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Ich brauche dringend Hilfe!Hallo, ich bin neu in diesem Forum und habe mich extra wegen meinem großen Problem registriert, denn wirklich weiterhelfen konnte mir auf anderen Seiten niemand. Meine Hoffnung ist, dass es hier mehrere Leute gibt, die sich wirklich auskennen und mir helfen können. Ich schreibe alles nach besten Wissen und Gewissen auf und fange von Vorne an: Im Juli diesen Jahres habe ich meinen Paul (Löwenkopfkaninchen, sehr sanft und zutraulich, etwas faul) und meine Paula (Zwergkaninchen, schüchtern, nicht zutraulich, verschmust) beim Händler meines Vertrauens erworben. Dort hatte ich vor 1,5 Jahren auch schon ein Kaninchen gekauft (ist leider entlaufen ;-( ) und war - wie der Tierarzt auch - sehr zufrieden. Paul ist ca. 1 Jahr alt und Paula etwa ein halbes Jahr. Die beiden verbrachten die ersten Wochen in getrennten Käfigen (einer 100 x 50 und der andere 140 x 70 cm) und haben jeden Tag mehrmals Auslauf (ohne Begrenzung) gehabt (getrennt natürlich ). Paul wurde kastriert und hat das wunderbar überstanden. 6 Wochen später durften die beiden endlich zusammen sein. Ich habe sie in einem Zimmer vergesellschaftet, indem sie beide schon vorher waren. Ich habe beide Käfige mit offenen Türen in das Zimmer gestellt und außerhalb der Käfige Rückzugsmöglichkeiten geschaffen und viel Spielsachen verteilt. Das Fressen hatte ich von Anfang so platziert, dass beide zusammen fressen mussten / konnten. Erst gab es Kämpfe, wo Paula ein paar Fellflocken lassen musste und die beiden haben sich gegenseitig gerammelt. Nach genau einem Tag waren die beiden unzertrennlich und dicke Freunde. Es wurde zusammen geschlafen, gekuschelt, gefressen und sie leckten sich gegenseitig sauber. Ein paar Tage ließ ich die beiden noch in dem Zimmer mit offenen Käfigen und dann kamen erstmal beide in den großen Käfig. Natürlich gab es weiterhin viel Auslauf für beide zusammen. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass Paula eine Scheinschwangerschaft hatte, nachdem Paul sie das erste mal bestiegen hatte (wurde tierärztlich abgeklärt). Als endlich der große Käfig (Marke Eigenbau) (1,50 m x 60 cm x 2 m, 4 Etagen) fertig war haben beide einziehen dürfen. Sie haben sich sehr wohl gefühlt und waren ab da auch Stubenrein. In dem Käfig ist auf jeder Etage eine Toilette vorhanden und diese haben sie wunderbar genutzt. Auch außerhalb des Käfigs gab es kaum Kötell oder dergleichen. Nun habe ich seit Donnerstag noch ein Kaninchen (Paulina, ca. 10 Wochen alt, Castorrex Zwerg, sehr neugierig, sanft, handzahm, ein wenig schreckhaft). Paulina habe ich bestellt und mir wurde eigtl. gesagt, dass es ein älteres Mädel wäre, damit sie sich mit den beiden anderen verträgt und nicht unterlegen ist von der Größe her. Naja, nun war Paulina da und eben nicht ein ca. 6 Monate altes Kaninchen. Da ich sie extra bestellt hatte nahm ich sie natürlich trotzdem (sie wieder zurückschicken oder da lassen kam nicht in Frage, da Tiere keine Gegenstände sind, die ich einfach umtauschen kann!). Sie ist ein Sonnenschein und ich bin sehr froh, dass ich sie habe. Paulina lebt jetzt erstmal in dem großen Käfig 140 x 70 cm alleine und bekommt wie die anderen auch mehrmals viel Auslauf am Tag. Mit ihr gibt es keine Probleme, sie gewöhnt sich gerade an Frischfutter und bekommt jetzt nach und nach das Mastfutter reduziert. Paulina ist beim Auslauf alleine, also ohne die anderen beiden. Nun ist es so, dass Paul, seit Paulina da ist, total ausflippt. Er hat am Donnerstag Paula angegriffen - sie gebissen, ihr Fell ausgerissen und bis zur völligen Erschöpfung gejagt. Wir haben erst eingegriffen, als Paula geschrien hat wie ein kleines Kind (ich habe noch nie sowas schreckliches gehört, es hat mir das Herz zerrissen). Wir haben Paul dann erstmal rausgenommen und Paula auf den Arm genommen, die ganz apathisch im Käfig hockte. Paula beruhigte sich nach einer Weile und wollte gar nicht mehr runter vom Arm (ganz untypisch für sie). Paul war auch wieder ruhig und ließ Paula in Ruhe, also ließen wir die beiden wieder zusammen im Käfig sein ( wir