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Ich habe als Außenhalterin meine zweite VG in dem von meiner verwitweten Häsin bewohnten Gehege machen müssen, da ich keine andere Möglichkeit hatte. Es hat trotzdem ganz gut geklappt, und das obwohl das Gehege der Wohnort der Häsin war. Rammler bzw. Kastraten sind Häsinnen gegenüber eher weniger revierbezogen als umgekehrt. Deshalb wird auch ein Züchter immer die Häsin zum Rammler setzen wenn er keine extra Box für solche Rendezvous hat, und nicht umgekehrt. Zitat:
Ich drücke die Daumen, dass die Diskussionen sich gut in Grenzen halten und eure Nerven nicht allzu sehr strapaziert werden.Meine Bande war nicht so freundlich, nachdem eine Woche angespannte Ruhe herrschte, hatte ich plötzlich fliegende Kaninchen samt Fellflug für einen Schal. Aber als die Sache ausdiskutiert war, haben ausgerechnet die beiden die sich gegenseitig angesprungen haben sich ganz besonders geliebt.
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| Vielen Dank, Lupine, für die ausführliche Antwort Wir sind jetzt schon ein bisschen beruhigter, dass das klappen wird. Die Mitarbeiterin im Tierheim hat uns doch etwas verunsichert gehabt ^^ Das Gehege kommt dann auf jeden Fall ins Wohnzimmer und die beiden werden darin direkt zusammen gesetzt. So wie es klingt, ist das für alle Beteiligten, insgesamt gesehen, wahrscheinlich die am wenigsten stressige Variante. Stress ist bestimmt eh schon genug vorhanden dann .Auch die Vergesellschaftung im Gehege klingt eigentlich gut. Der Boden ist sicher auch kein Problem. Allerdings haben wir sehr viel Holz am beziehungsweise im Gehege (Eigenbau mit Holzrahmen und Volierendraht bzw. Presspappeplatten). Kann man da trotzdem einfach mit Essigwasser dran? Oder zieht das dann zu sehr in das Holz ein und belastet dann die Nasen der beiden? Wir haben an der Gehegeumrandung und anderen Holzteilen bisher immer nur vorsichtig mit Wasser gereinigt. Den "Rundkurs" werden wir auf jeden Fall bewusst mit einplanen ![]()
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| Huhu Theolotta Hört sich doch gut an was du da geschrieben hast und ich muss sagen wir stecken gerade mitten in einer VG und das mit 3 Rammlern. Gestern flog noch einiges an Fell und unser Toffy hat unseren Opa durchs Gehege gejagt, aber zum Glück ist kein Blut geflossen, am Abend lag unser Toffy schon bei Tyler in der Box. Unserem Opi ist das natürlich alles etwas suspekt da er 11 Jahre alleine war und nun plötzlich zwei Jungspunde dazu bekommen hat. Heute Morgen war auch alles ruhig und jetzt liegen alle rum, die beiden Kleinen auf dem Boden und Tyler in seiner Box. Trotzdem sind wir auf alles gefasst das trotzdem nochmal die Fetzen fliegen können wenn den 3en etwas nicht passt, so eine VG kann lange dauern und darauf haben wir uns eingestellt. Ich drück euch auf jeden Fall die Daumen und 12 Hasenpflötchen. LG Moja
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| Sorry fürs gleich wieder abtauchen. Die Woche war echt stressig, neben der ganzen Organisation der Sachen für die Vergesellschaftung musste ich noch ne Hausarbeit schreiben und dann mit beiden Kaninchen zum Tierarzt ![]() Lotta (Foto im Anhang) ist letzten Freitag, wie geplant, bei uns eingezogen. Beim Abholen haben wir noch ein bisschen über sie dazu gelernt. Sie kommt nicht nur aus einer Einzelhaltung, die Haltungsbedingungen müssen auch relativ schwierig gewesen sein. Als die Vorbesitzer die Haltung aufgegeben haben, mussten die Leute vom Tierheim anrücken, um sie einzufangen, weil sie das selbst nicht geschafft haben. Sie lief wohl quasi durch den kompletten Garten und am Ende haben sie sie dann unterm Auto hervorgezogen ![]() Im Tierheim gab es dann schon mehrere "Vergesellschaftungsversuche". Dabei haben sie die Rammler zu ihr ins (für ein Tier eher ein bisschen kleine) Gehege gesetzt. Als sie ihn dann gerammelt hat, haben sie sie lieber schnell wieder getrennt, "bevor sie sich noch durchs Gehege jagen" ![]() Daher kam die Empfehlung mit dem Gitter. Bei uns saß sie jetzt die Woche einzeln in einem Gehege, dass aus Platzgründen leider etwas kleiner als 2 m² ist. Das ging leider nicht anders, sonst hätten sich beide Kaninchen sehen und/oder riechen können. Morgen wollen wir eigentlich die Vergesellschaftung wagen. Sind aber jetzt gerade wieder verunsichert, weil wir ihr Verhalten nicht richtig einschätzen können und nicht wissen, ob es jetzt nicht doch sinniger wäre, anders vorzugehen?
