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Brauche Hilfe beim "einfangen" der Kaninchen auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Kaninchenlady
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2014
Beiträge: 133
Kaninchenlady befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 18:06

Brauche Hilfe beim "einfangen" der Kaninchen


Hallo ihr,
ich mal wieder.
Ich habe ein riesen Problem mit meinen beiden Kaninchen (Floyd männl. kastriert, Milou weibl. beide ca. 7 Monate alt, Wohnungskaninchen die überall rumlaufen dürfen (Tag und Nacht))
Ich hab die beiden seid sie 6 Wochen alt sind (mir wurde gesagt sie seien älter :/) und leben seit dem bei uns in der gesamten Wohnung. Sie sind uns gewohnt, kennen uns und waren anfangs sehr schreckhaft, jetzt nicht mehr ganz so, bleiben auch sitzen wenn man vorbei läuft. Hochheben ist ein no-go (tu ich auch nur wenn es sein muss (zwecks einfangen)) streicheln nur wenn sie fressen oder grade mal mega gut drauf sind. ich Beschäftige mich schon viel mit ihnen aber die leben eigentlich so ihr Leben und wir unsers^^ fressen auch aus der Hand nur anfassen ist eben nicht.
Und genau das ist das Problem. Ich wollte ihnen heute was gutes tun und sie raus auf die Wiese lassen. Da wir im zweiten Stock wohnen ist ein "einfangen" und in ein Korb setzten und runtertragen nicht vermeidbar. Ich hab extra einen anderen Korb genommen, und nicht die "Tierarzttasche" da sie dann merken, dass ich sie gleich einfangen will. Den andren Korb kennen sie aber, da er permanent in der Wohnung steht. Außerdem wollte ich das sie den Korb mit "juhu es geht nach drausen" verbinden.
Aber ich krieg die beiden net eingefangen. Ich locke sie mit Futter, rede ganz ruhig auf sie ein und will sie dann eben packen und in den Korb setzten. Aber sie flüchten immer, kratzen, werden panisch und alles ist ein riesen Aufwand. (Ich packe sie NICHT blitzschnell von oben, sondern streichle sie sanft und fahre dann unter ihren Oberkörper um die Vorderbeine etwas zu fixieren und fasse dann unter den Po. Ich schaue auch das ich sie nicht ewig rumtrage bis zum Korb, der steht dann meist dicht dabei. ich hebe sie auch net mega hoch sondern lauf dann gebückt, dass sie nicht sooo weit vom Boden weg sind (ist das vllt schon ein Fehler?) Die andre Transporttasche ist eine die von vorne und hinten geöffnet werden kann. Alle versuche sie dort reinzulocken (um das hochheben und reinsetzen zu vermeiden) scheitern, bzw sie gehen rein aber wenn ich dann zu machen will sind sie so schnell wieder draußen... )
Ich hab auch Leckerlies um den Korb rum verstreut, dass sie den nicht als generell "blöd und böse" abstempeln. Ich hab sehr viel Geduld aber ich weiß echt nie weiter. Wenn das einfangen immer für sie ein riesen stress ist, dann weiß ich nich ob ich sie überhaupt auf die Wiese setzten soll..

Habt ihr da einen Rat? und vorallem sind die voll nachtragend... auch noch 3-4 Tage später hauen sie dann von mir ab weil ich ja so böse war und sie eingefangen hab Sie haben einfach immer noch Angst vor mir und das nach knapp 6 Monaten permanenten Kontakt..



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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 18:39

Die Idee mit auf die Wiese bringen ist gut gemeint, aber für die Kaninchen purer Stress.
Kaninchen wollen in ihrem Revier bleiben, weil sie es gewohnt sind und nicht in ein anderes Revier transportiert werden.
Hast du keine Möglichkeit, sie auf den Balkon zu lassen so dass sie selbst entscheiden können, ob sie raus wollen oder nicht?



