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Futter rausnehmen bzw. wechseln oder nicht? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Kitty07
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  • 1 Post By april
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Ninchen
 
Registriert seit: 17.08.2013
Beiträge: 5
Kitty07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2013, 20:35

Futter rausnehmen bzw. wechseln oder nicht?


Hallo,

bin ja neu hier, brauche aber gleich mal euren Rat bitte.

Meine beiden Süßen sind eigentlich nur am essen, und heute in der Früh gab es Apfel, welchen sie gleich mit Gier gefressen haben.
Am Nachmittag dann gepflückte Löwenzahnblätter, welche ebenfalls im Nu weg waren.
Pellets und Heu natürlich ständig zur freien Entnahme.

Nun am Abend probierte ich eine Karotte und Paprika - aber das dürfte ihnen nicht schmecken, denn sie ignorieren es.
Soll ich das nun drinnen lassen, so nach dem Motto "wenn sie hungrig sind, werden sie es fressen" oder soll ich es rausnehmen und etwas anderes probieren?

lg



Tinii likes this.
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Benutzerbild von Jackrabbit
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2012
Beiträge: 2.218
Jackrabbit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Jackrabbit eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 17.08.2013, 20:50

huhu, was bekommen sie denn außer den sachen noch zu futtern?

kaninchen müssen 24 stunden am Tag was zu essen zur Verfügung haben, wegen der verdauung. sie nehmen bis zu 100 kleine mahlzeiten am Tag zu sich
klingt viel, aber ansehen tut man es ihnen nicht

ich lege meine 2en 2 mal täglich frischfutter rein, heu haben sie auch immer.

Heute gibts gemüse bei uns, hatte keine Zeit um auf die Wiese zu fahren.

gibt eine gute schüssel voll von allem möglichen, salat, rotkohl, weißkohl,möhre, möhrenkraut,kohlrabiblätter usw.

Ich würde es drinnen lassen, vielleicht kommen sie auf den geschmack


LG Jackrabbit



__________________
Liebe Grüße von Mir und meinen Vierbeinern

Die terrorzwerge abby und emil,
phantomhamsteropi leroy
und zwergenbaby jamie.


Mit Jack, Pebbels und Lucy im Herzen



Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere.
Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 19.06.2012
Beiträge: 826
Siriox befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.08.2013, 21:39

Zitat:
heute in der Früh gab es Apfel
Zitat:
Am Nachmittag dann gepflückte Löwenzahnblätter
Das klingt für mich viiiieeel zu wenig.

Du musst deine Kaninchen nicht 24/7 etwas zur Verfügung stellen, trotzdem ist es ratsam.
Wenn du es nicht tust, tue ihnen bitte viel mehr zur Verfügung stellen.
Verschiedene Gemüsearten, (etwas) Obst und gegenfalls auch getrocknete Kräuter.
Optimal wäre natürlich eine Menge, kräuterreicher Wiese.

Pellets würde ich sofort aus dem Gehege nehmen, an den gibt es keine positiven Eigenschaften.

Kaninchen haben auch nicht immer Hunger auf alles, deshalb ist eine vielfältige Fütterung sehr ratsam.



marinahexe, Valentina and Fanny9 like this.

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2013, 08:17

Wenn sie die Sachen nicht kennen, die Du bringst, dann muss das Futter mehrmals angeboten werden - nur wird es durch Altern nicht attraktiver.
Also rausnehmen und morgen wieder ein neues Stück Karotte anbieten. Irgendwann kommen sie auf den Trichter.

Die Einstellung "Irgendwann werden sie es fressen" führt Deine Kaninchen direkt in's Elend. Denn die Situation ist doch in Wirklichkeit die: Du bist frei. Du kannst aus dem ganzen Supermarkt-Angebot auswählen, plus aus den Wiesen und Wäldern in Deiner Umgebung. Und alles, womit Du ankommst, sind ein paar poplige Pellets, ein bisschen Heu, Löwenzahn und drei Sorten Obst/Gemüse.
Mehr von Wiese, und mehr Grosszügigkeit insgesamt, das Geld für die Pellets lieber in ein vernüftiges Futter investiert, dann bist Du auf dem richtigen Weg - Hasennasen riechen so gut, da kann es schon mal sein, dass sie etwas nicht fressen, was Dir einwandfrei vorkommt.




Ninchen
 
Registriert seit: 17.08.2013
Beiträge: 5
Kitty07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.08.2013, 19:45

Danke für eure Antworten!

Also zu wenig bekommen sie bestimmt nicht zu fressen, sie haben immer was drinnen.
Die Pellets bestehen nicht aus Körner oder sonstigem Zeug, sondern es sind reine Pellets aus Wiesenpflanzen - ich kann da nun nichts ungesundes daran erkennen, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Heu geht weg wie nichts, das mampfen sie eigentlich den ganzen Tag.
Bis jetzt kommt auch jedes Gemüse gut an, außer eines, nämlich Paprika, den mögen sie gar nicht.

Bin täglich unterwegs um frisches Grünzeug aus dem Garten zu pflücken, das ultimative Fressen um dass sie direkt kämpfen ist Löwenzahn. Die beiden Süßen sind richtig gierig danach.

Also:
Heu, Heu, Heu, Wiesenpellets, frische Wiese, Kräuter, Gemüse und ab und zu ein Stück Obst.