Und gibt sich das nach der VG von alleine wieder oder kann man da etwas gegen machen? Wir haben nun ein bisschen Angst davor, dass das jetzt immer so weiter geht und man irgendwann gar nicht mehr ins Gehege kann, ohne angegriffen zu werden oder so. Mit Theo und seiner alten Partnerin hatten wir solche Probleme nie? ![]() Und müssen wir davon ausgehen, dass sie auf Theo auch erstmal eher aggressiv reagieren wird oder evtl. "Probleme" mit sehr starken Hormonen hat? Der Arme ist jetzt eh schon total verängstigt und panisch, weil wir ihm die Woche Medikamente geben mussten. (VG wäre laut Tierärztin jetzt aber kein Problem.) Nichtsdestotrotz haben wir die Maus schon richtig ins Herz geschlossen und hoffen, dass das mit serder VG und dem Napftauschen,... irgendwie machbar ist. Es würde uns sehr, sehr schwer fallen, wenn das so richtig schief geht und wir sie wieder abgeben müssten ![]() Geändert von Theolotta (18.11.2016 um 05:24 Uhr).
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| Ich antworte mal im Text, das macht es einfacher... Zitat:
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Kaninchen schienen dort nicht ihre absolute Stärke zu sein. Leider hat sie dort auch ordentlich Pellets zu fressen gekriegt und wurde nicht geimpft .Als wir zum Gesundheit checken und impfen bei der Tierärztin waren, musste sie ihr erstmal einen Zahn ziehen (großes Loch drin und eitrige Wurzel) und mehrere Zahnspitzen entfernen, die wie Kraut und Rüben in alle Richtungen standen. Sie hatte schon ein kleines Loch in der Wange, genau in der Höhe von nem größeren Gefäß. Die TÄ meinte, dass sie das das Leben gekostet hätte (Blutvergiftung wg. dem Eiter), wenn wir es nicht jetzt gemerkt hätten .Zitat:
Da uns das mit knapp 4 m² allerdings ein bisschen zu klein war dafür und der Übergang in den Auslauf etwas umständlich ist, sodass sie da nicht einfach ganz schnell rüberflitzen könnten, planen wir für die Vergesellschaftungszeit mit unserem Gitterfreilaufgehege direkt an das Gehege anzubauen und es dadurch zeitweise dauerhaft zu vergrößern. Nach der hoffentlich geglückten VG würden wir es dann wieder zurückbauen. Sonst ist der Durchgang für uns auf Dauer ein bisschen zu schmal ^^ Wir könnten jetzt natürlich das Gehege nicht neutralisieren, bevor wir anbauen. Aber gibt ihm das denn wirklich einen "Vorsprung" oder kann es sein, dass dann dadurch die Aggressionen möglicherweise schneller hochkochen? Da hätten wir nämlich Angst davor. Wie er reagieren wird (außer zur Zeit wegpesen, wenn wir dem Gehege zu nahe kommen, wissen wir ja auch nicht. Zitat:
. Vielen Dank für das Teilen dieser Erfahrung ![]() Dann bereiten wir wohl mal alles vor und hoffen dann aufs Beste. Ist schon ganz schön aufregend, so eine Vergesellschaftung. Immer wieder fällt uns irgendwas ein, was wir noch nicht bedacht haben und wo wir uns von Neuem Sorgen machen ![]()
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| Ehrlich gesagt: ich würde mir die Neutralisererei sparen, das bisherige 4qm - Gehege vergrößern und die Dame dazu setzen. Nach meiner Erfahrung sind die Rammler eigentlich immer nett zu Damen, so dass ich nicht glaube, dass Theo großartig sein Revier verteidigen will... und macht Euch nicht zu viele Sorgen, letzten Endes muss einfach die Chemie zwischen den beiden stimmen, dann klappt es auch, und daran könnt Ihr mit aller Vorsorge und Gedankenmacherei nichts ändern...
