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| Ich gebe erstmal einen Link zur Vergesselschaftung, denn die ist recht schwer und Aggressiv: [url]http://www.diebrain.de/k-vergesellschaftung.html[/url] Hier gibt es mehrere Sachen zu bedenken: Zu erst einmal ist das Gehege für 2 Kaninchen vieeel zu klein. Man braucht (absolutes Minimum, am besten mehr) 2qm. Pro Nase. Zudem würde ich überlegen, ob das andere Fundtier ein Weibchen oder ein unkastriertes oder ein kastriertes Böckchen ist. Wenn es ein unkastriertes Böckchen ist so muss man ihn kastrieren. Andere Kombis sind ok. Als nächstes würde ich den Neuankömmling von TA untersuchen lassen. Bluttest/Kotprobe, denn er könnte Krankheiten anschleppen. Dann ist das Alter des Neuankömmlings interessant. Man sagt das man Tiere mit möglichst selben Alter, also plus-minus 1-2 Jahre halten sollte. Aber ich denke das ist nicht so relevant, wenn man ein artgerechtes leben bieten kann. Und als nächstes interessiert mich die Ausstattung... ![]() Kaninchen brauchen Tunnel, Häuschen und andere Spielzeuge, damit sie artgerecht unterhalten sind, hier ein paar Anreize, die man übernehmen kann. [URL]http://nagerschutz.de/blog/wp-content/uploads/2013/11/134-Medium.jpg[/URL][/URL [URL]http://www.kaninchen-helpline.at/kaninchen_haltung/kaninchen_aussenhaltung/kaninchen_aussengehege/wagner/aussengehege_wagner_14.jpg[/URL][/url [URL]http://i30.tinypic.com/125qo0n.jpg[/URL] [URL]http://www.jugendtierschutz.de/uploads/pics/stoehr300.jpg[/URL] [URL]http://www.moehren-sind-orange.de/img/balkon.jpg[/URL] [URL]http://www.kleintierhilfe-muenchen.de/resources/Verm_Traeume2007/Marge_Sommerquartier.JPG[/URL] [URL]http://img13.imageshack.us/img13/5141/gehege2bv5.jpg[/URL] [URL]http://i37.tinypic.com/s3zedv.jpg[/URL] [url]http://www.bnb-bunnynetzwerk-bayern.de/news/data/upimages/Gehege.Stefek.klein.jpg[/url] [url]http://www.kaninchen-at-home.com/pages/faq/kids13.jpg[/url] ps: ohne [/url] kopieren Ansonsten brauchen Kaninchen unbedingt einen Partner. Da ist das Alter vollkommen egal. Man kann Kaninchen in jedem Alter vergesellschaften und sollte es auch. Viel Spaß ![]() Geändert von Kanarienvogel (03.08.2014 um 18:06 Uhr).
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| Herzlichen Dank für die Antwort, Kanarienvogel. Die Fläche des Geheges ist nun mal nur 150x200cm. Dafür gibt es aber wie beschrieben viel Platz zum Buddeln, die durchschnittliche Tiefe beträgt rund 75cm (vorn flach, nach hinten auf >1m ansteigend). Der Geländeanstieg ist mit großen Feldsteinen erstellt, die Steine liegen auf einem Leitergestell, um ein Wegsacken zu verhindern. Zwischen den Steinen sind Löcher gelassen, damit dort Ein- und Ausgänge zum Kaninchenbau erstellt werden können. Hazel, das vorhandene Kaninchen, hatte auch im bisherigen Gehege, das ähnlich angelegt war, ihren Kaninchenbau erstellt, so dass ein Schlaf- oder Versteckhäuschen, wie man es bei einer Innenhaltung bereitstellen muss, nicht notwendig war. Ich denke, dass das so insgesamt sehr nahe an einer natürlichen Lebensumgebung ist. Mehr Platz wäre natürlich immer gut, ist aber so nicht möglich. Allerdings gibt es ein zusätzliches mobiles Gehege von 200x200x50cm aus Volierendraht auf Kantholz (4 Seitenteile, 3 Dachteile), das im Winter zerlegt und verstaut wird und im Sommer auf der Grasfläche aufgebaut wird. So kann man immer frisches Gras bereitstellen. Auf dem Foto sitzt Hazel in diesem mobilen Gehege vor ihrem eigentlichen festen Gehege. Der Link zum Thema Vergesellschaftung war sehr lehrreich. Ich werde, sofern die Nachbarn das gefundene Tier abgeben wollen, schauen, um was für ein Geschlecht es sich handelt. Sofern es ein Bock ist, werde ich es vom Tierarzt untersuchen lassen. Sofern es eine Sicke ist, kommt es wohl für Hazel eher nicht in Frage als Gesellschaft, so dass ich das Tierheim für einen Bock anfragen würde. Für eine Vergesellschaftung würde ich den derzeit leer stehenden 5qm grossen Gartenschuppen nutzen, bevor ich die beiden Tiere dann ins Gehege geben würde. Abschliessend hätte ich noch eine Frage: kannst Du auf dem Foto erkennen um was für eine Art es sich bei Hazel handelt? Sie ist nicht besonders groß, braunes (haselnuss-farbenes) Fell, nicht sehr lange Ohren.