Meine Frage aber nun: Wie soll ich die Zwerge im Winter ernähren, wenn es wegen Schnee keine Wiesenpflanzen gibt?
Mir fällt da nur Bambus ein, den haben wir zum Glück in Unmengen im Garten. Aber ständig Bambus geht ja auch nicht oder?

Achja, und noch eine Frage:
Was haltet ihr von den abgepackten Kräutern und Trockenpflanzen die man in Säckchen im Tierhandel bekommt? Sind die gut oder eher nicht?

lg




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 21.08.2013, 19:58

Zitat:
Zitat von Kitty07 Beitrag anzeigen
Die Pellets bestehen nicht aus Körner oder sonstigem Zeug, sondern es sind reine Pellets aus Wiesenpflanzen - ich kann da nun nichts ungesundes daran erkennen, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Dann mache ich das jetzt ebenso gerne

Pellets können in einem ungünstigen Zusammenhang sogar zu einer ernsten Gefahr werden, je nach Größe zum Beispiel.

Gerät ein solches Pellet nämlich in die Luftröhre, verstopft es diese komplett. Dadurch, dass es extrem trocken ist, pappt es außerdem noch auf der feuchen Schleimhaut fest, was das abhusten noch weiter erschwert. Es gibt Fälle, wo ein Kaninchen an solch einem Pellet tatsächlich erstickt ist.

Davon abgesehen gibt es auch noch eine weitere Gefahr, nämlich wenn besonders viele Pellets auf einmal gefressen werden. Das Nin bekommt dann Durst, und trinkt. Das führt dazu dass die Pellets aufquellen! Es kann zu einer gefürchteten Magenüberladung kommen, die lebensgefährlich werden kann.

Dies sind recht seltene Fälle - aber es gibt ungefährlichere Alternativen, und ich bin der Meinung man sollte die auch nutzen. Die von dir angesprochenen Kräutermischungen gehören dazu.

Das häufig auftretende Problem bei Pelletfütterung tritt nicht schlagartig auf sondern schleichend. Es betrifft die Kaubewegung und die Belastung für die Kiefergelenke und die Zähne.

Pellets werden nicht gemahlen (in der physiologisch richtigen seitlichen Bewegung), sondern zerbissen (auf-zu-Bewegung). Das führt zum einen zu einem fehlenden Zahnabrieb, der nur durch die Seitwärtsbewegung ausreichend gewährleistet wird. Das zweite Problem, das sowohl Zähne als auch Gelenke treffen kann, ist die enorm hohe punktuelle Belastung beim zerbeißen. Da wirken unheimlich große Kräfte! Versuch mal so ein Pellet mit dem Messer zu zerteilen, dann weißt du was ich meine. Auf diese Kräfte ist der Kiefer des Kaninchens nicht eingestellt von Natur aus. Deshalb kann eine Überlastung der Kiefergelenke mit Schmerzen und Verschleiß bis hin zur Kiefergelenksarthrose der Fall sein, und der massive Druck kann möglicherweise sogar das sogenannte retrograde Wurzelwachstum fördern, das bei vielen Zahnkaninchen die Situation massiv zuspitzt mit Kieferabszessen bis hin zum durchbrechen des Kiefers durch die Zahnwurzeln.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.08.2013, 22:45

Die Hauptnachteile von Pellets sind: a) Wiesenkleinteile werden verpresst, sind aber im Prinzip bereits so klein, dass die natürliche Sortierung zwischen Blinddarm und Nicht-Blinddarm nicht funktioniert und erheblich mehr an sich unverdauliches Zeug in den Blinddarm gerät. Das hängt von der spezifischen Beschaffenheit der Pellets ab und trifft nicht auf alle Pellets zu.
b) Das Kaninchen kann nicht mehr selektieren und verliert eine zentrale Fähigkeit bei der Versorgung.

Die relativ drastischen Folgen, die Lupine beschreibt sind selten. Die Folgen für die Verdauung treten unmittelbar und praktisch immer ein.

Im Winter nimmst Du ein unpelletiertes Strukturfutter (Nösenberger, Grünhopper, Schroers. etwas selbstgemischtes von Bibo Natur), ergänzt um ein bisschen was frisches, Kräuter, Karotten, Zweige und so. Die abgepackten Kräuter usw. sind nicht schlecht, aber tendenziell zu teuer oder frisch zu haben.



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Benutzerbild von juj
juj juj ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 12.12.2010
Beiträge: 493
juj befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.08.2013, 23:30

Pflanzen kannst du selber Trocknen wie zum beispiel Blätter und so weiter , im laden ist es meisst viel zu Teuer.



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Ich liebe meine 5i über alles

Lg Melanie mit Jojo Snoppy , Rieke und Nanyu und den Wächter Murphy



Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.08.2013, 11:20

Zitat:
Zitat von Kitty07 Beitrag anzeigen
Bin täglich unterwegs um frisches Grünzeug aus dem Garten zu pflücken, das ultimative Fressen um dass sie direkt kämpfen ist Löwenzahn. Die beiden Süßen sind richtig gierig danach.
Dann gib mehr davon. So viel und so artenreiche Wiese wie möglich. Am besten so große Portionen, dass bei der nächsten Fütterung noch ein Viertel bis ein Drittel übrig ist - dann können deine Kaninchen Unbrauchbares oder schlecht Verträgliches aussortieren.



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