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probleme bei vergesellschaftung nach kastration - bitte hilfe ! :( auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2013
Beiträge: 38
nacholamm befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2013, 17:00

probleme bei vergesellschaftung nach kastration - bitte hilfe ! :(


hallo, habe wieder eine frage zu meinen zwei männlichen kaninchen die ich seit juni habe (sie waren da 6-8 wochen alt). also sie leben ja normalerweise über das ganze jahr im 5qm großem freilauf gehege im garten, da sie sich aber in den letzten wochen zu oft gestritten bzw. gekämpft haben, mussten wir sie trennen... also war mein zwerglöwenkopf alleine im gehege und mein zwergwidder in einem käfig in meinem zimmer (ganzen tag auslauf in der ganzen wohnung - käfig nur als toilette)

naja wir haben jetzt beide vor 3 wochen ca. kastrieren lassen und der tierarzt hat gesagt ab der 2. oder 3. woche können wir sie tag für tag ein wenig zusammen bringen und wenn sie sich wieder verstehen entgültig wieder zusammen leben.. also habe vor ca. 4 tagen angefangen beide im garten (im ganzen garten ca. 20qm groß also nicht das freilauf gehege wo der löwenkopf die ganze zeit alleine war) sie haben erst den garten ein wenig erforscht aber als sie sich gesehen haben kurz beschnuppert und sofort wieder gekämpft... der widder (kleiner) hat sich versteckt dannach und der andere hat ihn dauernd gesucht, worauf wir den widder wieder in die wohnung getan haben ...

wir dachten uns, da ja der löwenkopf, der die ganze zeit im gehege gelebt hat, auch öfter ausgebrochen ist aus dem gehege und öfter im garten rumgehoppelt ist, dass er sein revier verteidigt hat, also haben vor vorgestern mal die terrassen tür aufgemacht und geschaut ob sich beide wieder in der wohnung vielleicht begegnen, der löwenkopf ist kurz rein und als der widder ihn gesehen hat, ist er sofort ängstlich in sein käfig geflitzt und der andere ist wieder raus... das geht bis heute so... was muss bzw. kann ich tun damit sie sich wieder verstehen? soll ich jeden tag weiterhin sie zusammenbringen oder wieder einpaar tage/wochen warten? wenn ja wie viel und was ist wenn die sich da immernoch nicht verstehen?

und nun die etwas unwichtigeren kleinen fragen: der widder in der wohnung is eigentlich stubenrein, warum hat er dann hinter dem fernseher aufeinmal ca. 20 köttel in 2 minuten verteilt (ohne urin) und warum uriniert er dauernd aufs bett (manchmal mit köttel drauf) obwohl er wie gesagt stubenrein und kastriert ist? (das hat er schon vor der vergesellschaftung gemacht) und vorallem wie kann ich das verhindern? sonst macht er wirklich seine gschäfte nur im käfig....

danke schonmal im vorraus, hoffe auf lange gute ausführliche antworten und tipps und eventuell sogar erfahrungsberichte



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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2013, 17:46

Ich denke mal, 3 Wochen sind zu kurz, um die Hormone ganz herunterzufahren.
Und zudem ist es ja wieder eine "neue" Vergesellschaftung, da wird natürlich gejagt und die Rangordnung ausgekämpft.
Wenn der kleine Widder keine schlimmeren Bisswunden hat, lass die Kaninchen einfach machen.
Auch wenn es schlimm aussieht, wenn er sich nicht raustraut, da muss er durch.
Du kannst ihm helfen, indem du ihm mehrere Verstecke mit 2 Ein/Ausgängen reinstellst und ihm sein Futter/Wasser auch in den Verstecken hinstellst.
Dann wird das schon!




Benutzerbild von Lillybee
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.10.2010
Beiträge: 2.074
Lillybee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2013, 18:00

Hallo,

Zitat:
...zwei männlichen kaninchen die ich seit juni habe (sie waren da 6-8 wochen alt).
das erste Problem ist natürlich, dass du zwei nicht gut sozialisierte Böckchen hast, die mit 6-8 Wochen zu früh von der Mutter getrennt wurden.