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| Es scheint ein *hust* übergewichtiger roter Löffelohr (sehr kleine Ohren) mix/Farbenzwerg mix zu sein. ![]() Aber auf dem Bild erkennt man das nicht gut. Du kannst vielleicht ein besseres Bild von nahem reinstellen. Aber ansonsten hier ein Link mit allen Rassen und deren Farben (nur in Deutschland anerkannte): http://www.kaninchenrassen.info/ Und hier mit nicht anerkannten Rassen und Farben (deren kombinationen und etwas Genetik- falls auch das interessiert) in der Ganzen Welt: http://www.rabbitcolors.info/eu/de/colornames/1.html Etwas unübersichtlich, aber sehr informativ und interessant, was es nicht alles gibt. ![]() Der Platz ist schon etwas klein.... Habt ihr nicht die Möglichkeit einen Auslauf für den Tag dranzustellen? Sowas in die richtung? http://bilder.afterbuy.de/images/67121/FLG04.JPG Diese sind nicht teuer und können auch an einem Hang aufgestellt werden. Den 4qm für zwei ninis sind das absolute Minimum, jeder der hier Kaninchen hat, wird dir sagen, das auch dies nicht reicht. Ideal wären schon 6qm, in zahlen ausgedrückt, aber generell heißt es, je mehr desto besser. Es ist total schön, dass die Tiere ihre Gänge bauen dürfen, aber diese dürfen nicht als Platz gezählt werden oder mitgewichten... ![]() Oh tut mir leid, ich hab angenommen hazel sei ein Kastrat, aber gut, dann kommt Häsin natürlich nicht so gut... ![]()
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| Oder vielleicht ist es ja möglich in dem Gehege eine zweite Ebene zu bauen. Zwar wird auch hier gesagt, dass zwei Ebenen nicht gelten, aber ich finde das ist übertrieben. Wenn die ebene 2qm groß ist, hätte beispielweise das Gehege schon 5qm. Das wäre dann ja passend... ![]()
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| Zweite Ebenen zählen deshalb nicht für die Grundfläche, weil sie dem Kaninchen keine zusätzlichen Bewegungsmöglichkeiten bieten. Kaninchen benötigen nun mal eine bstimmte zusammenhängende Fläche, um zu sprinten, Haken zu schlagen o.ä., dazu nutzt eine Etage exakt gar nichts. Etagen sind nur dazu hilfreich, dass sich zwei Kaninchen besser aus den Augen gehen können, wenn sie mal streiten, und als Aussichtspunkt. Die Gehegegröße ist wirklich sehr knapp, wenn man bedenkt, wie viel Platz Kaninchen für einen richtigen Sprint etc. benötigen. Mit viel zusätzlichem Auslauf am Tag fänd ich es ok, als alleiniger Unterbringungsort ist es einfach knapp.