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| Diabi hat völlig Recht, macht euch nicht so viele Gedanken. Bisschen durchwischen vielleicht, evtl. was umstellen, und dann rein mit den beiden. Kastraten sind deutlich weniger revierbezogen wenn es ums andere Geschlecht geht als Häsinnen, und Theo scheint jetzt auch kein ausgewiesener Krawallbruder zu sein. Falls es euch beruhigt, könnt ihr auch ein paar Bachblüten Rescue Tropfen ins Trinkwasser tun, aber bitte die alkoholfreien. Das hilft den Stress etwas zu mildern.
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| Achja, ich würde noch für ausreichend Essen, am besten an verschiedenen Plätzen, sorgen... wenn´s wirklich mal Zoff gibt, hält der meist nicht lange an, wenn´s irgendwo nach dem Lieblingsfutter duftet, zumindest hat dann jedes mal Grund für eine Essenspause... und meinereiner ist ja auch viel netter zu seinen Mitmenschen, wenn´s Bäuchlein gefüllt ist bzw. man zusammen am gedeckten Tisch sitzt...
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| Alles klar, vielen Dank ihr zwei , dann machen wir das jetzt so und versuchen uns nicht so viele Gedanken zu machen. Bestimmt sind wir dann gestresster als die beiden ![]() Gut im Auge behalten, werden wir die beiden ja eh. Hoffentlich klappt das mit ihnen ![]()
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Wir haben die bisher nur manchmal vorm Tierarzt angewendet und dann in die Ohren gerieben?
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| 3 Tropfen in den Wassernapf, zwei- bis dreimal täglich Wasser wechseln und neu eintropfen. Das Fassungsvermögen des Napfes soll dabei egal sein. Bei mir war der Napf tatsächlich Hundenapfgröße, hat trotzdem funktioniert.
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| Das Gehege umbauen hat leider länger gedauert, als wir dachten. Wir haben sie dann trotzdem zusammengesetzt und schieben jetzt Nachtschicht. Sie sitzen jetzt seit 3-4 Stunden zusammen. Am Anfang haben sie richtig gekämpft und sich gegenseitig gejagt. Da erschien es uns erstmal relativ ausgeglichen. Zu dem Zeitpunkt haben auch beide etwas Fell eingebüßt. Das hat allerdings nicht sehr lange angehalten und jetzt jagt nur noch Lotta Theo durchs Gehege. Dabei hat sie zuletzt nur noch versucht, ihn in den Hintern zu beißen. Versuche zu rammeln oder so, kamen nicht mehr. Zwischendrin sitzt liegt sie lang ausgestreckt mit dem Kopf auf dem Boden irgendwo im Gehege, frisst oder erkundet bestimmte Bereiche intensiver. Ihr Herzsschlag ist dabei ganz normal langsam und sie wirkt nicht besonders gestresst oder so. Theo sitzt nur noch verschreckt und erstarrt in der Ecke, sein Herzschlag beruhigt sich gar nicht mehr und er hat im Gehege auch dann nichts gefressen, wenn es eh grade in der Pause zufällig gerade vor ihm lag. Währenddessen guckt er uns die meiste Zeit an und wenn wir am Gitter langgehen und Lotta abgelenkt ist, dann hoppelt er hinter uns her. Wir hatten ihn eben kurz draußen. Er hat schon mehrere richtig kahle Stellen am Po und hinteren Rücken, teilweise mit blutigen Stellen (zwei Beispiele siehe Anhang) oder leicht geröteten Kratzern. Für ihn und vor allem im Vergleich mit den letzten Tagen völlig untypisch: er hat sich sich bei Hochnehmen überhaupt nicht gewehrt und sich dann auf dem Arm beim Untersuchen soweit beruhigt, dass er ein bisschen was gefressen hat. Wehren oder so tut er sich gegen Lotta gar nicht mehr, er zischt nur sofort ab, wenn sie in seine Nähe kommt. Ist das noch normales Verhalten während einer Vergesellschaftung und tritt öfter phasenweise auf? Oder sollten wir sie besser trennen, weil es dann vielleicht wirklich nicht passt oder die Umstände nicht stimmen? Geändert von Theolotta (19.11.2016 um 05:10 Uhr).
