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Mal wieder: Vergesellschaft auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By SilversWacht
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Ninchen
 
Registriert seit: 05.11.2014
Beiträge: 8
Lui^^ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2014, 18:42

Mal wieder: Vergesellschaft


Hallo,

ich weiß, dieses Thema gibt es schon unzählige Male, aber ich habe bisher nichts für mich hilfreiches gefunden.
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen und/oder mir Tipps und Ratschläge geben.
Also,
Vor drei Jahren sind zwei kleine Kaninchen, ein Weibchen (Stehohr) und ein Männchen (Widder), bei mir eingezogen. Die beiden waren ein Herz und eine Seele.
Tja, eines Morgens musste ich dann feststellen, dass das Mädchen ziemlich böse verletzt wurde vom Männchen. Ein Tierarztbesuch folgte- die Kleine musste unter Narkose verarztet werden, der Tierarzt hatte sogar Zweifel, ob sie das übersteht; sie hat alles gut überstanden und hat keine Folgen davongetragen.
Seitdem sitzen die beiden getrennt und leider alleine.
Aber immer, wenn ich die beiden wieder zusammengesetzt habe, ging das Männchen auf das Weibchen los. Die wiederum reagiert sehr panisch. Sie ist sowieso eher ängstlich und schüchtern.
Aber die beiden können ja nicht ewig alleine bleiben, also jetzt die Frage:
Wie soll die Vergesellschaftung am besten vonstatten gehen?

Zu den Haltungsbedingungen:
-tagsüber in Gehegen ca. 4 Quadratmetern
-nachts in handelsüblichen Kleintierkäfigen, 1,20m lang; die Kaninchen stehen nachts Gitter an Gitter (ist das gut für die VG?)

--> ein großes Gehege ist in Planung, da soll auch die VG stattfinden

Ich wäre sehr dankbar für Tipps und Ratschläge



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Benutzerbild von Rike86
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.12.2013
Beiträge: 364
Rike86 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2014, 18:49

Der handelsübliche 1,20m Käfig wird vermutlich die Ursache sein, warum dein Männchen dein Weibchen so stark verletzt hat. Gerade Nachts sind Kaninchen aktiv und da wird es in einem Käfig schnell zu Aggressionen aufgrund des zu geringen Platzes kommen.
Hast du die Wiedervergesellschaftung auf neutralem Boden durchgeführt?
Dass die beiden nachts Gitter-an-Gitter stehen, halte ich nicht für optimal. Ich würde sie für 2 Wochen so trennen, dass sie sich weder sehen noch riechen können und dann die Vergesellschaftung auf neutralem Boden (ganz wichtig) noch einmal probieren
Und dann solltest du dafür sorgen, dass die beiden Nachts genügend Platz haben.




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2014, 18:49

Hi, hallo :-)

Wie haben die beiden denn zusammengelebt, als sie noch zusammen waren?
Euer Weibchen ist auch wirklich ein Weibchen?

Wenn schon einmal diese starken Aggressionen aufgebaut wurden, wäre es sinnvoll, die beiden 2 Wochen zu trennen. Vor allen, da es mit der Wieder-VG bis dato nicht funktioniert hat.

Außerdem wäre es ratsam, dein Mädel mal richtig durchzuchecken. Vielleicht hat sie irgendwelche Tumore gebildet, oder andere Krankheiten, die dein Kastrat spürt und daher abweisent zu ihr ist.



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Ninchen
 
Registriert seit: 05.11.2014
Beiträge: 8
Lui^^ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2014, 19:11

vielen Dank ihr beiden.

@ Rike:
Denkst du, wenn ich die beiden Käfige verbinde, dass es für die Nacht groß genug wäre? Ich habe nämlich keine andere Idee, wo sie nachts sein könnten (wir hatten nachts schon einen "Marderangriff" --> das Risiko ist mir zu hoch, die Kaninchen auch nachts im Gehege zu lassen)

@ SilversWacht:
Ja, das Mädchen ist ganz sicher ein Mädchen ;-)
Was meinst du mit, "wie sie früher zusammengelebt haben"? :-)
Ich denke, die Kleine ist fit, da sie sich überhaupt keine Anzeichen zeigt. Ich werde sie aber im Auge behalten und sie durchchecken lassen, wenn ich etwas ungewöhnliches sehe oder das Männchen auch weiterhin abweisend ist.




Geändert von Lui^^ (05.11.2014 um 19:12 Uhr). Grund: Frage übersehen

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.11.2013
Beiträge: 669
Kanarienvogel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2014, 19:28

Es heißt aber 2qm pro Nase für 24h jeden Tag + Auslauf...
Wenn kein Auslauf gegeben ist, so muss ein größeres Gehege gebaut werden, am besten doppelt so groß, schön dass ihr das vorhabt.
Also ab 8 qm sollte das Gehege haben, am besten aber mehr...
wegen den Mardern sollte das Gehege auch komplett gesichert sein, von allen Seiten.
Am besten ihr baut so ein Gehege, mit Dach und Seiten. den Boden würde ich mit Steinplatten verlegen...

http://www.plueschnasen.de/aussenhaltung/freilaufgehege-gehege-gitter-kafig-aussenstall-stall-216.html

Zur Vergesellschaftung gibt es hier einen passenden Link, der dir weiterhelfen könnte:

http://www.diebrain.de/k-vergesellschaftung.html





Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2014, 19:55

"wie sie früher zusammengelebt haben" -> naja. Genau so wie ichs geschrieben habe.

