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Aussenhaltung/angeschlagenes KaninchenHallo, ich wollte mal nachfragen wie ihr das seht. Ich habe aktuell eine Pflegehäsin hier die theoretisch Mitte April in ihr neues Zuhause ziehen könnte, es wäre ein Platz bei einem Kastraten in Aussenhaltung. Die Häsin hatte Anfang Februar eine Mammatumor OP, hat sich davon gut erhohlt aber was mir Sorgen machen würde, ist ihr Gewicht. Sie ist ziemlich schlank und könnte sicher eigentlich 100-200g mehr, gut vertragen, sie frisst sehr gut, daran liegt es also nicht, ich schätze das niedrige Gewicht hängt einfach mit dem Tumor zusammen der vorher sicher viel Energie gezogen hat und je nachdem wie schnell etwas zurück kommt, vermute ich dass sie auch nicht mehr groß zunehmen wird. Nun bin ich unsicher ob sie im Winter draußen leben könnte? Wenn man bedenkt wie kalt der letzte Winter war, das würde sie ja unglaublich viel Energie kosten ihr Gewicht zu halten, sie hat ja kaum Fettreserven?
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| Wenn es verantwortungsvolle Halter sind sehe ich da überhaupt kein Problem. Auch schlanke Kaninchen entwickeln ein dichtes Winterfell.
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| Naja dass sie überhaupt noch einmal zunimmt ist fraglich, der Krebs kann ja durchaus auch schneller als gedacht wieder zurück kommen. Sie ist bei mir seit November und hält ihr Gewicht von 1,4kg obwohl sie Dickmacher im Futter hat. Ob nur dickes Fell im Winter reicht ohne große Fettreserven?
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| Ich denke Fettreserven sollten schon da sein . Mein Schnuppi wiegt auch nur 1,5 kg und könnte draußen nicht leben , weil er einfach total mager ist . Der würde frieren im Winter .
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Im neuen Zuhause wartet ja ein Kastrat der demnächst eine Partnerin bekommen soll, nicht erst im Herbst, und auch ich will nicht bis Herbst warten bis Stupsi endlich einen Partner bekommt. Theoretisch wäre im neuen Zuhause im Notfall auch Innenhaltung möglich, allerdings gehts dem Kastraten draußen deutlich besser so dass das irgendwie ein Konflikt wäre wenn er dann doch wieder wegen Stupsi rein müsste. Es gibt noch einen weiteren Gnadenhofplatz für sie aber auch die hat ihre Tiere überwiegend in Aussenhaltung und es wäre blöd wenn Stupsi jetzt erstmal in eine Aussengruppe integriert wird und dann im Winter raus kommt dass das doch nicht für sie klappt und sie in eine Innengruppe erneut vergesellschaftet werden müsste. Ansonsten ist kein Innenplatz in Sicht. Wie wird das denn generell bei alten Tieren gemacht die ja meist auch abnehmen und dann einfach dünn sind, holt ihr eure Aussentiere dann ab einer gewissen Grenze rein?
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| War so auch nicht gemeint . Das Tier könnte ja raus , wenn es jetzt wärmer wird und dann schaut man im Herbst , ob es für den kommenden Winter genug Fettreserven angesammelt hat ![]()
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Ich kann ja nur für meinen Schnuppi sprechen . Der ist 9 J und sehr dünn. Für mich käme es nicht in Frage ihn raus zu setzen . Der ist vom körperlichen , wie auch von der Psyche her nicht für draußen geeignet . Alleine schon mit den Außenreizen kommt er gar nicht klar !
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Ich suche halt eher Erfahrungstipps von Leuten die schon lange selber Aussenhaltung haben mit unterschiedlichen Kaninchen, eben vielleicht auch alte und kranke Tiere. Auch die großen Gnadenhöfe haben ja eigentlich auch überwiegend Aussenhaltung. Es gibt ja sicher den ein oder anderen Fall wo Aussenhaltung nicht geht, aber im großen und ganzen ist es sicher für die meisten Tiere draußen schöner. Die Interessentin hat nun eben auch bedenken ob es das richtige ist wenn sie dann ihren Kastraten im Herbst auch wieder mit reinholen muss da dieser die Kälte besser verträgt als die Wärme im Wohnzimmer und somit würde es dann für beide nicht wirklich passen, daher eben meine Frage wie das andere mit dünneren Tieren machen.
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| Sie ist nicht "krank" lediglich der Krebs kann zurück kommen bzw möglich dass er bereits gestreut hat. Sie ist ansonsten sehr vital und genießt den Freilauf, im neuen Zuhause würde eine 15qm Terrasse auf sie warten was sicher traumhaft wäre, nur kenne ich mich mit Aussenhaltung einfach nicht aus und habe da keine Erfahrungswerte. Ich habe auch einfach angst dass sie nun monatelang alleine bei mir sitzt, bisher gab es eben nur 2 Interessenten und die sind beide Aussenhaltung. Falls der Krebs zurück kommt wäre es eben schön wenn sie die letzten Monate/Jahre noch mit Gesellschaft leben kann. Für so ein Tier ist es eben doppelt schwer einen guten Platz zu finden, wäre schade wenn es wegen der Aussenhaltung scheitert.
