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Wie Einstein tapfer kämpfte und doch verlor... auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Kämpferherz
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.05.2015
Beiträge: 150
Kämpferherz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2015, 21:58

Wie Einstein tapfer kämpfte und doch verlor...


Hallo ihr Kaninchenliebhaber da draußen,

ich bin noch neu und weiß noch nicht so genau, wie das alles hier funktioniert!;-)

Ich möchte euch heute gerne Einsteins Geschichte erzählen. Es könnte etwas länger werden.

Ich nehme mal gleich vorweg, dass diese Geschichte kein schönes Ende hat. Wir mussten den kleinen Kerl am 02.05.2015 nach langer Krankheit und Behandlung gehen lassen... :-(

Unsere Geschichte beginnt Mai 2014. Zu dieser Zeit hatte ich 2 Weibchen und einen kastrierten Rammler. Unter den Weibern herrschte ständig Streit und wir mussten sie trennen. Wie es der Zufall wollte ( oder war es eher das Schicksal?!) suchte eine bekannte für ihr verbliebenes Kaninchen ein neues Zuhause. Ich suchte nicht wirklich nach einem neuen Kaninchen, aber als ich nun diese Anzeige las, war klar, dass ich ihn nehmen wollte.
So zog dann Einstein, ein siebenjähriges Lohkaninchen, bei uns ein. Heute bin ich mir sicher, dass das Schicksal ihn zu uns gebracht hat und ich bin mehr als froh, dieses Kaninchen kennengelernt zu haben.
Wir vergesellschafteten die vier Nins und es wurde eine harmonische Gruppe.
Bereits am Anfang war uns aber aufgefallen, dass Einstein anders hoppelte als die Anderen. Er hoppelte hinten sehr schief und hatte auch wunde Hinterläufe.
Zurückgeben kam für uns natürlich nicht mehr infrage. Ich hoffte, es würde sich mit der Zeit bessern.
Einsteins ( nennen wir ihn lieber `Steini´, so haben wir ihn auch immer liebevoll gerufen) Gesundheitszustand verschlechterte sich schleichend bis in den Winter hinein. Er war ständig unten herum nass und das schiefe Hoppeln verbesserte sich nicht.
Bei mir gingen alle Alarmglocken an. Ich rief bei unserer Tierärztin an und bekam gleich abends einen Termin. Jedoch hatten wir dieses Mal nicht unsere übliche Tierärztin. Sie schickte uns mit dem Befund " Blasenentzündung und an den Gelenken kann man nichts machen" mit Medizin nach Hause.
Beruhigt war ich nicht, behandelte Steini aber. Eine Besserung stellte sich nicht ein.
Einige Tage später, es war bereits Anfang Dezember 2014, konnte Steini von einem Tag auf den anderen nicht mehr aufstehen oder stehen. Er schien wie gelähmt.
Direkt am selben Tag zu unserer üblichen Tierärztin. Sie war geschockt,als sie ihn sah und fragte, ob wir ihn nicht lieber einschläfern lassen wollen. Und er war da wirklich mehr tot als lebendig...
Doch wir entschieden uns dagegen. Er bekam Schmerzmittel und alles erdenkliche an Medizin, was sie auf Lager hatte. Ich vermutete EC, unsere Tierärztin schloss dies aus und dachte an neurologische Ausfälle. Kot und Urin wurden untersucht und man fand nichts.
3 Tage haben wir um Steini gekämpft und dann endlich, am dritten Tag der Behandlung, an dem wir auch zur Kontrolle kommen sollten, saß er wieder. Ich war natürlich überglücklich.
Auch die Tierärztin bestätigte uns, er habe sich ins Leben zurück gekämpft und es habe sich gelohnt, ihn nicht einzuschläfern.
Da wir also auf neurologische Ausfälle tippten bekam er alle 4 Wochen von der Tierärztin seine Aufbauspritze mit Vitaminen und so Zeug. Bitte fragt mich nicht, was alles drin war. Am Anfang war glaube ich auch noch Cortison dabei, aber nagelt mich nicht darauf fest. Zu Hause bekam er jeden Morgen eine viertel Vitamin B Tablette in einer Banane mit ein wenig Teufelskralle ( die habe ich aus Eigenregie gefüttert, genau wie Ingwer. An den sind sie allerdings nicht dran gegangen oder nur relativ selten) und Metacam als Schmerzmittel.
Das Schmerzmittel brauchte er, da seine Knochen verformt waren und er hochgradig Athrose hatte, was dann auch das schiefe Hoppeln erklärte.
Zusätzlich bekam er die ersten Tage danach noch warme Kamillensitzbäder, damit er nicht mehr so streng roch. Das Einpinkeln kam durch Inkontinenz, die wohl durch die Athrose plus die neurologischen Ausfälle hervorgerufen wurde.

