Oder neu anmelden!

 
Zurück   Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online > Kaninchen Forum > Kaninchenhaltung & Allgemeines
Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online.

Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen.
 

 
Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen.
(Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!)


Mein kleiner Schatz ist gestorben und ich komme nicht darüber hinweg auf Kaninchen Forum

Like Tree28Likes

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.10.2014, 21:57

Mein kleiner Schatz ist gestorben und ich komme nicht darüber hinweg


Das ganze ist jetzt fast 6 Monate (27 April) her und es wird auch besser aber ich schaffe es nicht über ihn zu reden ohne in Tränen auszubrechen. Selbst an ihn denken ist sehr schwer. Ich hab oft in diesem Forum gelesen bevor ich mich registert habe und leider gingen viele Threads mit dem Tod des Kaninchens zu Ende. Wobei die meisten mehrer Kaninchen hatten um die sie sich gekümmert haben. Meine Frage ist, wie schafft ihr das? Ich frag mich manchmal ob ich einfach nur übertreibe, zu sensibel bin etc. Am schlimmsten ist für mich das ich es nicht geschafft habe ihm eine Partnerin zu holen. Und letzte Nacht habe ich sogar davon geträumet wie Brownie mich angesehen hat, so traurig und einsam. Ich mach mir so große Vorwürfe und kann es ja doch nicht mehr ändern.
Ich weiß das einige geglaubt haben ich wollte ihn allein halten aber so war es nicht, leider wurde er auch die letzten Male in denen ich Urlaub hatte und endlich eine VG anfangen wollte krank. Der Kleine fehlt mir so unglaublich und ich wünschte alles wäre anders gekommen.

Da ich diesen Thread jetzt nicht "zuspammen" wollte lasse ich zwei Links da, die die Sache etwas erklären. Ich hoffe es ist nicht schlimm, aber sie sind aus einem anderen Forum, ich will hier niemandem zwingen das ganze zu lesen aber es wäre mir wichtig wenn ihr versteht wie das alles passieren konnte.

[url]http://sweetrabbits.de/f101/beitrag-367771.html?QTEXT=Sandrine[/url]

[url]http://sweetrabbits.de/f101/beitrag-373531.html?QTEXT=Sandrine[/url]




Geändert von Lexa (17.10.2014 um 16:51 Uhr).
Kaninchen Forum Werbeninchen
Werbe-Kaninchen
 
Diese Werbung wird auf diese Weise nicht angezeigt
wenn man angemeldet bzw. registriert ist.
Jetzt kostenlos einen Usernamen auswählen
und bei Kaninchenforum.de angemeldet sein
 
 

Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.10.2014, 22:07

Es tut mir sehr leid um deinen kleinen Schatz.
Vieleicht magst du ihm ein Andenken in der Regenbogenbrücke schreiben.

Ich musste vor 11 Tagen meine liebste Polja gehen lassen. Und ich vermisse sie noch jeden Tag. Sie fehlt einfach. Dennoch hatte sie das Glück mit einem Partner leben zu dürfen. Und für ihn muß es weitergehen.
Und somit komme auch ich wieder etwas auf andere Gedanken.

Das ist bei dir nun nicht der Fall. Vieleicht ist das auch gut so. Vieleicht auch nicht.
Du solltest dir keine Vorwürfe mehr machen. Das bringt Brownie nichts mehr und dich macht es nur noch trauriger.
Falls du wieder irgendwann bereit bist ein neues Haustier/Kaninchen aufzunehmen, dann denk ganz fest an Brownie und schenke zwei Kaninchen ein schönes zu Hause.

Liebe Grüße. Olga



__________________
Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich.
.................................................. ..............





Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.10.2014, 22:30

Zitat:
Zitat von Olga Beitrag anzeigen
Es tut mir sehr leid um deinen kleinen Schatz.
Vieleicht magst du ihm ein Andenken in der Regenbogenbrücke schreiben.

Ich musste vor 11 Tagen meine liebste Polja gehen lassen. Und ich vermisse sie noch jeden Tag. Sie fehlt einfach. Dennoch hatte sie das Glück mit einem Partner leben zu dürfen. Und für ihn muß es weitergehen.
Und somit komme auch ich wieder etwas auf andere Gedanken.

Das ist bei dir nun nicht der Fall. Vieleicht ist das auch gut so. Vieleicht auch nicht.
Du solltest dir keine Vorwürfe mehr machen. Das bringt Brownie nichts mehr und dich macht es nur noch trauriger.
Falls du wieder irgendwann bereit bist ein neues Haustier/Kaninchen aufzunehmen, dann denk ganz fest an Brownie und schenke zwei Kaninchen ein schönes zu Hause.

Liebe Grüße. Olga
Das tut mir auch sehr leid Olga, hoffentlich geht es dem Partnertier gut.