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| Danke für Eure Beiträge. Wie erwähnt gibt es ein zusätzliches mobiles Gehege von 4qm. @Kanarienvogel, ja, der Optik nach scheint Hazel ein Löffelohr zu sein. Aber übergewichtig? Das werde ich der alten Dame lieber nicht sagen ;o)
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Erfolgreiche VergesellschaftungEin Update: die Nachbarn hatten das Kaninchen leider nicht behalten, insofern haben wir das örtliche Tierheim aufgesucht. Unsere Wahl fiel dort auf ein 3jähriges Löwenköpfchen namens Jamie, beige, männlich, kastriert. Allerdings wurde uns wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche Vergesellschaftung gemacht, denn das Tier war bereits zwei Mal vermittelt worden, aber die Vergesellschaftung, zuletzt bei einer Tierärztin, hatte nicht geklappt, so dass das Tier wieder zurückgebracht worden war. Offensichtlich ein sehr wählerischer Bock. Zudem hat er leichte Zahnprobleme und gelegentlich verklebte Augen. Meine Tochter und ich waren uns sicher, dass ein solches Tier schwerlich ein neues Zuhause finden würde. Also haben wir ihn mitgenommen. Der 5qm große, derzeit leere Gartenschuppen wurde als neutraler Raum hergerichtet, mit zwei großen Kartons, in die jeweils zwei Ein-/Ausgänge geschnitten wurden, dazu viel Heu, Gras, Karotten, trockenes Brot, Wasser, diverse Laubzweige. Verstecken, Verfolgen, Beschnuppern, Bespringen, unzählige Schläge mit den hinteren Läufen auf dem Boden, vermutlich um Stress abzubauen, wurden unterbrochen von zügellosem Fressen. Beißattacken bleiben gänzlich aus. Der Pfleger im Tierheim hatte uns darauf vorbereitet, dass die Zusammenführung sich über mehrere Wochen hinziehen könnte. Doch bereits nach dem zweiten Tag war klar, dass Hazel, mit mindestens 8 Jahre eine ältere Dame und seit zwei Jahren alleinstehend, und Bruno (so nennen wir ihn, mit Jamie konnten wir uns nicht anfreunden), mit 3 Jahren ein Herr im besten Alter, augenscheinlich gut zusammen harmonieren. Am dritten Tag sind die beiden Kaninchen in das neu angelegte Gehege umgezogen. Bruno bewegte sich anfänglich ein wenig zaghaft, aus der Vergangenheit scheint er eher eine Innenhaltung oder zumindest einen ebenen Untergrund gewohnt zu sein. Doch gemeinsam mit Hazel, die derartige Gehege gewohnt ist, wurde alles intensiv beschnuppert und dann der Bau bezogen. Ich hatte im oberen Bereich eine Höhle mit zwei Zugängen geschaffen, weitere Zu- und Ausgänge werden sie sich im Zeitverlauf zwischen den Steinen buddeln müssen. Derzeit liegen die beiden allerdings zumeist träge im Bau, um sich von dem Stress und der Anstrengung der vergangenen Tage zu erholen. Ich bedanke mich für die hier erhaltenen Tipps zur Vergesellschaftung mit den anhängenden Fotos. Da ich auch Kritik geerntet habe, dass das Gehege mit 3qm nicht sonderlich groß wäre, verweise ich auf die kleine Klappe in der linken Gittertür. Darüber werden die beiden Zugang zum Garten haben, entweder in ein 4qm großes mobiles Gehege oder in einen größeren abgezäunten Bereich des Gartens. Dafür müssen sich die beiden aber erstmal häuslich in ihrem Gehege eingerichtet, konkret also ihren unterirdischen Bau erweitert haben, denn nach meiner Erfahrung buddeln sich die Tiere in einem nur mäßig gesicherten Auslauf nicht frei, sofern sie einen angelegten Bau haben.
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| Hinter den oberen Steinen habe ich einen Hohlraum gelassen, oben mit Brettern abgeschlossen, mit Heu ausgepolstert. Das meinte ich mit "Bau". Bei dem vorherigen Gehege hatte ich das so nicht angelegt, da habe ich die Kaninchen das selbst buddeln lassen. Aber ich dachte mir, dass die beiden nach der Vergesellschaftung keine Kraft dazu haben würden, insofern habe ich mit dem vorbereiteten Hohlraum zumindest die Ausgangsbasis für einen größeren Kaninchenbau, den sie sich dann halt selbst anlegen müssen, geschaffen.