haben immer nach dem rechten gesehen). Am Freitag kam dann der Höhepunkt.... Paul hat Paula richtig attackiert und sie einfach nicht in Ruhe gelassen, sie hetzte durch den Raum, fiel dabei mehrmals auf die Seite und sprang mir auf den Schoß (ich saß am Boden) und krallte sich richtig fest und wollte wieder nicht runter von meinem Arm. Da soo viel Fell geflogen war (von Paula) und sie richtig fertig war nahm ich Paul und setzte ihn erstmal in den kleinen Käfig. Ich rief unseren Tierarzt an, der auch den Check up der beiden gemacht hat und dem ich wirklich vertraue. Er sagte, es könnte sein, dass Paul Paula angreift, weil er nicht Paulina angreifen kann, als eine Art Ausweichmanöver. Aber er wunderte sich sehr über Pauls verhalten, da er ihn ja kennt und weis, dass er so sanft und zahm ist und vor allem ist er ja kastriert, also eigtl. noch ruhiger als er eh schon war. Weil ich den Ernst der Lage geschildert habe haben wir beschlossen Paul homöopathische Beruhigungstropfen zu geben. Die bekommt er nun 2x am Tag nach genauer Anweisung des Tierarztes. Ob eine Besserung eingetreten ist, kann ich noch nicht sagen. Er geht nach den Tropfen immer in sein Haus und schläft dann erstmal. Ich mache mir wirklich Sorgen um meine 3 Herzchen, denn ich finde es furchtbar, dass jetzt alle 3 alleine sein müssen, das tut mir wirklich weh. Aber ich will natürlich auch nicht, dass Paula schlimmeres passiert und sie eingeht bei dem Stress, den sie mit Paul ausgesetzt ist. Paulina muss noch ein bisschen wachsen, damit sie den beiden nicht unterlegen ist und wird dann vergesellschaftet. Im Moment geht das gar nicht, weil Paul sie wahrscheinlich zerfetzen würde und Paula mag Paulina wohl überhaupt nicht. Sobald Paula die Kleine sieht uriniert sie wie wild und seit Paulina da ist geht Paula auch gar nicht mehr aufs Klo, sie lässt einfach alles raus, wo sie gerade ist. Paulina ging mehrmals auf Paula zu und legte sich demütig vor ihr nieder, aber Paula ignoriert sie und "grunzt" und klopft die ganze Zeit nur. Also klare Abweisung. Was mache ich denn jetzt am besten? Ich bin fix und fertig und meine Herzchen leiden doch auch sehr darunter. Bitte bitte helft mir! Achja, die 3 leben in ihren Käfigen in unserer Küche. Paula und Paulina haben wir so gestellt, dass sie sich sehen können (auf Eck) und Paul haben wir so gestellt, dass er die beiden Damen nicht sehen kann (auf Anordnung des Tierarztes). Der Auslauf findet auch in der Küche statt (wir haben eine sehr große Küche). Wir leben hier mit unseren beiden Kindern (9 und 4 Jahre) und in der Küche ist es eigtl immer ruhig. Mein Kleiner 4 Jähriger lässt die Herzchen in Ruhe und hilft immer fleißig beim füttern und spielt mit ihnen, wenn sie herumlaufen (er ärgert sie wirklich nicht); er geht sehr zärtlich mit ihnen um (da sind wir sehr stolz drauf). Nur unser großer Sohn ist sehr laut und will nicht verstehen, dass es Tiere sind und wir nicht dulden, dass er sie wie Spielzeug behandelt. Er fürchtet sich aber wahnsinnig vor den dreien, aber sobald sie außer Reichweite sind versucht er sie zu ärgern so gut es geht. Unsere Konsequenz ist, dass die Küchentür immer abgeschlossen ist und die Kinder nur hereinkönnen, wenn wir aufschließen. Der Große ist eh meistens im oberen Stockwerk bei den Großeltern, deswegen sind diese Situationen ca. 2 mal am Tag mit ihm. Wir unterbinden dieses Verhalten auch sofort! Auch beim Essen und Kochen herrscht in der Küche immer Ruhe. Ein anderer Raum kommt auch nicht in Frage für die Herzchen. In der Küche ist es auch nie zu warm. Im Sommer ist sie immer kühl und im Winter wird wenig geheizt. Fenster sind ständig offen und es herrscht kein Durchzug. Wenn ihr noch Fragen habt, fragt einfach. Ich habe bestimmt das ein oder andere Wichtige vergessen zu schreiben (bei so langem Text kein Wunder). LG, Schnubbiele
