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Schlimmer EC-Fall, bitte um ein bisschen ZuspruchHallo ihr Lieben, entschuldigt bitte, dass dies nun der unzähligste Beitrag zu diesem Thema ist, aber ich brauch ein bisschen Zuspruch bzw. Erfahrungen von anderen Leuten, die mit EC-Kaninchen zu tun hatten. Vor 2 Wochen war ich im Urlaub, als mich am 05.08.2015 der Anruf meiner Mitbewohnerin ereilte, meinem Kaninchen gehe es sehr schlecht und sie fahre mit ihm zum Tierarzt (stark schiefstehender Kopf, Augen springen hin und her (Nystagmus), Kaninchen rollt nur noch und kann nicht mehr hoppeln). Der "normale" Tierarzt hatte um die Uhrzeit geschlossen, weswegen sie zu einem anderen in der Nähe ging. Dieser kannte sich nur etwas mit Kaninchen aus, hat es aber relativ eindeutig als EC oder alternativ "Schlaganfall" beschrieben. Das Kaninchen bekam Baytril gespritzt und Cortison. Ich hab mich dann im Internet ein bisschen schlau gemacht und gelesen, dass noch Panacur und Vitamin B gegeben werden sollte und daraufhin meine Mitbewohnerin gebeten, nochmal dafür zum Tierarzt zu fahren. Sie fuhr daraufhin zu einer anderen TÄ, die sie von ihrem Hund kennt. Diese hat Vitamin B gespritzt und Panacur Paste sowie Marbocyl aufgeschrieben. Meine Mitbewohnerin fütterte das Kaninchen, da es kaum zum Futter fand, per Hand mit Karotten, Heupellets und einem Päppelbrei (der leider leichten Durchfall verursachte) und legte ihn in die Transportbox, da er im Gehege zu viele herumrolle. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (08.08. auf 09.08.) rief sie mich ziemlich aufgelöst an, dem Kaninchen gehe es immer schlechter (Kopf stehe noch schiefer, es liege hauptsächlich auf der Seite bzw. am Rücken und das "verdeckte" Auge sei mittlerweile entzündet) und sie wüsste nicht mehr weiter, es sei am besten ihn zu erlösen. Ich habe sie daraufhin gebeten am nächsten Morgen zum Tierarzt zu fahren und ihr die "Erlaubnis" gegeben ihn einschläfern zu lassen, aber NUR wenn sie das Gefühl hat, der Tierarzt kenne sich wirklich wirklich gut mit EC aus und sieht nur noch wenig Hoffnung. Die TÄ, bei der sie dann war, kannte sich zum Glück wirklich aus, verabreichte nochmal Vitamin B und Cortison und meinte, sie könne nichts genaues sagen, aber sie habe schon Kaninchen gesehen, die sich davon wieder erholt hätten und man solle es zumindest für insgesamt 7-10 Tage versuchen und dann weiterschauen. Am Dienstagabend (11.08.) bin ich aus dem Urlaub zurückgekommen und konnte ihn mir zum ersten Mal selbst anschauen: ja, der Kopf ist wirklich schief (<90° nach links abgekippt), das Auge war mittlerweile nicht mehr entzündet (jedoch noch zugeschwollen), das Kaninchen rollte sich hauptsächlich, fraß aber noch mit Hunger aus der Hand und trank auch viel aus der Spritze. Donnerstagmorgen (13.08.) ging ich zum "Stammtierarzt", der neben EC auch das vestibuläre Syndrom nicht ausschließen wollte und daher zusätzlich zur bisherigen Medikation noch Cortison verordnete. Er wies mich darauf hin, dass es mein Kaninchen wirklich schlimm erwischt habe, aber er wolle in einer Woche nochmal kontrollieren. Seit Donnerstagabend (also seit der Cortisongabe?) scheinen die Vorderbeinchen im Schulterbereich gelähmt zu sein (er sitzt meist so da \o/ (wenn man sich darunter etwas vorstellen kann)). Ansonsten versucht er mehr zu sitzen als zu liegen und wenn ich seine Vorderbeine seitlich abstütze, kann er auch ein paar Schritte hoppeln. Er versucht manchmal sich zu putzen, er frisst und trinkt mehr oder weniger brav, er achtet noch auf seine Reinlichkeit und