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Erziehung und BeschäftigungLiebe Leute, mancher hat mich vielleicht in Erinnerung. Ich bin die, die sich vor Kurzem riesig freute, das die Karnickels entlich aufhörten überall massiv hinzupinkeln. Leider fangen sie schon wieder an in ihr Gehege rumzupinkeln. Ich hoffe sehr, es wird nie wieder so schlimm wie vor einigen Wochen. Nun scheint ein bisschen Erziehung ja Wunder zu wirken. Deswegen wollen wir da auch noch mehr machen. Und nun die Fragen und Überlegungen: Machen tun wir grad: Wasserspritzflasche beim Knabbern an Bücher oder Möbel. Beim Wildpinkeln haben wir sie noch nicht erwischt. Täglich hochnehmen (Krümel), wobei ich ihm das auch nicht auf Dauer unbedingt zumuten will (mögen tut er das nicht). Was sie unbedingt lernen sollten: - auf ihren Namen reagieren - auf Rufen herkommen - vielleicht ein paar "Kunststückchen" wie auf Komando Männchen machen oder keine Ahnung was Das alles soll der Beschäftigung und der stärkeren Bindung dienen. Und hilft auch irgendwie hoffentlich bei der Sauberkeit (indirekter Nebeneffekt). Auf ihren Namen reagieren sie gerade bei mir null. Bei meiner Tochter (11 Jahre)werden zumindest die Ohren manchmal gespitzt. Sie hat auch schon mit ihnen geübt. Männchen machen, im Kreis laufen. Aber ich sehe da keinen Lerneffekt. Als gelernte Hundetrainerin (hab aber auch keinen Hund und den Job nicht lange gemacht - aber die Prinzipien sind auf viele Tiere übertragbar) fallen mir immer folgende Probleme auf: - die beiden Nins sind nicht ruhig und konzentriert bei der Sache (immer gierig nach dem Futter und überfallen den mit dem Futter richtig) - zusammen wuseln sie immer durcheinander und sind futterneidisch - deswegen auch nicht konzentriert - es klappt nach Monaten nix auf Komando - also scheint auch nicht das gewünschte angekommen zu sein Nun überlege ich, ob wir mit ihnen einzeln trainieren sollten und es mit clickern versuchen. Allerdings kann man beim clickern auch so viel falsch machen. Ich habe damit keine Erfahrungen. Ich bin auch unsicher, ob meine Tochter das hinbekommt. Ich bin ja nicht so der Kunststückchenfan. Ich lass die Tiere immer gern machen. Das scheint bei den Rackern aber ne schlechte Idee zu sein. Ich weis nicht, ob ich da auf Dauer Lust zu hätte. Ich habs nicht so mit der Geduld und bin zu sehr Perfektionist. AUf YouTube hab ich mir so ein paar Videos angeguckt. Da gehen die Nins dann immer auf den Targetstick. Zumindest das scheint zu funktionieren. Ich fände aber auf Kommando (z.B. Komm, Männchen o.ä.) viel interessanter. Habt Ihr ein paar Tipps, Anregungen, Erfahrungen, auch gerne lustige Anekdoten! Im übrigen ist mir durchaus aufgefallen, das es keine Hunde sind und auch keine Katzen . Deswegen klappt es mit der Kommunikation ja auch noch nicht so gut. Wir lernen noch voneinander
__________________ Krümel und Nogi - Blauer Wiener/Holländer-Mix
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| Es tut mir leid, aber ich frag´mich nur, ob Ihr Euch nicht lieber einen Hund hättet anschaffen sollen? Hunde sind menschenfixiert, wollen ihrem Menschen gefallen, und "lernen" deshalb auch gerne, das zu tun, was ihr Mensch von ihnen will. Kaninchen wollen und müssen niemandem gefallen, außerdem sind sie Beutetiere, und ein Wildkaninchen, das sich voll und ganz auf eine Sache konzentriert, ohne dabei auf Fressfeinde zu achten, hätte dazu wohl am nächsten Tag keine Gelegenheit mehr, sondern befände sich im Verdauenstrakt eines Fressfeindes... Ich halte daher nicht wirklich was davon, Kaninchen erziehen oder ihnen unbedingt irgend welche Ticks beibringen zu wollen. Warum lasst Ihr die Tiere nicht so leben, wie es die Kaninchen wollen, und wie sie sich glücklich damit fühlen und schaut ihnen einfach dabei zu? Ständiges Hochheben dürfte für jedes Kaninchen eine Tortur sein, da es sich dann jedes Mal so fühlen "darf", als wäre es vom Fuchs oder Greifvogel geschnappt worden, auch finde ich die Idee, meine Nins mit Wasserflaschen zu bespritzen, einfach nur gruselig... Natürlich ist es verständlich, dass man nicht jegliches Möbelstück den Zähnen der Kaninchen opfern möchte, aber da kann man Schutzmaßnahmen treffen, wie z.b. einzäunen, oder gesonderte Bereiche nur für die Nins, und Bücher räumt man einfach außer Reichweite, außerdem minimiert man die Knabberlust an verbotenen Sachen, wenn man ihnen immer ausreichend Erlaubtes, wie z.B. Zweige, Kartons, Heutunnel o.