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Verstopfung/ Bauch aufgebläht auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 26.02.2017
Beiträge: 5
Hoaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2017, 21:43

Verstopfung/ Bauch aufgebläht


Hallo,

Wir haben gestern gemerkt, dass unser Kaninchen nur faul rumliegt und gar nichts mehr isst. Daraufhin sind wir sofort zum Tierarzt gegangen. Dort wurden verschiedenste Medikamente verabreicht und wir sollten unser Kaninchen zwangsernähren. Dies haben wir in der gestrigen Nacht getan, allerdings ohne Besserung, das Kaninchen setzt immer noch keinen Kot ab und der Magen fühlte sich an, als wäre er voll mit Luft. Wir waren heute morgen sogar überrascht, dass unser Kaninchen die Nacht überhaupt überlebt hat. Daraufhin heute morgen wieder zum TA. Dort wurde das Kaninchen geröngt und wir wurden zu einer Tierklinik weitergeleitet, wo ihm Antibiotika und andere Medikamente verabreicht wurden. Zuhause angekommen ging es dem Kaninchen schon besser. Es lag nicht nur rum und trank etwas, dennoch aß er nichts und setzte immer noch keinen Kot ab. Jetzt liegt er wieder rum, der Bauch fühlt sich extrem aufgebläht an, immer noch kein Kot und er zittert und atmet sehr schnell. Wir haben wirklich starke Angst, dass er die Nacht nicht mehr überlegt.

Wisst ihr spontan, was zu tun ist ? Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ratschläge ?

Danke schon mal im Vorraus,



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2017, 23:02

Ganz offensichtlich bist Du an nicht so gute TÄ geraten.

Hast Du Medikamente mitbekommen? Evtl. Dimeticon oder Sab Simplex? Wenn nicht, besorge das bitte sofort in der Apotheke. Davon gibst Du ihm erstmal stündlich 2ml mit einer kleinen Spritze (1ml, Apotheke) ins Mäulchen. Zeitgleich verabreiche ihm ein pflanzliches Speiseöl, damit es im Darm besser flutscht.

Und ganz wichtig: Bitte nicht päppeln! Wenn er verstopft ist und Du Nahrung zwanghaft zuführst, kann die Magenwand reißen.

Alles Gute!



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Benutzerbild von Heublume
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.04.2011
Beiträge: 622
Heublume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2017, 23:08

Hallo ihr solltet auf jedenfall mit ihm nochmal zum Tierarzt. Das schnelle atmen und zittern liest sich nach heftigen Schmerzen evtl sogar das der Kreislauf nicht mehr mitmacht.
Wichtig an Medikamenten ist Sab simplex, Colosan, Schmerzmittel (Novalgin), Catosal und Coffea für den Kreislauf. Das Tier braucht warme Infusionen, wärme, evtl Sauerstoff, leichte Bauchmassagen.

Was sagte den der Tierarzt zu den Röntgenbildern, ist es eine Aufgasung/ Magenüberladung oder Verstopfung?

Eine Op wird in seinem jetzigen Zustand sehr kritisch sein.



__________________
LG von Heublume mit Ole und Lia ♥
Kajsa † 29.07.2013, Finn † 17.11.2013, Fenja † 29.08.2015 und Pimpfi † 18.12.2015



Ninchen
 
Registriert seit: 26.02.2017
Beiträge: 5
Hoaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.02.2017, 23:38

Das Problem ist eben, dass die Tierärztin, wo wir zuerst waren nicht wusste, ob sie eine Verstopfung oder einen Tumor hat. Im Falle eines Tumors hätte eine Behandlung mit Öl schwere Folgen gehabt. Deshalb sind wir zu einer anderen Klinik gefahren. Dort wurde gesagt, dass die Zähne das Problem seien und das mit dem Tumor wurde einfach vergessen.

Sind die empfohlenen Medikamente / Öl bei dieser Unklarheit nicht etwas problematisch ?

Edit: Außerdem noch eine Frage: Die aufgezählten Medikamenten, können die im aktuellen Zustand irgendwelche negativen Folgen haben ?




Geändert von Hoaf (26.02.2017 um 23:58 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 00:03

Sab Simplex ist ein Entschäumer, wirkt gegen eine Aufgasung. Das bekommen Babys gegen Blähungen. Das, sowie auch Öl sollte eigentlich keine negativen Auswirkungen haben.

Aber welche Alternative hast Du denn? Ich gehe sehr stark von einer Verstopfung aus. Es ist Fellwechselzeit. Hast Du Köttelketten gesehen? Hat er oder das Partnertier starken Fellwechsel?

