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Kaninchen frei im Garten halten?Hallo, wie hier vllt. einige schon gelesen haben, werde ich mir eventuell bald Kaninchen kaufen. Und wir wollten zuerst ein Gehege samt Stall bauen. Doch meine Eltern haben die (wahrscheinlich seehr schlechte) Idee, unsere Kaninchen dann ganz frei im Garten zu halten mit einem Stall in dem sie Schlafen können und Unterschlupf finden. Also dazu müsste man alles sichern - uns war schonmal eins weggelaufen und wir wohnen direkt an der Straßenseite, das ist mir bewusst. Wo ich mir eher Sorgen mache, ist, dass die Nin's dann wohl alles (auch giftige möglicherweise) anknabbern werden. Haben auch nen kleinen Teich den wir wohl absperren müssen. Aber andererseits wäre es für sie ein wahres Paradies. Was haltet ihr davon? ![]()
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Zu 1. Vielleicht hast du meinen Garten schonmal durch einen Thread gesehen, dennoch will ich dir nochmals ein Foto zeigen ![]() Also ringsherum ist überall Zaun, also tagsüber kommt auch nichts rein, außer eben Tauben oder sonstige (eher harmlosere!) Vögel. Wir müssen eben alles mit Steinen (?) absperren sonst hauen sie leicht ab. [url=http://www.fotos-hochladen.net] [/url]2. Das können wir dann eben nicht machen.. Haben schon einen großen Stall (136 cm länge) gekauft, würde das nicht ausreichen? Das sie nur eben nachts darin sind. Weil dann könnten wir gleich die klassische Variante machen, mit Gehege bauen und sie darin halten und tagsüber paar Stunden laufen lassen... Und 4qm reichen für 2 Tiere aus. 3. Ich denke das lässt sich machen, mal hier mal da was hinstellen ![]() Hm, naja, wegen den Pflanzen ... da wächst halt alles Unkraut... sämtliches... (Sogar Minze, das beißen die sicher an! )
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| Unkraut ist ja gut, das ist die natürliche und gesündeste Nahrung für Kaninchen. Meine Nins lieben Minze. ![]() Nur der Stall ist zu klein, gerade Nachts sind Kaninchen aktiv und dann müssen sie in dem kleinen Stall sitzen. Tagsüber schlafen sie die meiste Zeit. Deshalb sollte ein mind. 4m²-Gehege schon sein...wer sagt eigentlich, das 4m² für 2 Tiere ausreichen? ![]() Das Problem bei dem kleinen Stall wird auch sein, das die Kaninchen darin ziemlich sicher Streitereien anfangen werden, auf so engem Raum klappt es meist nicht. Wie ihr den Garten sichert kann ich so nicht sagen, dafür bräuchte man eine Nahaufnahme vom Zaun, wie dicht der ist, ob ein Betonfundament da ist, usw.
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| Ja.. aber anders wirds wohl nicht gehn.. Meine Eltern haben das nur vorgeschlagen, weil sie Draht hässlich finden und kein Gehege wollen eigentlich -.-. Und das mit den Pflanzen. Wir haben auch Efeu... DAS ist giftig. Also der Zaun geht halt nicht direkt bis an den Boden.. sind immer so bis 10 cm Abstand vom Gras/Erde und den Fliesen, also da können schon Mäuse durchschlüpfen und mit Mühe könnten sich auch Kaninchen durchbuddeln. Ich denke Backsteine davor legen würde das Problem lösen, oder nicht? Geändert von darvishx (21.06.2013 um 21:13 Uhr).
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| Kaninchen vertragen Efeu durchaus. Die meisten Giftigkeitsangaben beziehen sich nicht auf Kaninchen, sondern auf andere Tiere oder den Menschen; für Kaninchen ist so gut wie nichts wirklich gefährlich. Das Problem wird sicherlich auch sein, dass du die Kaninchen abends nur schwer in so einen handelüblichen Stall gesperrt bekommst. Da gehen die nicht freiwillig rein. Und jeden Abend einfangen ist für alle nur Stress. Abgesehen davon ersetzt auch sehr viel Auslauf draußen kein Gehege. Kleine Ställe sind für die Unterbringung von Kaninchen schlichtweg nicht geeignet - auch nicht nur für ein paar Stunden.