ä. zur Verfügung stellt. Ob Nins überhaupt mit ihren Namen etwas anfangen können, wage ich zu bezweifeln, aber was soll es auch nützen, wenn jedes einzeln kommt? Meine kommen immer, wenn ich rufe, aber natürlich dann immer zusammen, und es wäre wohl völlig egal, ob ich "kommt ihr!", "Satansbraten!" oder "gleich gibt´s Hasengulasch!" rufe, der Ton macht die Musik und die Erwartungshaltung der Langohren, die natürlich Leckerlis erbetteln und dabei mehr kriegen wollen, als das andere... und auch das ist doch völlig natürlich: ein Wildkaninchen, das geduldig wartet, bis der Sonnenstrahl den Grashalm richtig erleuchtet, würde entweder verhungern, oder von seinen Feinden gefressen werden, zudem brauchen Kaninchen als Pflanzenfresser viel mehr Futter, als Fleischfresser, um ausreichend Energie zu haben, deshalb ist es für das Kaninchen überlebenswichtig, alles Essbare schnell zu vertilgen, bevor der Artgenosse es frisst oder der Fressfeind kommt. Tricks wie z.B. Metalltreppen hochlaufen, Hintertür und Auslauftür mit der Nase aufstubsen bzw. durch Rückwärtslaufen aufziehen haben sich meine Kaninchen - nicht immer zu meinem Gefallen - genauso von alleine beigebracht, wie Männchen machen oder auf den Hinterbeinen laufen, ich würde das auch nie mit ihnen üben, sondern sie machen es nur, weil ich nicht bei jedem schnell genug bin mit den Leckerchen.. Lange Rede, kurzer Sinn: lasst den Kaninchen ihr Kaninchenleben, und bringt Euch lieber selbst irgendwelche Tricks bei...
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| Ich kann hier nur den Vorrednern zustimmen. Das sind Kaninchen, Beutetiere und keine Raubtiere ala Hunde. Sichert die Möbel oder lebt mit Bissspuren. Lebt damit, was euch die Kaninchen anbieten und was sie machen wollen, oder lasst es bleiben. Zu Kunststücken annimieren, da könnt ihr bei einem Hund noch gehorsamn "erzwingen", bei einem Kaninchen ist das anders. Entweder es macht mit oder Nein, basta. Mir scheint du versuchst da was zu kompensieren, weil du meinst Hundetrainiern zu sein und das das Prinzip ja überall klappen muss aber noch mal; Du arbeitest mit Beutetieren und keinen Beutegreifern. Das ist ein Unterschied
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Man kann Kaninchen sehr gut erziehen, nur braucht es eben um einiges länger wie z.B. bei Hunden. Mit Bissspuren muß man auch nicht leben, weder an Möbeln noch Büchern. Wir haben hier gerade zwei unerzogene Wackelnasen in Pflege (bei ihren Futtergebern läuft gerade Umzug und Renovierung) die zu Hause machen durften was sie wollten. Nach 2 Wochen wußten die beiden daß ich mir nicht von ihnen auf der Nase herumtanzen lasse, wie Herrchen und Frauchen. Geholfen hat die Sprühflasche, viel ![]() und gelegentlich die zusammengerollte Zeitung auf den Po. Es handelt sich hierbei allerdings "nur" um die wichtigsten Benimmregeln.Früher habe ich meinen Kaninchen auch das "Kommen auf ihren Namen" und Tricks beigebracht, aber: es waren nur 3 eigene Nins und ich war Schulkind. Heute habe ich jedes Jahr bis 40 Nins und bin berufstätig, habe also nicht mehr so viel Zeit. Und der Einwand mit den Fluchttieren zählt auch nicht wirklich. Pferde lassen sich wunderbar dressieren, ebenso Esel, Ziegen und Schweine und das sind ebenfalls alles Beute-/Fluchttiere. Allerdings sollte man sich bei der Absicht auf gezielte Dressur (alles was über normale Erziehung hinausgeht, z.B. Tricks, Kunststücke) entsprechend charakterlich geeignete Tiere aussuchen. LG Jule ![]()