Von wo kommst Du? Dann kann ich mal in meiner TA-Liste nach einem fähigen TA schauen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 26.02.2017
Beiträge: 5
Hoaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 00:16

Vielen Dank für die Erläuterungen, allerdings ist das Tier schon so mit Medikamenten aufgepumpt, dass wir wirklich keine Experimente wagen wollen. Einen renomierten Tierarzt haben wir schon gefunden, Problem war eben die begrenzte Auswahl aufgrund des Wochenendes, sonst hätten wir uns auch einen anderen Tierarzt gesucht... Wir werden auf jeden Fall, wenn es nicht zu spät ist, morgen früh vorbeischauen.




Benutzerbild von Heublume
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.04.2011
Beiträge: 622
Heublume befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 00:38

Hat der Tierarzt denn keine Medikamente mitgegeben? In so einem Fall ist es wichtig, das auch Zuhause weiter behandelt wird.
Ich rate euch zumindest Sab Simplex euch Morgen in der Apo zu besorgen um auch mal wann anders das schonmal geben zu können bis es zum Tierarzt geht. Colosan ist für die Hausapotheke auch ratsam, oder Rodicare akut, bekommt man beides beim TA.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.01.2017
Beiträge: 61
Zetralhäsin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 07:46

Hoaf,

das SabSimplex wird vom Körper nicht aufgenommen, es läuft so durch und entschäumt physikalisch. Da brauchst du wegen Wechselwirkungen keine Bedenken haben. Alles Gute!




Ninchen
 
Registriert seit: 26.02.2017
Beiträge: 5
Hoaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 12:54

Waren heute morgen beim TA und der meinte, es sei eine Aszites. Er meinte, dass man den Hasen zwar aufpeppen könnte, riet dies aber nicht. Das Kaninchen wolle sterben und ziehe sich deshalb zurück. Man solle nicht in die Natur eingreifen.

Deshalb haben wir unser Kaninchen zurück in die gewohnte Umgebung mit ihrem Kaninchenfreund gegeben und uns von ihm verabschiedet. Daraufhin haben unsere beiden Kaninchen sich voneinander verabschiedet und getröstet. Wir halten dies für die vernünftigste Lösung, da wir unser Kaninchen einfach nicht leiden lassen wollen (zudem ist es mit fast 8 Jahren schon ein Senior) und hoffen, dass unser Kaninchen jetzt schmerzlos einschlafen kann.

Dennoch möchte ich für die ganzen Ratschläge und Tipps danken.

Wisst ihr, wie wir mit dem zurückgebliebenen Kaninchen umgehen können ?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.01.2017
Beiträge: 61
Zetralhäsin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 13:20

Das tut mir leid.
Zittert und atmet er noch so schnell? Hat er irgendwas an Schmerzmittel bekommen? Wenn Frage 1 ja, Frage 2 nein, wäre Einschläfern humaner.




Benutzerbild von Natie
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.11.2012
Beiträge: 5.961
Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 13:21

Wie würde das festgestellt? Geröntgt, Ulltraschall?
Das ist leider ein ganz schlechter TA bei dem ihr wart.
Euer Tier wird nicht friedlich einschlafen, sondern (sorry für die harten Worte) qualvoll verrecken!
8 Jahre ist auch noch nicht sonderlich alt. 10-12 Jahre kann er gut werden.
Bitte fahrt sofort zu einem fachkundigen Tierarzt und lasst ihr vernünftig behandeln! Ich glaube an ein Verdauungsproblem, das mit einigem Aufwand aber oft gut behandelt werden kann.
Wenn ihr das nicht wollt, erspart ihm die Qual und lasst ihn einschläfern.



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Schaut doch auch mal in unserem Thread vorbei:
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Benutzerbild von Skippy170609
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.12.2009
Beiträge: 1.374
Skippy170609 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 13:25

Erstmal möchte ich sagen, dass es mir leid tut, dass es deinem Kaninchen so schlecht geht.

Aber sollte die Diagnose stimmen und du willst wirklich keine Behandlung versuchen, solltest du das arme Tierchen (was übrigens noch gar nicht sooo alt ist) einschläfern lassen. Die Wassermasse könnte auf die Lunge drücken und zu Atemnot führen.

Und das dein Kaninchen sterben möchte, ist totaler Quatsch. Ein Kaninchen, dem es schlecht geht, zieht sich immer zurück. Deshalb muss oder will es aber noch lange nicht sterben. Außer man lässt es nicht behandeln ... Dann WIRD es leider sterben.

