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Meine Kaninchendame blutet ständig ohne erkennbaren Grund auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By marinahexe

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Benutzerbild von Seriny
Ninchen
 
Registriert seit: 26.08.2014
Beiträge: 10
Seriny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2014, 12:36

Meine Kaninchendame blutet ständig ohne erkennbaren Grund


Hallo ihr Lieben,

meine kleine Widder-Dame Kona blutet seit ca. einem Monat immer wieder ohne dass man weiss woher es kommt. Es handelt sich dabei um größere schleimige hell bis dunkelrote Blutmengen. Der Tierarzt hat sie abgetastet konnte aber nichts finden, nur dass er das Blut wohl aus der Blase drücken konnte. Ultraschall und Röntgen hat auch nichts ergeben. Er gab ihr Antibiotika. Das ging dann für 2-3 Wochen gut, allerdings fing es wieder an als wir im Urlaub waren. Mein Mutter, die auf meine Zwerge aufgepasst hat, stellte diesmal über mehrere Tage Blutungen fest. Der Tierarzt vermutet nun dass das Blut aus der Gebärmutter kommt.
Deswegen will er sie wegen Verdacht auf Tumore kastrieren.
Wir sind hin und hergerissen. Eine Kastration ist ja bei den Damen immer ein Risiko weswegen wir uns nie getraut haben unsere Kona einer auszusetzen. Und gerade jetzt wo es ihr nicht gut geht und sie nun doch schon 5 Jahre alt ist ... wir haben Angst uns falsch zu entscheiden.
Kona frisst noch und wirkt auch sonst recht fidel.

Kennt vielleicht jemand einen ähnlichen Fall? Kann das wirklich die Gebärmutter sein oder doch etwas anderes? Wie sind eure Erfahrungen mit Kastrationen?

Wir möchten unsere Süße nicht auf Grund einer falschen Entscheidung evtl. verlieren.

Ich sag schonmal Danke,
Seriny



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Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2014, 12:42

Hallo und herzlich Wilkommen

Das klingt alles nicht so schön
Wenn ihr euch jetzt unsicher seid, würde es vielleicht helfen, eine 2. Meinung einzuholen.Kann euch dabei auch gerne behilflich sein

Aber ich befürchte ihr werdet um eine Kastration nicht drum herum kommen.
Solange sie noch fit ist und frisst, sollte man diesen Zustand ausnutzen.
Schlimmer wäre es, wenn es ihr nicht gut ginge!

Wurde der Urin mal untersucht?
Blase/Nieren geröngt?



__________________
24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb

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Tulip 30.09.15






Benutzerbild von Seriny
Ninchen
 
Registriert seit: 26.08.2014
Beiträge: 10
Seriny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2014, 14:12

Danke dir Valentina, für deine Antwort.
An eine zweite Meinung hatten wir auch schon gedacht, allerdings hat unser Tierarzt schon für morgen den Termin eingetragen und dann gäbe es erst wieder in 3 Wochen die Möglichkeit.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Hallo und herzlich Wilkommen
Aber ich befürchte ihr werdet um eine Kastration nicht drum herum kommen.
Solange sie noch fit ist und frisst, sollte man diesen Zustand ausnutzen.
Schlimmer wäre es, wenn es ihr nicht gut ginge!
Wurde der Urin mal untersucht?
Blase/Nieren geröngt?
Wie du auch schreibst hat uns unser Tierarzt das auch geschildert. Solange es ihr ansonsten noch gut geht sollten wir sie Kastrieren lassen. Sonst vertun wir diese Möglichkeit. Es ist auch erschreckend, dass sich ihre Blutungen in den drei Wochen verstärkt haben. Vom Gewicht her kam sie mir auch gestern nach unserem Urlaub wesentlich leichter vor.

Der Arzt hat ihren Bauchraum inklusive Blase geröngt. Er hat so auch Steine ausschließen können. Auch ein Ultraschall wurde schon gemacht, da Kona aber schon immer eine Blasenschwäche hat und immer sofort Urin lässt war ihre Blase bei der Untersuchung leer.
Am Sonntag war meine Mutter nochmal mit ihr beim Tierarzt und da konnte er das frische Blut sehen. Weils doch recht hellrot und klumpig war meinte er, dass es nicht aus der Blase kommen könnte sonder eher von der Gebärmutter.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2014, 14:49

Zitat:
Auch ein Ultraschall wurde schon gemacht
Und da konnte er keine Veränderungen an der Gebärmutter feststellen?

Ich würde mich nicht auf morgen festnageln lassen, sondern eine 2. Meinung einholen. Lass Dir das Röntgenbild geben bzw. auf CD ziehen und dann fahr noch woanders hin.
Wenn er erst in 3 Wochen wieder einen OP-Termin frei hat, würde ich das notfalls bei einem anderen kaninchenerfahrenen TA machen lassen. Das würde ich dem aktuellen TA auch so sagen. Wetten, er findet noch einen früheren OP-Termin? Wo genau in Bayern wohnst Du denn? Valentina und ich kennen uns bei TÄ schon ganz gut aus und können Dir dann evtl. einen empfehlen.