__________________ Was eine Katze nicht weiß, ist nicht der Mühe wert, gewusst zu werden. (Sidonie- Gabrielle Colette)
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| Ehrlich Leute wie ekelhaft ist das bitte. Weder eine sprühflasche noch eine Zeitung sind Erziehungsmittel. Mich widert euer verhalten ernsthaft richtig an!
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Und schon gar nicht, mit solchen Methoden. ![]()
__________________ Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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| Es ist einfach auch mega widersprüchlich! Ich will vertrauen aufbauen in dem ich dem Tier Tricks beibringen es "zähme" aber andererseits erschrecke ich das Tier tu ihm mit der Zeitung womöglich weh und zerstöre das ganze gebildete vertrauen wieder. Aber das zeigt wohl nur wie durchdacht das ganze ist.
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In welchen Jahrhundert lebst du bitte? Du schlägst deine Kaninchen mit der Zeitung. Widerwärtig. Schäm dich. ![]() Schlägst du auch noch deine Kinder? Deinen Hund? Ich hoffe du bist ein Troll der uns nur aufmischen will. Echt Mal. Geändert von Amy Rose (27.11.2016 um 21:01 Uhr).
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Da fehlen mir echt die Worte :eekSchade das man keine virtuellen klopfer auf den Hinterkopf verteilen kann, das soll ja das Denkvermögen erhöhen. Hat man dich auch übers Knie gelegt oder mal den Gürtel spürenlassen, wenn du nicht gespurt hast? Das sind , wenn auch domestiziert, Tiere, bei denen mal mehr, mal weniger stark die Natur durchschlägt. Daher bin ich auch für die Außenhaltung, da können sie ihrer Natur freien lauf lassen. Der Vergleich mit dem Pferd hinkt aber gewaltig. Schon alleine durch ihre Größe und ihr Gewicht . Wenn die nicht wollen kannst du dich auf die Hinterbeine stellen und sie ziehen dich trotzdem durch den Dreck oder schmeißen dich ab. Die Möglichkeiten hat ein Kaninchen leider nicht. Lasst die Tiere Tiere sein, sichert eure Wohnung und alles was nicht angeknabbert werden soll außer Reichweite stellen. Ggf ein Gehege in der Wohnung bauen , das außreichend außreichend groß ist. Das wildpinkeln wird immer wieder kommen, wenn sie hitzig sind.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Wo bitte soll denn ein Klapps mit einer Zeitung oder der Einsatz einer Sprühflasche wehtun? Es war schließlich nicht die Rede von verprügeln; nun kriegt euch wieder ein. Und die beiden Nasen kommen jeden Tag zu mir und betteln nach Extra Leckerchen, also kann es nicht am Vertrauen hapern. @crazy curry: Es ging um die Behauptung, daß Fluchttiere nicht erziehbar/ dressierbar seien, nur weil sie Fluchttiere sind. (Und ein Pferd, das ein Verhalten wie von dir beschrieben an den Tag legt, würde ich für mega ungezogen halten.) @LuLu03: Ich gehe einfach mal davon aus, das jeder der sein(e) Tiere erzieht/ dressiert, dabei auch auf ihre jeweiligen Charakter achtet. (z.B. Sensibelchen oder dickfelliges kleines Monster) @Minerva: Ich finde es weder bei Kaninchen noch bei Hund toll wenn sie z.B. den Teppich zerlegen oder Katze jeden Tag aufs Sofa pinkelt da gibt´s für alle einen Klapps, wenn sie dabei erwischt werden. Für ich hat die (Haustier)Erziehung nix mit der Tierart zu tun. @Amy Rose: Wenn du dich auf den Schlips getreten fühlst, hast du das auch umsonst. So weit ich weiß hab ich niemanden angegriffen. Außerdem steht hier nix geschrieben was man umsetzen muß , nur was man umsetzen kann, sofern man das möchte. @Alle: Jeder kann es doch mit der Erziehung seiner Tiere halten wie er möchte (damit meine ich keine Prügel) Was ich oben geschrieben habe, hat sich bei mir bis jetzt im großen und ganzen bewährt, also halte ich es auch so.