versucht nur in eine Ecke zu pinkeln. Das alles deute ich als Willen weiterzumachen und daher bin ich nicht gewillt ihn aufzugeben. Ich füttere ihn alle 2-3 Stunden (je nach Appetit) mit einer Mischung aus Babybrei, Haferkleie, Dinkelkleie, Leinsamen, kleingebröckelten Heupellets, Sojabohnen, Kürbis- und Sonnenblumenkernen und ein wenig geraspeltem frischem Gemüse (Maiskörner, Fenchel, Selleriestangen, Karotten), hin und wieder mische ich noch ein wenig Banane unter (wenn der Babybrei zu wenig Kalorien hat). Er hat im letzten Jahr (in dem ich ein Auslandspraktikum gemacht habe und nicht auf ihn schauen konnte) ca. 300g abgenommen und wog nun am Donnerstag beim Tierarzt 1000g. Täglich frisst er zumindest ca. 100kcal, was (soweit ich gelesen habe) bei seinem Gewicht zumindest keinen weiteren Gewichtsverlust verursachen sollte. Am Donnerstag gehe ich nochmal mit ihm zum Tierarzt zur Kontrolle und für eine Infusion. Zu seiner Partnerin kann ich ihn derzeit leider nicht setzen. Er wurde wie schon geschrieben ein paar Tage getrennt von ihr in der Transportbox gehalten und war 3x beim Tierarzt. Als ich ihn wieder zu ihr setzen wollte, zwickte sie ihn 2x (bzw. reingezwickt und nicht losgelassen) und er konnte sich absolut nicht wehren. Ich habe ihm ein eigenes Minigehege gebaut, mit Handtüchern ausgepolstert und setze ihn manchmal noch in die Transportbox, wenn ich das Gefühl habe, dass er sich ein wenig anlehnen und ausruhen muss. Heute ist Tag 12 seit dem erstmaligen Auftreten. Seinem linken Auge geht es langsam besser, es ist sogar schon leicht wieder offen. Ich tropfe ihm 1x am Tag Augentropfen in beide Augen, nur um sie feucht zu halten. Der Nystagmus ist noch immer vorhanden. Ich mache mir langsam Sorgen um seine Schultergelenke, da er meist so abgespreizt daliegt. Wenn er sich im Gehege bewegt, rollt er manchmal noch, findet aber gefühlt schneller auf die Beine als vorher. So, Ende der Geschichte. Könntet ihr mir bitte eine Einschätzung oder weitere Empfehlungen geben, was ich für ihn noch tun kann? Kann ich so weitermachen? Ab wann ist es nur noch Quälerei für ihn? Über einfachen Zuspruch würde ich mich auch sehr freuen, es ist zermürbend ihn so zu sehen. Danke vielmals für's Durchlesen. ![]()
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| Ich bin leider selbst nicht so der Experte auf dem Gebiet, aber ich kann dir ja mal von meinem Stinker erzählen ![]() Der deutliche Ausbruch von meinem Kaninchen war vor etwa 3-4 Wochen. Ich fand ihn mit schiefen Kopf und zuckenden Augen im Käfig liegen. Ich hatte auch immer wieder den Gedanken ihn zu erlösen,da mich echt jeder Gang zu ihm in den Stall trauriger machte. Aber mir wird aber immer mehr klar dass wir gemeinsam Kämpfen sollten! Sei für dein Kaninchen da, denn es braucht dich jetzt. Lothar ist viel zutraulicher und kuschelbedürftiger geworden seitdem er krank ist. 3 Tage lang hat er nicht selbstständig gefressen, lag nur in der Ecke und ich musste ihn Päppeln. Danach fing er zum Glück an, wieder langsam zu fressen. (Er mochte plötzlich besonders gerne Bärenklau und Selleriegrün) Nach etwa einer Woche konnte er dann sitzen und vorsichtig laufen. 2 Wochen später kam dann aber ein Rückschlag und er saß wieder nur in der Ecke. Nun läuft er zwar immer noch sehr langsam und vorsichtig, aber es ist echt schön zu sehen wie es ihm jeden Tag besser geht. Du solltest dich auf Rückschläge einstellen, aber auch die kleinen Erfolge sehen. Manchen Leuten hilft ein Tagebuch, um auf die Details aufmerksam zu machen, die man sonst vielleicht übersehen könnte.
