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VG von traumatisierten/ blinden Ninchen möglich? Bitte DRINGEND HILFE auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 06.09.2014
Beiträge: 11
donna/rasko befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.09.2014, 15:10

VG von traumatisierten/ blinden Ninchen möglich? Bitte DRINGEND HILFE


Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und habe ein ungewöhnliches Problem. ich selbst habe seit über 17 Jahren Kaninchen/Hasen und habe in diesem Bereich reichlich Erfahrung. Allerdings habe ich nun eine Situation zu hause, wo ich nicht weiß was richtig oder falsch ist.
Momentan leben bei mir ein Kastrat und ein Weibchen in Außenhaltung und zwei Weibchen (Wurfgeschwister) in Innenhaltung. Der Kastrat verträgt sich nur mit dem einen Weibchen, deshalb die zwei Gruppen.
Bis hierhin ist alles okay, keinerlei Problem.

ABER vor 7 Wochen habe ich ein schwerverletztes Kaninchen gerettet. er (Georg) stammt von einem Bauern und wurde gemeinsam mit 11 unkastrierten Böcken auf engsten raum gehalten. einfach nur schlimm, die armen Kerle sind alle zum schlachten bestimmt. Fakt ist, dass alle Böcke auf Georg los sind und ihn schwer verletzt hatten. Dies muss bereits über einen längeren Zeitraum passiert sein, da die Wunden alle stark eiterten und teilweise schon haut abgestorben war. ich habe den Bauern beredet, dass ich den Hasen lebendig kaufen darf. Zum Glück hat er irgendwann zugestimmt. Ich bin Sofort dem den Georg zum Tierarzt, es folgten viele Behandlungen und eine Not-OP. der Ausgang war einige zeit ungewiss. aber Zum glück hat es der Kleine Kerl mit viel Liebe und Pflege geschafft.
Momentan lebt er noch ein einem handelsüblichen Käfig (keine Lösung auf Dauer, ich weiß).
Georg ist wieder halbwegs hergestellt, aber auf beiden Augen blind und extrem traumatisiert. vor jeder Berührung hat er angst und erschrickt. Bei mir geht es langsam, mit ruhiger Stimme und ganz langsamen Bewegungen von mir schaffe ich es ihn vorsichtig zu berühren (aber nur an bestimmten stellen)

Ich weiß nun nicht was ich tun soll. Fakt ist, momentan muss Georg noch alleine gehalten werden, er wäre für eine VG noch viel zu schwach.

Aber ich mache mir Gedanken über die Zukunft.

Fakt ist, einen Hasen alleine zu halten, ist nicht artgerecht. ich habe zwei Weibchen, die ungefähr im selben Alter sind wie Georg (ca. 9 Monate). rein theoretisch würde das ja von der Konstellation passen.
ABER ich weiß nicht, ob eine VG mit georg überhaupt eine Chance hätte.

hat von euch jemand Erfahrungen mit blinden hasen.
ich möchte nur das Beste für georg, weiß aber nicht was das ist.

Vielen dank für eure Hilfe



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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.09.2014, 16:47

Wenn ich so etwas lese läuft es mir eiskalt den Rücken runter, der arme Georg.
Für eine VG sehe ich momentan keine Chance, er wird bestimmt total panisch wenn er merkt, dass da noch ein anderes Kaninchen ist. Nach all dem, was er erlebt hat!
Vielleicht würde es mit einem ganz jungen Tier klappen? Eines, das noch nicht die Rangordnung ausmachen will? Er könnte sich dann daran gewöhnen und später, wenn es dann doch zur Klärung der Rangordnung kommt, ist es für ihn nicht mehr so ganz bedrohlich.
Ich weiß jetzt nicht ob mein Vorschlag die Zustimmung der anderen Forenmitglieder bekommt, mal sehen was andere dazu meinen.
Ich bin mir auch nicht so sicher, wie Georg auf ein ganz junges Tier reagieren würde, eventuell ist er schon so verhaltensgestört, dass es attackieren würde.
Schwieriger Fall.
Vielleicht könntest du ihn mal nur durch ein Gitter getrennt neben die anderen setzen? Dass er sich an den Geruch gewöhnen kann und merkt, es passiert nichts.
Weiß aber auch nicht ob das richtig ist.



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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.09.2014, 16:50

Ach herrjeh! Jetzt hab ich total das Herzlich Willkommen vergessen




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.09.2014, 17:38

Mich stimmt sowas zu lesen immer total traurig. Wie manche Menschen mit Lebewesen umgehen, da läufts mir so eiskalt den Rücken runter. :^I

Ich stimme Knuffelchen da weitestgehenst zu.
Eine normale Vergesellschaftung im Sinne von "Kaninchen" zusammensetzen, wird wahrscheinlich nicht gehen.