Also bitte entscheide dich: Entweder behandeln oder den letzten Weg mit ihm gehen.



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Liebe Grüße
Melanie mit Bella und Picasso


Für immer im Herzen:

Hanni (5 J. geworden)
Sonny (2,5 Jahre geworden)
Danny (7,5 Jahre geworden)
Miky (11 Jahre geworden)
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Bambi (19.11.2014 - 19.12.2015)
Skippy (17.06.2009 - 07.09.2017)





Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 27.02.2017, 14:31

Ich hoffe zwei Sachen:

1) Das Tier ist wenigstens (!) mit der höchstmöglichen Dosis an Schmerzmitteln abgedeckt.
2) Du gehst bitte nie mehr (!) mit irgendeinem Tier zu diesem Tierarzt.

Das ist unterlassene Hilfeleistung und Tierquälerei was dieser TA gemacht bzw. nicht gemacht hat! Das Tier könnte noch locker zwei bis vier Jahre leben wenn es adäquat behandelt wird, und sollte es wirklich (!) so schlimm sein, gehört es erlöst und nicht einfach wieder ins Gehege gesteckt.

Armes Tier!!! Mir fehlen echt die Worte




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.02.2017, 15:42

Sorry, aber da geht mir echt die Hutschnur hoch.

Einem TA, der so einen Schwachsinn erzählt und nicht einmal den Versuch unternimmt zu helfen, gehört die Approbation entzogen.

Bitte schreib mir, wo Du wohnst. Ich werde eine kompetente Pflegestelle finden, die den Kleinen aufnimmt und gesund pflegt. Er hat eine Chance, aber es muss jetzt zügig gehandelt werden.




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 27.02.2017, 16:14

Ich befürchte, dass der/die TE dieses nicht mehr liest bis das Tier elendig erstickt ist.

Gerade bei einer Bauchwassersucht (falls es überhaupt wirklich eine ist), kann man einem Tier zumindest so lange Linderung verschaffen bis man den (behandelbaren) Grund dafür diagnostiziert hat. Ein möglicher Grund wäre u.a. eine behandelbare Herzschwäche oder eine Lebererkrankung.
Wennn der Grund letal ist, sollte man es erlösen, aber nichts zu tun und zulassen dass das Tier ggf. unsägliche Schmerzen hat

@hoaf, bitte lass Deinem Tier helfen, Kaninchen zeigen häufig keine Schmerzen, weil sie dann in der Natur aus ihrer Gruppe ausgestoßen werden bzw. ein Fressfeind es sofort als "leichtes Opfer" erkennt.




Ninchen
 
Registriert seit: 26.02.2017
Beiträge: 5
Hoaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.02.2017, 13:46

Das Kaninchen konnte wirklich nicht mehr behandelt werden, da es seit gestern nur noch auf der Seite lag. Dennoch vielen Dank für die Ratschläge, wie haben deshalb unser Kaninchen einschläfern lassen




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 01.03.2017, 10:12

Die Begründung dafür, dass dem Kaninchen nicht mehr zu helfen wäre, ist nicht nachvollziehbar. Warum habt ihr nicht das Angebot von marinahexe angenommen? Unter fachkundiger tierärztlicher Betreuung wäre ihm vielleicht zu helfen gewesen

Bitte wendet euch wenigstens mit eurer Postleitzahl an marinahexe und lasst euch einen vernünftigen Tierarzt empfehlen. Das, was euer Tierarzt da abgezogen hat lässt mir die Haare gründlichst zu Berge stehen. Bitte vertraut niemals darauf, dass ein TA auch Ahnung von Kaninchen hat nur weil er Tiermedizin studiert hat! Kaninchen sind sehr speziell in ihrer Anatomie, und sie kommen im Studium nur als Randnotiz der Art "Ja, es gibt Kaninchen" vor!

Trotzdem danke, dass ihr wenigestens das Leid abgekürzt habt.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.01.2017
Beiträge: 80
GertrudausmPott befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.03.2017, 22:57

Hoaf, oben hast du gefragt, wie du mit dem hinterbliebenen Tier umgehen sollst. Es sollte auf jeden Fall die Möglichkeit haben, artgerecht weiter zu leben. Das bedeutet auch, einen Partner zu haben. Hast du Ideen, wie du da weiter kommst? Wäre es eine Option, dieses Tier evtl. auch zu einem neuen Partner abzugeben/zu vermitteln?

LG

Gertrud



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