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| Meine Cassy war leider auch sehr stark von E. c. betroffen (über die Suchfunktion "Cassy hat E. c.). Es ist leider oft eine sehr langwierige Krankheit. Trotzdem kann ich Dir nur empfehlen nicht aufzugeben auch wenn man oft genug am verzweifeln ist, lohnt sich der Kampf. Die allermeisten Tierärzt geben leider auch viel zu schnell auf. Ich wünsche euch alles Gute. Lies Dir doch auch das hier unbedingt durch: http://www.kaninchenforum.de/small-talk/33729-die-offizielle-kaninchenforum-zeitschrift-ausgabe-2-m%E4rz.html
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| Wichtig ist, so weit wie möglich Stress zu vermeiden. Dazu zählen auch Tierarztbesuche. Die Medikamente kannst Du zu Hause geben: AB mind. 10-14 Tage Vitamin B, Tabletten von ratiopharm zerbröseln und über Haferflocken Panacur Cortison würde ich nicht zu oft geben, da es die Organe schädigt. Haben sich die beiden Kaninchen vor dem EC gut verstanden? Ein Partnertier kann eine Super-Krankenschwester sein.
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| Vielen Dank für eure Nachrichten und die Links, sie helfen mir wirklich weiter. Im Freundeskreis kennt sich niemand mit Kaninchen aus und man fühlt sich sonst echt ein bisschen allein gelassen.Ein Tagebuch zu schreiben ist eine super Idee, muss ja nicht lang sein. Man vergisst zu "schlechteren" Zeiten doch mal die positiven Entwicklungen und da ist es sicher hilfreich nachlesen zu können. @marinahexe: Ich habe sie nie wirklich kuscheln sehen, sondern höchstens mal, dass sie nebeneinander lagen. Das Verhältnis zur alten Häsin war jedenfalls deutlich besser. :/ Aber ich werd nochmal versuchen ihn wieder zu ihr zu setzen, vielleicht entwickelt sie ja doch sowas wie Mitleid für ihn.
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| In welchem Bezirk in Wien wohnst du denn? Ich kann dir die Tierklinik Stadlau empfehlen, mach da einen Termin bei Dr. Harra aus, er ist ein toller TA und kennt sich sehr gut mit Kaninchen aus. http://www.tierklinik-stadlau.at/hauptseite.php
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| Hasis2011: Dort war ich damals zum Kastrieren und Impfen. Ich wohn allerdings im 18. ohne Auto, da bin ich locker 45 Minuten unterwegs, das möcht ich ihm derzeit nicht antun. Den jetzigen Tierarzt erreiche ich in 4 Minuten zu Fuß.
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| Ah ok, das verstehe ich natürlich. Ich fahre 70km eine Strecke, bei mir in der Nähe gibt es leider keinen guten TA, und Dr. Harra ist der Beste! Bei ernsten Geschichten würde ich dahin fahren. ![]()
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| Hallo ihr Lieben, ich möcht euch nur ein kleines Update geben. Sehr viel hat sich leider in den letzten Wochen nicht getan, wobei ich finde, dass es ihm im Vergleich zum Anfang schon deutlich besser geht (da war er ja nur noch ein kleines Häuflein Elend). Nach einer schlechten Phase in der knappen letzten Woche, in der er sich fast nur gerollt hat und kaum einen Schritt geradeaus tun konnte, sitzt er nun immerhin öfter wieder und kann auch ein paar Schritte gehen. Und das Gesicht putzen klappt auch manchmal recht gut. Am Dienstagabend hat er sich beim Herumrollen vermutlich irgendwie verletzt, jedenfalls lag er dann nur noch herum, knirschte ab und zu mit den Zähnen und wollte nichts mehr fressen. Ich bin daraufhin am nächsten Morgen zum Tierarzt (war eine andere, da meiner erst am Abend geöffnet gehabt hätte). Diese schaute ihn sich erst nur kurz von außen in der Transportbox an und meinte, nach 5 Wochen brauche ich mir keine große Verbesserung zu erwarten und er sei so abgemagert, dass er ohnehin keine Reserven mehr hätte. Ich hab trotzdem drauf bestanden, dass sie sich seine Zähne und sein Mäulchen anschaut, weil ich den Verdacht hatte, dass er sich da irgendwie verletzt haben könnte. Sie feilte die Backenzähne ein bisschen ab, weil sie dort ein paar schärfere Kanten gespürt hatte, und siehe da, er frisst wieder brav. Eine Infusion mit Cortison, Vitamin B und Baytril bekam er auch nochmal. Laut Tierärztin kann es nicht schaden, ihm nochmal eine zweite Runde AB zu geben, vielleicht hilft's nochmal was. Ist diesmal auch ein anderes als vorher (Marbocyl).Morgen geht's nochmal zum Tierarzt zur Kontrolle, für eine Infusion und weil mir das AB heut ausgegangen ist. Er hat ein bisschen zugenommen, was mich auch sehr freut. 