Aber ich habe die Hoffnung, dass er nur so panisch reagiert, weil er den Menschenkontakt einfach nicht kennt.
Immerhin lebte er in einem kleinen Raum mit 11 weiteren Rammlern zusammen. Der Besitzer wird ganz bestimmt nicht mehr als gefüttert haben. Beim säubern wurden bestimmt auch nur die freien Stellen gereinigt.
Vielleicht reagiert er bei weiblichen Kaninchen anders? Ich würde bei einer VG auch erstmal ein "Zaunkennenlernen" vorschlagen. Mit einem Zaun, bei den es ausgeschlossen ist, dass die Kaninchen durch die Zäunung durchbeißen können. Sonst ist schnell mal eine Lippe ab.

Ich hoffe, Georg findet seine Traumpartnerin, und wenn es die Mehrzahl sein sollte :-)
Und schön, dass er dir aufgefallen ist, wer weiß, wie qualvoll er sonst eingegangen wäre! :-(



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Ninchen
 
Registriert seit: 06.09.2014
Beiträge: 11
donna/rasko befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.09.2014, 22:12

Vielen dank für eure Antworten.

ich glaube ihr habt recht, eine VG wird wohl (zumindestens in naher Zukunft) nichts werden.
ich nehme mir jeden tag sehr viel Zeit für georg und arbeite mit ihm. wir machen auch fortschritte. aber leider gibt es auch immer wieder große Rückschritte.

Georg ist mittlerweile sehr auf mich fixiert, ich darf ihn sogar aus dem käfig nehmen/heben um ihm täglich freilauf in meinem Zimmer zu geben.

ich darf ihn auch am kopf anfassen, aber sobald ich ihn am Rücken und Hinterbeine (Hüftregion) anfassen will, faucht er, versucht zu beißen und zu kratzen (an diesen Stellen waren extreme wunden). sobald sich etwas bewegt und Geräusche macht, rennt er panisch weg. und dann passiert es leider immer wieder, das er gegen dinge rennt. dabei habe ich schon mein gesamtes Zimmer umgeräumt und "hasen-behinderten-freundlich" eingerichtet.

Momentan lebt georg noch in einem handelsüblichen Käfig (120x50cm) . Ich weiß, dass das keine Lösung ist. aber es ,musste ja damals schnell gehen. ich hatte nichts anderes so schnell zur verfügung. georg war ja nicht geplant.

da eine VG mit meinen Mädels und damit der Umzug in die große hasen-Villa momentan nichts wird, überlege ich nun nach einer unterbringungsalternative für Georg.

habt ihr für mich vielleicht noch Tipps und Ideen wie ich noch besser mit georg arbeiten kann und wie ich ihn sicher/ blindengerecht beschäftigen kann.

vielen dank dafür




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.09.2014, 23:15

Herzlich willkommen bei uns!

Ich würde auch erstmal nur Gitter an Gitter vergesellschaften. Wobei Georg in das Gehege sollte, wo alle später leben werden. Er soll das "Revier" kennenlernen und markieren, das gibt ihm Sicherheit. Höhere Ebenen müssten mit einem Schutzrand versehen werden. Nicht so hohe Häuschen brauchen nicht gesichert werden. Alle Unterschlüpfe sollten 2 Ausgänge haben. Du solltest darauf achten, dass Du in Georgs Gehege möglichst nichts umstellst.
Wenn sie dann Gehege an Gehege wohnen, musst Du gut beobachten. Du wirst sehen, wenn der Zeitpunkt der VG gekommen ist.




Benutzerbild von JayJay
Kaninchen
 
Registriert seit: 07.01.2011
Beiträge: 15.808
JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 10.09.2014, 12:26

Hallo und ein ganz herzliches Willkommen auch von mir

Zitat:
Zitat von donna/rasko Beitrag anzeigen
hat von euch jemand Erfahrungen mit blinden hasen.
ich möchte nur das Beste für georg, weiß aber nicht was das ist.

Vielen dank für eure Hilfe
Ich habe zwar kein blindes Kaninchen, aber ein fast taubes, eins mit Bewegungseinschränkungen und E.C. und leider auch ein schwer traumatisiertes Kaninchen mit einer erschreckend ähnlichen Geschichte wie dein Georg.