Im Januar war er wie ein junges Kaninchen. Er vertrug die Medizin und die Behandlung super und wir mussten keine Kamillensitzbäder mehr machen.
Er war ein so tolles Kaninchen und man merkte richtig, wie er bei uns aufblüht und beginnt, sein Leben zu genießen. Die Wunden an den Hinterläufen schlossen sich langsam, obwohl er natürlich weiterhin schief lief. Die Wunden hatten wohl bei dem Vorbesitzer etwas mit dem falschen Untergrund zu tun.
Wir nahmen ihn währenddessen hinein, weil die Tierärztin uns dazu geraten hatte und er uns draußen wahrscheinlich erfroren wäre. Das war auch gut so, denn die Weibchen konnten sich erneut nicht riechen.
So zog Steini mit Baby in unseren Keller, wo ich ihnen ein Gehege baute. Dort vebrachten sie zwei Monate, bis Ende Februar meine Baby starb. Ich kann bis heute nur vermuten, wieso, weshalb, warum, aber es ging sehr schnell. Ein Telefonat mit dem Notdienst hatte mir ebenfalls nichts gebracht... :-(

Steini saß nun also alleine und ich weiß noch, dass ich die halbe Nacht bei ihm verbracht habe, weil er so traurig aussah. Ich bin mir auch sicher, dass er trauerte. Eine Lösung musste her.
Die erste Idee war, ihn wieder rauszusetzen, doch die anderen beiden akzeptierten ihn nicht. Die Jagerei war schlecht für seine Athrose, also Steini schnell zurück in seinen Stall bringen und da kam mir die Idee. Wir setzen die anderen einfach zu ihm. Und zum Glück klappte dies. Sie wurden gute Freunde.
Im März begann Steinis Zustand wieder schlechter zu werden. Er hielt die 4 Wochen bis zur nächsten Spritze nicht aus und wurde ab der dritten Woche schlechter. Er pinkelte sich wieder ein, er sass schief, konnte manchmal nicht aufstehen, fiel um, ... .
Wir verringerten den Zeitraum zwischen den Aufbauspritzen, Steini nahm sogar zu und ich gab weiterhin Medizin.
Doch Ende März waren wir wieder an einem Tiefpunkt angelangt. Steini trocknete aus, obwohl er nur Grünzeug zu fressen bekam, er pinkelte sich weiterhin ein und die Abstände zwischen seinen Ausfällen wurden geringer. Er lag oft und viel aber an seinem Verhalten änderte sich nicht wirklich etwas. Auch wenn er die Kamillensitzbäder und das Föhnen nicht immer toll fand, ließ er es doch bereitwillig über sich ergehen. Er war aufgeschlossen und an seiner Umwelt interessiert.
Um den Grund zu finden, wieso er austrocknet, ließen wir einen Bluttest machen. Der Bluttest ergab nicht wirklich etwas. Alle Werte waren in Ordnung und die Organe funktionieren einwandfrei.
Auch ein erneuter Urintest brachte nichts. Nur diese eine Erkenntnis zogen wir daraus: Der Urin hat eine zu geringe Dichte. Die Ursache fanden wir nicht.
Es war nun bereits Ende April und trotz zwei Aufbauspritzen innerhalb einer Woche und weiterer regelmäßiger Medikamentengabe ging es bergab. Die Tierärztin wusste keinen Rat mehr... und wir ebenfalls nicht.
Es gab Tage, an denen konnte er nicht mehr aufstehen, an manchen wiederum hüpfte er, wenn man das bei ihm so sagen kann, fröhlich herum. Steini kämpfte jeden Tag ums Überleben und er ist für mich das tapferste Kämpferherz, das es gibt. Er hat nie aufgegeben! Nie!!
Die Ergebnisse des Bluttests bekamen wir am 30. April und da bekam er auch seine Aufbauspritze. Wie ich bereits erwähnte, erfolglos.
am 01. Mai lag er nur wieder und konnte nicht aufstehen. Er war nass und sah schlecht aus. Da ich ihm erneut ein Kamillensitzbad machte, kontrollierte ich ihn. Und da entdeckte ich sie...Maden...