__________________ Was eine Katze nicht weiß, ist nicht der Mühe wert, gewusst zu werden. (Sidonie- Gabrielle Colette)
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| Man kann seine Tiere aber auch erziehen, ohne direkt ihr Vertrauen zu erschüttern.
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Echt ekelhaft. Dann ist für dich ein Klaps auf den Kinderpo wahrscheinlich auch kein Schlag, sondern ein ´stellt euch nicht so an` Echt alles was ein Tier erschreckt, schmerzen zufügt oder demütigt gehört Verboten und ist es teilweise auch. Finde das furchtbar wie du dein Tier da misshandelst. Ja für mich ist das Misshandeln. Egal ob du nun die Hand, ein Holzstück, eine Fliegenklatsche oder "nur" eine Zeitung benutzt du schlägst nach einem wehrlosen Tier, dass dir nicht gehorcht weil DU zu blöd bist deine Einrichtung zu sichern. Das ist erbärmlich.
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| Wenn dein Pferd Schmerzen hat oder sich erschrickt oder durch schlechte Erfahrungen so reagiert, hat das nichts mit schlecht erzogen zu tun. Aber das du, was Tiere angeht resistent bist, ist ja bekannt. Du drehst dir alles so wie es dir passt, sei es Buchtenhaltung, sinnlose Vermehrung oder nun die unnötige Erziehung von Kaninchen.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Guten morgen Freunde, Diese Erziehungsversuche kenne ich von Hund und Katze. Grundsätzlich sollte man Abstand von Gewalt an allen Lebewesen nehmen. (Ausnahme Verteidigung) Warum Sie überall hinpinkeln, könnte mir vorstellen das sie einen anderen Geruch übertünchen wollen. (Putzmittel usw.) Du willst das sie auf Dich reagieren? Das geht nur mit und durch vertrauen. Deine Erziehungsversuche bringen dir nur das Gegenteil. Also überdenke einfach nochmal alles und starte von vorne. Das oberste Motte meiner Meinung nach ist " Geduld und Verständnis"
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| Hallo ihr lieben, wie ich sehe gehen hier ja die Meinungen extrem auseinander ![]() Zu allererst einmal: Lasst eure Sprühflaschen, Zeitungen usw. weg! So erzieht man kein Tier gut. Weder Hunde, Pferde noch Katzen. So etwas nennt man negativ Konditionierung. In der modernen Tiererziehung arbeiten gute Trainer mit positiver Konditionierung. Gutes Verhalten belohnen, negatives Ignorieren bzw. auf das Tier abgestimmt reagieren. Ihr bringt euren Tieren bei Angst vor eben oben genannten Dingen zu haben, wenn ihr das zu oft und schlecht einsetzt, auch Angst vor euch. Dadurch kann es dazu kommen, das Tiere ihre Ängste ausweiten und plötzlich Panik vor ganz anderen Dingen haben. Sucht im Internet mal nach "Little-Albert" Anhand dieser Studie sieht man genau, was negativ Konditionierung anrichten kann, wobei dort meist von klassischer Konditionierung die Rede ist. Und dieses Beispiel ist 1 zu 1 übertragbar auf das Tier. Ebenen so kann man mit z. B. "Wasser" Bestrafung die Tiere in eine so genannte "erlernte Hilflosigkeit" drängen. Und, dass glaube ich will kein Halter, der sein Tier liebt. Zu Hasen, ja man kann sie erziehen. Wobei das stark auf das Tier selbst ankommt, was genau man ihm beibringen kann. Mein