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Benutzerbild von Kaninchenlady
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2014
Beiträge: 133
Kaninchenlady befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 20:22

nope. hab keinen. hatte aber mal vor wochen hier geschrieben dass ich die beiden auf die wiese lassen werde und da hieß es nicht, dass es ein problem wäre. aber mal davon abgesehen muss ich die beiden trotzdem ab und an einfangen um zum tierarzt oder ähnliches zu bringen.



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Floyd und Milou sagen hallo



Benutzerbild von NiTi
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2014
Beiträge: 3.289
NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 20:29

Tierarztbesuche sind nunmal unumgänglich. Der gut gemeinte Vorsatz, die Tiere ab und an nach draußen zu packen, ist dagegen ein vermeidbares Übel. Aus Kaninchensicht.

Stell dir das so vor: Du musst permanent deinen Wohnsitz ändern, jeden Tag zwei mal. Morgens ziehst du in Wohnung A, abends in Wohnung B. Jeden Tag aufs Neue. Heißt, du musst auch jedes Mal neu dekorieren, nen Umzugswagen mieten, packen, alles nach deinem Geschmack einrichten... hört sich stressig an, oder? Genau so ist es für Kaninchen.

Für sensible Kaninchen ist ein immer wiederkehrendes Hocheben uU ein immer wiederkehrender Vertrauensbruch. Hochgehoben werden sie in freier Wildbahn nämlich nur von Fressfeinden. Ein gutmütiges Kaninchen gewöhnt sich vielleicht daran, sensible Tiere uU nie.

Edit meint: Du hast zwar geschrieben, dass sie stundenweise auf die Wiese dürfen, aber du hast nicht dabeigeschrieben, dass du sie dafür einfangen und transportieren musst. Ein angrenzender Freilauf am Gehege ist etwas anderes als ein ab und an mal besuchtes, von anderen (wilden) Kaninchen "besetztes" Gebiet.



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Geändert von NiTi (22.05.2014 um 20:31 Uhr).

Benutzerbild von Kaninchenlady
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2014
Beiträge: 133
Kaninchenlady befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 20:56

Also als ich vor wochen ma geschrieben hab wars schon deutlich das ich die beiden raustransportieren musste, da ich da auch geschrieben habe wir haben keinen eigenen Garten sondern so ne wiese hinter der Wohnung. Aber vllt kams da nicht deutlich genug rüber. Und andre wilde Kaninchen gibts hier nicht
Ja mir leuchtet das mit dem Revier schon ein. Aber ich dachte, wenn sie jeden Tag auf die selbe stelle kommen, mit dem selben Gitte in dem selben Körbchen etc. ist das ihr "zweites" Revier dann. Aber scheint ja nicht so der Fall zu sein.
Wie gesagt das mit dem hochheben und Vertrauensbruch etc. ist mir alles bekannt. daher hebe ich sie ja NIE sonst hoch und lass sie vollkommen in Ruhe. gestreichelt werden sie NUR wenn sie auf mich zu kommen und futtern. Ansonsten leben sie völlig frei und "unberührt".

Aber: zum Tierarzt. Ich brauch echt lange sie zu fassen. Das ist noch stressiger für sie. dann der Transport, fremde Gerüche etc.. Ich würde gerne wenigstens das einfangen für sie erleichtern. Und daher ja meine Frage um Rat: was kann ich noch tun?

aber danke für das bisher Geschriebene



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Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 21:08

Zitat:
Zitat von Kaninchenlady Beitrag anzeigen
Aber: zum Tierarzt. Ich brauch echt lange sie zu fassen. Das ist noch stressiger für sie. dann der Transport, fremde Gerüche etc.. Ich würde gerne wenigstens das einfangen für sie erleichtern. Und daher ja meine Frage um Rat: was kann ich noch tun?
Nutze die Transportbox nicht nur für Tierarzt-Besuche sondern integriere sie als Dauer-Einrichtungsgegenstand in die Wohnung. Richte sie evtl mit einer kuscheligen Decke ein, lege mal einen leckeren Zweig drauf oder locke sie spielerisch mit einem Leckerchen rein (ohne sie dann einzufangen!!). Dann werden sie die Box als ein Teil ihres Revieres kennen lernen und der Weg zum TA wird weniger stressig.