Vielleicht hast du recht und mit einer Partnerin wäre ich abgelenkt und nicht so fertig aber ich glaube es hätte mich überfordert, in dieser schwierigen Zeit noch ein Kaninchen zu pflegen. Ich weiß das Selbstvorwürfe nichts ändern aber ich kann nicht aufhören daran zu denken.
Weisst du als ich ihn damals bekommen habe, war es eher eine Rettungsaktion, da die Besetzerin sich nicht wirklich um ihn gekümmert hat. Und ich habe noch erfahren das der Züchter ihn gerne weggeben möchte weil er "unsozial" sei und sich von den anderen Kaninchen fernhält. Das hab ich so einmal einer Dame im Tierfutterhaus erzählt und sie sagte das muss nicht sein, er kann auch gemobbt worden sein.
Und ich muss andauernd daran denken das er gemobbt wurde, dann zu der Person gekommen ist die sich nicht um ihn gekümmert hat und dann zu mir gekommen ist und ohne Partnerin gelebt hat. Mit der größeren Wohnung hat ich so viele Pläne für ihn. Ich hab es nicht mal geschafft seinen Käfig zu räumen, es sieht noch so aus wie an seinem letzten Tag. Ich kann einfach nicht, weil ich weiß das ich das zum LETZTEN MAL machen werde. Ich weine während ich das schreibe und frage mich ob ich nicht verrückt werde. Als müsste ich mich zusammenreißen.




Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.10.2014, 22:37

Du musst Abschied nehmen. Es hilft ja nix. Du musst ihn loslassen.
Ich habe es heute geschafft, und habe ihre Utensilien (Medikamente, Näpfe etc.) weggeworfen.
Es tut weh. Aber es befreit auch.

Ich habe meine letzten Tiere auch aus dem Tierschutz. Und es macht mich total glücklich, dass ich Polja 5 glückliche Jahre geschenkt habe.
Du hast vieleicht nicht alles richtig gemacht mit deinem Brownie, aber er hat deine Liebe sicher gespürt.

Hast du ihn bestatten können?



__________________
Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich.
.................................................. ..............





Benutzerbild von Madzia
Kaninchen
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 1.195
Madzia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.10.2014, 05:23

Tut mir sehr leid für dich Lexa....
Ich einer ähnlichen Situation war ich vor 5 Jahren auch. Ich habe mein Ein und Alles, Jessi verloren. Dabei hatte ich gerade erst Begriffen wie falsch meine Haltung damals war. Einen Partner hatte sie auch nie bekommen und das machte mir schwer zu schaffen. Ihr Stall wurde erst diesen Sommer auseinander genommen...

Nach ihrem Tod plagten mich oft Albträume,in denen ich nach sehr langer Zeit feststellen musste, dass Jessi vollkommen verwahrlost in ihrem Stall sitzt und ich sie ganz vergessen habe. Diese Albträume habe ich heute hin und wieder immer noch. Mein Unterbewusstsein will mir wohl sagen, dass ich mich wirklich schlecht um sie gekümmert habe.

Es ist echt schwer, aber bei mir hat vor allem die Zeit die Wunden geheilt. Außerdem habe ich jetzt neue Kaninchen auf die ich mich konzentriere und bei denen ich es besser mache ��



__________________


Sie fielen wie Flocken, sie fielen wie Sterne,
Wie Blüten von einem Rosenstrauch,
Als plötzlich durch den Juni fährt
Mit Fingern ein kalter Hauch.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.11.2013
Beiträge: 669
Kanarienvogel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.10.2014, 23:25

Ach, ich fühle mit dir! Der kleine soll in Frieden Ruhen...

Ich kann leider über mein Kaninchenpech Lieder singen....
Ich habe gleich 15 Kaninchen in drei Jahren verloren. Wenn ich mich daran erinnere, könnte ich einfach gegen eine Wand laufen. Es zieht einen so runter und macht gleichzeitig so wütend. Ich hätte von Anfang an alles richtig machen können, habe ich aber nicht, ich war zu geblendet von süßen Babys.

- Das fing damals schon an, als wir uns zwei "Brüder" holten, die mit sechs Monaten plötzlich Jungen bekamen
Das Kaninchen Leben fing ja toll an. Eine Häsin die in 5 Monaten drei Würfe hatte, einen einsamen Rammler und einen toten Wurf.
Ich frage mich bis heute, wieso ich, mit schon 14!, nicht darauf gekommen bin, einfach mal "Kaninchen" zu googeln, es hätte das alles erspart. Ich könnte mich Ohrfeigen, wenn ich daran denke, wie begeistert ich damals war, so viele Babys zu haben.
- Meine Eltern machten es mir auch nicht leicht. Sie haben irgendwann ohne bedenken und mein Wissen alle außer zwei Weibchen (Wolke und Cavea) irgendeinem Züchter in Wiesbaden abgegeben und es hieß: ihr könnt sie besuchen wann ihr wollt. Ich war natürlich mächtig sauer, wenn man es nicht Zusammenbruch nennen kann... Naja, drei Tage später hieß es: "Ihr könnt sie nicht besuchen, sie sind weg" *und aufgelegt und nicht mehr erreichbar*. So hab ich sie nie mehr wieder gesehen. Tja, auch das war eine schwere Zeit für mich.
- Aber dabei blieb es natürlich nicht. Direkt am Ostertag, wer hätte das gedacht, wurde meine Schneeweiße Löwin mit strahlend Blauen Augen (Wolke) aus dem Gehege geklaut. Ich weiß nie was mit ihr passiert ist, ich hoffe das es ihr momentan gut geht, egal wo sie sich befinden mag.
- Durch Unwissen, habe ich zwei unverträgliche Kaninchen vergesellschaftet, auf Caveas Revier. Der Kastrat (Caper) war aus dem Internet, und war in einer Schrecklichen Verfassung. Er war Aggressiv, unglaublich Territorial und er war die Dominanz selbst. Die beiden Kloppten sich ohne Ende, dank mir.
- Dann im Januar 2014 starb er plötzlich einfach so. Ich hab ihn trotz seiner Macken geliebt, den ich weiß, es gab einen Grund für sein Verhalten, ich weiß nicht was er für ein Leben vorher hatte, aber ich weiß, das er das Leben bei mir in vollen Zügen genossen hat. (Nachdem ich mich endlich informiert hatte). Immerhin ein kleiner Trost.
- Etwa 3-4 Monate nach der VG mit Caper und Cavea kam Cortis dazu. Alle drei Verstanden sich nicht wirklich super, aber immerhin hatten alle in ihren letzten 1,5 Jahren ein tolles, gewaltfreies, Leben. Denn kurz nach Capers Tod, wurden uns unsere Beiden letzten Tiere gestohlen und zwei Wochen später, anscheinend zerstückelt auf einer Straße kleinen Kindern präsentiert worden (Ob es genau Cavea war, war nicht identifizierbar, ich habe die Benachrichtigung per Telefon bekommen). Auch das löste eine gewisse Zeit lang eine Depression aus, die Vorstellung, was in diesen zwei Wochen mit ihnen passiert sein musste!, es war Schrecklich. Vor allem, da ich mir immer so Sprüche anhören musste wie "Hör auf zu heulen, sind doch nur Kaninchen" oder "Schade, im Topf hätten sie mehr Sinn gehabt".
- Und vor kurzem Starb der Bruder von Cavea an Lungenentzündung, der letzte meiner Kaninchenfamilie. Auch das tut unglaublich weh, gleich 15 Tiere von der Erde gelöscht und in meiner Obhut, ich mache mir auch riesige Vorwürfe.