Drago ist eher ängstlich und hasst es angefasst zu werde. Er wird niemals so wie Choco auf Kommando auf mein Schoß springen oder mir über die Arme hüpfen. Einfach weil er engeren Kontakt vermeidet. Dafür läuft er mit einem Target Stock und für ihn angenehmen Entfernung zu mir durch Hindernisse und dreht sich bei Kommando einmal im Kreis. Ich habe meinen Kaninchen beigebracht meine Möbel in Ruhe zu lassen, stubenrein zu sein und selbst Kabel lassen sie mir stehen. Wie habe ich das geschafft? Ich habe mich mit ihrer Natur auseinandergesetzt. Kaninchen neigen dazu Sachen anzunagen, weil es für sie ein normales Verhalten ist. Das kann man ihnen nicht abtrainieren aber man kann ein gewünschtes Ersatzverhalten erzeugen. Meine gehen an "ihr" Holz und nagen, sie gehen auf "ihre" Toiletten oder fressen "ihre" Strohkabel. Tiererziehung ist nichts Einfaches, weil es unheimlich viel zu beachten gibt. Meine Süßen haben das alles über jetzt fast zwei Jahren gelernt, jeden Tag über ich mit ihnen. Alles auf freiwilliger Basis und solange sie wollen. Wenn, dass nur 1 Minuten ist, dann reicht das auch. Bei Hunden sagt man maximal 10 Minuten, bei Kaninchen würde ich jetzt sagen 2- 3 Minuten. Wenn sie keine Lust haben, dann einfach aufhören und vielleicht später weiter machen. Ebenso muss man abgestimmt auf das Tier Tricks finden. Ein Hase wird dir kaum einen Salto machen. Weil das keine natürliche Bewegung ist, aber er wird dir über Hindernisse springen, Männchen machen oder sich hinlegen. Kaninchen brauchen den Menschen nicht, daher ist ihre Erziehung mit verdammt viel Geduld verbunden. Vor allem wenn sie artgerecht leben dürfen. Manche Kaninchen lernen schnell, haben einen Trick in einer Woche drauf. Andere brauchen ein halbes Jahr. Daher ist Perfektion keine Option in der Tiererziehung, eben sowenig wie Ungeduld. Wenn bedarf besteht, mache ich mir gerne die Mühe und beschreibe wie ich meine Kaninchen erziehe, welche Tricks machbar sind und wie positive Konditionierung wirklich funktioniert. Verzeiht die Fehler im Text, ich bin grad ein wenig im Stress ![]()
__________________ ~*~Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen die Tiere fühlen, dass die Menschen nicht denken.~*~ Schöne Grüße von den zwei kleinen Monstern Choco und Drago
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Es kann sein, dass sich das bessert wenn ihr die Ursache gefunden habt und diese abstellen könnt. Aber, ihr müsst euch darüber im klaren sein, dass es viele Ursachen geben kann, darunter auch euer Verhalten oder sonstwelche Dinge, die ihr ungern ändern wollt.. Zitat:
Das sind kleine Kobolde, die auch einen gewissen Spieltrieb und Erkundungstrieb haben. Sie sind da wie sehr kleine Kinder. Kurze Aufmerksamkeitsspanne und hohe Triebe seine eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Und vieles wird mit dem Mund erforscht (Beim Kaninchen halt weniger angesabbere und mehr geknabbere). Warum müssen sie lernen keine Bücher anzuknabbern? Also, meine eigentliche Frage ist eher, warum befinden sich Bücher in ihrem direkten Umfeld? Das wäre so, als würdest du das sehr kleine Kind neben einen Ball