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| Ich habe meine alten Tiere bis zum Schluss draußen gehabt. Schön dich die Schutzhütte eingestreut, dann gig das Es muss ja nicht sein, das er zurückkommt und wenn , werden die neuen Besitzer sicher das richtige für die Maus tun, auch wenn der Kastrat dann mit rein muss.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Mein Skippy ist auch krank und ziemlich klapprig. Dazu noch ein Rex, der dieses Jahr kaum Winterfell gebildet hat. Den Winter auf dem Balkon hat er trotzdem schadlos überstanden und ich hatte auch nie das Gefühl, dass er friert. Stall ordentlich eingestreut, Plexiglas vor die Gitter (mit etwas Abstand wegen der Luftzirkulation), so war das kein Problem für ihn. Aber ich hätte jederzeit die Möglichkeit gehabt, ihn mit seiner Partnerin rein zu holen.
__________________ Liebe Grüße Melanie mit Bella und Picasso Für immer im Herzen: Hanni (5 J. geworden) Sonny (2,5 Jahre geworden) Danny (7,5 Jahre geworden) Miky (11 Jahre geworden) Candy (15.09.2009 - 22.12.2014) Bambi (19.11.2014 - 19.12.2015) Skippy (17.06.2009 - 07.09.2017)
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| Hallo! Erstmal alles Gute für deine kleine Häsin. Ich kann dich gut verstehen, dass du dir Gedanken machst. Ich halte meine Kaninchen auch ausschließlich in Außenhaltung, außer es gibt mal wieder eine Vergesellschaftung oder andere Zwischenfälle. Mein Romeo und seine damalige Frau Giulia kamen vor 7 Jahren aus einem TH zu uns. Da es bereits Mai war, wurden sie eine Weile auf dem Balkon gehalten und kamen nach Fertigstellung in ein 15qm großes Freigehege. Giulia baute irgendwann (altersbedingt) auch ab und wurde dünner. Sie blieb trotzdem draußen, weil sie ansonsten immer ein tolles Winterfell hatte und sie sich sichtlich wohl fühlte. Als sie gestorben war, holten wir für unseren Romeo ein Schwesterpärchen in fast dem gleichen Alter. Baby, also eine der Schwestern hatte chronischen Schnupfen, schuppiges Fell und war auch deutlich zarter als ihre Schwester (also ein eher kränkliches Kaninchen). Sie blühte sichtlich auf in der Außenhaltung und alles verlief vorerst ohne Probleme. Bis dann blöderweise mitten im Januar am Nacken das Fell fast faustgroß ausgefallen ist. Das war dann logischerweise der Zeitpunkt wo sie ins Haus musste. Auch Romeo und Möhre kamen mit rein, damit Baby nicht alleine über den Winter drin sein musste. Leider kamen dann bei Baby noch tausend andere Krankheiten dazu. Sie bekam z. B. eine Infektion der Wirbelsäule und uns war klar, dass sie für die Außenhaltung absolut nicht mehr geeignet ist, da sie auch inkontinent wurde und ständig verklebtes Fell hatte. Also täglich Popo baden, trocken föhnen usw. Leider mussten wir sie gut 2 Monate später (also im März letzten Jahres) gehen lassen. Romeo und Möhre kamen dann wieder in die Außenhaltung. Bei Möhre bemerkte ich dann auch, dass sie anfing „abzubauen“. Sie wurde dünner, war aber ansonsten komplett fit wie Turnschuh. In den sehr kalten Wintertagen sah man Möhre und Romeo meistens nur draußen beim Fressen oder (falls mal die Sonne schien) in der Sonne liegen/sitzen. Ansonsten verbrachten die beiden in ihrem Erdreich. Dort hatten sie es, trotz teilweise über -20°C Außentemperatur, immer recht warm. Mein Außengehege hat nicht nur diese unterirdische Höhle sondern auch einen größeren zwei- bis dreifach isolierten Stall (war mal eine Hundehütte), ein Stall mit Fußbodenheizung (unser „Heizhaus“), ein „Sommerhaus“ (also ein Stall ohne Isolierung), eine kleine Schutzhütte sowie einen hohlen Baumstamm. Meine Kaninchen haben je nach Wetter- und Witterungslage ihre Vorlieben für bestimmte Häuser. Komischerweise wurde das Heizhaus so gut wie nie genutzt. Für mich aber war es Beruhigung, dass es da ist und sie dort immer einen warmen Platz finden würden. Ich glaube, wenn genügend warme, kuschelige Plätze vorhanden sind, wird deine Hasendame sicherlich auch eine Außenhaltung im Winter vertragen. Ich würde es an deiner Stelle ausprobieren. Wahrscheinlich blüht sie sogar richtig auf. Jedenfalls war es bei meinen Hasis immer so. Alle stammen aus reiner Wohnungshaltung und liebten es, draußen zu buddeln und ins Erdreich zu kriechen. Meine Kaninchen bekommen im Winter auch hin und wieder Nüsse/Mandeln zu fressen. Sie sind zwar sehr fettreich, aber ich denke, es ist für Außenhaltungskaninchen in kalter Jahreszeit ganz gut. Da es jetzt draußen oft sehr warm ist, lehnen sie sogar Nüsse ab und sie bekommen ab jetzt auch keine mehr. Möhre hätte ich aber weiterhin, aufgrund des Gewichts, Nüsse gegeben. Nur sie starb vor 3 Wochen an Herzversagen (altersbedingt).