Was ich mit diesem, für viele Menschen wohl fremdschämeden , Text sagen will ist:
Stör dich nicht daran, dass dein Kaninchen kein perfektes Leben hatte, viele Kaninchen haben ein viel Schrecklicheres Schicksal, er hatte schon sehr viel durch deine Fürsorge und Liebe erhalten.
Die Schmerzen gehen nie weg, werden Dumpf bleiben, ob in Form von Erinnerungen oder Handlungen. Ich laufe heute noch, nach der Schule vor die Terassenfenster, um nach den "Kaninchen zu sehen", die Gewohnheit werde ich wohl nie mehr los. Man muss sich nur abzulenken wissen.
Mir hilft es, wenn ich, wie du, daran denke, erstmal irgendwann ein paar Notkaninchen zu holen und diesen ein schönes zuhause zu bieten. Daher, immer positiv denken, das hilft.

Und lass dir niemals anseuseln, du würdest übertrieben reagieren und es sind nur Kaninchen. Das sind Menschen die Keine Ahnung haben, wie es ist Haustiere oder zumindest Kaninchen zu haben, sich um sie zu kümmern und eine Bindung aufzubauen. Ich würde es im Gegenteil beänstigend finden, wenn man nicht traurig, wütend und deprimiert wäre.
Also, lass dich auch nicht davon runterziehen, du hast alles richtig gemacht, was du tun konntest.




Geändert von Kanarienvogel (15.10.2014 um 18:14 Uhr).

Benutzerbild von Kuragari
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 101
Kuragari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kuragari eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 15.10.2014, 14:48

Hallo,

mein Beileid, dass dir das ganze noch nach so langer Zeit solche Trauer bereitet. allerdings geht es mir nicht anders. Ich vermisse alle verstorbenen und auch alle vermittelten Kaninchen von mir.

Besonders das was mit Blacky Anfang 2011 passieren musste macht mich immer wieder aufs neue fertig (sie war bei mir geboren worden, daher diese verdammt enge Bindung). Sie bekam im Dezember EC und war querschnittsgelähmt, appetit- und lustlos. Sie lag vor dem bodentiefen Fenster und starrte sehnsüchtig in den verschneiten Garten.
Ich musste sie schließlich am 1.Februar 2011 einschläfern lassen, Nieren und Nerven unwiederruflich zerstört. Sie wäre im April 2011 5 Jahre alt geworden. Ich glaube eine von Anfang an richtige Therapie hätte sie retten können. Aber wie Tierärzte nunmal so sind...

Weil es schon dunkel war konnte ich meine Babyblacky nicht beerdigen und legte sie über Nacht in den leeren Stall in das leere Außengehege.
Am nächsten Morgen waren ihre Augen ganz geschlossen und sie lag etwas zusammengerollter da als am Vorabend. Ich konnte das alles nicht einordnen und heulte wie verrückt weil ich dachte ich hab sie lebendig, aber in Narkose dort abgelegt und sie wäre erfroren...
Ich taute den Boden dann mit vielen Töpfen und Wasserkochern heißem Wasser auf und schaffte es endlich ein letztes Bett für sie zu graben. Und bevor ich sie da rein legte habe ich sie nochmal umarmt und auf meinen Schoß gelegt... so geweint... Da gingen ihre Augen ein bisschen auf und wieder traf mich dieser eiskalte Schreck! Ich dachte sie lebt doch noch irgendwie (ich war wirklich sehr fertig...) dabei war sie doch schon ganz bretthart.
Dann legte ich sie in ihr Grab und legte ihr ein paar vertrocknete Blätter aufs Gesicht, damit ihr kein Sand in die Augen fallen muss (das habe ich auch schon bei meiner allerersten Hasi so gemacht als ich sie beerdigen musste...). Aber beim Erde zuschieben bin ich zusammengebrochen und konnte nicht mehr. Mein Freund musste mich festhalten sonst wäre ich einfach auf den Boden gefallen. Er war auch sehr traurig und unterdrückte sein Weinen glaube ich sogar... Ich habe aber die ganze Zeit so sehr geweint, dass ich nichts sehen und hören konnte und einfach die Erde nach Handgefühl zugeschoben habe.
Als ich dann in einem anderen Kaninchenforum um ein neues Weibchen für meinen verwitweten Kastraten rumgefragt hatte antwortete mir einer: "Ich hätte anders gehandelt". Nun hatte ich schon solche Seelenschmerzen und dann musste der mir noch sowas schreiben...