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| Hallo und herzlich willkommen im Forum. Dein Tierarzt hat mit seiner Einschätzung das Paul Paula quasi stellvertretend jagt, weil er mit Pauline die Rangordnung nicht klären kann, recht gehabt. Ich würde genauso vorgehen wie es Janh schon geschrieben hat, würde aber noch mindestens vier Wochen warten weil Pauline schon noch sehr jung ist. Diese Zeit nutzen um ein großes Gehege zu bauen. Gerade Weibchen brauchen noch mehr Platz um sich mal aus dem Weg gehen zu können. Vielleicht gibt es ja doch noch einen großen unbenutzten Raum im Haus (Keller, Speicher, Garage, Gartenhaus, usw.) Ich würde das mit den Tropfen für Paul lassen. Es ist ja völlig natürliches, artgerechtes Verhalten das er da an den Tag legt also nichts krankhaftes das man behandeln muss. Vorsichtig sein wenn die Tropfen Alkohol enthalten. Der kann für Kaninchen tödlich sein.
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| Vielen Dank für eure beiden Antworten. Es ist so, dass in unseren Haus wirklich kein weiterer Raum zur Verfügung steht. Mein Schwiegervater und meine Schwiegermutter haben ein Messi-problem, dadurch ist ALLES vollgestopft bis unters Dach. Wir leben im Erdgeschoss und haben nur unser Schlafzimmer, ein Kinderzimmer, ein kleines WC und ein Minibad (1x2 m) zur Verfügung. Alle anderen Räume im Erdgeschoss dürfen wir nicht nutzen, weil nichts ausgemistet werden soll! Es bleibt wirklich nur die große Küche (25 qm). Auch den Keller und / oder Garten dürfen wir nicht benutzen, da alles bleiben soll, wie es ist. Ich lasse meine 3 Kaninchen auch im gesamten Erdgeschoss herum hoppeln - das kann ich aber nur machen, wenn ich alleine daheim bin und die Schwiegereltern es nicht merken können. Vielleicht klingt das merkwürdig für euch, aber ich liebe meine Herzchen wirklich sehr und möchte, dass es ihnen gut geht - auch wenn vllt. der Platz nicht nach der Norm zur Verfügung steht. Die 3 dürfen wirklich ständig in der Küche frei hoppeln - nur zur Zeit muss ich es leider auf dreimal aufteilen. Wenn ich grob rechne, ist 12 Stunden jeden Tag Freilauf in der Küche - nur eben jetzt abwechselnd. Ich habe vorhin den Kaninchen Check gemacht und festgestellt, dass Paula ganz viele Bisswunden von Paul hat (bereits verkrustet). Die müssen ziemlich tief gewesen sein. Es ist einfach furchtbar. Paula ist nun sehr anhänglich bei uns Menschen (was andere toll finden, macht mir Sorgen, da das nicht ihr Charakter ist). Paulina ist sehr muschelbedürftig, sie wartet immer schon am Türchen und will immer in meinen Pullover, zwischendurch klettert sie heraus und leckt meine Nase ab und kuschelt sich an der Kuhle meines Schlüsselbeins ein, wenn sie in meinem Pullover liegt, mache ich immer etwas im Haushalt nebenbei und sie schläft immer sofort ein. Ich binde mir immer den Pullover am Bauch mit Schnüre zu, damit sie nicht herausfallen kann und mein Reißverschluss ist stets bis zur Hälfte geöffnet. Paul ist heute nicht mehr so aggressiv wie die letzten Tage. Die Tropfen hat er heute noch gar nicht bekommen. Es ist tatsächlich Alkohol enthalten, und zwar zu 48 %! Die Käfige von Paul und Paulina sind übrigens nur Übergangsweise ihr Zuhause, da Paulina noch sehr klein ist und Paul ja von Paula ferngehalten werden muss, damit er sie nicht noch mehr verletzt - der Stress ist ja für sie auch eine Quälerei. Im Kinderzimmer, im Schlafzimmer und in den Fluren waren übrigens schon alle 3 Herzchen, da ich sie ja frei herum laufen lasse, wenn ich mit Ihnen allein daheim bin. Wenn ihr vielleicht jetzt Tipps zu meiner "besonderen" Wohnsituation in Bezug auf die Herzchen geben könntet, wäre es wirklich toll. Der Tierarzt ist übrigens ziemlich zufrieden mit der Wohnsituation für die Herzchen. Er sagte auch, es sei nicht perfekt, aber sie haben es hier viel besser als in vielen Kinderzimmern oder bei Leuten, die sich nicht ordentlich kümmern. Und dass sie so oft herum hoppeln können und die Käfige und die Küche mit vielen Verstecken, Spielsachen und Toiletten versehen sind, meinte er, es würde ihnen trotzdem gut gehen. Futter bekommen alle noch ein wenig Mastfutter (reduziere täglich, bald ist es ganz abgesetzt), Spitzwegerich, andere Kräuter (frische und getrocknete) wie Basilikum, Brennnesseln, Maggiekraut usw. außerdem sehr viel Frischfutter 3 mal täglich (ausschließlich Bioprodukte) und einen Teelöffel pro Tag an Saatenmischung.