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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 21:23

Die Idee mit der TB ins Gehege integrieren ist wirklich gut. Ich hatte letztens meine beiden "Notfallaufnahmekaninchen" die waren für eine Woche in einem Kellerzimmer. Unterm Tag hab ich sie aber in den Garten gebracht mit dieser TB Box die sie bei Einzug zu uns mitbrachten. Eines der Kaninchen lässt sich problemlos hochheben, das andere ist ein totaler Schisser. Den hab ich mit Hilfe von Sackgassen in die Box gelockt.
Abends z. B. hab ich ihn mit Hilfe von drei Obstkisten zwischen denen er sich dann versteckt hat und der TB die ich davor hinstellte bekommen, weil er zum Schutz da rein gehopst ist.
Versuchs doch mal so. Es soll für die Kaninchen ja kein großer Stress sein, aber vielleicht wäre das eine Möglichkeit, sie daran zu gewöhnen



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Kaninchenlady befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 21:27

Ja.. das habe ich auch schon versucht. die Box stand 2 Monate lang im Wohnzimmer bei den Kleinen. da ist schon so ein deckchen drinne. habe dort drin auch Futter reingelegt. sie gingen auch rein. aber nur kurz zum schnüffeln und schnell wieder raus. dann kam der Tierarzt besuch und sie mussten da ja rein. danach habe ich die Box noch im Wohnzimmer gelassen eine Weile aber da haben sie dann einen Bogen drum gemacht

Glaubt mir ich habe wirklich schon mega viel ausprobiert.
Beim letzten Tierarztbesuch habe ich eine Stunde vorher ganz langsam und geduldig die Kleinen mit ihrem Lieblingsfutter angelockt, fressen lassen, Box noch weiter anschnuffeln lassen etc. Aber irgendwann musste ich einfach auch los und hab sie dann mit Mühe einfangen können, was aber für mich stressig ist und für die beiden.
Vorallem merken die beiden auch das ich sie anlocken will wg Tierarzt weil ich dabei selbst auch so angespannt bin weil ich wieder Angst habe dass es eine ewige Tortur wird

Ein bisschen mehr Grundvertrauen würde ich mir einfach wünschen aber keine Ahnung wie ich das erzeuge.
Heute habe ich sie das erste mal auf die Wiese gelassen und das letzte Mal beim Teirarzt (und somit das letzte mal hochheben) war vor 2 Monaten.
Dann lass ich das mit der Wiese aber das Problem wird sich sicher nicht so schnell lösen.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2014
Beiträge: 133
Kaninchenlady befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 21:29

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Abends z. B. hab ich ihn mit Hilfe von drei Obstkisten zwischen denen er sich dann versteckt hat und der TB die ich davor hinstellte bekommen, weil er zum Schutz da rein gehopst ist.
Versuchs doch mal so. Es soll für die Kaninchen ja kein großer Stress sein, aber vielleicht wäre das eine Möglichkeit, sie daran zu gewöhnen

das könnte ich noch probieren. dafür müsste ich aber schon vorher irgendwie das Wohnzimmer mit den Gittern abtrennen. Aber das wäre eine Idee. wenn sie dann mehr oder weniger "Freiwillig" reingehen ist es auch sicher besser als wenn ich sie reinhebe. Danke!



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.04.2014
Beiträge: 207
Pocket befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 22:44

Ein kleiner Käfig (100x50cm), der offen herumsteht, ist auch sehr praktisch. Man kann ihn einstreuen und ein Häuschen reinstellen, damit er als Klo genutzt wird, und eine Heuraufe, sowie ein Wassernapf lassen sich sehr gut am Gitter befestigen. Wiesenfutter darin zu reichen ist auch praktisch, falls sie dazu neigen, dort hineinzupinkeln. Aus dem gemütlichen kleinen Wohnklo kann man sie, wenn es mal sein muss, auch leicht herausfangen, ohne sie lange zu jagen.

