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Was haltet ihr von einer Weibchen Kastration? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von sporty
Kaninchenfreund
 
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sporty befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Geschrieben am 22.03.2013, 16:18

Was haltet ihr von einer Weibchen Kastration?


Hallo eigentlich gibt es dieses Thema schon 100 mal aber leider hat das nicht so richtig meine Fragen beantwortet.Meine kleine war schon ganz früh(ist jetzt 4 Monate alt) hormonell überfordert und hatte ihre erste Scheinschwangerschaft in der sie immer noch steckt. Und das schon seit 6 Wochen. Es wird mittlerweile besser aber zu ihrer spitzen Zeit war sie so Aggressiv das sie nach mit geschnappt hat,mich blutig gebissen hat, den Rammler ständig gerammelt hat und ihn auch böse gebissen hat. Zwar zum Glück noch nie so das er ernsthaft geblutet hat aber bisswunden mit Schorf hat er trotzdem.Außerdem hat sie immer angefangen zu grunzen als wenn ich sie abschlachten wollte wenn ich sie aus dem Freilauf einfangen wollte um in ihre Nachtquartier zu gehen. Ich habe mit meiner Tierärztin wegen einer Kastration auch bei ihr gesprochen. Klar ist mir bewusst das es ein größerer Eingriff als bei dem Rammler ist aber ich will ja auch nicht das sie sich ständig rum quälen muss. Aber die TÄ meinte sie würde davon abraten weil die Gefahr besteht das die Tiere die Narkose nicht überstehen.

Was habt ihr so für Erfahrungen? Habt ihr ein kastriertes Weibchen? Wenn ja wie verlief es da oder was haben eure TÄ so für meinungen.

Über einen Rat wäre ich echt Dankbar.



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Benutzerbild von hasis2011
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Registriert seit: 14.02.2011
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hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2013, 16:27

Häsinnen Kastrationen sollten nur gemacht werden, wenn es medizinisch notwendig ist, heisst, wenn Veränderungen an der Gebärmutter, den Eierstöcken usw. da sind.

Eine Häsin mit 4 Monaten würde ich auf keinen Fall kastrieren lassen, sie ist in der Pupertät, wächst noch, ist voll in der Entwicklung. Das kann gesundheitliche Folgen haben.

[url=http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/kastration.htm#KastrationRisiko]Kaninchen - Krankheiten[/url]

Ich würde definitiv abwarten bis die Rappelphase vorbei ist.



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Geschrieben am 22.03.2013, 16:58

Hallo, Ich stehe gerade vor der gleichen Entscheidung wie du. Ich wurde abwarten, ob Sie öfter scheinschwanger wird. Gleich beim ersten mal würde ich es nicht machen lassen.

Meine abby war jetzt in 4 Monaten 4 mal scheinschwanger. Ich will auch noch abwarten, wie es die nächsten Monate läuft. Ist ja kein kleiner eingriff.


LG jackrabbit



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Benutzerbild von sporty
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 20.03.2013
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sporty befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Geschrieben am 22.03.2013, 17:00

ja allerdings.nur hab ich gesehen das sie echt gelitten hat. sie war vollkommen überfordert.und die scheinschwangerschaft hält immer noch an.und das jetzt seit 6 wochen.ich habe das gemacht was ich konnte was leider nicht viel war.konnte ihre das ja leider nicht abnehmen.




Benutzerbild von Jackrabbit
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Registriert seit: 13.07.2012
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Geschrieben am 22.03.2013, 17:04

Hast mal einen Ultraschall machen lassen? Vielleicht hat sie ja was, womit keiner rechnet?



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Benutzerbild von Ecci
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Registriert seit: 10.06.2010
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Geschrieben am 22.03.2013, 17:04

Ist denn zweifelsfrei sicher, dass sie scheinschwanger ist? Rupft sie Fell und baut ein Nest? Denn das, was du beschreibst, muss nicht zwangsläufig heißen, dass sie scheinschwanger ist. Klar gefällt es ihr nicht, wenn du sie einfängst... da wird eine Kastra nichts dran ändern und vielleicht will sie die Rangordnung jetzt neu klären und setzt den Rammler deshalb so unter Druck.

Ich hab meine Dicke letzten Sommer auch kastrieren lassen müssen, weil sie mehr scheinschwanger war als nicht und auch immer ein Nest mit viel Fell gebaut hat. Ein kleiner Eingriff war das nicht und sie ist jetzt natürlich stressfreier, weil sie nicht ständig am Nestbauen ist. Allerdings ist sie nach wie vor aggressiv, wenn ihr etwas nicht passt bzw. sie sich bedrängt fühlt. Generelle Wesenszüge oder meinetwegen Verhaltensauffälligkeiten, die auf den Menschen zurückzuführen sind, ändern sich durch keine Kastration.