Mir lief es kalt und heiß den Rücken herunter. Nicht das noch, bitte nicht. Ich flehte und betete, aber natürlich blieben die Dinger. Ich puhlte sie ab.
Verzweifelt rief ich trotz Feiertag bei unserer Tierärztin an und durch Schicksal ( ja, Schicksal spielte bei uns oft eine große Rolle) ging sie ran. Sie sagte, ich solle sofort vorbeikommen.
Als wir dort ankamen, hatte Steini keine Maden mehr. Jedoch gefiel er unserer Tierärztin ganz und gar nicht. Sie maß Fieber und untersuchte ihn, aber sie fand nichts.
Am selben Tag puhlte ich gefühlte Tausend Maden heraus. Am Ende des Tages war ich am Ende meiner Kräfte. Ich war seelisch und emotional am Boden. Ich konnte einfach nicht mehr. Auch Steini signalisierte mir an diesem Tag:" Ich will nicht mehr. Ich habe Schmerzen. Frauchen, mach, dass es aufhört."
An diesem Abend, dem 01. Mai, traf ich die schwierigste Entscheidung meines Lebens: Er darf gehen.
Doch am 02. Mai kam alles anders. Ich hatte die ganze Nacht nicht geschlafen und wenn ich schlief, träumte ich von Maden. Schlimme Bilder von einem aufgefressenen Steini setzten sich in meinem Gehirn fest. Doch als ich morgens bereits ganz früh nach unten ging, saß der kleine Mann aufrecht auf seinen Beinen, seit etlichen Tagen und wartete nur auf sein Futter. Er schlug auch gut zu. Als er gefressen hatte, schaute ich nochmals nach Maden und erneut waren welche da. Ich befreite ihn davon und zur Belohnung gab es Cranberries. Dabei kletterte er mir auf den Schoß.
Ich glaube, er wusste instinktiv, dass es zu Ende geht. Er konnte es spüren, da bin ich mir sicher. Er wollte sich bedanken.
Erneut fuhr ich zum Tierarzt, zur "Kontrolle". Doch das schlimme Urteil kam:" Es geht bergab. Er hat immer gekämpft, aber ich glaube er will nicht mehr, seine Augen sind matt, er sieht nicht gut aus." Dabei streichelte sie ihm unablässig durch das Fell. Meine Augen hatten sich bereits mit Tränen gefüllt. Der Abschied war gekommen...
Da ich mir bereits am Vortag Gedanken darum gemacht hatte, wie ich es wollte, nahm ich Steini wieder mit nach Hause. Vorher bekam er eine Beruhigungsspritze. In seiner Transportbox, in der er so viel Zeit verbracht hatte, nahm ich ihn mit hinein und blieb die ganze Zeit bei ihm. Sogar gegen die Beruhigungsspritze kämpfte er noch. Er wollte nicht gehen, uns nicht verlassen, uns zeigen, dass er es schafft, dass er alles schaffen kann.
" Steini, du hast genug gekämpft. Es wird alles gut. Gleich ist alles vorbei und dann gehst du ins Regenbogenland. Keine Schmerzen mehr, ich verspreche es dir. Frauchen bleibt bei dir. Ich liebe dich!"
Als die Tierärztin nach der Sprechstunde kam, hätte ich am liebsten geschrien:" Nein! Nehmen Sie ihn mir nicht weg. Ich will, dass er da bleibt!"
Doch es gab kein Zurück. Es war meine Pflicht ihn von seinen unerträglichen Schmerzen zu erlösen. Ich konnte nicht mein eigenes Empfinden in den Vordergrund rücken. Hier ging es um ihn.
Innerhalb weniger Sekunden schlief er ein... und in diesem Moment, in dem ich dies schreibe, weine ich erneut. Ich habe meinen besten Freund, das größte Kämpferherz und ein großartiges Kaninchen verloren.
An dieser Stelle möchte ich gerne meiner Tierärztin danken. Ich bin ihr so unendlich dankbar, dass sie Steini noch diese Monate geschenkt hat und dass sie ihn so sanft hat einschlafen lassen. Weiterhin bin ich dankbar, dass sie sich selbst an freien Tagen und nach Feierabend so aufopferungsvoll um ihn gekümmert hat. Danke!
Danke auch an alle, die mir in der ganzen Zeit und gerade jetzt zur Seite stehen und gestanden haben.