Ein paar Tage danach habe ich mich wieder erschrocken vor dem Grab... da wo ich gegraben hatte war ein komischer Rand... wahrscheinlich davon, dass die aufgetaute, nasse Erde wieder zusammengefroren war. Es sah so unheimlich aus.

Ich habe immer ganz wild geträumt, dass sie wieder da ist, aber so krank ist. Ich habe fast jede Nacht von ihr geträumt. Und immer passierte das selbe. Unabwendbar. Und nach ca 1,5 Jahre habe ich dann geträumt, dass sie sprechen kann. Ich habe sie richtig deutlich im Traum gefragt "Aber was soll ich tun?" Und sie sagte leise, dass ich nicht traurig sein soll und dass sie mir ein Signal geben wird wenn sie nicht mehr leben will. Aber der Traum endete, bevor wir uns absprechen konnten wie sie es mir dann zeigen will. Und das war für mich der schlimmste Traum mit ihr. Ich war so kurz davor es zu wissen und dann wachte ich auf.

Mir laufen grad die Tränen beim Schreiben, schon die ganze Zeit. Ich werde da nie drüber weg kommen und ich werde dem jenigen der mir sagte er hätte anders entschieden auch niemals verzeihen.
Und ich werde es auch niemals verzeihen, dass mir in Blackys Krankheitsphase, in der es mir auch schon nervlich total schlecht ging, Videos von einer schwarzen Häsin namens Funken geschickt wurden... ich solle nicht aufgeben, Blacky kann wieder gesund werden. Das waren die schlimmsten EC Videos die ich jemals gesehen hatte. Und Funken wurde auch nicht mehr gesund.

Ich kann dir absolut nicht sagen, wie man über diesen schweren Verlust hinweg kommen kann... es ist absolut nicht übertrieben, dass du darüber immer noch weinen musst. Deine Trauer kann schlimmstenfalls für immer bleiben sobald du an deinen kleinen Plüschfreund denkst.

Ich wünsche dir alles Gute und dass du es gut verarbeiten kannst und eben nicht wie ich schon über 3 Jahre immer weiter trauern musst.



__________________




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.10.2012
Beiträge: 284
rena84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.10.2014, 19:36

Hallo Lexa,

ich kann dich gut verstehen, aber ich kann dir auch nur wie die anderen hier raten, versuch, das Geschehene zu akzeptieren und nimm Abschied. Räum die Sachen weg, so schlimm es auch sein mag, es wird dir danach besser gehen. Das ist ein langer Prozess, aber den musst du durchmachen.

Ich musste bislang drei Kaninchen beerdigen und jedes Mal für sich war ein einziges Drama. Mein erstes Kaninchen lebte mit einem Meerschweinchen (der blöde Tip einer Kollegin) zusammen und bekam mit 1,5 Jahren Ecuniculi. Tierarzt eins versagt, Tierarzt zwei fands raus, nach fünf Wochen musste ich ihn einschläfern lassen. Wenn ich hier oft Beiträge lese, frage ich mich heute, ob das richtig war. Sein Nachfolger "durfte" auch mit dem Meerschweinchen leben, bekam dann aber bald eine Dame zur Seite, die im Februar urplötzlich innerhalb zwei Tagen in meinem Arm starb. Sie hat an diesem Tag auf mich gewartet vor dem Käfig, ich hatte mich gefreut, dass sie den Käfig nach zwei Tagen erstmals verlassen hatte. Dabei hat sie nur auf mich gewartet und hat sich mit letzter Kraft zu mir geschleppt...... Ein furchtbarer Tag, ich hab das Wochen mit mir rumgezogen tags wie nachts und auch jetzt kommen mir die Tränen. Wie oft hab ich gesagt, wär ich doch zu nem anderen Tierarzt gegangen?! Ganz drüber weg bin ich da auch immer noch nicht, und ob da nicht eine Fehldiagnose passiert ist, weiß ich auch nicht. Aber das kann ich nicht mehr ändern, es ist jetzt mal so, dass sie gestorben ist und ich hab irgendwann beschlossen, nach vorne zu schaun und eine neue Dame zu holen.
Ja und dann im August erwischte es meinen Kaninchenmann. Viele unnötige Tierarztbehandlungen, wäre einfach eine Behandlung mit Hand und Fuß durchgeführt worden, wir hätten uns so viel sparen können. So hatten Ecuniculi und dann der Krebs leichtes Spiel. Ich hab mir Wochen vorgeworfen, wär ich doch eher gewechselt. Aber ich wusste nicht wohin, ich war ja schon bei dem Kaninchen-TA im Umkreis. Dachte ich. Jetzt weiß ichs wieder besser. Aber wieder zu spät.

