 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
05.02.2015, 09:49
| | | | Man kann das nicht an Rassen festmachen, welche Kaninchen für die Außenhaltung ungeeignet sind und welche nicht. Es kommt auf das individuelle Tier an.
Besonders gefährdet sind Kaninchen mit "unnormalem" Fell. Also z. B. Rexkaninchen, Satinkaninchen, Löwenköpfchen und Teddys. Das heißt aber keinesfalls dass alle Träger dieser Fellvarianten für Außenhaltung ungeeignet sind! Außerdem gibt es Kaninchen mit Fellausbildungs- oder Fellwechselstörungen.
Es gibt mehrere mögliche Probleme in der Außenhaltung.
Zum einen gibt es Kaninchen die zu wenig Unterfell entwickeln um sie ganzjährig draußen halten zu können, sie würden (er)frieren. Um herauszufinden ob dein Kaninchen zu diesen wenigen gehört, musst du es beobachten wenn es auf den Winter zugeht. Wichtig sind sowohl das Verhalten als auch die Gewichtsentwicklung.
Kaninchen mit nicht streng anliegendem Fell wie Teddys beispielsweise brauchen sowohl einen verstärkten Schutz gegen Nässe als auch einen guten Windschutz. Ihr Fell wird durch Wind auseinandergepustet, die isolierende Luftschicht dadurch zerstört.
Bei langhaarigen Kaninchen gibt es ein weiteres Problem im Sommer - sie können einerseits überhitzen, andererseits können in den Fellmengen kleinere Verletzungen oder Verschmutzungen leicht übersehen werden oder das Nin kann sich gerade im Intimbereich nicht richtig sauberhalten. Damit ist die Gefahr eines Fliegenmadenbefalls deutlich erhöht.
Das Nin auf dem Foto scheint mir aber eine normale Fellstruktur zu haben, so dass ich die Umquartierung nach draußen wagen würde und es gegen den Wintereinbruch hin gut beobachten würde.
Ein geeignetes, ausreichend großes Außengehege muss dabei natürlich vorausgesetzt werden. Anhand der Ohren würde ich schätzen, das Nin wird ziemlich groß. Unter 8 qm zuzüglich Auslauf würde ich da nicht gehen. |