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Tipps in Bezug auf eine artgerechtere Haltung und Vergesellschaftung hast du nun schon bekommen. Wenn ihr diese nicht umsetzen könnt, dann wäre es besser, die Tiere in bessere Hände abzugeben.
__________________ Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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| Hallo! Ich kenne das Problem mit den Schwiegereltern. Meine haben zwar kein Messi Problem aber trotzdem darf ich ( im speziellen) nichts verändern. Ich habe aber das Glück, das unser Haus bereits meinem Mann gehört und sie sozusagen bei und wohnen. Ich habe kurzerhand mit meinem Mann abgeklärt, das ich den Platz im Gärten für die Kaninchen brauche und ohne irgendjemand anderen davon zu erzählen ein Gehege gebaut. Vielleicht klappt das so? Ich muss dazu sagen, dass meine Schwiegermutter einen Monat nichts mit mir geredet hat. Was mich aber weniger gestört hat. Vielleicht kannst du auch mit deinem Mann abklären ob ein Zimmer einfach ohne die Zustimmung der Schwiegereltern freigemacht werden kann oder in einer Ecke im Gärten ein Gehege gebaut werden kann. Allerdings darf man dabei das Messi Problem nicht vergessen. Vl ist es darum besser das Gerümpel im Zimmer nicht weg zu werfen sondern es in den oberen Bereich zu verlagern. So in die Richtung das ist unseres das ist eures und basta. Ist aber auch die Frage wem das Haus gehört: euch oder den Schwiegereltern. lg
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| Kannst Du Pauline irgendwo anders unterbringen? Kinderzimmer, Schlafzimmer, bei Freunden usw.? Ich denke, dass sich die Situation dann für die anderen beiden erstmal entspannt und sie wieder zusammen können. Wenn die Kleine etwa 4 Monate alt ist, würde ich sie mit den beiden anderen vg.
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| Hmh...puh... ja das hört sich schwierig an....! Vielleicht wäre es wirklich ein guter Plan die Sachen aus einem Zimmer in ein ohnehin schon Vermülltes zu räumen? Vielleicht sind Schmimu und Schwipa ja mal außer Haus? Könnte Dein Mann als ihr Sohn nicht ein Machtwort sprechen? Psychologen? Ich finde es sehr gut das Du Dir Gedanken um die Kaninchen machst und es wäre super wenn Du es schaffen würdest ihnen ein tolles, artgerechtes Leben zu ermöglichen. Auch für Deine Kinder wäre es ein tolles Vorbild
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| Die Idee, die beiden in der Küche zu halten und sie sich so wieder aneinander gewöhnen zu lassen, ohne dass Paulina "ein Störfaktor" ist, finde ich eine sehr gute! Paulina lässt sich bestimmt bei uns woanders unterbringen, das ist schon irgendwie machbar. Wäre es denn schlimm, wenn sie in einem Raum ist, wo die anderen beiden auch schon waren? Oder tut ihr das nix? Und Paul und Paula könnte ich ab wann wieder aneinander gewöhnen? Nach ein paar Tagen, nach dem "Auszug" von Paulina oder länger warten? Minerva, deine Antwort finde ich irgendwie zu krass. Im Kernpunkt hast du Recht, ja. Aber ich versuche es so gut wie möglich zu machen und suche ja hier nach Tipps und Anregungen, wie ich es für alle 3 besser machen kann. Mal abgesehen davon, vertraue ich meinem Tierarzt. Und falls es dich beruhigt, wir haben auch regen Kontakt zu einer Tierärztin, die Kaninchen-Spezialisiert ist, da Arzt von Züchtern, Veranstaltungen etc. Sie war auch schon bei uns daheim und lobte uns für die Haltung, hat aber auch angemerkt, dass Kaninchen nie genug Platz haben können und es sich vllt. ja mal machen lässt, dass sie ein wenig mehr zu Verfügung bekommen. Beide