Lexi, jeder macht Fehler, wir alle machen Fehler. Keiner ist perfekt. Aber du hast dein Kaninchen geliebt und dein Tier wusste das, das ist das allerwichtigste!! Bitte zieh dich nicht selber runter, ich bin auch so eine, die das sehr gerne mal macht und die dann immer nen Haltestrick braucht. Aber bisher hat mir das kein einziges Mal was gebracht. Vielmehr versuch ich mich an die schönen Tage zu erinnern und mir klarzumachen, dass es Gründe für mein Handeln gab. So gabs auch für dich Gründe, warum du kein zweites Tier geholt hast (wären denn zwei "schlechter" versorgte Tiere besser gewesen als ein gut versorgtes?). Setz dich doch auf diese Weise mal damit auseinander und mach dich nicht runter. Es zählen auch deine Bedürnisse, nicht ausschließlich die der Tiere.
Ich wünsche dir, dass du bald über den Verlust hinwegkommst und vielleicht möchtest du dir ja wieder mal Kaninchen anschaffen? Viel Erfolg




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.10.2014, 21:40

Zitat:
Zitat von Olga Beitrag anzeigen
Du musst Abschied nehmen. Es hilft ja nix. Du musst ihn loslassen.
Ich habe es heute geschafft, und habe ihre Utensilien (Medikamente, Näpfe etc.) weggeworfen.
Es tut weh. Aber es befreit auch.

Ich habe meine letzten Tiere auch aus dem Tierschutz. Und es macht mich total glücklich, dass ich Polja 5 glückliche Jahre geschenkt habe.
Du hast vieleicht nicht alles richtig gemacht mit deinem Brownie, aber er hat deine Liebe sicher gespürt.

Hast du ihn bestatten können?
Ich versuch es, ich denke jedesmal ich schaffe es aber allein der Gedanke. Und ja ich konnte ihn beerdigen, im Wald. Ich hab ihn in seine Lieblingsdecke gelegt und diese leckeren Sommerkräuter von JR Farm um ihn herum, die hat er soooo geliebt.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 16.10.2014, 21:45

Hast du jemanden der dich dabei begleiten könnte? Der dir zur Seite stehen könnte? Ein Freund, eine Freundin, ein Familienmitglied? Auch wenn du meinst du schaffst es nicht - du bist viel stärker als du glaubst.

Und du hast viel gelernt in der Zeit mit ihm. Sobald es geht, nutze dieses Wissen und teile es mit anderen. Auch das hilft. Denn du kannst viel gutes tun damit.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.10.2014, 21:48

Zitat:
Zitat von Madzia Beitrag anzeigen
Tut mir sehr leid für dich Lexa....
Ich einer ähnlichen Situation war ich vor 5 Jahren auch. Ich habe mein Ein und Alles, Jessi verloren. Dabei hatte ich gerade erst Begriffen wie falsch meine Haltung damals war. Einen Partner hatte sie auch nie bekommen und das machte mir schwer zu schaffen. Ihr Stall wurde erst diesen Sommer auseinander genommen...

Nach ihrem Tod plagten mich oft Albträume,in denen ich nach sehr langer Zeit feststellen musste, dass Jessi vollkommen verwahrlost in ihrem Stall sitzt und ich sie ganz vergessen habe. Diese Albträume habe ich heute hin und wieder immer noch. Mein Unterbewusstsein will mir wohl sagen, dass ich mich wirklich schlecht um sie gekümmert habe.

Es ist echt schwer, aber bei mir hat vor allem die Zeit die Wunden geheilt. Außerdem habe ich jetzt neue Kaninchen auf die ich mich konzentriere und bei denen ich es besser mache ��
Schön das du deine Liebe auch anderen Kaninchen geben kannst. Ich glaube nicht das dir dein Unterbewusstsein so etwas mitteilen will, ich glaube, wie bei mir, ist es einfach das schlechte Gewissen, am Ende wünscht man sich doch immer man hätte anders gehandelt. Es sind einfach so viele Fragen offen und darüber denkt man doch nach, auch wenn man nicht will.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.10.2014, 21:56

Zitat:
Zitat von Kanarienvogel Beitrag anzeigen
Ach, ich fühle mit dir! Der kleine soll in Frieden Ruhen...

Ich kann leider über mein Kaninchenpech Lieder singen....

Vielen Dank. Es ist kaum zu fassen was du alles durchmachen musstest und nicht zu glauben was man den Kaninchen angetan hat. Leider glauben manchen Menschen, diese wundervollen Tiere seien nichts wert, nur weil sie keine Tricks lernen oder nicht auf Fensterbänke springen, wie Hund und Katz. Und von dem "nachschauen und warten" kann ich ein Lied singen. Wenn ich im Wohnzimmer sitze gucke ich manchmal auch zur Tür und hoffe das er wieder um die Ecke gehoppelt kommt.



Kanarienvogel likes this.

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.10.2014, 22:10

Zitat:
Zitat von Kuragari Beitrag anzeigen
Hallo,

mein Beileid, dass dir das ganze noch nach so langer Zeit solche Trauer bereitet. allerdings geht es mir nicht anders. Ich vermisse alle verstorbenen und auch alle vermittelten Kaninchen von mir.


Ich kann dir absolut nicht sagen, wie man über diesen schweren Verlust hinweg kommen kann... es ist absolut nicht übertrieben, dass du darüber immer noch weinen musst. Deine Trauer kann schlimmstenfalls für immer bleiben sobald du an deinen kleinen Plüschfreund denkst.

