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Erfahrungen Kastration/Lungenkrankheit auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 25.05.2014
Beiträge: 10
nina.jagsh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2017, 16:15

Erfahrungen Kastration/Lungenkrankheit


Hallo ihr Lieben,

ich habe ein Problem mit meiner Zwergwidderdame und hoffe von euch ein paar Tipps oder sogar Erfahrungen zu hören:

Bonnie ist jetzt ca 4,5 Jahre alt und hat sich gestern merkwürdig verhalten. Sie lag den ganzen Tag nur rum und hat mit den Hinterbeinen gezuckt und schwer geatmet. Also bin ich mit ihr direkt zum Notfalltierarzt gefahren um das abzuchecken. (Da ich schon einmal ein Kaninchen durch E.C. verloren habe, bin ich da sehr vorsichtig)

Meine TA hat mir dann auch bestätigt, dass etwas nicht stimmt, wusste aber auch nicht so recht was es ist. Besonders die schwere Atmung fiel auf. Also haben wir mehrere Röntgenaufnahmen machen lassen und dann kam der Schock!

Erste Diagnose: Der rechte Lungenflügel war voll mit Gewebe (sprich Lungenkrebs) und ein Tumor in der Gebärmutter.

Mit der Hoffnung dass es eventuell doch "nur" Flüssigkeit ist, wurde noch ein Ultraschall gemacht. Dem war aber nicht so. Nach ca 15 min Ultraschall habe wir festgestellt, dass es zum Glück kein Lungenkrebs ist! Der rechte Lungenflügel fehlt ihr anscheinend und das Gewebe, das wir gesehen haben war ihre Leber die an den freien Platz in ihrer Brust gewandert ist.
Das war erstmal eine kleine Erleichterung, da sie bis jetzt nie Probleme hatte und sie somit wohl gut mit nur einem Lungenflügel leben kann. Dennoch bleibt der Tumor in der Gebärmutter.
Also wird sie nun in 3 Tagen kastriert.

Meine große Sorge ist nun, dass sie diese schwere OP mit nur einem Lungenflügel vielleicht nicht überlebt

Hat jemand von euch vielleicht auch ein Kaninchen mit nur einem Lungenflügel oder kann mir jemand ein paar Tipps und Erfahrungen geben, wie ich das Risiko möglichst gering halten kann und sie unterstützen kann?

Tut mir leid, dass der Text jetzt so lang geworden ist du ich hoffe man kann alles verstehen.

Vielen Dank!



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Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2017, 16:42

Ich denke das Risiko muss der behandelnde TA besser einschätzen können . Passieren kann immer was . Selbst bei Routineeingriffen .

Vielleicht solltest Du nochmal das Gespräch mit dem TA suchen .

Wäre es meine Häsin, würde ich sie operieren lassen .
Ohne OP hätte sie bei einem evtl. bösartigen Tumor auch keine Chance .

Ich habe eine Häsin bereits an einem Tumor verloren. Alles fing bei uns mit einer Gebärmutterentzündung an . Dann folgte ein offener Brusttumor und nach 3 Monaten hatte es überall hin gestreut . Nach 4 Monaten haben wir sie erlösen lassen .

Lieber die OP wagen und das Risiko eingehen , als das Tier später an Krebs zu verlieren.

Wie eine OP ausgeht , kann Dir kein TA vorher sagen , weil schon die Narkose ein Risiko birgt.

Das ist aber meine persönliche Meinung dazu . Deine Entscheidung kann Dir niemand hier abnehmen .



__________________

Viele Grüße von mir



Ninchen
 
Registriert seit: 25.05.2014
Beiträge: 10
nina.jagsh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.02.2017, 16:55

Danke für deinen Beitrag, der beantwortet meine Fragen nur leider nicht.
Dass ich sie operieren lasse steht außer Frage, ich habe nach Erfahrungen und Tipps gefragt wie ich sie dabei unterstützen kann.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.02.2017, 10:24

Das wird dir auch niemand beantworten können. Mit nur einem Lungenflügel ist die Narkose mit Sicherheit riskanter. Mir wäre da wichtig, dass die Möglichkeit einer Inhalationsnarkose besteht.



__________________

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Stichworte
eerfahrungen, kastration, krankheit, lunge, tumor



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