Ich möchte dir gern Mut machen, denn bei mir leben diese drei Kandidaten in einer glücklichen Dreiergruppe und mein schwer traumatisiertes Baby Tatari kann inzwischen ein fast normales Kaninchenleben führen.

Georg muss auf jeden Fall erstmal wieder zu Kräften kommen und die äußeren Wunden sollten komplett verheilt sein, die seelischen Wunden können am Besten in netter Kaninchengesellschaft heilen.
Hab viel Geduld mit ihm und mit Dir und schau nach dem passenden Partner,
Georg sollte einen selbstsicheren, eher dominant aber freundlichen Partner bekommen, der ihm Sicherheit und Schutz bietet, dann wird er sehr schnell wieder Mut fassen und "auftauen".

Als ich Tatari bekommen habe, war er schon monatelang zum aufpäppeln in einer Pflegestelle, er musste allein gehalten werden, da er bis dato auch noch nicht kastriert werden konnte weil er einfach zu schwach war, seine Verletzungen waren allerdings schon verheilt als er bei mir einzog.

Das Quarantänegehege in meinem Wohnzimmer hätte ich mir eigentlich sparen können, denn der arme Kerl saß 2 Wochen nahezu nur auf einem Fleck
Bei der VG habe ich nach dem Prinzip "Augen zu und durch" gehandelt, alle drei zusammen ins VG Gehege und dann mal schauen was passiert.
Es gab für mich eigentlich nur zwei Möglichkeiten, entweder er rennt panisch weg oder er kämpft aus Todesangst mit Krallen und Zähnen...beides ist aber nicht passiert. Mein Rammler ist gleich auf ihn rauf, dann gabs gegenseitiges Gerammel für ca 5 Minuten, danach wurde Tatari in eine Ecke gedrängt und mein Rammler legte sich ruhig aber bestimmt vor ihn.
In Kaninchensprache hieß das wohl : "Du machst was ich sage, aber wenn du das tust dann lass ich dich in Ruhe und werde auch immer auf dich aufpassen. Gehorsam gegen Schutz"
Und so ist es bis heute geblieben.
Tatari hat nie wieder versucht sich gegen ihn aufzulehnen, manchmal traut er sich aber ihm ein Kohlrabiblatt zu klauen, er akzeptiert, dass er als letztes fressen darf und vielleicht nicht immer die Rosinen picken kann, dafür wird er aber liebevoll behandelt und beschützt.

Wie er jetzt langgestreckt und mit geschlossenen Augen mitten im Gehege liegt, so entspannt, das hätte ich nie geglaubt.

Trotzdem kann er seine Vergangenheit nicht verleugnen, in einer ungwohnten Umgebung reagiert er panisch, sein Gehege hat er trotz offener Tür noch nie verlassen und das seit nun mehr als 2 Jahren. Beim Tierarzt krabbelt er an mir hoch und will sich am liebsten in meinem Hals verkriechen, auf dem Behandlungstisch oder auch schon in der Transportbox macht er vor Angst unter sich - so ist es auch wenn ich das Gehege gründlich reinige und die drei mal kurz ins Wohnzimmer umziehen.

Ich glaube trotzdem das er sehr glücklich ist, er wird bekuschelt und darf ein ruhiges Leben ohne Angst führen. Auch Georg hat diese Chance, ich wünsche euch ganz viel Glück



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.11.2013
Beiträge: 669
Kanarienvogel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.09.2014, 19:40

Aber ich kann mir das auch schwierig mit den zwei Mädels vorstellen, nicht, dass sie sich nicht mehr verstehen, wenn der Neue Nebenan einzieht, da Weibergruppen ja eigentlich recht instabil sind, wobei eine Kleinigkeit reicht, dass sie auseinanderbrechen. Vorallem sind diese schon mal gerne bissige Zicken, mehr als mit einem Kastraten, was wohl kontraproduktiv für Georg wäre.
Ich würde das Käfig an Käfig mit der anderen Gruppe mit dem Kastraten erstmal ausprobieren und wenn Georg sich eingewöhnt hat und es möglich ist, eine VG mit den Mädels starten. Nicht dass du am Ende drei-vier Gruppen halten musst.

Und eventuell hilft er ja irgendwann dabei, dass die Gruppen zu einer ganzen werden können.....




