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E Coli beim Kaninchen - Erfahrungen auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.04.2012
Beiträge: 88
Audrey II befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.10.2015, 18:48

E Coli beim Kaninchen - Erfahrungen


Hallo zusammen,

Jetzt muss ich doch mal ein Thema eröffnen, da ich auf die Schnelle im Archiv nichts gefunden habe:

Zum Hintergrund:

Schroeder verweigert schon seit längerem immer mal wieder die Nahrungsaufnahme ohne ersichtlichen Grund (kein Durchfalk, keine Aufgasung etc.). Nach diversen Untersuchungen (inklusive Zähne) ergab die zweite Kotprobe einen mittelgradigen Kokzidienbefall. Dieser wurde bei allen Tieren behandelt. Die Kontrollkotprobe war negativ und wir hatten für ein paar Wochen Ruhe, so dass ich dachte, das ganze hätte sich erledigt. Leider ging das Spiel dann letzte Woche wieder von Vorne los, so dass die Tierklinik eine große Kotprobe ins Labor schickte. Ergebnis e-coli Bakterien. Meine mittlerweile 4 Tiere - mein Neuzugang Frida ist 13 Wochen alt und erst seit zwei Wochen in der Gruppe- sollen nun 10 Tage mit einem AB (Resistenzen wurden geprüft) behandelt werden.

Nun habe ich im Netz aber diverse Angaben zu der Dauer der Behandlung gefunden, so dass mir 10 Tage fast zu kurz vorkommen. Hat jemand von Euch da vielleicht Erfahrungen? Ist die Dauer der Behandlung gegebenenfalls auch abhängig vom AB? Kann/muss ich Frida mit ihren 13 Wochen eine so lange AB Behandlung wirklich zumuten? Soll ich die Darmflora schon während der Behandlung oder erst nach der Behandlung unterstützen?

Und was ist bei der Hygiene zu beachten. Reicht es wie bisher die Toiletten 2 mal am Tag zu reinigen und die Wohnung (die 4 leben in freier Wohnungshaltung) zu fegen/saugen, oder muss ich da noch mehr beachten. Meine 4 leben in freier Wohnungshaltung, so dass ich da gerade etwas ratlos bin.

Puh, Fragen über Fragen...

Viele Grüße und Danke (auch für das Lesen des langen Textes)

Stefanie mit Leeloo, Woodstock, Schroeder & Frida



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.09.2015
Beiträge: 300
Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.10.2015, 22:16

Hallo Stefanie,

da habt ihr aber ganz schön harte Wochen hinter euch!
Kenne E.coli-Fälle z.G. nur aus dem Bekanntenkreis, gebe Dir aber gerne ihre Erfahrungen weiter. Erstmal die Nachfrage: wurde der Kot von allen Vieren untersucht und positiv auf E.coli getestet oder "nur" vom Kokipatienten?

E.coli tritt oft als Sekundärerkrankung auf, wie in Deinem Fall wahrscheinlich durch die Kokzidien und deren Behandlung. Deshalb muss es nicht alle betreffen, sondern nur das geschwächte Tier.

Gerade bei Jungtieren, wie bei Deiner kleinen Frida (übrigens schöner Name ;-) Gruß von meiner Frieda), kann eine Enterocolitis u.U. gefährlich werden. Deshalb meine Rückfrage, ob der Befund auch bei den anderen positiv war.
Kann gut verstehen, dass Du wegen der AB Gabe bei ihr unsicher bist, aber im Falle einer Erkrankung bestimmt sinnvoll.
Wurde auch auf Clostridien getestet? Treten manchmal gemeinsam mit E.coli auf und können im schlimmsten Fall zu Darmlähmungen führen, womit ich jetzt keine Angst verbreiten will!!!

Zur Unterstützung der Darmflora gibt es ja verschiedene Präparate, aber BeneBac ist schon während der AB-Zeit sinnvoll. Allerdings muss man darauf achten, etwas Zeit zwischen Verabreichung AB und BeneBac zu lassen, damit die enthaltene Bakterienkultur nicht direkt vom AB "ausgeschaltet" wird.
Empfehlung aus einigen Versuchsgruppen ist es auch, das Darmmilieu möglichst unfreundlich für E.coli zu gestalten. Eine leichte Ansäuerung, z.B durch eine Essiglösung (oral übers Trinkwasser) funktioniert wohl ganz gut (leider kann ich Dir nicht sagen, ob die Tierchen das gut annehmen. Wollte Dir die Info aber nicht unterschlagen!).
Sinnvoll ist auch das starke Reduzieren von Stärke und Zuckern, dafür ein hoher Rohfaseranteil im Futter während der Behandlung.
Unterstützend für das allgemeine Immunsystem kann man noch Schwarzkümmelöl geben.
E.coli ist ansteckend, daher ist eine gewisse Hygiene ratsam, aber Du scheinst da schon recht achtsam zu sein.