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Das Verhalten der Kaninchen ist völlig normal. Leider das von euch nicht. Was erwartest du nach 3 oder 4 Stunden? Bitte lasst den Tieren Zeit und vor allem Ruhe. Wie sollen die sich beruhigen wenn ihr ständig da lang lauft, sie aus dem Gehege nehmt usw. Dadurch stört ihr die beiden immer wieder und bringt Unruhe rein. Diese kleinen Wunden sind absolut normal und überhaupt nicht schlimm. An trennen denkt man erst ernsthaft nach, wenn die Wunden so groß werden, dass sie wirklich heftig bluten und/oder genäht werden müssen. Tut den Tieren und euch einen Gefallen, legt euch schlafen und lasst die beiden in Ruhe machen. Wie übersichtlich ist das Gehege? Oft hilft es wenn es einen Sichtschutz gibt und auf beiden Seiten Futter liegt. Dann haben die zwei sich nicht ständig im Blick.
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![]() Rausgenommen haben wir ihn genau einmal, da waren die Fotos entstanden und das auch nur, weil wir das Gefühl gehabt hatten, dass sie ihn relativ heftig erwischt hatte und wir sichergehen wollten, dass das Fell nicht irgendwas verdeckt. Sieht man schlimme Wunden tatsächlich immer auch trotz Fell? Wir waren uns da nämlich unsicher. Wenn man es auf jeden Fall auch so gesehen hätte, dann ist das natürlich echt blöd gewesen ![]() Lotta hat das aber in dem Moment, glaub ich, eh nicht interessiert. Sie hat weder hin geguckt, noch ist sie hinterher gleich hin oder so. Sie ist einfach liegen geblieben. Zitat:
Futter gab es auf beiden Gehegeseiten und zusätzlich überall dazwischen verteilt. Theo hat sich allerdings nicht hinter oder in ein Haus geflüchtet, sondern immer nur in die Toilette hinter/neben/unter das Heu. Besonders gut verdeckt war er nicht und sie hat sich dann daneben breit gemacht. Wenn er so gesessen hat, dass er Sichtschutz hatte, dann hat er sich trotzdem nicht genug beruhigt, um zu fressen. Leider ist das jetzt sowieso erstmal egal Jetzt stellt sich viel mehr die Frage, ob wir noch einen Versuch starten und was wir dann anders machen müssen. Das ginge dann ja eh erst in zwei Wochen ![]() Wir haben die VG abgebrochen ![]() Wenn das jetzt eine übertriebene Vorsichtsmaßnahme war und wir es den Schnuffis jetzt schwerer gemacht haben, dann ist das jetzt echt doof gelaufen. Genau das wollten wir ja verhindern. Aber das Verhalten kam uns jetzt eben nicht mehr so Kaninchentypisch vor .Theo hat nun nur noch sehr sehr wenig Fell am Popo mit ziemlich vielen kleinen Verletzungen, die aber nur sehr leicht blutig sind, ähnlich wie beim Foto oben, nur viel mehr (das wäre für uns schwer gewesen, sie zusammen zu lassen, wäre aber noch irgendwie ok gewesen). Aber Theo hat sich nun zum Schluss überhaupt nicht mehr gewehrt hat und auch nicht zu fliehen versucht hat. Sie saß hinter/neben ihm und hat ihn immer wieder in den Popo gebissen. Er ist immer wieder stark zusammen