Kreusa and Valentina like this.

Geändert von marinahexe (26.08.2014 um 14:54 Uhr).

Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2014, 14:53

Verliert sie Blut beim urinieren und es schwimmt dann im Urin oder unabhängig davon ?

Wenn es von der GBM kommt habt ihr keine Wahl.
Es wäre möglich das sie z.B. Zysten an den Eierstöcken hat, diese sind auf bildgebenden verfahren erst ab einer gewissen Größe sichtbar. Solche Zysten können platzen, dann blutet das Tier.
Das der Ultraschall ok war heißt also nichts.




Benutzerbild von Nozi
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.06.2014
Beiträge: 193
Nozi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2014, 14:55

Hey

Lass deine Kona wirklich kastrieren!

Ich habe Anfang März meine Kaninchendame durch so etwas verloren.
Bei ihr ging es nicht Wochen lang so, sondern von heut auf morgen. Ich bin frühs zum Stall, wo überall Blut zu finden war. Als ich Nozi hochgenommen habe, habe ich auch gesehen, dass es von ihr kam. Das Blut war ebenfalls hellrot & zum Teil klumpig bzw. schleimig.
Ich bin gleich frühs um 9Uhr noch zum TA mit ihr, aber für meine Süße kam damals jede Hilfe zu spät.

Also zögere bei dieser Entscheidung bitte nicht lange!

LG




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2014, 16:54



Ich hab meine beiden 5 Jahren alten Schwestern vor einiger Zeit kastrieren lassen.
An und für sich sahen sie gesundheitlich topp aus.

Aber es hat mir keine Ruhe gelassen, wie eine weitere Zippe auf eine der Schwestern reagierte. Als sie dann ein Nest baute und der ganze Mund voller Haare zuge"klebt" war, habe ich mir dafür entschieden, sie kastrieren zu lassen.

Einen Tag vor der Terminvergabe entschied ich mich, auch die Schwester kastrieren zu lassen.

Das Ergebnis:
Die eine Schwester hatte stark vergrößerte Zysten
Die andere, unauffälligere, einen Hühnerei großen bösartigen Tumor in der Gebärtmutter.

Beide ging es nach der OP entsprechend schlecht.
Ich habe immer zugesehen, dass sie fressen. Die Schwester mit den vergrößerten Zysten hat das Fressen gerne mal verweigert. Aber nun springen beide wieder ordentlich im Garten rum.

Auch die Tumor-Patientin zeigt keinerlei Anzeichen mehr. Bzw. Überhaupt keine Tumoranzeichen mehr.

Wir können nur hoffen, dass er noch nicht gestreut hat. Aber hätte ich erst operiert, wenn er auffällig geworden wäre, wäre es bestimmt schon zu spät gewesen und selbst wenn sie die Not-OP überlebt hätte, wäre sie bestimmt den Ablegern des Tumores erlegen.

Mein Arzt hat mich damals über das Sterberisiko aufgeklärt und meinte, sofern sie den ersten Tag überleben, sieht es gut aus. Das hat mich schon eingeschüchtert.



__________________
Nele Milka Milly Lio
Summer Sunai Zsa Zsa Georgie Paula

In Erinnerung an
Luna, Silver, Jumbo, Lilly, Perci, Ignaz, Edward, Donna, Sunny, Fritz und Klopfer

Lieber ein kastriertes, als ein einsames Leben.



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.08.2014
Beiträge: 371
die-sue1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.08.2014, 18:50

Hallo,

Unsere Paula wurde auch kastriert, klar es ist ein viel grösserer Eingriff als bei den Männchen, aber es war bei uns bei weitem nicht so schlimm wie ich vorher dachte.
Wir hatten mittags einen Termin , es wurde unter Gasnarkose mit Schlüssellochchirurgie operiert und subcutan genäht, kein Body oder Pflaster war nötig. Es kam silberspray drauf.
Nach einer Stunden war die op vorbei und Paula wach in der Box, wir konnten sie dann sofort mitnehmen.
Fädenziehen war auch nicht nötig. Wir haben sie den Rest vom Tag in Ruhe gelassen , Wasser und Kräuter angeboten, aber bis auf wenig Dill wollte sie nichts.

Es ist wohl auch so, dass durch die Narkose sein kann, dass die Kaninchen dann so etwas wie übelkeit haben und daher nicwht zwingend Essen müssen, aber wir sind eh nicht so die fans von päppeln.

Am nächsten Tag ist sie etwas herumgehoppelt und am 2. Tag hat sie wieder normal gefressen, Kräuter und Wiese.

Sie musste auch nicht auf handtücher sitzen oder vom Partner getrennt werden.

Ich würde mir auf jeden Fall einen Tierarzt suchen, der es schon öfter gemacht hat und der vorher genau erklärt was er macht, wie die Narkose ist, wie genäht wird etc.

Ich drück euch die Daumen, dass sie bald wieder richtig fit wird und ihr für euch die richtige Entscheidung treffen werdet.



 
 
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