Ich denke schon, dass es Kaninchen gibt, die einen Umgebungswechsel nicht stressig, sondern eher anregend und spannend finden, meinem Rammler traue ich das jedenfalls ohne weiteres zu. Aber so zahm wird ja nicht jedes Kaninchen, bzw. ist auch nicht jedes vom charakter her so mutig und aufgeschlossen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.05.2014
Beiträge: 249
Medu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 22:47

ich kann dir zwar leider keinen rat geben, nur erzählen, dass es mir ganz genau so geht!

einmal im jahr müssen sie min. zum arzt zwecks impfung (u. krallenschneiden verbinde ich dann, wenigstens 1 mal im jahr professionell )

ich habe dann auch hier nach tips gesucht und daraufhin versucht, die box immer rumstehen zu lassen, damit sie "normal" für die kaninchen wird, aber bei mir war es wohl schon zu spät, die wissen genau, wofür die da ist (bzw. wofür die box 2 jahre lang da war - in der anfangszeit mussten wir nämlich öfters zum arzt weil es öfters mal krankheiten u.ä. gab)...

aber deine sind doch noch jung und es ist also noch früh...es könnte doch also klappen, ihnen die box auf dauer als etwas normales zu verkaufen...

bekommst du das denn dann selber gut mit dem krallenschneiden hin? da meine sich nicht anfassen lassen, klappt das nämlich auch total schlecht...

ich hab mir angewöhnt, damit sie nicht zu lange meinen stress spüren, sie zunächst in die oberste stalletage zu lotsen (mit rhabarber chips bekomme ich sie überall hin, nur aus der box sind sie direkt wieder ´raus...), dann die treppe nach unten zumachen (ja das ist gemein, aber hilft ja nix) und dann zack zack im nacken greifen, die andere hand unter das kaninchen und zack in die box, das ganze muss ich 3 mal machen (3 kaninchen) und dann ist mein herz auf 180 aber es kann losgehen und bald auch schon wieder zurück nach hause....

ich leide dann auch wie ein schwein, aber vorher das mit geduld und so...ich weiß nicht, ich meine, die haben das voll gespürt, dass da was im busch ist und meine angst dazu...ob das besser war?? hat auch ewig gedauert...

mir ist auch jetzt immer noch ganz schlecht, wenn ich das durchziehen muss, aber lieber kurzer prozess, oder?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.05.2014
Beiträge: 249
Medu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.05.2014, 22:52

was ich da grad geschrieben hab, hört sich ziemlich hart an:

und dann zack zack im nacken greifen,

also, ich nehme die dann schon vorsichtig, bitte nicht falsch verstehen...ich rede nur nicht mehr stundenlang unter adrenalineinfluss auf sie ein und hoffe, dass sie von alleine kommen...



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.05.2014, 09:01

Zitat:
Zitat von Kaninchenlady Beitrag anzeigen
daher hebe ich sie ja NIE sonst hoch und lass sie vollkommen in Ruhe. gestreichelt werden sie NUR wenn sie auf mich zu kommen und futtern. Ansonsten leben sie völlig frei und "unberührt".
Das ist der Fehler. Es sind HAUStiere und haben sich daran zu gewöhnen, vom Menschen angefasst zu werden. Selbst im Zoo wird das trainiert, eben genau deshalb, DAMIT es zu keinen tragischen Stresssituationen kommt. Du bist als Haustierhalter verpflichtet, dich um sie zu kümmern. Dem steht die Haltung als Quasi-Wildtier entgegen. Denn wenn du ihnen keinen Menschenstress zumuten willst, müsstest du konsequenterweise auch auf Tierarztbesuche verzichten - und damit begingest du eine Ordnungswidrigkeit. Wie Medu schon schrieb, überträgt sich dein dir selbst gemachter Stress beim Einfangen auf die Tiere. Wenn du dir nun also einredest, dass du ihnen jetzt was ganz schlimmes antust, weil du sie jetzt fängst, machst du ihnen damit unbewusst erst Recht Stress. Hingehen, schnappen, fertig. Für alle wesentlich entspannter, weil viel schneller vorbei.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2014
Beiträge: 3.289
NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.05.2014, 11:23