1. TA-Besuch 1000g, 2. 950g, ~2 Wochen später 912g und heute 930. Das ist zwar wirklich extrem wenig für ihn, aber solang er wieder zunimmt, ist alles gut. Ursprünglich waren's mal 1300g, da hat er aber während meines Auslandsjahres schon einiges von abgenommen. Vielleicht sollte ich den Tierarzt morgen auch mal bitten, seine Köttel zu untersuchen? Insgesamt habe ich ihm und mir bis Ende Oktober eine Frist gesetzt. Wenn es ihm bis dahin nicht soviel besser geht, dass er zumindest allein fressen kann und nicht mehr herumkugelt, dann möcht ich ihm den Zustand nicht länger antun. Entschuldigt bitte das Herumgebrabbel, ich wollt's nur mal loswerden. ![]()
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| Das hört sich doch gar nicht so schlecht an. Gut das Du darauf bestanden hast die Zähne kontrollieren zu laßen. Oft sind es halt auch so "Kleinigkeiten" die alles durcheinander bringen. Ich würde mir jetzt nicht wirklich mit so einem Termin Druck machen. Es ist halt nunmal eine langwierige Krankheit. Gerade auch die Nervenverknüpfungen brauchen halt auch sehr lange bis sie sich wieder regeneriert haben, usw.. Außerdem lernen die Tiere erstaunlich gut mit ihrer Behinderung zu leben. Bei Cassy habe ich selbst nach einem halben Jahr immer wieder mal Verbesserungen festgestellt. Also nicht aufgeben. Ihr schafft das. Gute Besserung weiterhin und danke das Du uns informierst.
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| Zitat:
Was mir aufgefallen war: Viele TÄ wollen nur 10 Tage behandeln. Das reicht definitiv nicht. man sollte wirklich 28 Tage behandeln. Ich habe meine Tiere mit Panacur, Vitamin B und Engystol behandelt. (letzteres fürs Immunsystem) - zusätzlich viel gepäppelt. Die TÄ hat sie fast nicht wiedererkannt, so gut hatten sie sich entwickelt.
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| Panacur bekommt er nun mittlerweile 6 Wochen, davon hab ich noch für 3-4 Tage was. Cortison wird nun ausgeschlichen, Baytril gibt's insgesamt 10 Tage und Vitamin B gibt's weiterhin. Oder würdet ihr Panacur noch weitergeben? Irgendwann hat's doch sicher alles an Parasiten abgetötet, was es abtöten kann. Der Tierarzt war gestern auch ganz angetan von ihm, dass er sich so gut entwickelt hat. Dafür macht er mir jetzt wieder Sorgen. Bin eben heimgekommen und hab ihn gefüttert, seitdem macht er manchmal ziemlich laute Atemgeräusche beim Einatmen und wirkt insgesamt sehr unruhig. Das hat er die letzten Tage zwar auch schon beim Füttern gemacht, aber nur selten und leiser. Da hab ichs eher als Zufriedenheitszeichen gedeutet, weil ihm die Flocken so schmecken. :/ Jetzt wirkt's doch teilweise deutlich anstrengender.Edit: So ähnlich klingt's, nur ein bisschen "trockener" und tiefer: https://www.youtube.com/watch?v=hD3klUlFVt0 oder https://www.youtube.com/watch?v=iADdYLCodgg & 15 Minuten später liegt er wieder da und gibt keinen Laut von sich. Dieses Tierchen lässt meine Haare bald ergrauen. Also heißt's heut Abend wieder zum Tierarzt, weil's ja so schön ist? Geändert von Astroglia (15.09.2015 um 15:08 Uhr).
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| Panacur könntest Du theoretisch weitergeben. Genauso sinnvoll kann es bei einem so schwer betroffenen Tier aber sein die Gabe immer wieder mal für acht Tage zu wiederholen. Ich habe es im zwei Monatsintervall gegeben. Cortison ist ja eh so eine Sache. Gut das Du es ausschleichst. Habe ich Cassy nur immer wenn "mal wieder gar nichts mehr ging" als push up in der kleinsten Dosierung gegeben. Vitamin B durchgängig. Der große Nachteil von Cortison ist halt das es das Immunsystem schwächt und das Tier so anfälliger für Infekte sein kann. Ich denke Du solltest sie abhören laßen. Kann der TA nicht zu Dir kommen. Der Stress ist ja doch immer sehr schlecht.