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| ich würde es auch machen aber du solltest sehr aupassen. unsere ninchen wohn im garten und nebendrann ist ein parkplatz
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| Ich hätte jetzt keine so großen Bedenken wegen Mardern, denn der Garten ist ziemlich groß und wenn die Kaninchen ausreichend Versteck- und Fluchtmöglichkeiten haben, würde ich mal sagen, dass da ein Marder bei diesem Platzangebot keine Chance hat. Der kann die Kaninchen ja nur "erlegen", wenn sie nicht flüchten können in einem Stall oder Gehege. Ich würde sie, Tag und Nacht komplett frei halten, den Gartenzaun so sichern, dass die Kaninchen nicht rauskönnen und ihnen irgendwo einen geschützten, stabilen Unterschlupf mit 2 kleinen Eingängen anbieten, in den sie jederzeit flüchten können und darin würde ich sie auch füttern, dann wissen sie, wo sie sicher sind und kennen den Unterschlupf schon. Wegen Giftpflanzen brauchst du dir bei dieser Art der Haltung überhaupt keine Sorgen machen, die Kaninchen vergiften sich nicht.
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| Huhu, also ich finde freie Gartenhaltung an sich eine super Idee! Bedingung ist natürlich, dass der Garten wirklich gut umzäunt ist, die Kaninchen genug Versteckmöglichkeiten haben und man damit klarkommt, wenn sie an einigen Stellen den Garten etwas untergraben ;-) Ich finde, wenn du Kaninchen hast, die sich auch ihren eigenen Bau buddeln oder so, dann machen sie es sich ja selbst schon was mardersicherer oder? Ich weiß ja jetzt nicht, wo du wohnst, aber habe in einem anderen Thread gelesen, dass du überlegst beim Zücher oder im TH welche zu holen. Also sorry, das klingt jetzt vielleicht total blöd, aber ich glaube, die Babys von Lotte würden sich eventuell ziemlich gut für deinen Plan eignen, da sie ja vermutlich halbwild sind. Genau sowas, was du machst, wünsche ich mir für die nämlich eigentlich. Falls du Interesse hast, kannst du dir ja mal den Thread ansehen: http://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/28184-lotte-hat-babys-gekriegt.html oder auch direkt den Vermittlungsthread: http://www.kaninchenforum.de/plz-5xxxx/28466-biete-52xxx-5-jungtiere-z-zt-2-wochen-abgabe-mit-10-wochen.html können dann auch gerne per PN weiterschreiben, wenn du Interesse hast ;-)
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Wie groß ist der Garten? Ich persönlich würde Gartenfreilauf nur in einer Gruppe von mind. 5 Tieren praktizieren und einer Fläche von mind. 100qm, alles andere würde ich nur unter Aufsicht machen.
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| 2 qm reicht für ein Tier aus. Und 4 qm sollten für zwei reichen. Naja, mag jetzt nicht über sowas banales diskutieren. Wir bauen ihnen wohl eh ein größeres Gehege mit 7 oder 8 qm.
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2 m²/Kaninchen sind absolute Mindestangaben, die irgendwer mal festgelegt hat (woher stammt das eigentlich? ), wenn man aber Kaninchen mal frei auf großer Fläche rumsausen gesehen hat, weiß man, das 2 m² keinesfalls ausreichend sind. Das wirst auch du sehen, wenn deine Kaninchen im Garten rumtoben.![]()
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Wenn der Garten nicht gesichtert ist oder die Kaninchen am Rand des Zaunes buddeln und da nicht gerade betoniert wurden ist, würde ich die Kaninchen so oder so nicht im Garten laufen lassen. Ich habe schon fälle gelesen, da hat auch unter Aufsicht ein Fuchs ein Kaninchen geschnappt, weil man als Mensch niemals so schnell reagieren kann. Natürlich sollte man immer mal wieder nach den Kaninchen schauen, aber man muss nicht permanent anwesen sein, da man im Zweifelsfall nicht so schnell reagieren kann. Gerade wenn es ums Buddeln gehen, so schnell wie Kaninchen buddeln können, kommst du mitm sehen nicht hinterher. Erst letztens dürfte es die Mutter meines Freundes erleben, sie schaut das erste mal, da hat Sterni eine kleine Grube gegraben, sie schaut 10 Minuten später, da war sie im Erdgrund verschwunden. Sie kam aber wieder raus Projektzieren wir es aber jetzt darauf, dass die Kaninchen frei im Garten laufen und ich z.B. als Aufpasser auf der Terasse sitze, so bekomme ich es auch nicht mit, wenn die Kaninchen da rumbuddeln bzw. ich bekomme es zu spät mit. Deswegen finde ich es persönlich fraglich, ob das "nur unter Aufsicht laufen lassen" etwas bringt.