Mein Herr hier ist auch recht scheu. Streicheln geht allenfalls für wenige Momente am Köpfchen. Ich muss ihn aber ab und an einfangen, er ist Schnupfer. Und wenn er nen Schub hat, braucht er auch Medikamente.

Einfangen geht hier so: Langsam hingehen, ansprechen, nehmen. Fertig. Nach der Medi-Gabe gibts ne Erbsenflocke und dann darf er wieder laufen. Wenn er sich beruhigt hat, geh ich immer nochmal hin, halt meine Hand zum Schnuppern hin und geh wieder. So dass er sitzen bleibt und ich gehe.

Wenn wir zum TA fahren, läuft es so: Die Box kommt erst kurz vorher ins Wohnzimmer. Box auf, langsam zu dem jeweiligen Kaninchen gehen, ansprechen, nehmen und in die Box. Fertig. Kein großes Theater drum machen... wie Angora-Angy schon schrieb.




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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2014
Beiträge: 133
Kaninchenlady befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2014, 21:54

Hey
Also nochmal kurz:
Hier wird ja fast jedem Neuling geraten, seine Kaninchen in dem Sinne "in Ruhe zu lassen", dass es auf einen selbst zukommen soll, man es nur hochheben soll wenn zwingend notwengid (wg. Vertrauensbruch etc) und so weiter und so fort.
Daran halte ich mich. Dh nicht das sie "wild" in der Wohnung leben und ich nur ab und zu futter hinschmeise. Nein das nicht. Wie gesagt: sie kommen zu mir, fressen aus meiner Hand, wuseln morgens um mich rum wenn sie mich sehen und lassen sich beim fressen streicheln und ab und zu auch so wenn sie Bock haben. Sie sind aber einfach mega scheu und das hab ich so akzeptiert. Daher bedränge ich sie nicht ewig. Am ANFANG hab ich sie für den Tierarzt ewig "einfangen" müssen (über ne Stunde, einreden, Anlocken etc.) aber das mach ich jetzt auch nicht mehr. Ich habe trotzdem Probleme sie stressfrei einzufangen.
Ja es sind Haustiere klar und deshalb haben sie halt mal das "Pech" und werden geschnappt, aber sie werden denke ich nicht viel zutraulicher als sie jetzt sind. Wir sind ja ständig bei den kleinen, sie liegen oft bei unsren Füße, haben langsam auch keine Angst mehr vom Staubsauger, trotzdem hassen sie es einfach groß angefasst zu werden.

Zurück zum Thema:
Ruhig hinlaufen, ruhig reden und dann schnappen und in die Box ist eben schwierig, weil sie halt komplett frei in der Wohnung sind und es gefühlt 1 Millionen versteckmöglichkeiten gibt an die ich nicht rankomme. Dh ich muss sie vorher mit nem Gitter bisschen einzäunen. Das Gitter kennen sie für nachts, da wird das Wohnzimmer damit halbiert (haben dann das halbe Wohnzimmer + Küche). Sie wissen auch wenn das Gitter kommt gibts Futter. Aber wenn ich am helligen Tag mit den Gittern ankomme sind die ja nich doof und merken dass ich was vor hab. Und dann wirds einfach schwierig.

Zum Krallenschneiden: Ich kann keine Krallenschneiden, daher kommt immer jmd. zu mir und ich halte fest und diejenige schneidet. Immer noch besser als wenn ich sie zum Tierarzt schleppe. und das Krallenschneiden lege ich dann halt früh oder abends wenn das Gitter noch oder schon steht, da hab ich dann nen kleineren "Einfangradius".