4 Tage nach Steinis Tod ist es hier so unfassbar leer. Ich sehe ihn überall und denke mir in jedem Moment:" Was würde ER gerade machen?"
Durch dieses Kaninchen hat sich mein Leben um 180° gedreht. Er brauchte so viel Aufmerksamkeit und mein erster Gang war immer zuerst zu ihm ( und natürlich zu den anderen). Mein Tag richtete sich danach, wann er Medikamente bekam und wann er mich eben brauchte.
Er hat mir gezeigt, dass es sich lohnt jeden Tag aufs Neue zu kämpfen, auch wenn es aussichtslos scheint!
Danke für alles! Ich liebe dich! :-*


Und dir, der du das gerade gelesen hast, danke ich ebenfalls dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, Steinis Geschichte zu lesen.

Allen Betroffenen, die tagtäglich, um das Leben kämpfen möchte ich mit unserer Geschichte Mut und Ausdauer schenken. Es lohnt sich. Kämpft um eure Vierbeiner!

Wer hat vielleicht etwas ähnliches erlebt, hat Erfahrung mit Athrose/ neurologischen Ausfällen, trauert um seine Vierbeiner? Austausch wäre schön! :-)

Einstein
Rest in Peace
*14.02.2007
† 02.05.2015






Geändert von Kämpferherz (06.05.2015 um 21:00 Uhr).
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Benutzerbild von Micky83
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.01.2015
Beiträge: 152
Micky83 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2015, 22:12

Tut mir sehr leid um deinen Steini.
Aber auch ein Kämpferherz hat seine Ruhe verdient. Fühl dich gedrückt.



__________________
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Lynn,Schecki und Bluebell im Herzen 🐰💕



Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2015, 22:27

Herzlich willkommen hier bei uns im Forum! Die Geschichte von Steini ist sehr schön und sehr traurig. Aber denke immer daran, dass Du ihm ein schönes Leben geschenkt hast und ihn durch seine Krankheit begleitet hast. Du wirst noch viel an Steini denken, aber ich wünsche Dir, dass Du mit Lächeln an die Zeit zurückblicken kannst!
Hier im Forum gibt es viele schöne und traurige Geschichten zu entdecken . Du kannst auch einen eigenen Vorstellungsthreat eröffnen in dem Du Deine Kaninchen und Deine Haltung (mit Bildern ) zeigst.



__________________

Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/
Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/



Benutzerbild von Applejack
Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2010
Beiträge: 10.250
Applejack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2015, 22:32

Eine zu Herzen gehende Geschichte.
Mein Beileid



__________________
Mani wastete yo
Glück auf deinem Weg






Benutzerbild von Nathi
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2014
Beiträge: 763
Nathi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Nathi eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 06.05.2015, 00:33

Man bin am heulen, das du mit Steini so gekämpft hast berührt mich zutiefst!

Die Regenbogenbrücke:
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünem Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken und es ist immer warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, und es gibt nur eine Kleinigkeit die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit dem Menschen zusammen den sie so sehr geliebt haben.

So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.

Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen, und wenn Du und Dein Freund sich treffen nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird geküsst und abgeschleckt, wieder und wieder und endlich schaust Du wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein.....




Benutzerbild von Beast
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 28.02.2013
Beiträge: 415
Beast befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2015, 01:07

Tränen aus meinen Augen wisch ...

Wie herzzereißend das zu lesen, Steini hatte wirklich ein Kämpferherz und trotz allem die wahrscheinlich schönste Zeit bei Dir und es zeigt immer wieder das man egal wie schlecht die Aussichten sind, man nicht so leicht aufgeben sollte, aber auch loslassen muss wenn die Zeit gekommen ist...




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2015, 06:50

Puh...
Was schreibt man in so einer Situation? Ich weiß wie Du Dich fühlst und wünsche Dir viel Kraft die schwere Zeit auszu halten.
Trotzdem, herzlich willkommen bei uns im Forum, wo leider ganz Viele Deinen Schmerz auch kennen. Vielleicht troestet es Dich etwas das Du hier unter Gleichgesinnten bist.




Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2015, 08:06

Das ist so traurig . Ich sitze hier und weine . Schön , dass Du dich so aufopferungvoll um ihn gekümmert hast . Ich weis, er merkte , was er dir bedeutete . Ihn zu erlösen war vollkommen richtig , auch wenn es schwer fällt , diese Entscheidung zu treffen . Tierliebe ist auch , irgendwann loszulassen .Dir wünsche ich viel Kraft , den Verlust zu verarbeiten . Sei nicht traurig, dass ich gegangen bin . Sei fröhlich , wenn Du daran denkst wie schön die gemeinsame Zeit war . Überall sind Spuren meines Lebens . Denn nur wer vergessen ist , ist wirklich tot . Alles Gute !!
LG



__________________

Viele Grüße von mir



Benutzerbild von maximus
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.10.2014
Beiträge: 15.174
maximus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2015, 08:08

Nur wer schon mal soetwas erlebt hat, kann verstehen wie es dir jetzt geht!
Ich sitze hier mit Tränen in den Augen und fühle mit dir.

Aber es kommt die Zeit wo du mit einem Lächeln an ihn zurückdenken kannst!
Ich wünsche dir von Herzen das es bald sein wird...



__________________
Liebe Grüße von Susanna
und ihren Fellnasen.



Benutzerbild von abigail89
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.06.2013
Beiträge: 3.693
abigail89 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
abigail89 eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 06.05.2015, 11:03

Das ist wirklich traurig. Fühl dich ganz fest gedrückt . . .

Weißt du manchmal denk ich unsere verstorbenen Racker sitzen irgendwo auf einer Wolke und passen auf uns auf. Es ist ein tröstlicher Gedanke wie ich finde, vielelicht gibt er auch dir etwas trost ;-)

Lg



__________________
http://www.kaninchenforum.de/image.php?type=sigpic&userid=14604&dateline=146972  4117

Liebe Grüße von den Stupsnasenhasen

"Was heißt 'zähmen'?", fragte der kleine Prinz. "Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache", sagte der Fuchs. "Es bedeutet: sich 'vertraut machen'."
(Antoine de Saint-Exupéry)

Unser Thread: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/39782-feh-felino.html

www.seelentroesterchen.npage.de



Benutzerbild von JayJay
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JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 06.05.2015, 11:25

Ich muss erstmal kräftig schlucken und durchatmen puuh,
was für eine Geschichte und du hast sie mit so viel Liebe geschildert.

Man erfreut sich an den Tieren, wenn es ihnen gut geht und sie spielen und durch die Gegend laufen...das ist so schön...und doch erkennt man manchmal erst während der Krankenpflege wieviel einem das Tier bedeutet und plötzlich wird die Verbindung noch viel stärker.

Mein Mädchen habe ich seit 4 Jahren, sie war immer ein bißchen mein "Srgenkind" was auch viel auf die vorherige Haltung zurück zu führen war.
Sie ist eine wahnsinnig tapfere Kämpferin, schon 5 mal selber totgeglaubt, 3 Partner überlebt und immer wieder kämpft sie sich zurück ins Leben.

Sie war schon immer etwas ganz besonderes für mich, vom ersten Tag an.
Nun kümmere ich mich momentan jeden Tag sehr intensiv um Sie, Mitte Februar hatte sie einen erneuten E.C Ausbruch, seitdem füttere, wasche und versorge ich sie jeden Tag nochmal ca 2 Stunden mehr als sonst.

Man sollte für solche Begegnungen ganz besonders dankbar sein, man lernt so viel - auch über sich selbst.

Im November habe ich schon einen Rammler verloren, vor wenigen Wochen den zweiten...es ist so wahnsinnig schwer, ich kann dich gut verstehen



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Kämpferherz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2015, 12:20

Danke für eure netten und tröstenden Worte. Obwohl ich gleich wieder anfangen musste zu heulen! ;-)
Danke auch für das Regenbogengedicht und das schöne Zitat.


Tief in mir drin, weiß ich, dass es richtig war, ihn gehen zu lassen. Diese Schmerzen hatte er einfach nicht verdient. Aber er hätte so verdammt alt werden können...
Mittlerweile schwirren mir aber so viele Fragen durch den Kopf:" Was hätte man noch versuchen können? Hatte er wirklich solche Schmerzen? War es wirklich richtig so?"
Wir hätten weiter kämpfen können, aber mit jedem Tag wäre es aussichtsloser geworden. Das wussten wir alle...


Vielleicht kann mir jemand von euch erklären, wie ich in diesen Thread Bilder einstellen kann?! Dann würde ich in den Hauptthread ein paar Bilder einfügen, damit ihr meinen kleinen, tapferen Kämpfer sehen könnt.