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| Schön dass es geklappt hat und der Stall ist echt toll. Hier sieht man mal wieder wie wenig Ahnung Menschen und Tierheime haben können. Hat das TH eigentlich etwas über Vergesellschaftung geraten oder darüber aufgeklärt? Vermutlich wurde er die ganze Zeit falsch "vergesellschaftet". Ich will nicht wissen was "vergesellschaftet bei der Tierärztin" zu bedeuten hat. ![]() Aber echt schön mit den Steinen, dann hast du bald kletternde Bergkaninchen. ![]() ![]()
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| Das war vielleicht ein wenig missverständlich - der letzte Versuch war durch eine Kaninchenhalterin, die im Beruf Tierärztin ist. Und ja, der Pfleger im Tierheim hat hinsichtlich der Vergesellschaftung beraten. Im Wesentlichen war das deckungsgleich mit dem, was ich hier im Forum gelesen bzw als Link empfohlen bekommen habe. Neu war für mich allerdings, dass ein solcher Prozess angabegemäß auch bis zu zwei oder gar drei Wochen dauern kann. Insofern gewährt das Tierheim eine Rückgabe innerhalb von vier Wochen. Keine Ahnung, ob das Standard ist, aber ich finde es gut so. Hätte ja im Ergebnis auch anders ausfallen können.
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Drei Wochen nach der VergesellschaftungNochmal ein kurzes Update: Die beiden Kaninchen haben sich mittlerweile im unteren Bereich einen Bau zwischen den Steinen gegraben. Gestern sah ich Bruno hineinschlüpfen. Hazel folgte, das Maul voll mit Heu. Offensichtlich richten sie es sich gemütlich in ihrem Heim ein. Ansonsten sieht man sie oft zusammen in der Sonne dösen, sich gegenseitig das Fell reinigen oder zusammen fressen. Die beiden sind ein Herz und eine Seele.
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| Kastriert seit Herbst vergangen Jahres. So die Angabe des Tierheims. Kontrolliert habe ich es allerdings nicht. Scheinschwangerschaft? Muss man da etwas besonderes beachten oder tun?
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| Mehr dazu hier: [url=http://www.diebrain.de/k-schein.html]Kaninchen INFO - Scheinschwangerschaft[/url]
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| Hallo HHH, wie ich auf einem Foto sehe, steht das Gehege in einem Garten voll mit Wiese und allem? Lässt du deine Tierchen auch mal raus oder sind sie immer eingesperrt? Das stört mich in diesem Forum sowieso: Es werden ellenlange Beiträge zum Thema Gehege geschrieben, kaum jemand fördert hier das Freilaufen. Da könnt ihr euch noch so viel Mühe geben, ich finde dauerhaftes Einsperren in einem Gehege gerade für Kaninchen Tierquälerei. Kaninchen gehören freilaufend nach draussen, das Gehege sollte allenfalls nachts oder bei sehr schlechtem Wetter Schutz bieten.
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| die_Mia, vielleicht stellst du dich und deine Tiere zunächst einmal vor. Hier im Forum sind alle sehr bemüht, ihren Tieren die bestmögliche Haltung angedeihen zu lassen. Und die meisten halten ihre Tiere nachts im Gehege mit Freilauf tagsüber, ja. Und lassen wir beim Thema Tierquälerei doch bitte mal die Kirche im Dorf! Ein Gehege ist keine Tierquälerei, sofern es groß genug ist. Ein Käfig dagegen ist immer zu verurteilen.
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| NiTi, ja, vielleicht stelle ich mich vor, wenn ich Lust habe und nicht wenn du es sagst ;-) Käfige sind zu verurteilen, ja. Gehege sind nichts anderes als Käfige, trotz bester Absichten die ich niemandem absprechen will. Wenn man schon, wie auf dem ersten Foto ersichtlich einen Garten hat, wieso gönnt man den Kaninchen nicht das Stück Freiheit sondern sperrt sie trotzdem ein? Noch schlimmer finde ich in manchen Beiträgen die Kinderzimmer- oder Wohnzimmerhaltung. Sowas müsste gesetzlich verboten werden meiner Meinung nach.
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