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hochgiftige Pflanzen auf Kaninchen Forum

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  • 4 Post By Tinachen
  • 1 Post By Hase2
  • 1 Post By Keks3006
  • 1 Post By Tinachen

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 14.04.2015
Beiträge: 75
Daisy&Peach befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.06.2015, 16:22

hochgiftige Pflanzen


Hallo!
Ich bin jetzt seit einigen wochen kräftig am Kräuter sammeln, und habe ja schon mitbekommen, einige Pflanzen sind zwar leicht giftig, werden aber dennoch in guter Mischung gegeben. Vielleicht wäre es klug, eine Liste, vielleicht sogar mit Bildern, einzustellen, die wirklich SEHR giftig sind, und auf keinen Fall in einem Napf landen sollten -wie z.B. Schierling.
Ich denke, das würde Anfänger doch die Angst am Kräuter sammeln etwas nehmen.

Und ja, ich weiß dass Kaninchen an und für sich natürlich selektieren, aber ich denke, manches sollte man dennoch nicht geben, wie Aaronstab oder Wolfsmilch.



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.06.2015, 17:11

Pflanzen, die extrem giftig sind (Kaninchen sollten mit diesen Pflanzen vorsichtshalber nicht in Kontakt kommen, man sollte ihr Selektionsvermögen nicht ausreizen!):
- Aronstab, Gefleckter (Arum maculatum)
- Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)
- Brechnuss (Strychnos nux-vomica)
- Eibe (Taxus baccata) 0.7 g Nadeln/kg Körpergewicht oder 1.75 g Nadeln/Tier p.o.
- Eisenhut (Aconitum napellus)
- Engelstrompete (Brugmansia spp.)
- Fingerhut, Roter (Digitalis purpurea)
- Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
- Nachtschatten, Schwarzer (Solanum nigrum) & Bittersüßer (Solanum dulcamara)
- Oleander (Nerium oleander) 0.005% des Körpergewichtes getrocknete Oleanderblätter
- Rittersporn (Delphinium elatum)
- Schierling (Gefleckter (Conium maculatum) & Wasserschierling (Cicuta virosa))
- Wunderbaum (Rizinus communis) 1 g Rizinussamen/kg Körpergewicht p.o.
Quelle: Kaninchenwiese.de

Avocado gilt ebenfalls als giftig.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.06.2015, 23:37

Meine ganz persönliche Meinung: ich sammel auch die für Menschen hochgiftigen Pflanzen nicht, alleine schon, weil ich keirn Lust habe, sie in die Hand zunehmen. Daher würde ich hier auch die Botanikusliste ins Spiel bringen. Viele Pflanzen decken sich mit der Kaninchenwiese Liste, bei ein paar wenigen sagt man, dass sie für Kaninchen nicht so problematisch sind, und mehrere von der Liste kenn ich nicht einmal. Aber ganz ehrlich, es gibt doch genug andere Pflanzen, sowas wie Christrose und Pfaffenhütchen habe ich definitiv in meiner Auschlussliste, egal was andere sagen.



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Geändert von Hase2 (16.06.2015 um 23:42 Uhr).

Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.06.2015, 10:33

Zitat:
Zitat von Hase2 Beitrag anzeigen
Meine ganz persönliche Meinung: ich sammel auch die für Menschen hochgiftigen Pflanzen nicht, alleine schon, weil ich keirn Lust habe, sie in die Hand zunehmen. Daher würde ich hier auch die Botanikusliste ins Spiel bringen. Viele Pflanzen decken sich mit der Kaninchenwiese Liste, bei ein paar wenigen sagt man, dass sie für Kaninchen nicht so problematisch sind, und mehrere von der Liste kenn ich nicht einmal. Aber ganz ehrlich, es gibt doch genug andere Pflanzen, sowas wie Christrose und Pfaffenhütchen habe ich definitiv in meiner Auschlussliste, egal was andere sagen.
Eine andere Lösung: beim Pflücken Handschuhe tragen

Meiner Meinung nach ist es ein seltsamer Grund, Kaninchen ein bestimmtes Futter nciht anzubieten, weil es für Menschen oder andere Tiere giftig ist, für Kaninchen aber verträglich. Nur, weil mein Hund keine Schokolade verträgt, höre ich ja auch nicht auf, welche zu essen.

Es gibt ja durchaus Pflanzen, die in der Natur von Wildkaninchen recht stark befressen werden, also offenbar nicht unwichtig für die Ernährung sind. Dazu gehört z.B. das Jakobskreuzkraut, das beobachtbar zurückgeht, wo es viele Wildkaninchen gibt. Für viele Tiere, auch den Menschen, ist es giftig, für Kaninchen verträglich. Ein Vorteil des JKK: es wirkt hemmend auf Tumore. Warum also so eine Pflanze nicht anbieten?