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Wenn z.B. ein Katze zu Besuch kommt in ein 20qm Gehege werden die Kaninchen vermutlich extreme Panik bekommen, bei 100qm sieht das schon ganz anders aus. Das ein Garten für Freilauf, egal ob unter Aufsicht oder nicht, rundum sicher eingezäunt sein muß versteht sich von selbst.
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Meine vier haben mittlerweile auch den ganzen Tag über Zugang zu 60m² Garten und bekommen dort regelmäßig Besuch von unseren Katzen. Die kennen sie aber und bleiben total cool, das ändert sich auch nicht, wenn die Katzen zu ihnen ins Gehege (8,5m²) kommen und neben ihnen vom Grashaufen naschen... Wenn die Kaninchen keine Katzen kennen, stimmt das aber natürlich vollkommen.Aber klar, grundsätzlich ist mehr Fläche für die Kaninchen sicherer. Bei uns können wegen der Bäume keine Greifvögel Beute greifen, sonst hätte ich es auf der kleinen Fläche auch nicht gemacht.
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Zum einen: selbst wenn ein Kaninchen nicht akut an einer Vergiftung stirbt, heißt das nicht dass es nicht durch Ansammlung der Giftstoffe, z. B. in der Leber, oder durch fortgesetzte Schädigung der Nieren stirbt oder zumindest Gesundheitsprobleme bekommt! Zum anderen gibt es eine Menge Pflanzen die äußerst giftig auch für Kaninchen sind, wie z. B. Eibe oder auch Jakobskreuzkraut! Und hier funktioniert auch der "Probebiss" nicht, da es Pflanzen gibt die auch in kleinster Menge stark giftig sind ![]() Also bitte, zügelt eure Überzeugungen ein wenig - nicht alles, was so zu sein scheint, ist auch so. Ob Kaninchen selbst bei dauerhafter Aufnahme größerer Mengen Efeu wirklich schadlos überstehen ist bisher zweifelhaft, es kommt mit Sicherheit unter anderem auf die Menge und auch den Wirkstoffgehalt der einzelnen Sorten an. Und beachtet bitte, dass nicht alle Kaninchen noch Selektionsverhalten zeigen. Nein, auch nicht bei ad-libitum-Ernährung! Es gibt einzelne Fälle wo die Kaninchen trotzdem "Staubsauger-Mentalität" an den Tag legen und Dinge fressen die ihnen nicht so gut bekommen. Das mag sich auf Einzelfälle beschränken, jedoch ist für das betroffene Tier oder den betroffenen Halter die Katastrophe deshalb um keinen Deut kleiner.
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Dass "so gut wie nichts" wirklich gefährlich ist, impliziert, dass es auch gefährliche Pflanzen gibt - ich habe nirgends geschrieben, dass man einfach alles füttern kann. Dass es, wie du schreibst, "eine Menge" äußerst giftiger Pflanzen für Kaninchen gibt, stimmt aber so nicht; das sind vielleicht 10-15, die man da nennen könnte, aber auch bei denen ist dann oft nicht mal klar, ob sie für Kaninchen wirklich bissgiftig sind. Deine Einstellung halte ich persönlich für Panikmache. Ich möchte dich nicht von meiner überzeugen, jedem sei seine Meinung gegönnt Aber ich finde es ziemlich überzogen, dass ich fahrlässig etwas geschrieben haben soll, das anderen Kaninchen das Leben kostet. Sorry, aber ich würds wieder tun, denn das sehe ich einfach nicht.Edit: Um die Aufnahme größerer Mengen von irgendwas ging es hier nie. Nur darum, ob man seine Kaninchen in einem Garten mit Efeu bedenkenlos laufen lassen kann.
__________________ Geändert von Keks3006 (25.06.2013 um 15:39 Uhr).
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