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Krankenversicherung für Kaninchen?Gibt es hier jemanden der eine hat? Wenn ja lohnt sich das? Ich habe im Moment 5 Kaninchen ![]()
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| Von so etwas halte ich nicht viel. Ich spare lieber monatlich einen gewissen Betrag an und zahle den auf ein TA-Konto/Sparbuch ein. Da kann man dann drauf zurückgreifen, wenn man es braucht, und wenn nicht, ist es auch gut.
__________________ Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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| Hallo Minerva, die Frage ist was es kostet. Grundsätzlich ist die Sparbuchidee ganz nett, aber nicht sehr hilfreich, wenn ich nach 7 Monaten eine TA-Rechnung mit 200 - 300 € auf dem Tisch liegen habe - denn geht auf das Sparbuch tatsächlich 30 - 50 € jeden Monat? Was ist bisher recherchiert habe, kostet eine Basis Krankenversicherung ca. 10 € im Monat. Das wären im Jahr gerade mal 120 € - wir haben für unseren kleinen Widder in den letzten 2 Jahren 350 € TA Rechnungen gehabt - und die wären gedeckt gewesen. Sobald ich ausführlicher recherchiert habe, stelle ich wie versprochen das Ergebnis ein. Liebe Grüße Spatzmaus
__________________ LG Spatzmaus "Mitleid mit Tieren und ein guter Charakter sind derart eng miteinander verknüpft, dass man mit Gewissheit feststellen kann, dass niemand, der grausam zu Tieren ist, ein guter Mensch sein kann." (Arthur Schopenhauer)
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| Viele Kaninchenversicherungen übernehmen aber die für Kaninchenhalter häufigsten Rechnungen (wie z.B. Impfungen, Kastrationen, Zahnbehandlungen, Medikamente gegen Parasiten und die Behandlungen von Erkrankungen des Fortpflanzungstraktes) und die Kosten für zu Vertragsabschluss bekannte Krankheiten nicht -> also so ziemlich alle Krankheiten, zu denen es bei Kaninchen häufig kommt. Ich kann euch nur empfehlen euch sehr genau die Ausschlüsse der jeweiligen Versicherungen anzusehen und zu überlegen, was die dann überhaupt nocht zahlen. Viel ist das nämlich meist nicht. Da ist man mit einem Tierarztkonto, auf das man im Monat 10-20€ einzahlt (also den Versicherungsbetrag) besser dran. Edit: die kanichenwiese hat sich mit dem Thema auch mal beschäftigt: http://www.kaninchenwiese.de/krankenversicherung-fuer-kaninchen/
__________________ It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind. Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology. Introverted iNtuitive Thinking Judging
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| Für mich wäre es nix.Eben aus dem Grund,den Kreusa nennt.Viele Leistungen sind generell ausgeschlossen und Behandlungen,die auf eine bereits diagnostizierte Krankheit zurück zu führen sind,werden auch nicht übernommen.Zudem bezahlen die meisten dieser Versicherungen die Behandlung nicht komplett,sondern nur anteilig.Und in jedem Fall gilt: Man muss das Geld erstmal vorstrecken und reicht dann die Rechnung ein.Einfach mit Kärtchen zum TA gehen und sagen Versicherung bezahlt,ist also nicht.
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| Es wird ja Gott sei Dank niemand gezwungen eine Krankenversicherung für sein Kaninchen abzuschließen. ![]() Also das die Versicherungen nicht für bereits bestehende Krankheiten aufkommen ist ja wohl klar. Nachdem ich selbst aus dem Versicherungswesen komme, werde ich mir die Ausschlüsse natürlich genau anschauen. Also wir hatten mit unseren Hasen, Sachen wie Augenentzündung - Augen OP - Versorgung von Bisswunden nach Vergesellschaftlichung, Schnupfen, chronischer Schnupfen (darf natürlich bei Antragsstellung noch nicht bestehen), aufgeblähter Bauch, Verstopfung etc.. Alles Dinge die teuer waren und auch nicht unter die Ausschlüsse fallen. Kastration od. Sterilisation, Impfungen sowie Zahnsteinentfernung (ist aber beim Kaninchen glaube ich nicht so das Thema) gelten als Vorsorgeuntersuchungen und sind meistens nicht mitversichert. Allerdings sind das Kosten, die ich als Tierbesitzer ja kenne und weiß, was auf mich zukommt. Für mich geht es um die nicht vorhersehbaren Kosten die einfach nicht abschätzbar sind und das sollte natürlich die Versicherung decken. Viele Grüße Spatzmaus
__________________ LG Spatzmaus "Mitleid mit Tieren und ein guter Charakter sind derart eng miteinander verknüpft, dass man mit Gewissheit feststellen kann, dass niemand, der grausam zu Tieren ist, ein guter Mensch sein kann." (Arthur Schopenhauer)
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Ich finde es wichtig, dass man eine TA-Rechnung, im Falle die Versicherung nicht einspringt, auch selbst stemmen kann. Wäre mir das nicht möglich, dann hätte ich nicht so viele Tiere.