Geändert von Kanarienvogel (10.09.2014 um 19:43 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 06.09.2014
Beiträge: 11
donna/rasko befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.09.2014, 19:22

hallo ihr lieben,
vielen dank für eure antworten.

ich habe mir in den letzten tagen sehr viele Gedanken um Georg und seine Zukunft gemacht. es gab einige schlaflose nächte.
ich bin nun zu der Entscheidung gekommen, (momentan) keinen VG-versuch mit georg zu wagen. ob das die richtige Entscheidung ist, weiß ich nicht.

fakt ist, georg reagiert auf jede art von Berührung mit Angst und rennt panisch weg oder greift an. dies geschieht sogar, wenn er gegenstände berührt. gestern abend ist er im freilauf an den besen gekommen, er hat ihn sofort angegriffen.
ich habe einfach das gefühl, das eine VG nicht klappen würde. georg reagiert auf Berührungen und Geräusche so extrem :-( und durch seine absolute Blindheit habe ich keine Hoffnung das eine VG funktionieren könnte, er kann ja auch die visuellen Reize der anderen Ninchen nicht reagieren.
mein ninchen-pärchen würde für eine VG nicht in frage kommen, keine Chance. und meine 2 Mädels sind sehr lebhaft, wäre für georg wohl nicht das richtige.

außerdem habe ich das gefühl, das georg seine Artgenossen nicht vermisst. wenn ich sonst ein ninchen mal in Einzelhaft wegen wegen Krankheit usw. hat man deutlich gemerkt, dass sie ihre Artgenossen gesucht haben, sie wurden mit der zeit traurig, sind weniger viel rumgelaufen usw.
bei georg ist das total anders, er frisst als gäbe es kein morgen mehr, er ist neugierig und hat wirklich Lebensmut. ich glaube, er findet sein leben so ganz okay.

damit georg endlich aus dem kleinen käfig kommt, habe ich mich nun dazu entschlossen ihm nächstes Wochenende einen eigenen stall zu bauen (170x70cm, mehr platz hab ich leider nicht). außerdem kommt er weiterhin täglich auslauf.

ist das so okay? ich weiß, ninchen sollte man nie alleine halten. aber georg ist kein normales ninchen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 06.09.2014
Beiträge: 11
donna/rasko befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.09.2014, 19:31

so sah georg noch vor ein paar Wochen aus



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.09.2014, 19:52

Ich denke der Süße muss erst mal generell zur Ruhe kommen. Er hat ja durch den schweren Start ins Leben sein Urvertrauen verloren. Ich denke mit der Zeit und viel Zuwendung wird er es wieder erlernen können. Wenn er dann gefestigt genug erscheint, könntest Du ja nochmal über ein geeignetes Partnertier nachdenken. Ich würde ihm als harmlosen Kuschelpartner ein Kuscheltier reinlegen. Vorsicht das dieses beim ankuscheln und abschlecken nicht haart.



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Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.09.2014, 20:58

Oh der arme, arme Georg! Das sah ja wirklich total schlimm aus. Wie kann man es nur so weit kommen lassen?! Echt schlimm!

Ja, ich denke auch, dass beste wäre, ihm erstmal Ruhe zu geben. Dass er merkt, dass ihm nichts mehr passiert.
Vielleicht findet man irgendwann noch ein passendes Partnertier. So dass beide sich gegenseitig Sicherheit geben können.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.11.2013
Beiträge: 669
Kanarienvogel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.09.2014, 00:13

Oh Gott, das sind ja horrorbilder, schlimmer sogar als in Mastbetrieben...
Kannst du den Bauer nicht beim Tierschutz anzeigen? Ich meine 10 mordlistige, ungepflegte Rammler auf engstem und dreckigem Raum und kaum Ernährung wäre ein sehr harter Fall für den Tierschutz. Ich mein, wenn du ihnen diese Bilder schickst, wird sicher gleich ein Zuständiger den Motor starten. Ich kann mir gar nicht vorstellen, was mit dem nächsten Rangniedrigsten Tier passiert....
Was ist das bloß für ein Mensch, ein normal denkender Mensch, der keine Ahnung von Kaninchen hat, hätte gleich alle getrennt, aber hier ist wohl sadismus im Spiel....



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Ninchen
 
Registriert seit: 06.09.2014
Beiträge: 11
donna/rasko befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.09.2014, 23:11

@ Kanarienvogel
Fakt ist,Georg hatte es wirklich schlimm erwischt, keine Frage. Und man hätte dies durch eine andere haltungsform hindern können und auch müssen.
Aber der vorbesitzer von Georg ist kein tierquäler oder so. Er ist verdammt jung und unerfahren
Hat eigentlich mit hasen nix am Hut ( hat Schweine und Ziegen) und.hat die Hasen nur für einen bekannten bis zur Schlachtung übernommen und hat keine Ahnung von hasen. Er wollte dem bekannten einen gefallen tun
Zu fressen haben sie genug, nur haben sie halt Georg nicht rangelassen. Seit Georg dort raus ist, ist es relativ ruhig unter den rammlern,es gibt zu mindestens keine wunden oder so. Ich sehe regelmäßig nach. Dem Bauern tat es, als er das mit Georg mitbekommen hat,echt leid. Er wollte ihn ja gleich schlachten, was ich verhindern konnte. Der Bauer hat wirklich so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen kann, aber ohne bösen untergedanken.
Ich bin froh, dass ich Georg retten konnte. Die anderen Hasen kann ich vor dem schlachten leider nicht retten, ich kann ja nicht alle aufnehmen.