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| Hallo ihr Lieben, wieder mal ein kleines Update: Ich war wegen seiner Atemgeräusche beim Tierarzt, der hat ihn abgehört und meinte, die Atemgeräsche kämen wahrscheinlich von seiner Kopfschiefhaltung, wenn er sich zu sehr aufregt. Er hat ihm ein Beruhigungsmittel gegeben und am nächsten Tag war alles wieder beim Alten. ![]() Es wurde zwischendurch noch einmal Cortison verordnet, für zwei Wochen. Das hat er bekommen und daraufhin (vermutlich, weil Immunsystem geschwächt, er kann sich nicht richtig putzen, ...) Milben bekommen. Er war so schuppig und stellenweise so kahl. Das hat der Tierarzt mit Tropfen im Nacken behandelt (vor 3 Wochen, vor 2 Wochen und in einer Woche zum letzten Mal). Mit Panacur habe ich noch einmal begonnen und zusammen mit der Milbenbehandlung noch einmal einen richtigen Sprung nach vorn bemerkt. Er rollt sich zwar immer noch, aber er streckt sich mehr nach oben und nimmt zu. Es geht so langsam voran, aber immerhin.Eine andere Frage habe ich noch: ich ziehe Ende Januar um, Fahrtzeit ca. 4-5 Stunden. Meine beiden Kaninchen leben derzeit getrennt, weil er sich nicht gegen sie wehren kann. Ich würde die beiden allerdings gern so bald wie möglich, spätestens aber in der neuen Wohnung wieder zusammensetzen. Ist es sinnvoller bis Jänner zu warten? Kann ich sie zusammen in einer Transportbox transportieren, wenn sie derzeit so gar nicht mehr aneinander gewöhnt sind? Ich hab gelesen, dass so außergewöhnliche Umstände Kaninchen zusammenschweißen kann, das wäre ja schon toll. Sie jetzt wieder aneinander zu gewöhnen wird schwierig, da sie im "normalen" Gehege sitzt und er in seiner Krankenstation, d.h. ich müsste ihn zu ihr setzen. Sie ist aber so dominant und unbarmherzig, ich glaube nicht, dass er das derzeit aushält. Einen neuen Ort zum vergesellschaften kann ich hier in der Wohnung nicht anbieten und ich will ihn auch nicht zu viel Stress aussetzen. Habt ihr da Erfahrung, wie ich das am besten machen könnte? Liebe Grüße
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| Schön von Dir zu lesen. Puh da habt ihr ja noch ganz schön was mit gemacht. Ich würde die Beiden nicht zusammen transportieren und dann erst in der neuen Wohnung vergesellschaften. Ihn zuerst ins neue Gehege setzen und ihm auch wenigstens drei Stunden Eingewöhnungs und Erholungszeit geben. Ich würde zwei/ drei Tage davor und danach wieder Panacur geben um bloss nichts zu riskieren.
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| Tinachen, danke, dass du das noch so mitverfolgst. ![]() Nach Weihnachten hatte er eine fette Bindehautentzündung, die durch AB- und Vitamin A-Salbe aber gut weggegangen ist. Nach der Milbenbehandlung ging es ihm koordinationsmäßig sichtbar besser, er hat sich deutlich weniger gerollt. Das hat sich leider wieder verschlechtert, hört das denn nie auf? Der EC-Ausbruch ist nun ein knappes halbes Jahr her. Ich hatte gehofft, dass er bis jetzt zumindest wieder normal hoppeln kann.Wir sind mittlerweile umgezogen und Calimero sitzt seit Dienstag in seinem neuen Gehege. Morgen oder Sonntag möchte ich die Hasendame dazusetzen und dann ist Daumendrücken angesagt. Ich hab den beiden ein Podest hineingebastelt. Sollte ich das besser rausnehmen, damit er nicht sich nicht an den Podestbeinen wehtun kann? Mit diesem Häschen bleibt's wirklich immer spannend.
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| Danke für deine Nachricht! Laut Tierarzt ist mit seinen Augen alles in Ordnung, das leicht gräuliche seien nur altersbedingte Ablagerungen. Er reagiert aber eh drauf, wenn man die Hand in der Nähe seines Kopfes bewegt, von dem her glaube ich nicht, dass er blind ist. Das Podest ist 35cm hoch. (zu den Fotos: das Podest ist derzeit nicht "in Betrieb", weil ich Sorge hab, dass er runterfallen könnte. Und das Trockenfutter gibt's noch, weil er noch ein bisschen zunehmen muss.)
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