gezuckt und hat ansonsten nicht reagiert. Sie hat dann immer weiter gemacht und ist ihm dann zuerst ans Auge und dann an den Hals gegangen. Falls das auch noch normales Verhalten war, haben wir es jetzt natürlich selber so richtig verbockt Wir hatten dabei auf jeden Fall das Gefühl, dass das schon eine Situation sei, in der man eingreifen müsse und haben das dann auch gemacht. Beim ersten mal hat Lotta auf Klatschen und ihren Namen reagiert und erstmal wieder von ihm abgelassen und sie sind zum Jagen zurückgekehrt. Beim nächsten Mal ziemlich schnell danach hat sie das dann aber gar nicht mehr interessiert und sie hat immer weiterprobiert an seinen Hals zu kommen, während er einfach sitzen geblieben ist und gezuckt hat. Da hat nur etwas lauwarmes Wasser aus ner Sprühflasche und außen am Gitter hingehen funktioniert. Weil sie da so fixiert drauf schien und von ihm überhaupt keine Gegenwehr kam, haben wir dann die Entscheidung zum Abbruch getroffen. Rammelversuche z.B. hatte es überhaupt keine mehr gegeben. Tipps und Kritik nehmen, wir gerne an. Ich kann mir gut vorstellen, das wir viel falsch gemacht haben Zum Beispiel alleine schon den Zeitpunkt des Zusammensetzens, so spät abends.Wir sind jetzt selber auch kreuzunglücklich und total verunsichert, was richtig und was falsch war. Wahrscheinlich haben wir uns auch viel zu viele Gedanken gemacht und zu schnell die Flinte ins Korn geschmissen. Aber es ist halt auch unsere erste Vergesellschaftung, daher ist vieles super schwer einzuschätzen und wir haben was Kaninchenverhalten angeht bisher eigentlich nur total positives Verhalten erlebt bisher (Theo mit seiner ehemaligen Partnerin) und total negatives (Kaninchen als Kind, die sich beim Zusammentreffen nur noch gegenseitig im Hals des anderen verbissen haben). Die Zwischennuancen fehlen uns leider irgendwie und man findet von unterschiedlichen Kaninchenhaltern auch sehr unterschiedliche Angaben, ab wann man trennen soll. Wir wollten wirklich schwerwiegende Wunden halt lieber vermeiden, als sie später behandeln lassen zu müssen und das war vielleicht unser größter Fehler ![]()
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Aber jetzt ist es ja eh egal. Ist natürlich schwer einzuschätzen wie "schlimm" das jetzt wirklich war. Ich bin da aber auch eher schmerzfrei, da es auch in harmonischen Gruppen immer mal wieder übele Zickereien mit Verletzungen gibt. Wenn ich da jedes Mal trennen würde, hätte ich sicherlich keine Zehner - sondern 5 Zweiergruppen. Nur einfacher wird es jetzt natürlich nicht. Es ist nicht davon auszugehen, dass es in einem zweiten Versuche besser oder überhaupt anders läuft. Eine Möglichkeit wäre, die beiden eine zeitlang durch Gitter getrennt, nebeneinander leben zu lassen und sehen, ob sie sich dann so kennenlernen. Und nach ein oder zwei Wochen dann einfach das Trenngitter öffnen. Das hat bisher bei mir immer gut funktioniert.