@JayJay: Ohje, auch so eine arme, tapfere Maus. Ich wünsche euch beiden viel Glück, dass ihr es schafft. Drück die Kleine mal ganz doll von mir.



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Benutzerbild von JayJay
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JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 06.05.2015, 12:51

Danke

hier die Anleitung zum Fotos hochladen :
http://www.kaninchenforum.de/small-talk/680-fotos-einstellen.html

Eine kleine Hilfe für alle Einsteiger

1. Unter dem Editor auf den Button "Anhänge verwalten" klicken
(Wenn Du die Funktion nicht hast, dann erst auf "Erweitert" im Editor klicken)

2. "Datei auswählen" klicken, und das Bild (oder Bilder) von Deinem PC auswählen

3. "Hochladen" kicken. Fertig!


----------- 8< ---------

Hier eine Alternative:

1. Du gehst auf tinypic.com, dort suchst du das Bild aus, dann die entsprechende Größe(am besten "Message Board" oder "Website/Email") aus, dann klickst du auf hochladen und wartest.
2. Du kopierst den "IMG_code für Foren und schwarze Bretter" mit der rechten Maustaste.
3. Diesen Link kopierst Du dann an die entsprechende Stelle wo das Bild erscheinen soll.
4. Fertig!


Statt Tinypic gehe ich sonst auf abload.de ist ebenfalls kostenfrei.
Achte darauf, dass die Datei nicht zu groß ist - weder bei der Datei, noch der Bildgröße



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Geändert von JayJay (06.05.2015 um 12:55 Uhr).

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Kämpferherz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2015, 21:01

Danke! :-)
Ich habe zwei Bilder eingefügt. Wenn ich Zeit habe, kommen ein paar mehr! :-)



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Benutzerbild von marinahexe
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Geschrieben am 06.05.2015, 23:17

Ein wunderschönes Tier!




Benutzerbild von Beast
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Beast befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2015, 01:15

o mein Gott ist der niedlich *dahinschmelz*




Benutzerbild von Kämpferherz
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Kämpferherz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2015, 09:11

Danke! Jeder der ihn gesehen hat,hat erst mal seine Farbe bewundert.
Als er zu uns kam im Sommer hatte er tausend verschiedene Brauntöne. Im Winter ist er so dunkel geworden,wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Ein halbes Chamäleon! :-D

Hatte jemand von euch schon mal etwas mit neurologischen Ausfällen zu tun? Oder Athrose?




Benutzerbild von JayJay
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JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 07.05.2015, 09:42

Das ist ein Loh-Kaninchen
Ich liebe diese Färbung, mein erstes Kaninchen war ein Loh Mix, er war allerdings nicht ganz so Orange, er hatte einen weißen Bauch

Meine Nilpferddame hat jedes Jahr ein anderes Fell, wenn ich mir die Fotos von vor 4 Jahren ansehe, würde ich sie gar nicht wieder erkennen

Neurologische Ausfälle gibt es häufig bei einer E.C Erkrankung
das hat mein Mädchen auch.
Schau mal hier: http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/e-cuniculi/

Der Rammler meiner Schwester (mittlerweile über 10) hat Athrose



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Kämpferherz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2015, 14:10

Ja ich weiss! ;-) Hab ich ja im Beitrag auch geschrieben. Er kam auch von einem Züchter. Hatte Ohrnummer und alles.

Ich muss mal Bilder einstellen,wie er aussah als er zu uns kam. Kein Vergleich zu dem fast schwarzen Fell im Winter.

E.C. konnten wir ja ausschließen. Das hätten wir ja im Blutergebnis gesehen. Irgendwie glaube ich hätte mich diese Erkenntnis gewiss erleichtert. Wir haben ja immer nur Symptome therapieren können. Was er letztendlich hatte,hat er uns leider nicht verraten! :-( E.C. hätten wir immerhin behandeln können und zwar gezielt. Ach man...

Wow 10 Jahre nicht schlecht. Da darf man dann auch schon mal Athrose haben. Oder hatte er das schon immer? Macht sie was dagegen?




Benutzerbild von JayJay
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JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 07.05.2015, 14:45

Der Bluttest ist übrigens nicht wirklich aussagekräftig,
Tiere mit einem hohen Titer haben gar keine Symptome, die mit einem niedrigen Titer haben teilweise starke Ausfallerscheinungen.

Manni, so heißt das Kaninchen meiner Schwester, bekommt momentan keine speziellen Medikamente, aber ein Zusatzfutter



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