Ich wünsche dir alles Gute und dass du es gut verarbeiten kannst und eben nicht wie ich schon über 3 Jahre immer weiter trauern musst.
Vielen Dank Kuragari,
ich musste während des lesens schon so weinen, es tut mir so Leid du Arme. Ich bin sicher das deine Kleine schon fort war und du sie nicht ausversehen allein gelassen hast. Ich hatte mir auch eingebildet er kommt gleich aus seiner Box, weil ich ein Geräusch gehört habe. Ich glaube wir sind einfach sehr emotionale und sensible Menschen und dafür sollte man sich nicht schämen, auch wenn ich zugeben muss, das ich meine Trauer mittlerweile verberge. Wie man jemandem sagen kann er hätte anders handeln sollen, kann ich nicht nachvollziehen und ich bin sicher das ich genauso wenig verziehen hätte.
Seltsamerweise hatte ich bisher nur 3 Träume und keiner bis auf der letzte (vor kurzem) hat mich sehr traurig gemacht, weil er so unglücklich aussah weil ich ihm keine Partnerin geholt habe. Es tut "gut" zu wissen das meine Trauer nicht übertrieben ist, auch wenn ich mir für uns alle Seelenfrieden wünschen würde.




Geändert von Lexa (16.10.2014 um 22:12 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.10.2014, 22:18

Zitat:
Zitat von rena84 Beitrag anzeigen
Hallo Lexa,

ich kann dich gut verstehen, aber ich kann dir auch nur wie die anderen hier raten, versuch, das Geschehene zu akzeptieren und nimm Abschied. Räum die Sachen weg, so schlimm es auch sein mag, es wird dir danach besser gehen. Das ist ein langer Prozess, aber den musst du durchmachen.

Ich musste bislang drei Kaninchen beerdigen und jedes Mal für sich war ein einziges Drama. Mein erstes Kaninchen lebte mit einem Meerschweinchen (der blöde Tip einer Kollegin) zusammen und bekam mit 1,5 Jahren Ecuniculi. Tierarzt eins versagt, Tierarzt zwei fands raus, nach fünf Wochen musste ich ihn einschläfern lassen. Wenn ich hier oft Beiträge lese, frage ich mich heute, ob das richtig war. Sein Nachfolger "durfte" auch mit dem Meerschweinchen leben, bekam dann aber bald eine Dame zur Seite, die im Februar urplötzlich innerhalb zwei Tagen in meinem Arm starb. Sie hat an diesem Tag auf mich gewartet vor dem Käfig, ich hatte mich gefreut, dass sie den Käfig nach zwei Tagen erstmals verlassen hatte. Dabei hat sie nur auf mich gewartet und hat sich mit letzter Kraft zu mir geschleppt...... Ein furchtbarer Tag, ich hab das Wochen mit mir rumgezogen tags wie nachts und auch jetzt kommen mir die Tränen. Wie oft hab ich gesagt, wär ich doch zu nem anderen Tierarzt gegangen?! Ganz drüber weg bin ich da auch immer noch nicht, und ob da nicht eine Fehldiagnose passiert ist, weiß ich auch nicht. Aber das kann ich nicht mehr ändern, es ist jetzt mal so, dass sie gestorben ist und ich hab irgendwann beschlossen, nach vorne zu schaun und eine neue Dame zu holen.
Ja und dann im August erwischte es meinen Kaninchenmann. Viele unnötige Tierarztbehandlungen, wäre einfach eine Behandlung mit Hand und Fuß durchgeführt worden, wir hätten uns so viel sparen können. So hatten Ecuniculi und dann der Krebs leichtes Spiel. Ich hab mir Wochen vorgeworfen, wär ich doch eher gewechselt. Aber ich wusste nicht wohin, ich war ja schon bei dem Kaninchen-TA im Umkreis. Dachte ich. Jetzt weiß ichs wieder besser. Aber wieder zu spät.

Lexi, jeder macht Fehler, wir alle machen Fehler. Keiner ist perfekt. Aber du hast dein Kaninchen geliebt und dein Tier wusste das, das ist das allerwichtigste!! Bitte zieh dich nicht selber runter, ich bin auch so eine, die das sehr gerne mal macht und die dann immer nen Haltestrick braucht. Aber bisher hat mir das kein einziges Mal was gebracht. Vielmehr versuch ich mich an die schönen Tage zu erinnern und mir klarzumachen, dass es Gründe für mein Handeln gab. So gabs auch für dich Gründe, warum du kein zweites Tier geholt hast (wären denn zwei "schlechter" versorgte Tiere besser gewesen als ein gut versorgtes?). Setz dich doch auf diese Weise mal damit auseinander und mach dich nicht runter. Es zählen auch deine Bedürnisse, nicht ausschließlich die der Tiere.
Ich wünsche dir, dass du bald über den Verlust hinwegkommst und vielleicht möchtest du dir ja wieder mal Kaninchen anschaffen? Viel Erfolg
Das zu lesen tut mir so gut das glaubst du gar nicht, vielen Dank. Mittlerweile weiß ich das die kleinen Lieblinge einfach sehr anfällig sind und man manchmal nichts machen kann. Aber es ist unglaublich wenn man sieht wie dieser kleine Körper kämpft und oft auch gewinnt.
Eines weiß ich aber zu 100%, kein Kanichen oder anderes Haustier mehr für mich. Ich hab so viel dazugelernt und auch wenn ich leide bin ich dankbar für die fast 6 Jahre die ich mit ihm hatte. Aber ich weiß auch das ich das nicht nocheinmal ertrage.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.10.2014, 22:24

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Hast du jemanden der dich dabei begleiten könnte? Der dir zur Seite stehen könnte? Ein Freund, eine Freundin, ein Familienmitglied? Auch wenn du meinst du schaffst es nicht - du bist viel stärker als du glaubst.