Tierärzte haben uns versichert, dass unsere Kaninchen nicht leiden müssen und es keine Tierquälerei ist, wie sie bei uns leben. Und, dass ich nach den Aussagen meine Herzchen NIE und NIMMER abgebe, dürfte dir klar sein. Ich suche ja nach Lösungen... P.s.: Das Haus gehört den Schwiegereltern. Mit reden ist da nix und einfach ausräumen... Hilfe, das habe ich in einem Raum gemacht... Das war die Hölle danach für JAHRE. Nie wieder. Ach ja, unsere Etage (bis auf die Zimmer, die wir nicht nutzen dürfen) ist übrigens immer sehr sauber und ordentlich ;-) Wollt ich nur anmerken, damit ihr nicht denkt, dass wir genauso leben. Also den Kaninchen gehts auch hygienisch gesehen gut ![]()
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Dennoch macht es mich immer etwas wütend, wenn ich solche Geschichten lese, die anders hätten laufen können, wenn man sich vorher informiert hätte.
__________________ Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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Keine Sorge, wir sind ja nicht die Inquisition. Schade das die Schwiegereltern so uneinsichtig sind. Mit den Eltern in einem Haus zu leben ist ja eh schon schwierig genug aber dann noch so eine Situation. Da habe ich wirklich größtes Mitgefühl mit euch. Ihr Armen. Ich würde mit dem Zusammensetzen in der Küche noch etwas warten. Wenn ein bisschen Ruhe eingekehrt ist kann das sicher nicht schaden.
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| Spätestens, wenn bei euch die ersten Speckkäfer durch die Decke durchfallen, wird sich auch was an der Wohnsituation ändern. ![]() Nein, unangebrachter Spaß bei Seite... wir haben selbst einen Messi in der Familie, auch noch mit zwei Kindern. Es kann nichts schlimmeres geben. Mein Beileid. Deine Bemühungen sind großartig. Aber ich kann auch Minerva verstehen. Denn auch die größte Bemühung hilft nichts, wenn man nicht den nötigen Platz dafür rausholen kann. Wenn du Pech hast, wird am Platz nämlich dann die Vergesellschaftung scheitern. Hast du keine Möglichkeit, zusätzlich zum Stall, noch Platz mit einfachen Auslaufgittern abzugrenzen? Die kriegt man teilweise sehr günstig. Das würde auch Paul und Paula gut gehen. Denn so kann die kleine Paula ihrem Paul ordentlich aus dem Weg gehen. So Etagen sind leider sehr beengt und wirken teilweise als Sackgassen, wo die Kaninchen nicht weiter können, wenn sie nicht schnell zur Treppe kommen. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich die Kaninchen beim Verbeißen oder beim Flüchten von den Etagen runterfallen können und sich Verstauchungen, im Schlimmsten Fall Brüche zuziehen können. Und eure Tierärzte haben recht. So ein Stall, den ihr habt, ist deutlich besser als ein 08/15 Käfig oder eine Bucht. Aber das ändert nichts daran, dass der Platz wohl nicht ausreichen dsein wird, um dann alle 3 glücklich unter zu bringen. ![]() Ich mach mir Sorgen, dass die 3 sich dann nach der Vergesellschaftung, die gut funktionierte und den erneuten Einzug in die Etagen dann öfters aufeinander los gehen werden. Kann sein. Muss aber nicht. Aber wenn, können die Etagen böse enden. Edit: Übrigens: Meine Kaninchen zoffen sich auch ordentlich, wenn fremde Kaninchen in der Nähe sind. Bei meiner Bande sieht es allerdings mehr danach aus, als wenn sie die Untergeordneten Kaninchen von den Fremden fern halten wollen. Meistens stinkert dann immer der Chef, je nach Gruppe auch Chef und Chefin die anderen an und beißt auch mal zu. Meistens kommt es dann zustande, wenn eine der untergeordneten Damen in die Nähe der Fremden kommt.
