erfahren sein um kleinere Veränderungen sicher zu erkennen. Meist ist es tatsächlich der Halter der aufgrund veränderter Verhaltensweisen (z.B. erhöhte Aggressivität oder vermehrtes extremes rammeln/markieren o.ä.) stutzig wird und sich dann nach Beratung durch den TA zu einer Kastra entschließt. Und dann ist man hinterher verwundert wenn der TA tatsächlich auch schon bei jungen Häsinnen Veränderungen an der GB oder den Eierstöcken entdeckt hat. Ich würde daher tatsächlich mich mal bei dem TA von @marinahexe beraten lassen.
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| Hallo Lenchöön, unsere Abby war auch immer sehr agressiv zu ihrem Partner, sie hat ihn gejagt, am Ende durfte er nicht einmal mehr ins Gehege. Die erste TA bei der ich war hielt auch nichts von Kastrationen und hat mir ein pflanzliches Mittel mitgegeben, ich meine das hieß Hormeel. Auf jeden Fall hat das überhaupt nichts bewirkt und wir sind zu einem anderen TA gegangen, der uns zu einer Kastration geraten hat. Dies haben wir dann auch gemacht und es hat sich dabei herausgestellt, das die Gebärmutter schon bereits verändert war, damals war Abby gerade mal 1,5 Jahre alt. Wenn wir nichts getan hätten, hätte sie sicherlich Krebs bekommen. Nach der OP war sie viel ruhiger und die zwei sind ein richtiges, entspanntes Traumpärchen geworden. Unser später dazu gekommenes anderes Weibchen habe ich auch kastrieren lassen, sie war weniger agressiv, aber einfach immer im Stress zu buddeln, Nester zu bauen. Da konnten wir nicht mehr zusehen und haben sie auch kastrieren lassen. Sie ist jetzt auch viel entspannter.
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| Stichworte |
| aggressives verhalten, aggressives weibchen, kämpfe, scheinschwangerschaft |
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