Ich wollte wissen, ob die beiden früher auch schon im Käfig gesessen haben. Denn das erklärt die Angriffe.
Jegliche Ställe oder Käfige sind zu klein.
Da wird ein Kaninchen auf kurz oder lang aggressiv.

Es wäre sinnvoll, ein mardersicheres größeres Gehege zu organisieren.

Kanarienvogel kann ich bei den Größenangabe nur zustimmen.

Die Käfigvariante von Plüschnasen ist super. Dort drunter Gehwegplatten und gut ist. Allerdings ist sie mit knapp 500 € schon ein ganz schönes Stück!

Bei Ebay gibt es günstigere Varianten.
So wie diese hier:
http://www.ebay.de/itm/Kaninchenstall-4-3-2-1-x-1m-Kaninchenkafig-Hasenstall-Gehege-Freigehege-/151434381283?pt=de_haus_garten_tierbedarf_klein_na getiere&var=&hash=item23423147e3

Würde man das 4x1 m Gehege 2x kaufen und seitlich aneinanderbauen, so hätte man für knaüü 250 € ein 8m² Gehege.

Man kann es wahlweise auch selbst bauen.

Und man kann seine vorhandenen Ställe als Schutzhütten dran bauen. Man müsste nur schauen, dass man einen mardersicheren Übergang dranbaut.



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Registriert seit: 19.10.2013
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Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2014, 20:00

Erstmal Herzlich Willkommen!

Leben die Tiere momentan tagsüber in Gehegen und nachts auch im Freien in den handelsüblichen Gitterkäfigen? Oder wie dürfen wir uns das vorstellen?

Da es nun in kurzer Zeit nicht machbar ist, den Tieren ein ausreichend großes und sicheres Gehege zu bauen, würde ich an deiner Stelle die Tiere in eine gute Innenhaltung nehmen (Zimmergehege) und sie dort auf ausreichend Platz (24 h am Tag mind. 4-6 m²) vergesellschaften.

Außerdem kann es auch nicht schaden, das Weibchen mal tierärztlich durchchecken zu lassen. Langohren verstecken ihre Krankheiten sehr genau, aber Artgenossen spüren sie dennoch oft und reagieren dann mit Aggressionen.

edit: Eine Möglichkeit wäre natürlich auch, ein Gehege fertig zu kaufen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 05.11.2014
Beiträge: 8
Lui^^ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.11.2014, 16:53

ok vielen Dank.

Die Gitterkäfige für die Nacht stehen in unserem Gartenhaus, tagsüber sind die Kaninchen richtig draußen im Garten.
Und ja, so haben sie auch früher zusammengelebt...
Wir trennen die beiden jetzt für 2 Wochen, in der Zeit bauen wir ein Gehege mit 12 Quadratmetern,
darin kann dann ja die VG stattfinden, oder?



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Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.11.2014, 16:59

12qm. Das ist ja der Wahnsinn da werden die beiden sich ja freuen!

Da ihr ja schonmal Besuch vom Marder hattet unbedingt auf die Marder Sicherheit achten. Der Boden muss auch gesichert werden. Ich freu mich sehr auf das Ergebnis. Hoffentlich gibt es Bilder

Ich hab auch ein Gartenhaus. Das fungiert aber als Schutzhütte. Da ist ein Loch an der Seite wo die Kaninchen nach Herzenslust rein und raus können

Und ja.
Die Vg darf darin stattfinden



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Ninchen
 
Registriert seit: 05.11.2014
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Lui^^ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2014, 13:35

Ja, ich hoffe, die beiden werden es mir danken, indem sie sich wieder verstehen;-)

Noch eine Frage:
Wenn das Gehege fertig ist, sollen die beiden Kaninchen zur VG gleichzeitig einziehen oder soll das Weibchen, die ja sehr schüchtern ist und vom Bock verletzt wurde, ein bisschen früher einziehen, um einen kleinen "Heimvorteil" zu haben?

LG :-D




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Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2014, 15:21

Ich würde sie gleichzeitig reinsetzen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 05.11.2014
Beiträge: 8
Lui^^ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2014, 16:36

ok, dann mache ich das so. Danke:-)




Ninchen
 
Registriert seit: 05.11.2014
Beiträge: 8
Lui^^ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.12.2014, 17:09

Hallo,
Also, bisher klappt die VG ganz gut.
Einmal flog kurz Fell, jetzt sind die beiden relativ ruhig, ab und zu jagt der Widder das Mädchen kurz, dann ist aber wieder Ruhe.
Danke für die nette Hilfe




Ninchen
 
Registriert seit: 05.11.2014
Beiträge: 8
Lui^^ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.12.2014, 12:16

Ergebnis der VG:
die beiden kuscheln, putzen sich und sind zufrieden.

Dankeschön



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Stichworte
gehege, hilfe, kaninchen, streit, vergesellschaftung



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