__________________ Nele Milka Milly Lio Summer Sunai Zsa Zsa Georgie Paula In Erinnerung an Luna, Silver, Jumbo, Lilly, Perci, Ignaz, Edward, Donna, Sunny, Fritz und Klopfer Lieber ein kastriertes, als ein einsames Leben.
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| Ich finde es vor allem sehr schade und unüberlegt, dass man bei dieser Wohnsituation und dem begrenzten Platz auch noch ein drittes Kaninchen einziehen lassen muss ![]() Vorher hat doch alles funktioniert, die Probleme die ihr jetzt habt, habt ihr allein verursacht und die Kaninchen müssen jetzt alle darunter leiden. Zwichen Tierquälerei und der perfekten Haltung gibt es noch so einige Stufen. Nein, Tierquäler seid ihr sicher nicht, aber auf jeden Fall sehr,sehr weit von einer artgerechten Haltung entfernt! Mit zwei Weibchen auf so einem beengten Platz könnt ihr euch schon mal auf noch schlimmere Verletzungen einstellen. Auch wenn es hart klingt: Wer sein Tier liebt, der sorgt auch dafür das es gut und möglichst artgerecht lebt und lässt den Egoismus beiseite.
__________________ Fit for 2016: http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin ![]() Besucht uns doch mal : [url]http://www.facebook.com/Langohrterrortruppe[/url]
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| Hallo Schnubbiele, erstmal herzlich Willkommen! Hättest du denn die Möglichkeit, erstmal Paul und Paula (und später dann auch noch Pauline) 24 Stunden am Tag Freilauf in eurer Küche zu gewähren, mit dem großen Käfig als Rückzugsort? Quasi freie Wohnungshaltung beschränkt auf ein Zimmer. Und wenn du dabei bist, kannst du den drei ja evtl. auch noch die restlichen Räume für ausgedehnte Erkundungstouren zur Verfügung stellen? LG Sabrina
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| Alsoo... Ich habe noch mal mit unseren Tierarzt gesprochen. Der meinte auch Paulina erstmal raus der Küche. Das habe ich auch gemacht. Sie ist jetzt in unserem Schlafzimmer. Der Käfig wird da nicht geschlossen, sie kann raus wenn sie möchte - tut sie auch. Paul und Paula sollte ich heute morgen gleich wieder zusammen laufen lassen, habe ich auch gemacht. Und die zwei waren wieder ein Herz und eine Seele. Den ganzen Tag beobachte ich die beide schon, es klappt wunderbar. Die beiden wohnen jetzt auch wieder zusammen in dem selbstgebauten Käfig, eine Tür ist offen (was sie vorher auch immer war!) und sie können ebenfalls raus, wenn sie möchten - tun sie auch, aber meist sitzen sie in ihrer Kuschelecke im obersten Stockwerk des Käfigs und schmusen. Sie wurden vorher auch nicht eingesperrt, ich musste sie dann nur getrennt halten, als das Theater mit Dreien war. Alle drei waren heute, bei diesem schönen Wetter, draußen in unserem mobilen Freigehege (Paulina getrennt und außer Sicht) und es war wunderbar. Paulina hat zum ersten mal die Vorzüge der frischen Luft und der Wildwiese genießen können.
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| Weil Paulina noch nicht mit Paul und Paula vergesellschaftet wurde, und Paul und Paula bei ihrer Anwesenheit streiten. Aber wie gesagt, Schnubbiele. Mit der Vergesellschaftung kannst du noch ordentlich Probleme kriegen, wenn das Platzangebot nicht stimmt. Du wirst dich wundern, aber wie haben hier im Forum viele, bei denen die Kaninchen sich nicht vertragen. Meistens kommt dann raus, dass der Platz einfach nicht stimmt! Und sofern dass dann angepasst wird, funktioniert es auch wieder unter den Kaninchen.
__________________ Nele Milka Milly Lio Summer Sunai Zsa Zsa Georgie Paula In Erinnerung an Luna, Silver, Jumbo, Lilly, Perci, Ignaz, Edward, Donna, Sunny, Fritz und Klopfer Lieber ein kastriertes, als ein einsames Leben.
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| Achso, danke SilversWacht. ![]() Bei genug Platz und einem gut strukturierten Gehege würde sich das aber sicher bald geben.
__________________ Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.
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