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Brauche Rat! Kaninchenkrankheiten auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By janh
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Ninchen
 
Registriert seit: 14.03.2016
Beiträge: 3
Hoppel90 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2016, 14:13

Brauche Rat! Kaninchenkrankheiten


Hallo an Alle,
brauche dringend einen Rat von euch und hoffe ihr könnt mir vielleicht weiter helfen. Und zwar habe ich mir vor vier Wochen ein Zwergkaninchen aus dem Tierheim geholt, weil von meinem die Partnerin gestorben ist. Er ist wahrscheinlich 3 oder 4 Jahre alt und war nicht kastriert. Bevor ich mein Problem schildere, würde ich erst mal schreiben, was seit dem alles passiert ist:
  1. Nach dem ich ihn ca. eine Woche hatte, wurde er kastriert. Nach der Kastration hatte er keinerlei Interesse an der Wunde gezeigt, sodass ich ihn ohne Tröte mit nach Hause bekam. Hier war er auch ganz artig. Stellte mir aber sicherheitshalber noch einmal den Wecker für 24:00 Uhr. Als ich zu dieser Zeit noch einmal nach ihm sah, hatte er sich die Wunde angeknabbert, welche auch wieder zu bluten angefangen hatte, sodass er
  2. am nächsten Tag noch einmal in Narkose gelegt werden musste, um die Wunde wieder zuzunähen. Er bekam dann für vier Tage Antibiotikum, ein abschwellendes Mittel und eine Tröte.
  3. Zwei Tage nach der zweiten OP bekam er dann Durchfall durch das Antibiotikum, den haben wir aber schnell wieder in den Griff bekommen. Die ersten zwei Tage fraß er auch nur sehr wenig, köttelte aber normal und am dritten Tag besserte sich das auch.
  4. Letzte Woche Montag (10 Tage nach der zweiten OP) musste er dann noch einmal für einen ganzen Tag zum Tierarzt, um den Grind zu lösen (der saß wirklich sehr fest und musste über einen längeren Zeitraum eingeweicht werden) und die Fäden zu ziehen. Die Tröte bekam er auch gleich ab, weil die Wunde trotzt des ganzen Grindes richtig gut aussah. Beim Tierarzt fraß er aber vor lauter Stress nichts und köttelte auch nicht.
  5. Von letzten Montag an bis Mittwoch fraß er dann nicht wirklich viel und köttelte überhaupt nicht. Mittwochnachmittag lagen dann fünf Köttel im Käfig. Dann bis Donnerstag früh nichts. Donnerstag früh lagen um die 15 Köttel drin. Dann den ganzen Donnerstag über wieder nichts. Freitag früh um die 20 Köttel und tagsüber kein einziger. Samstag früh lagen dann wieder Köttel drin. Von Samstag früh bis heute Morgen kein einziger Köttel, dafür heute Morgen massenhaft Köttel.
  6. Seit letzter Woche Montag muss ich ihn ständig zum fressen animieren. Halte ich ihn zum Beispiel eine halbe Möhre vor die Nase, frisst er sie auf, von alleine geht er aber nicht an sein Futter ran. Von ganz alleine frisst er nur sein Lieblingsfutter (Apfel, Brokkoli und Kohlrabi) wovon er aber nicht so viel bekommen kann. Möhren, Chicoree und Basilikum muss man ihm immer vor die Nase halten, damit er es frisst. Fenchel, grünen Salat jeglicher Art und Sellerie frisst er gar nicht. Zum Heufressen muss man ihn auch animieren, wobei er mittlerweile auch ohne Aufforderungen ein wenig davon frisst. Zur Zeit bekommt er auch noch Haferflocken von mir, da er zusammengenommen über den Tag nicht so viel frisst, wie es eigentlich normal ist. Ab und zu nagt er auch mal ein bisschen am Apfelgehölz. Trinken tut er gar nicht.
Hab ihr so etwas schon mal erlebt?? Sein Verhalten ist absolut normal: er hoppelt neugierig rum, springt in die Luft, schlägt Haken oder liegt entspannt auf der Seite oder in Hennenstellung und putzt sich. Die Köttel sehen immer total normal aus, nur heute waren vier größere mit dabei. Die Tierärztin hat mittlerweile Verstopfung, Blähung, Magenverschluss und Zahnprobleme ausschließen können. Eine Kotprobe steht noch aus. Was haltet ihr davon? Kann es sein, dass das alles einfach durch den ganzen Stress kommt, denn der Kleine in letzter Zeit hatte. Weiß wirklich nicht weiter (und meine Tierärztin glaube ich auch nicht). Auch weil sein Verhalten die ganze Zeit über so absolut normal ist. Wäre toll, wenn ihr mir helfen könntet.
LG



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Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2016, 14:47

Hallo!

Eine Kotprobe ist schon mal eine gute Idee.Sammle über 3 Tage jeweils jeden Tag ein paar Köttel.

Kannst Du mal genau auflisten,was Du ihm fütterst?Frisst er denn Heu?
Wohnen Deine Ninchen drinnen oder draussen? Wie groß ist der Platz,der rund um die Uhr zur Verfügung steht?
Die Kastration ist jetzt 3 Wochen her? Und die Fäden wurden vor genau einer Woche gezogen,richtig? Und das Fäden ziehen wurde auch unter Narkose gemacht?

Dass er sich sonst normal verhält und rumspringt und aktiv ist,ist jedenfalls schon mal ein gutes Zeichen.Wenn da ein ernstes Problem wäre,würde er sich kaum bewegen.



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"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.