Zitat:
...da sie sich aber in den letzten wochen zu oft gestritten bzw. gekämpft haben, mussten wir sie trennen... also war mein zwerglöwenkopf alleine im gehege und mein zwergwidder in einem käfig in meinem zimmer (ganzen tag auslauf in der ganzen wohnung - käfig nur als toilette)
Gut war, dass du sie räumlich von einander getrennt hast, so dass sie sich nicht sehen und riechen konnten.
Kontraproduktiv war, dass du einen im Gehege gelassen hast, denn diese wird Revieransprüche stellen und versuchen den anderen aus seinem Revier zu vertreiben.

Zitat:
naja wir haben jetzt beide vor 3 wochen ca. kastrieren lassen und der tierarzt hat gesagt ab der 2. oder 3. woche können wir sie tag für tag ein wenig zusammen bringen und wenn sie sich wieder verstehen entgültig wieder zusammen leben..
Das ist leider nicht so ideal.
Eine VG sollte auf neutralem Raum stattfinden und dort ohne Unterbrechungen ausgetragen werden, dass ist sehr wichtig, denn sonst wird die Rangordnung nach jedem Abbruch neu geklärt und das ist absoluter Stress für die Tiere.
Auch hat knuffelchen recht, denn die Hormone sind nach der 2-3 Woche noch nicht runtergefahren bzw. noch nicht soweit runtergefahren, dass sich das dominante Männergehabe verändert.

Zitat:
also habe vor ca. 4 tagen angefangen beide im garten (im ganzen garten ca. 20qm groß also nicht das freilauf gehege wo der löwenkopf die ganze zeit alleine war) sie haben erst den garten ein wenig erforscht aber als sie sich gesehen haben kurz beschnuppert und sofort wieder gekämpft... der widder (kleiner) hat sich versteckt dannach und der andere hat ihn dauernd gesucht, worauf wir den widder wieder in die wohnung getan haben ...
Gut das ihr das auf neutralem Boden gemacht habt (hatte ich vorhin überlesen).
Also solange es nicht stark blutig wird, ist das Kämpfen und Jagen vollkommen normal, sie müssen ja die Rangordnung irgendwie klären.
Das Trennen war nicht so gut.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich nochmal ca. 2 Wochen warten und eine neue VG probieren, wieder auf neutralem Boden.
Hier nochmal genaueres zur richtigen VG: http://diebrain.de/k-vergesellschaftung.html


Ich drücke die Daumen für die nächste VG



__________________
LG Lillybee




Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2013
Beiträge: 15
Kullermotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2013, 09:36

Platz tauschen


Probier doch mal, die Kaninchen zu "tauschen": Sprich, das Kaninchen, das draußen wohnt, zieht mal nach innen und das andere nach draußen. Und dann wieder Zusammentreffen auf neutralem Boden....Wobei das natürlich auch langsam schwierig wird, wegen Winterfell.....

Ich denke aber auch ca 6 Wochen wird das mit den Hormonen dauern....




Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2013
Beiträge: 15
Kullermotte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2013, 09:38

Noch ein Tipp: Eine Bekannte von mir hat zwei "Streithasen" einfach für zwei Wochen zu Bekannten gegeben. Alles neu für beide...als sie zurück kamen war das Thema durch.




Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2013, 11:35

Dazu fällt mir noch ein:
Meine beiden Rammler (Knbuffelchen und Mäxli) sind auch ein bisschen problematisch.
Knuffelchen mag Mäxli einfach nicht. Es gibt zwar keine Beißereien, aber Mäxli wird sofort vom Futter verjagt, wenn Knuffelchen es sieht.
Immer wenn ich beide in einer Transportbox zum TA mitgenommen hatte, war es ein paar Tage besser.
Leider hielt es nicht an. Überlege dir doch mal, noch eine Dame dazuzuholen, das entschärft die Situation.
Seit meine 4 (2 m, 2 w) dauerhaft zusammen sind (war vorher wegen Mäxlis Krankheit nicht möglich) hat sich alles entspannt.



 
 
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