Vielleicht kannst Du damit ja ein bißchen was anfangen.
Ihr habt schon viel geschafft, dass bekommt ihr nun auch noch hin!
Lieber Gruß, die Hasen-Bande




Geändert von Hasen-Bande (15.10.2015 um 03:41 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.09.2015
Beiträge: 300
Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.10.2015, 22:57

P.S.: zu Deiner Frage, wie lange das AB gegeben werden sollte.

Das lässt sich pauschal nicht beantworten, da es 2 unterschiedliche Typen AB gibt.
Der eine wirkt über die Konzentration und der andere Typ über die Dauer der Einnahme.
Falls Dein Ta Dir 10 Tage empfohlen hat, würde ich dies dann auch befolgen, wenn Du Dich zu der Behandlung entschließt.
Was für ein AB wurde denn verordnet?

Und wie wurden die 4 gegen die Kokzidien behandelt?

Du siehst, Du bist nicht die einzige mit vielen Fragen ;-)




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.04.2012
Beiträge: 88
Audrey II befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.10.2015, 01:58

Hallo Hasen-Bande,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Ich werde mal versuchen alle Deine Fragen zu beantworten:

Die Kotprobe, die vor einigen Wochen den Kokzidienbefall ergeben hat sowie die entsprechende Kontrollkotprobe, war jeweils eine Sammelkotprobe, so dass ich gar nicht sagen kann, ob nur Schroeder Kokzidien hatte, oder auch Leeloo und Woodstock. Frida war damals ja noch nicht hier.

Die Kokzidien wurden bei allen mit Baycox 5% behandelt.

Die Kotprobe, die positiv auf e-coli getestet wurde, ist eine Kotprobe von Schroeder. Sie wurde in der Tierklinik gesammelt, da ich den Kleinen berufsbedingt zur engeren Überwachung dort gelassen hatte.

Wegen der Clostridien muss ich nachfragen. Denke aber schon, dass es untersucht wurde, da sowohl die TÄ als auch ich auf einfach alles testen lassen wollten, um das "Rätsel" Schroeder endlich zu lösen.

Das mit der Essiglösung werde ich einfach mal probieren, wobei meine nicht wirklich viel trinken. Bei der Fütterung werde ich dann wohl auch das letzte Knollengemüse weglassen. Die vier werden mich lieben :-(. Heu und ein paar getrocknete Kräuter würde ich aber weiter füttern, oder würdest Du (da ist ja wohl auch einiges an Zucker drin) das auch weglassen? Besser wäre es wohl Wiese, aber sammeln schaffe ich gerade zeitlich einfach nicht bzw. nur am Wochenende. Füttere im Moment alles Blättrige, was der Supermarkt so hergibt.

Schwarzkümmelöl fressen 3 der 4 freiwillig. Sie bekommen es zum Fellwechsel und dann bekommen sie es jetzt halt auch wieder. Nur für Leeloo wäre das zusätzlicher Stress. Aber ich müsste mir da eh eine Strategie einfallen lassen, wie ich den vier die Medis unterjubele, da zumindest Woodstock und Leeloo bei der Medikamentengabe äußerst wehrhaft sind.

Wie das Antibiotikum heißt, weiß ich noch gar nicht. Habe tatsächlich vergessen zu fragen, als ich heute am Telefon den Befund erhalten habe. Weiß derzeit nur, dass es sich um Tabletten handelt, die morgens und abends gegeben werden müssen. Wenn ich das AB abgeholt habe (da ich das nicht im Notdienst machen will, wird es wohl Samstag) reiche ich den Namen nach. Gott sei Dank geht es gerade allen Tieren gut, so dass der verzögerte Behandlungsbeginn hoffentlich nicht schlimm ist. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, wenn ich behandle...

Ja, Frida, ob nun mit i oder mit ie ist wirklich ein schöner Name ;-).




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.09.2015
Beiträge: 300
Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.10.2015, 02:40

Hi Stefanie,

ist doch schonmal ein beruhigendes Zeichen, dass alle soweit gut drauf sind!