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| Hi Fluffys, ich habe seit mehr als 10 Jahren (bald 20 Jahre) Kaninchen in Außenhaltung. Noch keines ist erfroren, egal wie alt oder klein oder dünn es war. Viel schlimmer sind Fliegen im Sommer, wenn ein Kaninchen krank ist und Durchfall bekommt. Den Winter verpacken die meist sehr gut, zumal wenn man sie mit Partner hält. Die wärmen sich dann gegenseitig. Und mit Schutzhütte (isoliert, viel Stroh/Heu/Streu) können sie sich bei ganz kalten Tagen auch ins Warme zurückziehen. Haben meine nie genutzt. ![]() Die Neuen, die ich seit April letzten Jahres habe, waren sogar so clever, sich einen natürlichen Tunnel zu buddeln. Da waren die abends dann immer drin verschwunden, man sah sie erst am Morgen wieder - putzmunter. Also denke ich auch, dass du die Kleine in Außenhaltung abgeben kannst. Wenn der neue Halter über die "Krankengeschichte" Bescheid weiß, sollte nichts mehr (wegen Kälte) schiefgehen. Auch kranke Kaninchen lasse ich so lange es geht draußen, weil sie sich da einfach deutlich wohler fühlen (was einer Genesung sehr entgegen kommt). Viel Erfolg bei der Vermittlung, LG Anjanka
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| Hallo Fluffy, Erst mal alles gute für die kleine Maus! Ich habe selber Aussenhaltung und meine kaninchen haben bis zum schluss draussen gelebt. Vor 1 1/2 Jahren hatte ich eine Häsin, die starke Blasenprobleme hatte und dadurch mehrmals die Woche baden musste. Ihr kompletter Po Bereich war kahl. Auch so war im Winter draussen. Allerdings habe ich für sie eine Rotlichtlampe angeschafft, um ihr in den eiskalten Nächten ein wenig Wärme zu geben. Auch hatte ich schon sehr dünne Kaninchen, die trotzdem ein gutes Winterfell entwickelt haben und auch nicht gefroren haben. Ich denke wenn sie gesund ist, dann würde ich ihr die Chance geben, dort glücklich zu werden. Wenn es im Winter einen windgeschützten Bereich gibt mit viel Stroh und einem kuschelpartner, reicht ihr aufjedenfall das Winterfell. Da braucht sie keinen Speck (*hust bräuchten meine auch nicht*hust) Liebe Grüsse
__________________ Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡ Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen... ✝08. Mai 2017 Flocke (✝05.März 2017) & Willy (✝31. März 2017) für immer vereint...
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| Ich hab auch alle Tiere draußen gehalten, auch sehr schlanke(gesunde) Tiere. Meine alte Häsin hat eine eigene Hütte mit Wärmflaschenabteil da kann sie sich zurück ziehen wenn ihr der junge Kerl auf die Nerven geht. Außerdem steht da ein Napf mit ihren Dickmachern. Richtig kranke Tiere würde ich im frostigen Winter rein holen und nicht draußen lassen.
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| Danke euch, das hört sich ja schon deutlich besser an ![]() In dem neuen Zuhause gäbe es eben eine Terrasse, unterirdische Gänge können sie da nicht buddeln, aber es gibt eben noch ein festes mardersicheres Gehege wo dann noch einmal eine Schutzhütte drin ist, die wohl sogar mit einer Terrarienheizung ausgestattet ist, wie gut oder schlecht das ist, weiß ich nun nicht. Vielleicht habe ich die Interessentin auch mit meinen Bedenken verunsichert, mir war nur wichtig dass es eben die Option gibt dass Stupsi auch wieder reingeholt werden kann bzw könnte sie ja auch theoretisch wieder zurück zu mir, aber wäre eben schade wenn die 2 dann wieder getrennt werden müssten. Der Kastrat neigt wohl zur Stauballergie und fühlt sich draußen einfach viel besser so dass er eigentlich draußen bleiben soll und da ich keine Erfahrung mit Aussenhaltung habe, kann ich es so gar nicht abschätzen ob Stupsi das packt wenn sie eben nicht weiter zunehmen sollte, aber andererseits bauen ja eben wohl die meisten, auch älteren Kaninchen irgendwann ab und die werden ja auch nicht sofort reingeholt nur weil sie dünner werden, das scheint mit euren Erfahrungen wohl übereinzustimmen. Ich werde die Infos einfach mal weiterleiten und schauen wie sich entschieden wird ![]()
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