Und du hast viel gelernt in der Zeit mit ihm. Sobald es geht, nutze dieses Wissen und teile es mit anderen. Auch das hilft. Denn du kannst viel gutes tun damit.
Ich wurde anfangs oft gefragt ob ich es nicht jetzt endlich machen will, zusammen wäre es bestimmt einfacher. Aber ich habe jedesmal abgelehnt, weil ich nicht konnte. Mittlerweile warte ich auf einen Momnent, ein Gefühl, ein CLICK, etwas das mir sagt "Jetzt bist du soweit". Vielleicht hast du recht und ich sollte mich einfach mal vor den Käfig stellen und ihn zumindest mal anfassen aber irgendwie bekomme ich jedesmal Bauchschmerzen, wenn ich ihn ansehe.




Geändert von Lexa (17.10.2014 um 16:56 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2015, 21:21

Ein kleines Update, ich wollte natürlich keinen neuen Thread mehr eröffnen, da es das selbe Thema ist.
Zu erst wollte ich DANKE sagen, weil eure Antworten hier sehr geholfen haben. Es sind zwar Babyschritte aber ich komme weiter. Die Sache mit dem Käfig, tja, ich hab ihn zwar noch nicht angefasst aber ich denke öfter darüber nach und seltsamerweise hat alles was hier geschrieben wurde, mir dabei geholfen den Raum,in Zukunft, auch ohne Käfig zusehen.
Andererseits weiß ich nicht was ich mit allem machen soll wenn ich es gereinigt und zusammengepackt habe. Ich weiß nicht ob ich sie verschenken oder verkaufen oder wegwerfen kann, denn das bedeutet ja auch sein zuhause wegzugeben.
Und dann ist da natürlich noch ein anderes Problem das ich vor mir herschiebe. Das konfrontieren des TA. Ich hab die Rechnung noch nicht bezahlt und werde das diese Wochen machen, allerdings wird das sehr schwer. Ich fühle mich schuldig das wisst ihr, allerdings gebe ich einen Teil der Schuld auch der TÄ.

Zitat:
Zitat von Lexa Beitrag anzeigen
Wegen dem EC hab ich überall gelesen das man Panacur 28 Tage gibt aber bei dem TA sagte jeder ich soll es ihm nur 5 Tage geben. Daraufhin hatte er ja die ganze Zeit diese extremen Buddelattacken im Käfig und hat immer seine Holzhütte angenagt. Dazu kam ja noch diese schmatzen, als würde er ständig sabbern und wenn er Petersilie gegessen hat, hat er nur noch die Blätter gegessen. Dann hatte seine Darmflora von dem ewigen AB auch
Probleme und als ich wieder zum TA gegangen bin war eine Vertretung da bei der ich das Gefühl hatte die kümmert sich mehr um ihn und nachdem sie BB gegeben hat ging es ihm auch besser.

Alles das ist seit dem 1. Februar passiert, seit der EC-Attacke. Ich mach mir Vorwürfe das ich immer wieder zum selben TA gegangen bin obwohl ich seit dem 1. Februar das Gefühl hatte man kümmert sich nicht 100% um ihn. Versteht mich nicht falsch ich hatte ihn jetzt 5 Jahre und bin sonst immer zu frieden mit dem TA-Team gewesen, oft genug haben sie ihn auch gerettet, aber jetzt frag ich mich warum ich nicht nach der Attacke zu einem andere TA gegangen bin. Im Netz hatte ich auch gute gefunden.

Ich bin so wütend das sie eine fette Magenüberladung trotz Röntgenbild mit Luft im Darm verwechselt hat, ich sollte ihm zufüttern obwohl selbst ich ertastet habe das er weiter vorne zu dick ist. Ich hab sie gefragt ob der Darm der Grund ist das es ihm so schlecht geht und sie hat ja gesagt und das sich das dann bald klären wird wie die Luft weg ist. Als ich gefragt hat ob er auch sterben könnte hat sie gesagt es könnte schon sein. Ich hab auch gesagt das er so kalt ist und sein Fell sah auch so furchtbar aus, der hat noch nie so viel Fell verloren und auch noch nie so lange Haare, bisher war es immer kurzes Fell und weiß, aber diesmal hat er sogar braunes Fell verloren. Und es sah total struppig aus. Wieso ist es denen denn nicht aufgefallen, ich hab mehrmals gefragt ob das normal ist und es wurde immer bejaht. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen um zu wissen ob ich morgens zu einem anderen TA hätte gehen sollen und ob ihn das gerettet hätte. Gott, ich hab ihn von 9 Uhr morgens bis 8 Uhr abends gefüttert und gewartet weil ich dem TA vertraut habe statt auf mein Bauchgefühl zu hören. Ich weis man sollte sich keine Vorwürfe machen aber irgendwie hab ich das Gefühl, hätte ich schneller reagiert, hätte man ihn noch retten können. Sie hat ihm ja auch noch Buscopan gegeben, was wohl auch absolut tödlich sein kann. Morgens war er noch viel fitter, wär ich zum Nottierarzt hätten sie ihn bestimmt noch operieren können.
Habt ihr schon mal einen TA konfrontiert und wenn ja wie hat der TA dann reagiert? Klingt seltsam aber irgendwie hab ich das Gefühl ich bin ihm das noch schuldig, zumindest herauszufinden warum sie so danebenlag. Und das schlimmste ist das die TÄ so toll war als er das erste Mal einen EC-Anfall hatte und ich im Behandlungszimmer nur geflennt habe. Da hat sie gleichzeitg mich und ihn beruhigt.