Das mit in die Box reinlotzen indem ich "Fluchtwege" versprerre wird in meinem Fall wohl das beste sein. Das werd ich mal versuchen.



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Geschrieben am 24.05.2014, 22:12

Achso: noch dazu kommt das die beiden grad wieder in einer "Pubertätsphase" stecken und Milou hitzig ist und Floyd permantent berammelt und jagdt etc. Und Floyd dadurch noch scheuer und genervter ist und Milou in den paar Wochen auch verrückt spielt und scheu ist. Wenn die Phase wieder rum ist, gehts auch etwas leichter.



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NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2014, 22:17

Also: Ich versteh dein Problem. Mein Rat: Das Einfangen für wichtige (!) Termine muss zack zack vorgenommen werden. Wenn du erst ewig nen Gitter aufbaust, sie langsam anredest und und und... dann baust du Spannung auf, die Tiere merken dass was kommt und zack, hast du das Problem. Hingehen, nehmen, fertig.

Warum musst du die Krallen schneiden? Haben sie keine Buddelkiste bzw. können sie die nicht abnutzen?




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Kaninchenlady befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2014, 22:30

Zitat:
Zitat von NiTi Beitrag anzeigen
Also: Ich versteh dein Problem. Mein Rat: Das Einfangen für wichtige (!) Termine muss zack zack vorgenommen werden. Wenn du erst ewig nen Gitter aufbaust, sie langsam anredest und und und... dann baust du Spannung auf, die Tiere merken dass was kommt und zack, hast du das Problem. Hingehen, nehmen, fertig.

Warum musst du die Krallen schneiden? Haben sie keine Buddelkiste bzw. können sie die nicht abnutzen?

Danke. Das Gitte is in weniger als ne Minute aufgebaut, das muss ich nur "ausklappen" quasi und steht dann (Da hätte ich sonst keine Lust jeden Abend ewig lange und mühsam ein Gitter aufzubauen^^)
Ich würd voll gern einfach hin und zack schnappen aber entwder stell ich mich dazu einfach zu doof an aber die sind so schnell weg und hocken dann unter zb der Couch und da muss ich sie erst wieder raus"scheuchen" etc. Aber beim nächsten mal versuch ich es einfach nochmal!
Sie hatten eine Buddelbox, recht lange mit Sand (und stein unten zum abwetzen) aber dann wurde es als Klo genutz und hat mega gestunken obwohl ich jeden Tag die betroffenen Stellen rausgesiebt habe. Naja dann hab ich ganz viel andres Einstreuzeug versucht aber da hatten sie keine Lust mehr zu buddeln. Bisher wurde nur einmal seit dem ich sie hab die Krallen geschnitten. Sie nutzen sie schon bissl ab aber ich glaub ganz ohne schneiden würde nicht gehen.



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NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2014, 22:32

Oh ja, das mit dem Sandpinkeln kenne ich. Das stinkt draußen schon widerlich, drinnen mag ich mir das gar nicht vorstellen...

Das ist natürlich schwierig. Ich hab dagegen auch noch nichts gefunden... in Erde wird auch gepinkelt, in Pinienrinde auch... hm.




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Zwergkaninchen
 
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Kaninchenlady befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2014, 22:37

dabei hab ich voll die coole Buddelbox gebaut und war total stolz drauf und nu Ich hab ja wenigstens das Glück das meine beiden total stubenrein sind und außer am anfang ein zwei mal wo hingepieselt haben wo sie nicht sollen. Gehen immer schön in ihre Kloschale rein Und dann kam der Sand und ab da wurde nur noch ausschließlich da reingepieselt. Und ja es stinkt echt mega in der Wohnung und musste weg Die beiden Kratzen immer bissl auf ihren Weidenholzbrücken rum aber ich nehm stark an dass das nicht zum Krallenabrieb reicht.



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