__________________ Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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| Jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu ![]() Ich denke zum Einen ist es auch eine Frage der Anzahl der Kaninchen. Wenn man nur 2 hat ist die Versicherung meiner Meinung nach eher sinnvoll, als wenn man 8 oder 10 hat. Denn dann ist die monatliche Summe sicher auf einem Sparbuch besser aufgehoben. Es werden ja normalerweise nicht alle gleichzeitig krank. Aber ich kann auch nur jedem raten das Kleingedruckte ganz sorgfältig zulesen. Ich habe das bei meinen Hunden auch überlegt, aber es wegen zu viel "kleingedrucktem" dann doch gelassen. Das Pferd hat allerdings eine reine OP Versicherung. Da geht eine OP ja gleich in die Tausende Die allgemeine Krankenversicherung hätte sich auch da nicht gerechnet.
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| Was noch zu bedenken ist: einige Versicherungen zahlen zugelassene Medikamente. Die gibt es aber für Kaninchen so gut wie gar nicht! Fast alle Medikamente werden "umgewidmet", was immer dann erlaubt ist wenn es kein geeignetes zugelassenes Medikament gibt. Heißt im Klartext: mindestens 90 % drr Medikamente muss man trotz Versicherung selbst zahlen...
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| Das hängt natürlich von der eigenen Disziplin ab. Bei 2 Tieren würde ich einen monatlichen Dauerauftrag in Höhe von 30 Euro für angemessen halten, und laufende Kosten für Impfungen etc. nicht daraus begleichen - wie es bei der Versicherung ja auch ist.
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| Und im Gegenzug, wenn deinem Tier eben doch nichts passiert, ist die Kohle trotzdem weg. Du kriegst das ja nicht wieder ausbezahlt, wenn dein Kaninchen nach 10 gesunden Jahren eines natürlichen Todes gestorben ist und die Versicherung nicht in Anspruch genommen hast. Ich hab auch ein Sparbuch, auf das jeden Monat per Dauerauftrag ein fester Betrag überwiesen wird.
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| Hallo Zusammen, bitte entschuldigt die verspätete Rückmeldung - aber war grad ziemlich viel los :-) Baue gerade ein neues Außengeheges für die Nins, wenn wir nicht da sind... Ich habe tatsächlich nur einen Anbieter PetPlan (www.petplan.de (http://www.petplan.de)) gefunden, der Kaninchen versichert. Das Basis-Paket kostet für ein 0 - 3-jähriges Kaninchen 9,90 € -> hier steckt allerdings eine versteckte Selbstbeteiligung mit drinnen und zwar pro Einreichung der Rechnung 40,00 € bzw. 20,00 €, wenn man 2,00 € mtl. mehr zahlt. Hier wird einem geraten, die Rechnungen immer gesammelt einzureichen, damit diese Gebühr nur einmal fällig wird. Grundsätzlich sind OP-Kosten, sowie Heilbehandlung mitversichert. Es gibt auch noch ein Plus-Paket ab 15,90 € - dieses noch weitere Leistungen enthält, die für mich aber nicht relevant sind. Wir sind noch am Überlegen, ob es für 3 von unseren 4 in Frage kommt, da es dann noch einen Mengennachlass :-) gibt. Über die Medikamente konnte ich leider nichts finden. Werde hier aber noch nachfragen. Das war es jetzt erst mal von meiner Seite Liebe Grüße Spatzmaus
__________________ LG Spatzmaus "Mitleid mit Tieren und ein guter Charakter sind derart eng miteinander verknüpft, dass man mit Gewissheit feststellen kann, dass niemand, der grausam zu Tieren ist, ein guter Mensch sein kann." (Arthur Schopenhauer)
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| Falls ich mir je noch ein Kaninchen zulegen sollte, dann nur mit Krankenversicherung. Meine beiden (Knuffelchen und Mäxli) haben mich bis jetzt ca. 5000 Euro gekostet, insgesamt 9 OPs. Wenn ich dann daran denke, was mein Männe an KV-Beitrag bezahlt obwohl er in den letzten 20 Jahren NIE beim Arzt war, dann ist das für die Kaninchen ein Klacks ![]()
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| Mal eine Frage am Rande: Wie sieht es denn mit über 3jährigen Kaninchen aus? Da fängt ja dann langsam das Alter an, wo sie gesundheitliche Probleme bekommen können (z. B. Zähne). Und nochmal die Warnung: Der Versicherer kann so einen Vertrag auch kündigen. Er muss dann nur noch die Leistungen bis zum Ende seiner Kündigungsfrist erstatten. Wer also ein erheblich krankes Kaninchen hat, wird über kurz oder lang rausfliegen (vorausgesetzt er hat nicht noch ein Dutzend gesunde Kaninchen dort versichert, die das wieder ausgleichen).
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