Die Frage, wen Du behandeln solltest, würde mir auch Kopfzerbrechen bereiten, schließlich möchte man ja kein Tierchen "unnötig" mit Medis vollstopfen. Zumal das Verabreichen auch oft nicht so ganz friedlich verläuft ;-)
Du Arme, das dann auch noch 2mal täglich und zusätzlich BeneBac oder ähnliches.....
Frag doch mal den Ta, ob er ein geeignetes AB hat, dass nur 1mal tägl. gegeben werden kann, soll doch für euch alle nicht im totalen Stress enden!
Und falls es keine Alternative gibt, bekommt ihr das trotzdem hin :-)

Bei Deiner Fütterung würde ich nur die extremen Zuckerbomben rauslassen, z.B. Möhren, Mais, Äpfel, Birnen. Für die "Essig-Lösung" soll sich Obstessig gut eignen, genaues Verdünnungsverhältnis kann ich Dir leider nicht sagen.
Schaue morgen gerne nochmal nach, wie man vielleicht erstmal vorsichtig dosieren könnte.
Gut, dass die kleine Frida die Baycox-Kur nicht mitmachen musste, dann wäre sie für das AB nicht schon "vorgebeutelt". Haben die anderen das Medikament denn gut vertragen oder haben sie stark darauf reagiert?
Falls Du meine ganz persönliche Meinung hören möchtest (natürlich nur auf den beschriebenen Infos basierend und keinesfalls ein medizinischer Ratschlag!!!):
Ich glaube, ich würde alle zusammen behandeln.
Hätte wohl Angst um eine E.coli Infektion des Jungtiers.

Oder Du versuchst vielleicht, ausschließlich Fridas Kot zu erwischen und nochmal gezielt untersuchen zu lassen. Kenne das "Differenzierungsproblem" bei mehreren Hasen in der Wohnung aber auch!
Leider machen die Kleinsten ja nicht unbedingt die kleinsten Köttel ;-)

Du hast ja noch ein paar Tage Zeit, darüber nachzudenken und eine Entscheidung zu treffen.
Lass Dir alles in Ruhe durch den Kopf gehen und hör mal, was Dein Bauchgefühl sagt.
Finde es jedenfalls sehr schön, dass Du Dir Gedanken machst und nicht einfach wild darauf losballerst!

Schlaf erstmal schön und bis morgen, die Hasen-Bande und Isa




Geändert von Hasen-Bande (15.10.2015 um 02:45 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.04.2012
Beiträge: 88
Audrey II befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.10.2015, 16:22

Hallo Isa,

leider hat gerade Schroeder auf das Baycox stark reagiert. Er hat schon ab Tag 1 schlechter gefressen. Vielleicht lag das ja aber auch nicht am Baycox, sondern an den e-coli Bakterien....

Tendiere im Moment auch dazu alle zu behandeln. Sollte sich Frida schon angesteckt haben, steckt die Maus die anderen sonst ja wieder an. Bauchschmerzen bereitet mir das Ganze aber irgendwie trotzdem noch. Die Maus ist ja noch so jung. Aber ich hab ja auch noch bis Samstag Zeit das zu entscheiden...

Apfelessig habe ich zu Hause. Den müsste ich dann ja nehmen können. Würde ihn ganz stark verdünnt neben normalem Wasser anbieten. Wenn Du noch was zum Mischverhältnis raus finden könntest, wäre das natürlich klasse.

Liebe Grüße

Stefanie




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.10.2015, 17:21

Tabletten kann man prima in Cranberries oder Weintrauben verstecken. Und was die Säure anbelangt, vielleicht geht ja auch Fruchtsäure. Denke da an Nektarinen, z.B.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.09.2015
Beiträge: 300
Hasen-Bande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.10.2015, 18:12

Hi Stefanie,

habe Dich wegen des Baycox gefragt, weil man da ja teilweise richtige Gruselgeschichten hört und einige wohl sehr heftig darauf reagieren. Dann würde ich nicht direkt noch eine AB Belastung dranhängen, aber es ist ja schon etwas Zeit vergangen.

Hat Schroeder sich insgesamt wieder ganz gut davon erholt?
Baycox ist mit einem normalen AB ja auch nicht zu vergleichen! Hauptsache, Schroeder ist mittlerweile wieder besser drauf, dann wird er das AB jetzt auch noch überstehen! Hat doch schon ganz anderes geschafft :-)

Habe heute ein paarmal an Dich und Deine Situation gedacht und hin und her überlegt, was ich tun würde.
Könnte mich auch ganz schwer entscheiden, weil es für jede Option Pro&Contra gibt. Vielleicht hilft das Bauchgefühl da wirklich weiter.

