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hochgiftige Pflanzen Hallo! Ich bin jetzt seit einigen wochen kräftig am Kräuter sammeln, und habe ja schon mitbekommen, einige Pflanzen sind zwar leicht giftig, werden aber dennoch in guter Mischung gegeben. Vielleicht wäre es klug, eine Liste, vielleicht sogar mit Bildern, einzustellen, die wirklich SEHR giftig sind, und auf keinen Fall in einem Napf landen sollten -wie z.B. Schierling. Ich denke, das würde Anfänger doch die Angst am Kräuter sammeln etwas nehmen. Und ja, ich weiß dass Kaninchen an und für sich natürlich selektieren, aber ich denke, manches sollte man dennoch nicht geben, wie Aaronstab oder Wolfsmilch. |
Pflanzen, die extrem giftig sind (Kaninchen sollten mit diesen Pflanzen vorsichtshalber nicht in Kontakt kommen, man sollte ihr Selektionsvermögen nicht ausreizen!): - Aronstab, Gefleckter (Arum maculatum) - Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) - Brechnuss (Strychnos nux-vomica) - Eibe (Taxus baccata) 0.7 g Nadeln/kg Körpergewicht oder 1.75 g Nadeln/Tier p.o. - Eisenhut (Aconitum napellus) - Engelstrompete (Brugmansia spp.) - Fingerhut, Roter (Digitalis purpurea) - Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) - Nachtschatten, Schwarzer (Solanum nigrum) & Bittersüßer (Solanum dulcamara) - Oleander (Nerium oleander) 0.005% des Körpergewichtes getrocknete Oleanderblätter - Rittersporn (Delphinium elatum) - Schierling (Gefleckter (Conium maculatum) & Wasserschierling (Cicuta virosa)) - Wunderbaum (Rizinus communis) 1 g Rizinussamen/kg Körpergewicht p.o. Quelle: Kaninchenwiese.de Avocado gilt ebenfalls als giftig. |
Meine ganz persönliche Meinung: ich sammel auch die für Menschen hochgiftigen Pflanzen nicht, alleine schon, weil ich keirn Lust habe, sie in die Hand zunehmen. Daher würde ich hier auch die Botanikusliste ins Spiel bringen. Viele Pflanzen decken sich mit der Kaninchenwiese Liste, bei ein paar wenigen sagt man, dass sie für Kaninchen nicht so problematisch sind, und mehrere von der Liste kenn ich nicht einmal. Aber ganz ehrlich, es gibt doch genug andere Pflanzen, sowas wie Christrose und Pfaffenhütchen habe ich definitiv in meiner Auschlussliste, egal was andere sagen. |
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Meiner Meinung nach ist es ein seltsamer Grund, Kaninchen ein bestimmtes Futter nciht anzubieten, weil es für Menschen oder andere Tiere giftig ist, für Kaninchen aber verträglich. Nur, weil mein Hund keine Schokolade verträgt, höre ich ja auch nicht auf, welche zu essen. Es gibt ja durchaus Pflanzen, die in der Natur von Wildkaninchen recht stark befressen werden, also offenbar nicht unwichtig für die Ernährung sind. Dazu gehört z.B. das Jakobskreuzkraut, das beobachtbar zurückgeht, wo es viele Wildkaninchen gibt. Für viele Tiere, auch den Menschen, ist es giftig, für Kaninchen verträglich. Ein Vorteil des JKK: es wirkt hemmend auf Tumore. Warum also so eine Pflanze nicht anbieten? Unterm Strich macht eben auch die Menge das Gift... kleine Mengen einer bestimmten Pflanze, die in größeren Mengen problematisch werden kann, können durchaus heilsam bei bestimmten Krankheiten sein. Nichts anderes macht man sich ja in der Medizin bei der Herstellung von Medikamenten zunutze. Kaninchen können eben durchaus von einer Wiesenmischung profitieren, in der Pflanzen enthalten sind, die für andere Arten bedenklich sind; das muss man sich auch vor Augen führen, bevor man es mit einem "Man kann doch auch so viel anderes füttern" abtut. |
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Jkk finde ich kein gutes Beispiel. Bei dieser Pflanze zeigen sich die Schäden erst nach längere Einnahme (gibt es eigentlich Langzeitstudien an Kaninchen?), dafür würde ich auch keine Handschuhe anziehen, aber ist es wirklich nötig? Gibt doch genug anderes. Ich habe auch explizit geschrieben, dass in der Botanikusliste auch Pflanzen genannt sind, die für Kaninchen nicht so problematisch sein sollen, aber da muss man sich eben reinarbeiten. Ich habe mich bisher noch nie damit auseinandergesetzt, wie z.B. Pfaffenhütchen vertragen wird, und dann lasse ich es halt lieber. Wie gesagt, es gibt doch genug anderes ... |
Ja, zu JKK gibt es Langzeitstudien an Kaninchen. Leider habe ich die Quelle nicht mehr. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden die Kaninchen über ein Jahr lang fast ausschließlich damit gefüttert, Schädigungen (Leber, meine ich) waren danach nur ganz gering nachzuweisen. Täglich ein bisschen in die Mischung sollte damit kein Problem sein. Ob es wirklich nötig ist, keine Ahnung. Deshalb lasse ich das ja die Kaninchen entscheiden. |
Zum JJK steht auch ein guter Text bei Kaninchenwiese mittlerweile. Kann man super einfach über die Suchoption auf der Hp finden. Dort wird ebend auch auf die Studie hingewiesen. |
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