Unterm Strich macht eben auch die Menge das Gift... kleine Mengen einer bestimmten Pflanze, die in größeren Mengen problematisch werden kann, können durchaus heilsam bei bestimmten Krankheiten sein. Nichts anderes macht man sich ja in der Medizin bei der Herstellung von Medikamenten zunutze. Kaninchen können eben durchaus von einer Wiesenmischung profitieren, in der Pflanzen enthalten sind, die für andere Arten bedenklich sind; das muss man sich auch vor Augen führen, bevor man es mit einem "Man kann doch auch so viel anderes füttern" abtut.



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.06.2015, 11:31

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
Eine andere Lösung: beim Pflücken Handschuhe tragen

Meiner Meinung nach ist es ein seltsamer Grund, Kaninchen ein bestimmtes Futter nciht anzubieten, weil es für Menschen oder andere Tiere giftig ist, für Kaninchen aber verträglich. Nur, weil mein Hund keine Schokolade verträgt, höre ich ja auch nicht auf, welche zu essen.

Es gibt ja durchaus Pflanzen, die in der Natur von Wildkaninchen recht stark befressen werden, also offenbar nicht unwichtig für die Ernährung sind. Dazu gehört z.B. das Jakobskreuzkraut, das beobachtbar zurückgeht, wo es viele Wildkaninchen gibt. Für viele Tiere, auch den Menschen, ist es giftig, für Kaninchen verträglich. Ein Vorteil des JKK: es wirkt hemmend auf Tumore. Warum also so eine Pflanze nicht anbieten?

Unterm Strich macht eben auch die Menge das Gift... kleine Mengen einer bestimmten Pflanze, die in größeren Mengen problematisch werden kann, können durchaus heilsam bei bestimmten Krankheiten sein. Nichts anderes macht man sich ja in der Medizin bei der Herstellung von Medikamenten zunutze. Kaninchen können eben durchaus von einer Wiesenmischung profitieren, in der Pflanzen enthalten sind, die für andere Arten bedenklich sind; das muss man sich auch vor Augen führen, bevor man es mit einem "Man kann doch auch so viel anderes füttern" abtut.
Ohne Hase vorrausgreifen zu wollen glaube ich meint er/sie eher den lockeren Umgang mancher, die einfach wirklich alles füttern. Was bei gut selektierenden Kaninchen meist kein Problem darstellt bei anderen aber durchaus auch zu Problemen führen kann. Bzw. für Neuuser die das übernehmen, die noch nicht soviel Erfahrung haben, durchaus schiefgehen kann.



Hase2 likes this.

Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.06.2015, 19:36

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
Eine andere Lösung: beim Pflücken Handschuhe tragen

Meiner Meinung nach ist es ein seltsamer Grund, Kaninchen ein bestimmtes Futter nciht anzubieten, weil es für Menschen oder andere Tiere giftig ist, für Kaninchen aber verträglich. Nur, weil mein Hund keine Schokolade verträgt, höre ich ja auch nicht auf, welche zu essen.

Es gibt ja durchaus Pflanzen, die in der Natur von Wildkaninchen recht stark befressen werden, also offenbar nicht unwichtig für die Ernährung sind. Dazu gehört z.B. das Jakobskreuzkraut, das beobachtbar zurückgeht, wo es viele Wildkaninchen gibt. Für viele Tiere, auch den Menschen, ist es giftig, für Kaninchen verträglich. Ein Vorteil des JKK: es wirkt hemmend auf Tumore. Warum also so eine Pflanze nicht anbieten?
Wenn du mir glaubhaft belegen kannst, dass JKK ein unbedingtes Muss in der Kaninchenernährung ist, würde ich mir sicher Handschuhe anziehen und es täglich zur Verfügung stellen
Jkk finde ich kein gutes Beispiel. Bei dieser Pflanze zeigen sich die Schäden erst nach längere Einnahme (gibt es eigentlich Langzeitstudien an Kaninchen?), dafür würde ich auch keine Handschuhe anziehen, aber ist es wirklich nötig? Gibt doch genug anderes.

Ich habe auch explizit geschrieben, dass in der Botanikusliste auch Pflanzen genannt sind, die für Kaninchen nicht so problematisch sein sollen, aber da muss man sich eben reinarbeiten. Ich habe mich bisher noch nie damit auseinandergesetzt, wie z.B. Pfaffenhütchen vertragen wird, und dann lasse ich es halt lieber. Wie gesagt, es gibt doch genug anderes ...




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.06.2015, 23:26

Ja, zu JKK gibt es Langzeitstudien an Kaninchen. Leider habe ich die Quelle nicht mehr. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden die Kaninchen über ein Jahr lang fast ausschließlich damit gefüttert, Schädigungen (Leber, meine ich) waren danach nur ganz gering nachzuweisen. Täglich ein bisschen in die Mischung sollte damit kein Problem sein.

Ob es wirklich nötig ist, keine Ahnung. Deshalb lasse ich das ja die Kaninchen entscheiden.



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Benutzerbild von suntrek
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.03.2013
Beiträge: 915
suntrek befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.06.2015, 12:11

Zum JJK steht auch ein guter Text bei Kaninchenwiese mittlerweile.
Kann man super einfach über die Suchoption auf der Hp finden.
Dort wird ebend auch auf die Studie hingewiesen.



 
 
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