Ist Frida denn auch schonmal gründlich untersucht worden oder beim Ta vorgestellt worden? Der müsste ihre Konstitution ja eigentlich ganz gut einschätzen können?
Wurde sie vor kurzem geimpft oder so, dann wäre das Immunsystem ja schon recht beschäftigt?
Wenn sie ansonsten ein kleines, wildes Hasenkind ist, glaube ich fest daran, dass sie das wegsteckt!
Falls Du nach den ersten Tagen AB Veränderungen oder Durchfall bei ihr bemerkst, könntest Du die Behandlung auch immer noch abbrechen! Wenn Du am Samstag starten solltest, würde ich mir Notfalltierärzte raussuchen, damit man selbst etwas abgesichert ist und schnell handeln könnte (vielleicht bin ich aber auch nur etwas paranoid!).

Vielleicht zur Erklärung, bin selbst etwas vorsichtig, weil ich meiner Frieda (eine etwas ältere Dame, 5 Jahre alt) vor kurzem einen ziemlich heftigen Medi-Marathon zugemutet habe, bzw. der Ta immer neue Medikamente verschrieben hat und ich mich in meiner Hilflosigkeit darauf einließ. Sie hat über Wochen ständig wechselnde Antibiotika bekommen und kam nicht recht wieder auf die Beine.
Seitdem ich ihr nichts mehr gebe, geht es ihr deutlich besser, obwohl da noch irgendetwas mysteriöses in Gang ist.
Habe aber erstmal beschlossen, sie nicht ständig weiter untersuchen zu lassen, da der Stress echt enorm war und ihren Zustand nur verschlechtert hat.
Im Moment ist sie z.G. einigermaßen gut drauf, die letzten Wochen haben mich aber total sensibilisiert, was das Geben von Medis angeht!
Obwohl ich echt erstaunt war, dass sie trotz ständiger Medis nie Durchfall oder so hatte.

Habe im Netz gestern auch noch etwas wegen E.coli gestöbert und teilweise AB Zeiten von 3-4 Wochen in anderen Foren gefunden. Das erscheint mir recht heftig, aber vielleicht ging es auch um extreme und sehr hartnäckige Fälle!?
Eigentlich spricht E.coli recht gut auf die gängigen AB an und sollten mit einem Behandlungsintervall erledigt sein! Euer Problem ist ja auch eher die Folge der Baycoxbehandlung und eine temporäre Überbelastung des Organismus, kein besonders heftiger Ausbruch eines multiresistenten Monster-E.coli!

Am besten macht ihr direkt im Anschluss nochmal eine Kotuntersuchung- hattest Du aber bestimmt auch schon vor :-)
Deine "Stall-"Hygiene klingt auch gut, so dass nicht ständig neuinfiziert wird.
Ich versuche immer alles, was in die Waschmaschine kann, durchzuwaschen- falls Du Teppiche oder Tücher im "Gehege" hast. (Meine sind auch in freier Wohnungshaltung und oft habe ich das Gefühl, dass ich in ihrem Stall und nicht sie in meiner Wohnung leben ;-) )

Mit dem Apfelessig würde ich Tropfenweise vorgehen. Habe ein Mischverhältnis von 1:100 gefunden.
Wenn Deine 4 nicht viel trinken, würde ich erstmal mit einer kleinen Menge starten und darauf achten, wer wieviel trinkt.

Ansonsten hätte ich noch die wilde Idee, dass Du Dir die Lösung anmischt und das Grünfutter damit "wäscht", also benetzt.
So trickse ich meine Chaoten gerne aus. Genauso mache ich es auch mit dem Schwarzkümmelöl. Tropfe es auf das derzeit beliebteste Fressen und juble es ihnen so unter.
Am besten klappt hier immer Apfel, aber darauf würde ich bei Dir gerade echt verzichten, wegen des hohen Zuckergehalts.
Deshalb auch der Versuch mit dem Essig, er säuert leicht an, ohne gleichzeitig Zucker zu liefern, denn gerade der liefert E.coli super Lebensbedingungen.

Mögen Deine Hasen frischen Oregano? Der hat eine antibakterielle Wirkung und wird auch als natürliches Antibiotikum bezeichnet.
Vielleicht ist das ja was für euch?