Ninchen
 
Registriert seit: 14.03.2016
Beiträge: 3
Hoppel90 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2016, 16:01

Hallo,
also kastriert wurde er am 25.02 und Fäden wurden am 07.03. gezogen. Dazu musste er nicht noch einmal in Narkose gesetzt werden. Momentan lebt er leider in einem handelsüblichen Käfig bei mir in der Wohnung, darf aber immer wenn ich zu Hause bin raus (also zusammengenommen hat er vielleicht 6 Stunden am Tag seinen Auslauf). Auch halte ich ihn noch alleine, weil ja erst mal die ganzen Hormone abgebaut werden müssen, bis ich ihn mit meinem anderen Kaninchen (das ist auch ein kastrierter Bock) vergesellschaften kann. Ansonsten halte ich meine Kaninchen draußen in einem selbst gebauten Gehege, wo sie viel Platz zum rennen und buddeln haben. Also er bekommt früh und abends jeweils eine Möhre und einen halben kleinen Chicoree (Chricoree frisst er fast vollständig auf, die Möhre aber nur zur Hälfte und auch nur, wenn ich ihn aus der Hand füttere). Auch biete ich immer noch ein paar Salatblätter, Fenchel und Sellerie an, das bleibt aber immer liegen. Dann bekommt er abwechselnd (so im 2 bis 3 Tage Rhythmus) immer noch ein viertel von einm kleinen Apfel, 3 Röschen Brokkoli, etwas Kohlrabi, ein klein wenig Paprika, Basilikum und Petersilie dazu und jeden Tag so ca. einen Teelöffel Haferflocken. Heu hat er bis vor einer Woche ohne Probleme gefressen, zur Zeit kanbbert er aber nur ab und zu mal an einen Halm. Und dann hat er immer noch von einem Apfelbaum ein paar Zweige in seinem Käfig liegen, wo er immer mal ein wenig dran rumknabbert. Es ist halt nur so komisch, dass er einfach mal zwei Tage nicht köttelt und fast nur frisst, wenn man es ihm aus der Hand füttert. Ich meine auf der einen Seite ist ja klar, dass wenn er nicht viel frisst, er auch nicht viel kötteln kann, aber dieses Fressverhalten ist mir absolut suspekt. Manchmal kommt es mir so vor, als ob man ihn daran erinnern muss, dass er fressen soll. Ich weiß allerdings auch nicht, wie er vorher gehalten wurde und was er so zu fressen bekommen hat. Als ich ihn aus dem Tierheim geholt habe, war er gerade mal zwei Wochen da und die Leute die ihn abgegeben haben, haben wohl gesagt, dass der frühere Besitzer gestorben ist und sie nichts über ihn wissen (was ich nicht wirklich glaube, aber egal).
LG




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2016, 21:37

Wenn er 18 Stunden am Tag in dem Käfig sitzt und sich nicht viel bewegen kann,wird er nicht viel Appetit haben.Das ist klar.Zudem fördert Bewegung die Verdauung.Kaninchen haben kaum Darmmuskulatur.Die Nahrung wird eigentlich nur durch den Darm geschoben,indem vorne neue Nahrung reinkommt.Und durch Bewegung eben.
Meinst Du,Du könntest ihm übergangsweise was mit Gitterelementen in der Wohung abstecken?Bis er dann raus zu dem anderen Ninchen kann?



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2016, 23:15

Wo willst du die beiden denn vergesellschaften? Er hat jetzt 3 Wochen Kastrafrist um, da sind die Hormone schon runtergefahren. Nach dieser Zeit kann man 2 Männchen schon vergesellschaften. Die 6-Wochen-Frist gilt für Weibchen, da der Frischkastrat noch einen goldenen Schuß setzen könnte. Wenn Du also in der Wohnung Platz hast (eigenes Zimmer, Bad, Küche usw.) setz die beiden ruhig zusammen. Ich denke, das würde beiden gut tun.



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Ninchen
 
Registriert seit: 14.03.2016
Beiträge: 3
Hoppel90 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.03.2016, 21:09

Hallo,
sorry für die späte Rückmeldung. Also Gitterelemente habe ich gestern früh angebracht. Allerdings hat das bisher leider an seinem Fressverhalten kaum was verändert, man muss ihm immer noch fast alles vor die Nase halten, damit er es frisst und gestern hat er wieder den ganzen Tag nicht geköttelt. Allerdings frisst er jetzt wieder etwas mehr Heu. Meinen Leo kann ich leider nicht von draußen nach drinnen holen. Er ist ein kleiner Löwenkopf und hat dieses Jahr extrem viel Winterfell, richtig puschelig ist der Kleine geworden. Hatte deswegen auch schon meine TÄ gefragt, weil er ja nun draußen ohne seine Partnerin so alleine ist. Sie meinte, dass sei keine so gute Idee, wegen Kreislauf. Vergesellschaften wollte ich die beiden in dem Gehege, wo bereits mein Leo wohnt. Bevor ich das mache, wollte ich meinen Leo erstmal ein paar Tage woanders unterbringen, dass Gehege etwas umbauen, die Einrichtungsgegenstände erneuern und alles schön mit Essigwasser putzen, in der Hoffnung, dass die Vergesellschaftung klappen wird. Ich bin aber eigentlich ganz guter Dinge, da mein Leo ein kleiner sanftmütiger ist, vermute mal, dass wohl das neue Kaninchen dann den Ton angeben wird, denn er ist was ich bis jetzt mitbekommen habe, ein kleiner Rabauke.
LG



 
 
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