Benutzerbild von wollmonster
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.03.2010
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wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.09.2014, 03:01

Hallo, toll das du den kleine Kerl gerettet hast. Ich würde ihn auch erst mal zu Kräften kommen lassen und ihn in ein relativ normales Kaninchenleben ankommen lassen. Das er beim anfassen panisch und ängstlich ist scheint mir klar. Die Haut bei solchen Wunden spannt und ist empfindlich. Das erlebte tut natürlich auch dass sein dazu.
Wenn er dann irgendwann mal ruhiger ist könntest du ihm, wenn du die Möglichkeit dazu hast, ihm ein extra Gehege bei den Mädls einrichten in dem er durch das Gitter Kontakt zu ihnen haben kann. Ja nach dem wie er sich dann macht könntest du es mit den Mädels versuchen aber das mußt du dann entscheiden wenn es soweit ist. Im Moment würde ich ihn auch erst mal Einzeln halten damit er zur Ruhe kommt. Er hat schon genug durch...



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Kanarienvogel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.09.2014, 17:59

Ich würde den Kontakt eher durch Gitter mit der Kastratengruppe ausprobieren. Denn sonst ist die Gefahr groß, dass sich die Weibchen verstreiten. oder nicht?




Ninchen
 
Registriert seit: 06.09.2014
Beiträge: 11
donna/rasko befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.09.2014, 21:05

ich werde Georg erstmal einzeln halten und ihm Zeit geben. Ich versuche weiterhin mit ihm zu arbeiten und ihm vertrauen zurück zugeben.
Wegen einer VG, also mit meinem anderen Kastraten wird das auf jedenfall nichts. Timmy reagiert auf jeden Hasen (außer seiner Partnerin) mit totalen Aggressionen und greift dann auch seine Partnerin an. (Timmy hat auch eine unschöne Vergangenheit) ich bin froh, dass bei ihm die VG damals nach vielen Versuchen endlich funktioniert hat. das möchte ich nicht riskieren.

eine VG mit den 2 Mädchen wird wohl auch schwierig.

Georg bleibt erstmal alleine. ich werde abwarten und vielleicht finde ich ja irgendwann einen geeigneten Partner (vielleicht auch ein blindes Tier oder so)

PS. so sieht Georg momentan aus



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Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.09.2014, 21:25

Er scheint sich super erholt zu haben. Das freut mich.

Man muss nicht jeden Schlachthasen vor dem Schlachten retten. Aber ich finde es grausam, wenn Tiere, die man zur Ernährung schlachtet vorher kein Leben hatten. Und bei so vielen unkastrierten Rammler kann ich Kanarienvogels Einwurf verstehen. Die anderen Rammler werden sich nun alle gegenseitig wohl an die Gurgel gehen - bzw. dem nächst Schwächeren. Ich versteh nicht, dass Züchter ihre Tiere wie Wegwerfware behandeln.

Da hatte Georg ordentlich Glück gehabt! So wie die Verletzungen aussahen, hätte es schon ein Tag später zu spät sein können. Kleiner Mann, das wird schon

Und ich denke, dass beide deiner Gruppen für eine VG ungeeignet sind. Ich glaub, zwei Weibchen kann er nicht wirklich händeln. Nein, ich denke, so wie es jetzt läuft ist es noch am Besten.
Wenn er sich rundum erholt hat (körperlich und auch geistlich) kann man immer noch auf die Suche gehen.



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.09.2014, 14:48

Er sieht wirklich wieder erstaunlich gut aus! Bist Du Dir sicher, dass er ganz blind ist? Die Augen sehen optisch gesehen gut erholt aus, bis auf den kleinen Fleck und das die eine Pupille ganz erweitert ist...



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Registriert seit: 15.11.2013
Beiträge: 669
Kanarienvogel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.09.2014, 18:44

Ein süßer Rexi, wie kann man sowas bloß essen...?



 
 
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