Es soll dem miesen E.coli so richtig ungemütlich gemacht werden :-)

Hast Du schon einen Masterplan, wie Du das AB und die Darmunterstützer (BeneBac, Omniflora, etc....) gut verabreichst bekommst?
Ich habe Frieda immer in ein Handtuch "gewickelt", natürlich nicht fest, aber so konnte ich sie besser halten. Sie ist nämlich auch nicht besonders kooperativ und mit 4,4kg auch recht wehrhaft ;-)
Berichte gern, vielleicht hast Du da noch bessere Methoden!?

Ihr bekommt das schon hin und habt das leidige Thema bald überstanden!
Ich wollte Dir mit meinen Bedenken und Nachfragen auch keine Angst machen! Im Gegenteil, finde es echt gut, dass Du Dir Gedanken machst!
Halt mich gerne auf dem Laufenden, ich drücke Daumen!
Lieber Gruß
Isa




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.04.2012
Beiträge: 88
Audrey II befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.10.2015, 19:51

Hallo Isa,

Schroeder hat sich super erholt und ist gerade fit wie ein Turnschuh. Er war eben als einziger im Regen im Garten (die anderen mögen Regen nicht so gerne :-) und solange die Terassentür zum Lüften offen ist, gönne ich ihm seinen Spaß. Danach ist es mir dann im Dunkeln doch zu gefährlich.

Ja, mit Frida war ich vor ca. 1,5 Wochen bei meiner Haustierärztin. Die kleine Kotprobe war OK und Frida wurde nach eingehender Untersuchung geimpft. Noch ein Thema über das ich nachdenke, da ihr Körper ja noch dabei ist Antikörper aufzubauen. Die Frage wäre hier wie lange Pause man zwischen einer Impfung und einer AB Behandlung machen sollte.

Und dann ist mir gerade auch noch eingefallen, dass Leeloo am 05.11. zur Zahnsanierung in Vollnarkose gelegt werden soll (hab ich komplett vergessen). Die Maus hat ein paar Zahnspitzen und ein leichtes Stufengebiss. Nichts wirklich Akutes. Aber angenommen ich fange am kommenden Sonntag mit der AB Behandlung an, sind es zwischen der letzten Gabe und der Vollnarkose nur ein paar Tage. Reicht das? Oder sollte ich das eine oder das andere verschieben?

Über die Medis Gabe habe ich auch schon nachgedacht. Bei Leeloo muss wohl die Transportbox (dann Spritze ins Mäulchen) herhalten. Den anderen 3 kann ich es vielleicht untermogeln. Sie lieben Basilikum :-). Danke für den Tipp mit dem Oregano. Frisch wird er gefressen. Getrocknet leider nicht. Also heißt es ab in den Supermarkt.

Das mit dem Essig versuche ich ab heute Abend. Mal sehen, wie die 4 reagieren.

Danke für Deine ganzen Tipps und das Mut machen! Nach der ersten Nacht habe ich mich jetzt mit der Tatsache abgefunden und bin sicher, dass wir das schon irgendwie schaffen. Habe mit den Fellnasen schon anderes überstanden. Jetzt muss ich meinem Chef nur noch beibringen, dass ich in dieser Zeit tatsächlich nur in den Kernarbeitzeit (also ab 9.00 Uhr) arbeite und nicht ab 7.30 Uhr....

Liebe Grüße und Dir einen schönen Abend
Stefanie




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.04.2012
Beiträge: 88
Audrey II befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.10.2015, 20:20

Hallo marinahexe,

Danke für die Tipps.

Komischerweise mögen mein 4 Cranberries zumindest in frischer Form nicht so gerne. Trauben fressen leider auch nur 2. Apfel und Birne wird gerne gefressen. Und wenn Basilikum nicht so funktioniert wie ich mir das vorstelle (dafür müsste ich die Tabletten ja auflösen und hab dann ggf. ein Problem mit der Dosierung) würde ich es damit versuchen. Fressen Deine die Tablette in der Traube denn im Ganzen mit oder zerkleinerst Du die Tabletten? Hab irgendwie Bedenken , dass meine die Tabletten einfach am Ende liegen lassen.

Viele Grüße
Stefanie




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.10.2015, 22:56

Ich hab einen kleinen Gierschlund, der frisst alles. Dem kann man eine Tablette pur als Leckerchen verkaufen. Bei den anderen würde ich sie etwas zerkleinern, so dass es Bröckchen sind.
Wenn Du das mit Birne füttern willst/musst, würde ich sie zermörsern und die Schnittfläche der Birne in das Pulver legen, so dass das Pulver kleben bleibt (oder unter Möhrenbrei mischen).



 
 
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