setzen und das Kind anspritzen wenn es nach dem Ball greift. Und wollen wir wetten, es wird nach dem Ball greifen? Würdest du den Ball weglegen oder das Kind anspritzen? Entferne einfach alles aus dem Umfeld der Kaninchen was sie nicht haben sollen. Schütze Möbel mit geeigneten Mitteln. Du kannst die Kanten zum Beispiel mit Metallwinkeln schützen. Wenn dir das zu häßlich ist, lackiere die Metallwinkel in der Möbelfarbe. Oder bau einen anderen Schutz drum rum. Wenn die Kaninchen tatsächlich lernen, dass DU nicht möchtest, dass sie daran knabbern, dann werden sie im besten Fall lernen, dass sie nur noch knabbern wenn du nicht hin siehst. Gib ihnen tollere Knabbersachen, an die sie ran dürfen, dann könnten sie das Intetesse verlieren an den Möbeln. Zitat:
Wozu ist das wichtig? Mit meinen Kaninchen hab ich auch Dinge trainiert. Wichtige Dinge. Also Dinge, die mir den Umgang mit ihnen erleichtern. In die Box hüpfen um stressiges Einfangen zu vermeiden. Auf einen bestimmten Laut herkommen um zu sehen ob sie aktiv oder Krank sind. Auch Männchen machen um zu sehen ob der Unterboden sauber ist. All das diente aber keiner stärkeren Bindung. Den Tieren sind solche Kunststücke egal, sie wollen die Leckerchen oder den Körperkontakt. Dafür machen sie das. Sie mögen dich aber genauso wenn du sie nur füttertst oder streichelst. Sie machen keine Kunststückchen weil du ihr Held bist und sie dir gefallen wollen. Und ihr Name ist ihnen wurscht. Du kannst auch Rollmops oder Schornsteinfeger sagen und sie kommen trotzdem um dich zu begrüßen. Nicht, weil sie zu doof sind um ihre Namen zu unterscheiden, sondern weil ohnen die Namen nix bedeuten. Kaninchen kommunizieren nicht so ausgeprägt über Laute, sie reagieren auf andere Dinge, Körpersprache, Stress,... Zitat:
Welche Prinzipien der Hundeerziehung sollten denn deiner Meinung nach übertragbar sein? Alle geschilderten "Probleme", die du erwähnst ist gamz normales Kaninchenverhalten. Klar kommen beide, sind wuselig und verfressen. Es sind Kaninchen. Die wollen sich nicht ewig konzentrieren. Die können was lernen, definitiv, aber das heißt noch lange nicht, dass du das wann du willst abrufen kannst. Die machen das nur wenn sie wollen und einen Vorteil für sich selbst erwarten. Von dem Gedanken eines Vorzeige-Kunststück-Kaninchen würde ich mich an deiner Stelle verabschieden. Zitat:
Hast du so eine tiefe Verbindung zu dem Kaninchen, dass du ihm diesen Schutz geben kannst und ihm den Stress in der Situation nehmen kannst? Hast du genug Feingefühl und Kaninchenerfahrung um zu erkennen wann das Tier feinste Stresszeichen sendet? Ja? Dann trainiere einzeln. Wenn nein, dann besser nicht. Wenn du clickern willst, dann mach. Sofern deine Tiere keine Angst vor dem Geräusch haben kannst du auch den Clicker nutzen. Oder irgendein Geräusch, oder den Target, oder oder. Egal, hauptsache das Tier hat das Gefühl, dass es einen Vorteil dabei hat. Nur, lass deine Kaninchen Kaninchen sein. Die Sache mit der Kommunikation klappt vermutlich einfach auch nicht gut, weil du nicht kaninchengerecht kommunizierst. Sowas lernt man mit der Zeit, am besten durch Beobachtung.