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Geschrieben am 22.03.2013, 17:06

Falls sie tatsächlich dauerhaft scheinschwanger ist, und das seit 6 Wochen, könnte der TA darüber nachdenken die Scheinschwangerschaft medikamentös zu unterbrechen. Hast du sie dem TA schon vorgestellt, und hat er dich diesbezüglich beraten?

Du musst natürlich unterscheiden zwischen einer Scheinschwangerschaft (mit Nestbautrieb etc.) und der normalen Rappelphase, die je nach Charakter unterschiedlich stark ausfallen kann. Rangordnungsstreitigkeiten sind in dieser Zeit völlig normal und auch dass mal nach dem Fell des anderen geschnappt wird.

Ich habe jetzt die Unterkunft der beiden nicht im Kopf: wie viel Platz haben sie und könnten Sackgassen der Grund für die "Bissigkeit" sein? Haben alle Häuser im Gehege Hinterausgänge?




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Geschrieben am 22.03.2013, 17:07

ich hab mich die ganze zeit gefragt was mit ihr sein könnte. aber als ich sie dann abgetastet habe waren ihre zitzen sehr angeschwollen daraufhin bin ich zum ta.fell rupft sie sich zwar nicht aus abersie hat teilweile mal heu mit ins häuschen gezogen.




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Geschrieben am 22.03.2013, 17:08

beim tierarzt war ich da hab ich ignazia bekommen.aber habe gelesen das das nur gegen innere unruhe ist.




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Geschrieben am 22.03.2013, 17:13

Das mit den geschwollenen zitzen hat nicht unbedingt was zu heißen. Das hat meine kleine dauerhaft seit Sie das erste mal Scheinschwanger war. Wird auch so bleiben wurde mir gesagt.



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Ninchen
 
Registriert seit: 14.12.2012
Beiträge: 15
Molli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2013, 18:13

Meine Mitbewohnerin hat gerade ihre 3-jährige Häsin kastrieren lassen und es ist alles gut gegangen. Ich habe schon viele OPs bei Kaninchen gesehen und es sind auch ab und zu Tiere in der Narkose gestorben. Aber nie bei einer Kastration. Such dir einen Kleinnager-OP-erfahrenen Tierarzt, denn nur wenn es für den Tierarzt eine Routine OP ist geht es schnell und das Risiko sinkt. Frag deinen Tierarzt, wie oft er schon eine solche OP durchgeführt hat. Wenn du misstrauisch bist, geh lieber woanders hin.
Das Risiko für Nager in einer Narkose ist schon höher, aber man muss auch bedenken, dass viele Nager erst sehr spät in der Praxis vorgestellt werden. Und umso kränker das Tier, desto größer das Narkoserisiko. Es ist leider Fakt, dass Kaninchen die häufig scheinschwanger sind, häufer Gebärmutterentzündungen und Gebärmuttertumore bekommen. Daher würde ich deine Maus, wenn sie häufiger als 2-3*/Jahr eine Scheinschwangerschaft durchmacht, auf jede Fall kastrieren!




Benutzerbild von sporty
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 20.03.2013
Beiträge: 673
sporty befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Geschrieben am 22.03.2013, 18:44

habe jetzt vorhin noch mal mit einem tierarzt telefoniert und die sagte das es ungewöhnlich ist 6 wochen lang scheinschwanger zu sein.sie tippt eher darauf das eine vorbei ist und die nächste gleich hinterher gekommen ist. ist auch nich grad so prickelnd.




Roadrunner
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 22.03.2013, 19:00

Ich würde erst einmal abwarten, bis Ihr ein ausreichend großes Gehege habt und die Vergesellschaftung vorbei ist.
Die Verhaltensprobleme können auch von der angespannten Wohnsituation kommen. Ihr habt momentan noch nicht genug Platz und die beiden haben auf relativ engem Raum Gitter an Gitter gelebt. Da haben sich die Aggressionen möglicherweise gestaut.
Die Häsinnen-Kastra ist eine große OP für ein kleines Tier, ich würde sie nur machen lassen, wenn sie zweifelsfrei aus medizinischen Gründen unumgänglich ist.




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 22.03.2013, 19:24

Das größte Problem ist die Haltung, denn bei Aussenhaltung werden die Häsinnen bei Weitem nicht so oft "triebig" wie bei Innenhaltung, denn innen ist für die Kaninchen das ganze Jahr über dasselbe Klima. Daher werden Aussenkaninchen weitaus weniger oft kastriert, als Innenkaninchen, denn diese sind während solcher "Phasen" einfach nur streßig für den Besitzer. Da wird gebissen, gebuddelt, mit Urin gespritzt und aufgrund von Langeweile (drinnen ist immer derselbe Ablauf und dieselben Geräusche) der Partner gejagt und gerupft.
Ich würde niemals ein Weibchen kastrieren lassen, wenn es medizinisch nicht absolut nötig ist.