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| Da ich meine VG immer 6m Außengehege gemacht habe, war ich nur die ersten 30 Min max dabei. Wenn bis dahin kein Blut geflossen ist, bin ich ins Haus gegangen und habe nur alle Stunde mal geschaut, nachts gar nicht. Viele Häuser, viele Futterstellen , auch mal ohne Sichtkontakt hinter einem Haus oä, dann wird es sicher klappen. Bei Pärchen geht es meist fixer, ein paar Tage meist. Während Gruppen bis zu einigen Monaten brauchen können. Kaninchen merken eure Anspannung und denken das was schlimmes passiert. Kaninchen gehen nicht zimperlich miteinander um, schon die Babys sind kleine Rabauken. Rescue Tropfen ins Wasser nutzt nur wenn sie trinken, tun die meisten aber nicht. Du kannst ihnen aber zwei Tropfen am Öhrchen einmassieren und einen Tropfen in den Nacken auf die Haut geben. Es sind dann die Kinder Tropfen aus der Apotheke, die haben keinen Alkohol.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Zitat: Wir sind einmal am Gitter langegangen, weil sie beim Jagen die Häuser verschoben haben und eins mit einem Ausgang vors Gitter gerutscht war. Das haben wir zurückgestellt, damit es keine Sackgasse wird. Zitat:
Überall wo wir geguckt hatten, wurde da wegen Aggressionsaufbau eher von abgeraten. Wenn wir es über den Weg probieren wollten, müssen wir dann auch zwei Wochen warten bis zum nächsten Versuch? Oder könnten wir auch heute schon ein Gitter einziehen ins Vergesellschaftungsgehege einziehen und sie zusammensetzen? Zitat:
. Beim nächsten Mal werden wir das auf jeden Fall anders machen und uns dann zwingen, in einem anderen Raum irgendwas anderes zu machen und nur von Zeit zu Zeit mal nachzuschauen. Zitat:
Aber vielleicht war der Sichtschutz nicht ausreichend, weil sie beim Jagen die Häuser ziemlich durch die Gegend geschoben haben? Wir hatten extra nen Rundweg am Gehegerand, aber gerade Lotta hat schon sehr regelmäßig die Häuser mitgenommen. Kann man Sichtschutz noch irgendwie anders gewährleisten? Oder Häuser vorm verrutschen schützen? Hinzu kam halt noch, dass Theo die Häuser überhaupt nicht genutzt hat. Er hat sich immer nur in die Toilette zwischen Schale und Heu gedrückt. Keine Ahnung, ob ihm das sicherer erschien. Zitat:
Wir haben natürlich die alkoholfreien ![]() Beim nächsten Versuch machen wir beides. Sie kriegen welche in die Ohren und es kommen welche ins Wasser. Wenn sie dann trinken, um so besser. Während der VG können wir ihnen ja nichts mehr in die Ohren tun, ohne sie wieder zu stören. Nochmal zum Kaninchenverhalten bei der Vergesellschaftung, damit wir uns beim nächsten Mal nicht wieder so unsicher sind:
Geändert von Theolotta (20.11.2016 um 16:20 Uhr).
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| Uff, was ein Chaos Ich habe grade mit ein bisschen mehr Abstand und Beruhigung den letzten Beitrag ein bisschen aufgeräumt.Ich hoffe er ist jetzt halbwegs lesbar ![]() Wir haben das gestern abend nochmal durchgesprochen und wollen ihnen nach den vielen Fehlern und so auf jeden Fall noch eine Chance geben. Momentan tendieren wir dazu die Gittervariante zu probieren. Ich habe gestern nochmal ausgiebig das Forum durchwälzt und was ich gefunden habe, hat mir Hoffnung gemacht: Zitat:
Gerade für Lotta wäre das sicher schöner, weil sie dann etwas mehr Platz hätte (3-4 m² anstatt etwas unter 2). Oder würdet ihr das mit mehr Kaninchen- und Vergesellschaftungerfahrung eher als problematisch einschätzen, wenn sie bei ihrem Übergangsgehe schon so revierbezogen ist und dieses auch gegen unsere Hände verteidigt? Wäre ja irgendwie kontraproduktiv, wenn sie Theo beim Öffnen/Wegnehmen vom Gitter direkt verbeißt und er mindestens in die eine Hälfte des Geheges dann gar nicht mehr ein darf ^^ (Oder sie Revierkämpfe führen und nicht ihre Rangordnung klären).
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