Geändert von Lexa (06.01.2015 um 21:34 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.10.2012
Beiträge: 284
rena84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2015, 21:58

Hallo,
ich freue mich, dass es dir nun besser geht!

Hm, ich kann jetzt nur mal meine Meinung dazu geben, wie die beiden TÄ, die ich nie wieder aufsuche, auf ihre Fehldiagnosen / Fehler reagieren würden. Sie würden schlichtweg abblocken. Ich hab damals auch viel hinterfragt und da wurde auch immer abgewiegelt oder gesagt, das sei ok.
Das Problem ist ja auch, dass das ganze ja ne Weile her ist, April 14 oder? Fast ein Jahr.

Ich weiß nicht, ich bin nach Idas Tod besser klargekommen, den TA zu boykottieren, denn nachweisen konnte ich nichts und damit war ich auf verlorenem Posten. Es hätte mir mehr zugesetzt, das ganze nochmals durchleben zu müssen.
Die zweite TÄ bekehrt eh niemand mehr, die ist die Überzeugung in Person und ist allgemein hochgelobt. Woher auch immer. Die hat ja nicht mal auf meine Aufforderung, sich für mein Tier Zeit zu nehmen für eine gründliche Behandlung, reagiert. War dann auch das letzte Mal, dass ich da hin bin, war ja aber auch zu spät.

Da kann ich dir leider keinen ultimativen Tipp geben, aber überlege bitte auch, ob du das ganze nochmal durchwühlen willst. Dann wird alles wieder hochkommen und wenn du eh schon so lange gebraucht hast, über den Tod hinwegzukommen, weiß ich nicht, ob das das richtige wäre.




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2015, 06:32

Es ist so furchtbar ein geliebtes Tier zu verlieren. Schmerzhafte Trauerarbeit folgt dem schlimmen Verlust. Diese verläuft in verschiedenen Etappen. Irgendwann wird es langsam etwas leichter und wir können uns langsam wieder dem Leben zuwenden und weitermachen. Es ist die Frage warum Du das nicht kannst und diesen Schritt nicht schaffst? Was lässt Dich so verharren? Wo und wie könntest Du Hilfe erfahren?




Kaninchen
 
Registriert seit: 13.02.2012
Beiträge: 3.102
Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2015, 07:18

Vielleicht würde es helfen einem Tier aus dem Tierheim ein neues Heim zu geben.

Dein verlorenes Tierchen würde wohl nicht wollen, dass du so lange trauerst und die Chance vertust einem armen Seelchen zu helfen.

Indem du wieder ein Tier aufnimmst und ihm ein schönes Leben ermöglichst, bedankst du dich auch bei dem schon gegangenen Tier für seine Zuneigung zu dir.

So hätte ein weiteres Tier die Chance deine Liebe und Fürsorge zu erfahren und es dir mit seiner Zuneigung zu erwidern.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 100
Lexa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2015, 20:02

Zitat:
Zitat von Clagiostro Beitrag anzeigen
Vielleicht würde es helfen einem Tier aus dem Tierheim ein neues Heim zu geben.

Dein verlorenes Tierchen würde wohl nicht wollen, dass du so lange trauerst und die Chance vertust einem armen Seelchen zu helfen.

Indem du wieder ein Tier aufnimmst und ihm ein schönes Leben ermöglichst, bedankst du dich auch bei dem schon gegangenen Tier für seine Zuneigung zu dir.

So hätte ein weiteres Tier die Chance deine Liebe und Fürsorge zu erfahren und es dir mit seiner Zuneigung zu erwidern.
Weisst du wenn ich ganz ehrlich bin, auch zu mir selbst, dann hätte ich ihn weitergeben sollen. An jemanden der wirklich Erfahrung hat mit diesen Schätzen. Ich wollte ihn nur da rausholen und habe nicht daran gedacht, das es mir gibt als Käfig säubern, füttern und Aufmerksamkeit. Vorallem weil gerade ich, anderen Menschen immer sage sie sollen lieber 10x überlegen und sich mehr informieren bevor sie sich ein Haustier zulegen. Deswegen ist ein neues Tier keine Lösung für mich. Vor kurzem hat eine Arbeitskollegin noch gefragt, ob ich nicht zwei Kaninchen haben möchte weil ihre Freundin sich nicht mehr darum kümmern kann und ich sei ihr als erstes in den Sinn gekommen.

@Tinachen Wenn ich das wüsste, wäre ich ein sehr glücklicher Mensch . Leider ist das Neuland für mich und deswegen kann ich nur weiter trauern in der Hoffnung das es mal aufhört.



 
 
Weitere Themen / Kaninchenforum.de Empfehlung
 
 
 
 
 
 
Antwort



Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Mein kleiner Harry ist gestorben Babs86 Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 4 01.07.2014 22:58
Hilfe mein kleiner Schatz sunnysnoopy Kaninchenhaltung & Allgemeines 5 23.12.2013 18:45
Mein kleiner Mikey hat's nicht geschafft heyJune Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 19 20.07.2011 00:00
HILFE!!! is mein kleiner krank? ich weiß nicht mehr weiter Pinkmafia Kaninchenhaltung & Allgemeines 7 16.04.2010 21:21
Unser kleiner schatz ist tot fredu75 Kaninchenhaltung & Allgemeines 3 19.10.2009 19:52

Copyright ©2010, Kaninchenforum.de

Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.