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2013, 19:44

Für mich ist eine offensichtliche, starke Belastung durch die Hormone ein genauso guter Grund für eine Kastration wie die medizinische Notwendigkeit. Kätzinnen z.B. lässt man ja auch kastrieren, weil sie aufgrund des fehlenden Nachwuchses unter ihren Trieben leiden würden... und wenn so etwas erkennbar bei Kaninchen der Fall ist, und zwar öfter oder stärker als gewöhnlich, dann würde ich die OP in Angriff nehmen. Allerdings nicht bei einem so jungen Kaninchen, sondern erst ab etwa einem Jahr, wenn es ausgewachsen ist.



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Benutzerbild von sporty
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 20.03.2013
Beiträge: 673
sporty befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Geschrieben am 22.03.2013, 20:05

warte jetz nochmal 2 wochen ab und habe dann ein beratungsgespräch beim tierarzt und dann mache ich mir nochmal gedanken.ich will halt nicht das sie leidet bei solchen schüben aber so wiees jetzt grade is leidet sie das merkt man.




Kaninchen
 
Registriert seit: 13.02.2012
Beiträge: 3.102
Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2013, 21:32

Hallo,
ich habe erst im Dezember zwei Häsinnen kastrieren lassen.
Bei der älteren stellten sich Veränderungen an den Eierstöcken heraus, die die Ursache für die häufigen Scheinschwangerschaften und das extrem agressive Verhalten waren.
Da ich kurz vorher ein neues Paar dazu genommen hatte, wo beide ca. 1 1/2 Jahre sein sollten, habe ich die Häsin gleich mit kastrieren lassen um Problemen vorzubeugen.
Unser TA hat Inhalationsnarkose gemacht und pro Tier ca. 20 Min. gebraucht, sie waren 10 Min. später wieder hellwach und stinkig über den "Anzug" den sie trugen.
Im Nachhinein denke ich, dass die neue Häsin noch keine anderthalb war, sie hat sich in den viereinhalb Monaten die ich sie jezt habe äußerlich ziemlich verändert. Deshalb denke ich die war noch kein Jahr alt, sie hat aber alles super überstanden.
Die Ältere ist jetzt viel ruhiger - na ja ein bißchen jagt sie die anderen schon noch, aber es bleibt alles noch im Rahmen - und sie ist auch zutraulicher geworden.




Ninchen
 
Registriert seit: 10.02.2013
Beiträge: 13
suga80 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2013, 21:48

Meine Möppi war im letzten Frühjahr auch 3 Monate in Folge scheinschwanger mit Nestbau und allem drum und dran. Zum Glück war sie nicht aggressiv, aber war enorm gestresst und hat ihre Partnerin (ich hatte 2 Weiber) in dieser Zeit auch massiv bedrängt, ständig berammelt, usw.
Wir haben uns dann für die Kastration entschieden und die Gebärmutter war wohl auch schon leicht vergrößert, aber es wäre wohl noch nicht medizinisch notwendig gewesen.
Möppi hat leider die Narkose nicht allzu gut verpackt. Hing die erste Nacht am seidenen Faden und wir haben sie in der Tierklinik noch 2 Tage wieder fit-werden-lassen. Danach war sie wie ausgewechselt...
Ist sehr entspannt geworden die gute. Kein Gerammel mehr und sehr harmoniebedürftig
Im Nachhinein sind wir froh, dass wir es haben machen lassen. Aber wir hatten auch ordentlich Angst um sie nach der OP. Es ist halt bei Weibchen ein großer Eingriff, dessen sollte man sich bewusst sein.




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2013, 21:51

Ich finds immer interessant wenn bei jeder Häsinnenkastra "angeblich" die Gebärmutter vergrössert war, oder sonstige Veränderungen waren...



Benny likes this.
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Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2013, 21:56

Sporty, du hast geschrieben, deine Häsin ist jetzt 4 Monate alt - ergo etwa 16 Wochen.
Dann kann ich mir das Verhalten, welches seit 6 Wochen andauern soll nicht mit einer Schweinschwangerschaft erklären!

Kaninchenbabies mit 10 Wochen sind noch nicht geschlechtsreif

Ich würde dir daher eine 2. Tierarztmeinung empfehlen.



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24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb

Kaninchenschutz e.V.

In Memory:
Chipsy
30.12.09 &
Peppels
11.03.10 & Casimir 29.03.10 &
Louis
03.08.11 & Bonny 07.03.2012,
Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14
Tulip 30.09.15





 
 
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