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| Hallo an alle, ich bin hier grad sehr betroffen und schockiert, wie sehr ich von vielen hier angefeindet wurde, obwohl ich einfach nur Tipps und Hinweise wollte. Ganz ehrlich: SCHÄMT EUCH!!! Danke den sehr wenigen, die hier etwas erklärt haben. Auch wenn es bei manchen etwas freundlicher hätte sein können. Ich habe ehrlich zugegeben, das ich da Kommunikationsprobleme zwischen mir und meinen Kaninchen sehe. Es sind meine ersten Kaninchen. Und NEIN, ich will keinen Hund und schlage auch meine Nins NIE! Und das wird auch nicht passieren. Ich habe hier schon mehrmals verzweifelt um Hilfe gebeten. Es kam immer nur sehr wenig und keine wirklichen Tipps, was ich machen kann. Von einer ehemaligen Kaninchenhalterin kam dann der Tipp mit der Wassersprühflasche. Und seitdem geht es hier allen beteiligten besser. Auch den Nins. Ein paar einfache Regeln sind für kein Tier zuviel. Sie haben auch Regeln im Umgang miteinander und auch artübergreifend. Man sehe sich nur mal Gruppen von unterschiedlichen Tierarten an. Beim Thema Tricks beibringen: Ich schrieb, das ich dazu eigentlich keine Lust habe, da sie es für mich auch micht machen müssen. Die 3 Wunschtricks waren ein Beispiel, damit ihr euch auf etwas beziehen könnt. Es geht mir dabei um Beschäftigung. Artgerechte Beschäftigung hatten wir gemacht, indem wir ihnen Futter verteilt haben im ganzen Raum und auch etwas "versteckt". Das hatte uns sehr viel Spaß gemacht und den Tieren auch. Dann wurde ich darüber aufgeklärt, das wir das so nicht machen sollen und das Futter nur dahin darf, wo sie auch hinpinkeln dürfen. Es macht mich echt traurig, das hier der erste Antworter vielleicht schlechte Laune hatte und dann erstmal mich niedermachen musste. Und dann sind alle drauf eingestiegen. Was ist nur los mit euch? Gibts hier keine Forenregeln mit Respektvollem freundlichen Miteinander???
__________________ Krümel und Nogi - Blauer Wiener/Holländer-Mix
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| @ezzi: Die nächsten Post bezogen sich glaub ich nicht mehr groß auf dich, sondern auf die Kaninchenschlägerin. Aber dennoch bin und bleibe ich der Meinung, du verwechselst deine Kaninchen mit Hunde. Zugegeben bin ich nicht 100% im Bilde wie der Hund / Wolf zum Menschen fand. Als Hundetrainer musst du das wohl selber am besten Wissen. Ich weiß aber das der Hund zum Mensch fand, weil er mit diesen Kooperierte; Futter gegen Arbeitsleistung. Das hat sich dann bis zu unseren Hunden entwickelt. Das ist bei Kaninchen schlichtweg nicht so und du machst einen riesen Fehler, wenn du von den Kaninchen "Regeln" einhalten erwartest, wie du es vom Hunde tust. Kaninchen werden Stubenrein oder sie werden es eben nicht. Es dient dem Reviermarkieren und dem Output. In dem Moment wo du zur Sprühflasche greifst oder wie die Schlägerin zur Zeitung disqualifzierst du dich als Kaninchenhaltern, als Hundehalterin, als Mutter. Kein Tier und kein Kind hat es verdient durch Schreckmomente, sei es durch "nur" Wasser, "nur" die Zeitung auf den Hintern oder "nur" ein Klaps auf den Hintern erzogen zu werden. Vorallem nicht im Jahr 2016. Es ist ganz einfach: Sicher deine Möbel und alles was sie anknabbern dürfen, lass es es so. Sicher den Boden damit WENN was danebengeht, es nicht schlimm ist. Machst du das nicht, ist es Pech gehabt. Dann bist DU schuld und nicht das wehrlose Tier. Alternativ gab es eine nette Erklärung für Welpenhalter zum Stubenreinheitsraining (ersetze hier Welpe durch Kaninchen) Man nehme; eine eingerollte Zeitung und ein Hundewelpe. Welpe pinkelt auf den Boden Nimm jetzt die Zeitung und Hau sie dir ordentlich selber auf den Kopf. Sag dir dazu: "Ich darf nicht den Hund aus den Augen lassen" Zugegeben ist das bei Kaninchen etwas schwerer, aber du kannst dir mit einer Wasserflasche selber immer dann ins Gesicht sprühen, wenn die Tiere auf Fläche gekotet oder gepinkelt haben die nicht ordentlich gesichert waren. Menschen sind zum Glück lernfähig
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